Zur gebratenen Ente gehört bei uns das Blaukraut (Rotkohl) dazu. Jeder hat da seine eigene Art, dies zuzubereiten. Einige mögen es recht gerne in die süßliche Richtung, die anderen eher herzhaft mit Speck. Das bleibt jedem selbst überlassen. Ich habe meine Variante einmal vor längerer Zeit im TV gesehen – dieser Koch kam aus Landshut. Ein sehr bekanntes Gasthaus. Und dieses Rezept hatte es mir angetan. Seitdem bereite ich mein Blaukraut so zu.
Utensilien
- Glatter Hobel
- Scharfes Messer
- Weiter Kochtopf
- Kochlöffel
- Kleines Glas
- Schneidebrett
Zutaten
- 350 g Rotkohl
- 2 EL Honig
- 1 Apfel, klein
- etwas Traubensaft, rot
- 2 EL Johannisbeergelee
- 1 EL Mehl, doppelgriffig
- 3 Zimtnelken
- etwas Salz
- etwas Geflügelbrühe (selbst gek.)
- 1 kleine Rote Zwiebel
- 1 TL Butter
- 1 TL Mondamin
- etwas Wasser
Zubereitung
- Den Topf auf den Herd stellen und den Honig darin erwärmen, nicht kochen.
- Kräuselt sich der Honig, dann mit rotem Traubensaft ablöschen.
- Die in kleine Würfel geschnittene rote Zwiebel zugeben.
- Apfel schälen oder mit der Schale in sehr kleine Würfel schneiden und ebenso dazu geben.
- Nun das Blaukraut (Rotkohl) in den Topf geben, umrühren und die Zimtnelken (auch Zimtblüten genannt) einstreuen.
- Langsam köcheln lassen.
- Man kann noch Geflügelbrühe zugeben, sollte es zu trocken sein.
- Hat das Blaukraut die gewünschte Beschaffenheit, gebe ich das Johannisbeergelee dazu.
- Abschmecken mit Salz, eventuell noch etwas körnige Brühe.
- Das Mondamin mit etwas Wasser glatt rühren und in das Blaukraut einrühren.
- Nochmal aufkochen, sodass das Mondamin die Stärke abgibt.
- Die gute Butter kommt zum Schluss. Sie verleiht dem Blaukraut den extra Glanz.
Man kann anstatt Traubensaft auch gerne roten Portwein nehmen oder man hat noch Glühwein-Reste .
Wünsche guten Appetit!