Am Freitag hatte ich früh frei und wollte endlich mal dieses virale Döner-Rezept ausprobieren, das ich schon lange und oft online gesehen hatte. Ich habe alle Zutaten dafür gekauft und mich dann ans Vorbereiten gegeben. Wie genau der selbstgemachte Dönerteller mit Kartoffelspalten funktioniert, erfahrt ihr nun in meinem Bericht.
Zutaten
Döner
- 300 g Rinderhack
- 150 g Joghurt 3,5%
- 1 Zehe/n Knoblauch
- 1 Zwiebel
- 1 TL Gewürze nach Wahl
- 1 EL Olivenöl
Kartoffelspalten
- 400 g Kartoffeln
- 2 EL Olivenöl
- ½ TL Gewürze nach Wahl
Salat
- ¼ Eisbergsalat
- 1 Karotte
- 1 kl. Dose/n Mais
- 1 Tomate
- 0,2 Gurke
- ½ Zwiebel
Quark-Jogurt-Knoblauch-Dip
- 2 EL Quark
- 50 g Joghurt 3,5%
- etwas Dillspitzen
- 1 TL Knoblauchöl
- etwas Salz und Pfeffer
- etwas Milch
Zubereitung
Dönerfleisch
- Ich habe das Rinderhack, den Joghurt, das Olivenöl, 1 geriebene Zwiebel und 1 geriebene Knoblauchzehe, gemeinsam mit den Gewürzen – bei uns war es Paprikapulver, Salz, Pfeffer, Koriander, frische Petersilie und Cayennepfeffer – in eine Schüssel gegeben.
- Dann habe ich alles mit den Knethaken etwa 5 Minuten zu einer klebrigen Masse geknetet.
- Anschließend habe ich das Fleisch auf ein Backpapier gelegt und ein weiteres Backpapier darüber gelegt.
- Nun konnte ich es mit dem Nudelholz glatt rollen. Wichtig ist, dass es relativ dünn gerollt ist.
- Laut Rezept sollte man dieses ausgerollte Fleisch nun zusammenklappen, also habe ich das auch gemacht. Danach kommt es für circa 45 Minuten auf mittlerer Schiene und 200 Grad Umluft in den Backofen.
Kartoffelspalten
- Unsere Kartoffeln waren relativ erdig außen, also habe ich die Schale dieses Mal abgemacht.
- Dann habe ich die Kartoffelecken zurechtgeschnitten und diese für circa 10 Minuten in kochendes Wasser gegeben.
- Anschließend habe ich sie herausgenommen und in einer Schüssel mit Olivenöl und Gewürzen mariniert. Wir haben uns für Paprikapulver, italienische Kräuter, Salz, Pfeffer und Chiliflocken entschieden.
- Die Kartoffelspalten brauchen dann noch etwa 30 Minuten im Backofen und können mit dem Fleisch gemeinsam gebacken werden.
Salat
Wir hatten etwa ein Viertel von einem Eisbergsalat, eine Tomate, ein Viertel von einer Gurke und die Hälfte einer kleinen Dose Mais sowie eine gehobelte Karotte und ein paar Zwiebelringe.
- Das Gemüse haben wir abgewaschen, geschnitten bzw. die Karotte gehobelt und dann auf dem Teller angerichtet.
Quark-Joghurt-Knoblauch-Dip
- Der Dip war eigentlich einfach, denn wir haben die restlichen 50 g von dem Joghurt mit 2 EL Speisequark, Salz, Pfeffer, Dill und Knoblauchöl vermengt.
- Bei uns war die Konsistenz relativ dick, also habe ich noch ein klein wenig Milch nach Augenmaß hinzugefügt, um die gewünschte Konsistenz zu erhalten. Das ist sicherlich Geschmackssache.
Fazit
Wir haben noch circa 45 Minuten das Fleisch aus dem Backofen geholt. Allerdings war es offensichtlich so seltsam gerollt und gefaltet, dass es nicht überall schön aussah. Ich habe mich dann dazu entschieden, es nochmal für gut 5 Minuten in die Heißluftfritteuse zu geben. Das hat Wunder bewirkt und das Fleisch wirklich knusprig und lecker gemacht. Die Kartoffelspalten haben wir einfach im Backofen ohne Hitze so lange warm gehalten.
Wir hatten dazu noch Fladenbrot serviert. Das Gericht insgesamt hat uns beiden sehr gut geschmeckt. Auf jeden Fall war es eine günstigere Alternative zu einem gekauften Döner und sicherlich auch um einiges gesünder. Die Reste der Gurke, Zwiebel, Mais und Karotte sowie von dem Dip haben wir für das nächste Gericht aufbewahrt.
Für das nächste Mal muss ich entweder die richtige Falttechnik herausfinden oder werde das Fleisch direkt in der Heißluftfritteuse machen. Geschmacklich hat es auf jeden Fall überzeugt!
In diesem Sinne viel Spaß beim Nachmachen.
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.
LG aus dem Vogtland
exzessiv genußsüchtig
ich glaube hier liegt ein kleines Missverständnis vor - ich habe mir den Tipp dafür extra nochmal genau durchgelesen
...etwsim hatte ein Rezept nachgekocht ("gebacken") bei dem das Hack "gefaltet/gerollt" in den Backofen gegeben werden sollte - und das hat nicht so geklappt, wie sie gehofft hatte
daraufhin hat sie alles mithilfe ihrer Heißluftfritteuse gerettet und wird nächstes Mal den Backofen ganz rauslassen
Ich kann dir nur meine Art beschreiben - auch ich rolle das Hack zwischen 2 Bögen Backpapier (bzw unten Silikonmatte) aus und lege es flach! auf das Backblech - dadrüber lege ich das Ofengitter ...aber nur damit das Papier nicht hochflattert
auf dem Blech sammelt sich austretendes Fett und Bratensaft - nach kurzer Zeit entferne ich das Gitter und das obere Papier, so wird das Fleisch oben "trocken" und knuspriger
aber den letzten Kick gebe ich dem Fleisch immer in der Pfanne
gerne bereite ich die doppelte ...bis 4fache Menge auf einmal zu (2 Backbleche + kleine tiefe Kuchenbleche ...die stehen dann auf dem Gitter ...ich besitze von einem älteren Herd ein zweites Gitter, dass ich auf den Boden des Ofens schiebe - so kann ich in 4 Etagen backen - Umluft ! ....für das Papier nutze ich auch Gabeln als Gewicht)
klein geschnippelt in den Froster und später ruckzuck, gefroren in die Pfanne gegeben, ein wunderbar fixes Mittag-/Abendessen