Rührteig Grundrezept

Rührteig Grundrezept

Jetzt bewerten:
3,7 von 5 Sternen auf der Grundlage von

Möglicherweise wird sich der Eine oder die Andere jetzt wundern warum ich noch ein weiteres Rührkuchenrezept aufschreibe, wo es bereits so viele leckere Varianten gibt?

Meine Motivation ist die, ich finde es erschreckend wie viele Backmischungen es gibt, und denke, vielleicht liegt es daran, dass vielen Leuten einfach nur die Grundkenntnisse fehlen, und sie daher auf diese Angebote zurückgreifen?

Ich finde, in einem Forum dass seinen Ursprung bei der Frage hat "wie koche ich mir ein leckeres Frühstücksei ?" Sind verschiedene Grundrezepte ein "must have".

Ich habe damals den Rührkuchenteig nach der ALL IN - Methode gelernt. Das heißt: alles zusammen in die Rührschüssel.

Man nehme

  • 250 g Mehl
  • 250 g Zucker
  • 250 g Butter
  • 4 Eier (entsprechen 250 g)

Zubereitung

Die Zutaten zu einem glatten Teig verrühren und in einer gefetteten Form bei 180 Grad für 50 Minuten backen.

Soweit das Grundrezept, und jetzt sind der Phantasie kaum noch Grenzen gesetzt. Viel Spaß dabei. Ich freue mich auf Eure Anregungen.

Von
Eingestellt am

24 Kommentare


3
#1 nenne
31.10.13, 18:01
moin,
hy bossi
ich seh's genauso
mein grundrezept:
300 g mehl
300 g zucker
300 g fett
5 eier

ne std auf 175°c backen
lg
1
#2
31.10.13, 18:42
Sehe es genauso wie BOSSI .... es wachsen immer wieder Küchenneulinge nach, die nicht mit dem Kochlöffel in der Hand geboren wurden.
Das Rezept zeigt, dass es wirklich einfach ist selber ohne industrielle Vorfertigung etwas auf die Beine bzw. in den Ofen zu stellen.
5
#3
31.10.13, 21:33
meine Anregung: wenn man einen Teil des Mehls (bei der o.g. Menge sagen wir 50g) durch Speisestärke ersetzt wird der Teig und der Kuchen besonders locker
1
#4
31.10.13, 21:41
Bossi, das Erdbeerplatzset finde ich schöner :o)
2
#5
31.10.13, 23:06
Agnetha, lach ;-) habe extra für Dich dieses Mal die Àpfel genommen.
#6
1.11.13, 06:58
Kann man bei dem obigen Teig auch den Zucker reduzieren ??? Gibt es dann auch ein gutes Ergebnis?

Ich bin im Backen eine Niete......... und muß mit Zucker vorsichtig haushalten.

Danke schon mal für die Antworten.
2
#7
1.11.13, 07:25
@sophie-charlotte:
Klar kannst du den Zucker reduzieren..... meine Mutter ist Diabetikerin und lässt bis auf ein Päckchen Vanillezucker wegen des Aromas jeglichen Zucker weg. Wird halt weniger süß......aber an Süße kann man sich gewöhnen oder aber auch davon entwöhnen.
Ich bin Zucker-Fan....... leider , sagt meine Waage ;-)
1
#8
1.11.13, 07:31
Liebe @minah,

danke für deine schnelle Antwort.

Ich bin ganz erstaunt, über das komplette Weglassen von Zucker !!!!! Wird demnächst auf jeden Fall probiert. Dankeschön .
3
#9
1.11.13, 13:05
Hallo an alle:

Das Rezept ist absolut ok.
Für all die die sich mit dem Backen ganz schwer tun habe ich noch ein Rezept (das dem von Bossi im Grunde absolut gleicht) mit ganz simplen Mengenangaben. In meiner Studentenzeit hatte ich auch nicht alle Küchenutensilien (z.B. Küchenwaage) und so hat mir der Tipp einer Bekannten sehr geholfen.
Es ist ganz einfach:

1 Tasse Butter (nehmt bitte keine Margarine der Geschmack wird es euch
danken)! schaumig rühren dann
1 Tasse Zucker dazu und wieder schaumig rühren und dann die
1 Tasse Eier in kleinen Mengen dazu geben und immer wieder schaumig
rühren und dann
1 Tasse Mehl (gesiebt) dazu geben und
zusätzlich evtl. Geschmackszutaten (z.B. Vanille, Zitronenschale...)

Ihr habt den schönsten Teig auch ohne Küchenwaage ;-).

Das Rezept habe ich vor längerer Zeit von einem Bekannten (Konditor) bekommen weil ich es einfach nicht so richtig hinbekommen habe.

LG
3
#10
1.11.13, 13:37
Hallo,

ich reduziere den Zucker in so ziemlich jedem Rezept um 20 bis 25 %, das klappt einwandfrei. Und einen Teil (bis 50 %) des Fettes ersetze ich durch Magerquark. Auch das haut gut hin.
#11
1.11.13, 16:20
Mein Grundrezept geht genauso, wiege die Eier und dann von den restlichen Zutaten die gleiche Menge abwiegen.
Wenn man einen besonders saftigen Kuchen haben möchte, kann man die Hälfte des Mehls durch gemahlene Mandeln ersetzen.
2
#12 nenne
1.11.13, 17:02
moin,
ich back zwar nicht gern und gut---außer brot und diesem geburtstagskuchen---
aber das!!! hört sich megalegger an
#13
1.11.13, 17:25
@susant: Hallo, sorry ich habe nicht ganz verstanden, wie viele Eier ich nehmen muss
Vielen Dank schon mal vorab
1
#14 nenne
1.11.13, 20:48
moin, bossi, du hast mir ne mega-nette mail geschickt---aber wie du weißt bin ich doof am pc und kann dir nicht auf dem weg antworten
mobben kann mich fast keiner mehr, ich hab starke nerven
ich habe
2 eigene kinder
2 söhne-die mit 9 und 14 zu mir kamen
1 tochter mit 11
5 töchter mit 14 und noch
1 mit 18
groß "gezogen"
mich erschüttert nix mehr
trozdem lieb, daß du dir sorgen gemacht hast.
verrat mir lieber, wie ich an das "interne forum" komme

hoffe du liest deine eigenen tipps mille baci nenne
#15
1.11.13, 22:08
Hallo Sophie-Charlotte, ich habe die Hälfte des Zuckers mit Stevia ersetzt, geht tadellos. Wer mit dem Fett aufpassen muss könnte auch mageren Joghurt verwenden. Dann müsste man vielleicht nur auf ein kleines Fläschchen Aroma zurückgreifen, da Fett ein wichtiger "Geschmacksträger" ist.
Wie gesagt es handelt sich NUR um ein Grundrezept und experimentieren ist ausdrücklich erlaubt. Versuch macht kluch ;-)
Nenne:Respeckt!
#16
1.11.13, 23:38
@spirillie:

nach dem originalen Rezept nimmt man so viele Eier (Eigelb + Eiweiß) bis die Tasse voll ist. Das betrifft natürlich nur die gleiche Tasse die Du für alle anderen Zutaten genommen hast.
Wenn man sich ein bisschen sicherer ist kann man ja die Zutaten ein wenig verändern. Ich nehme z.B. nur noch 2/3 der Zuckermenge und bei den Eiern kommt es wirklich auf die Tassengröße und auch auf den Kuchen, ob pikant oder süß, an wenn Du sie verändern möchtest. Es muss nur immer die gleiche Tasse sein.

Ich bin anfangs mit dem Grundrezept immer ganz gut gefahren. Ich schäme mich fast aber auch heute verwende ich das "Tassenrezept" noch.

Nach etwas mehr Erfahrung und auch einer supertollen Küche (die leider erst nach meiner Studentenzeit finanzierbar war :-() mit allen Utensilien konnte ich mehr experimentieren.
Du kannst immer die Zutatenmenge verändern und mit ein wenig Übung wirst Du das auch tun.
Je nach Verwendung des Teiges kannst Du natürlich gerade die Zuckermenge verringern.

Ich war und bin mit der "Tassenmethode" immer noch sehr zufrieden.

Probiere es einfach mal ;-).

Viel Spaß beim Backen!!

LG
#17
2.11.13, 00:07
Kommt da kein Backpulver rein?
#18
2.11.13, 00:35
@simbs:

Sorry!!

Das kommt auf die Größe der Tasse an aber normalerweise reicht ein gestrichener Teelöffel (bei größeren Tassen ein gehäufter)
Was immer gut ist wäre etwas Safran. Der ist für die schöne gelbe Farbe und gibt auch einen dezenten tollen Geschmack.

Noch was:
Als Aromazutaten (Vanilleschote, Zimt...oder pikant auch etwas Paprika...) ist dir wirklich freie Hand gelassen.

LG
1
#19 Internette
2.11.13, 07:31
@nenne: Sorry, nenne, du bist hier im öffentlichen Bereich von FM und da gehört dein privater Postfachaustausch nicht rein. Man braucht keine PC-Kenntnisse um bei einer Email auf Antworten zu gehen.

@Susant: Dein Tassenrezept finde ich klasse. Grad gestern streikte meine Waage und ich habe alles nach Gefühl genommen. Kuchen wurde trotzdem lecker.        
#20 kreativesMaidle
2.11.13, 17:18
Hallo Ihr;
ich hab auch noch eine ganz wichtige Frage:
wie wird der Teig gerührt, mit dem Handrührer, schnell und flott,
oder nur mit dem Kochlöffel ??
Mit dem Handrührer hab ich es mal versucht und das ist irgendwie nix geworden...
Also muss es noch nen Trick geben ???
Danke fürs Antworten.
Liebe Grüße
kreativesMaidle
2
#21
2.11.13, 18:28
@kreativesMaidle:

Also:
Erst die Butter (zimmerwarm) mit dem Rührgerät (mit dem Kochlöffel kannst du so schnell und lange gar nicht arbeiten;-)) richtig schaumig rühren bis sie Spitzen zieht. Dann langsam nach und nach während ständigem Rühren den Zucker zugeben (ich mach es esslöffelweise) und wenn sich der Zucker gut aufgelöst hat bzw. mit der Butter (manche nehmen Margarine - das ist Geschmackssache) verbunden ist und dann während ständigem Rühren ein Ei nach dem anderen zugeben. Das nächste Ei immer erst dann wenn sich eine schöne sämige Masse gebildet hat. Zum Schluss kommt dann das gesiebte Mehl, Geschmackszutaten, Backpulver portionsweise dazu. Wenn sich dann eine homogene (ich weiß, das hört sich hochtrabend an;-)) also eine weiche gleichgefärbte und von der Konsistenz her gleiche Masse gebildet hat, ist der Teig fertig gerührt. Das kann aber schon mal +/- 20 Minuten reine Rührzeit bedeuten. Bei größeren Mengen eher noch länger aber es rentiert sich allemal. Der Kuchen wird sehr feinporig und weicher.

Wenn du dir die Zeit zum Rühren nicht nimmst wirst du es sehr schnell daran sehen, dass der Teig geronnen ist. Man kann ihn trotzdem noch verwenden aber der Kuchen wird nicht mehr so feinporig und angenehm auf der Zunge. Sollte es doch mal passieren dann gäbe es noch eine 1.Hilfe Maßnahme aber soweit soll es ja gar nicht erst kommen.

Probiere es doch mal aus und schreibe mir dann deine Erfahrung.
#22 kreativesMaidle
2.11.13, 18:51
@susant: hab lieben Dank für Deine ausführliche Beschreibung.

Das ist der klassische Rührteig, den kenne und kann ich natürlich schon. :)

ABER die schnelle ALL -IN -Methode
wie es oben im Tipp beschrieben ist ( oder nicht beschrieben)
die funktionierte bei mir gar nicht... :(((
Oder darf man da keine Ansprüche stellen an die
homogene Konsistenz ??
Auf jeden Fall war mein (All-In) Kuchen ein fester Murks und kein
lockerer Kuchen.. seufz!

Alles reinwerfen und nur kurz ( ein paar Minuten mit Handrührer) rühren und fertig ????
#23 Dora
6.11.13, 17:56
@minah: ich reduziere auch in allen Rezepten den Zucker, aber dass man ihn ganz weglassen kann, bis auf Vanillezucker, das habe ich noch nicht probiert und kann es mir auch nicht so richtig vorstellen.

Da bin ich ja gespannt, ob sophie-charlotte von ihrem Versuch berichten wird.
#24
10.5.15, 15:07
@susant: Wie geht denn die 1.-Hilfe-Maßnahme, wenn der Teig geronnen ist?

Verfasse einen Kommentar

Emojis einfügen