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Saisonale Zutaten für die nachhaltige Sommerküche

Ernährt man sich saisonal, beschränkt man die in der Küche verwendeten Obst- und Gemüsesorten auf die Arten, die aktuell in der unmittelbaren Region geerntet werden können.
Lesezeit ca. 3 Minuten

Zu Beginn des Sommers freuen sich die meisten schon auf die vielen frischen Zutaten, die die Saison jedes Jahr in die Küche bringt. Salate, Suppen und andere leichte Sommergerichte schmecken nämlich mit frischen, regionalen Zutaten noch besser. Aber bedeutet das auch, dass sie gesünder sind?

Wir zeigen dir, wie du die nachhaltigen Zutaten findest, die gerade Saison haben und wie sie deine Gesundheit positiv beeinflussen können.

Was bedeutet saisonales Kochen?

Ernährt man sich saisonal, beschränkt man die in der Küche verwendeten Obst- und Gemüsesorten auf die Arten, die aktuell in der unmittelbaren Region geerntet werden können. Die saisonale Küche erfordert, im Gegensatz zum normalen Besuch im Supermarkt, ein wenig mehr Planung, denn nicht alle Obst- und Gemüsesorten, die momentan im Supermarkt verfügbar sind, stammen aus der aktuellen Saison oder der näheren Gegend. Ist die Umstellung einmal geschafft, bringt sie jedoch auch jede Menge Vorteile mit sich.

Vor dem saisonalen Einkauf wird daher immer die Frage gestellt, wo und in welcher Jahreszeit man sich gerade befindet und welche Lebensmittel gerade reif sind. Bei der zweiten Frage kann der Blick auf einen regional angepassten Saisonkalender helfen. Und besonders im Sommer sind auch in gemäßigten Klimazonen wie unsere eine Menge an leckeren Sorten erntereif - perfekt für frische Sommergerichte!

Vorteile der saisonalen Küche

Durch die verkürzten Lieferketten und Lagerungszeiträume sind saisonale Lebensmittel meist besonders frisch und nährstoffreich. Sie verbringen kaum Zeit in Kühlhäusern oder Containern, und sind daher auch weniger Schadstoffen aus der Umwelt ausgesetzt.
Lebensmittel, die außerhalb ihrer Saison verfügbar sind, wurden meist viel zu früh geerntet und erreichen erst im Lager ihre vollständige Reife. Da ihnen die Nährstoffe aus dem Boden fehlen, schmecken diese Lebensmittel oftmals wässriger und weniger aromatisch als ihre frisch geernteten Geschwister.

Auch für die Umwelt hat das Kochen mit saisonal verfügbaren Lebensmitteln Vorteile: Die verkürzten Transportketten und der Verzicht auf Lieferungen mit dem Frachter oder dem Flugzeug spart eine große Menge Treibhausgase, Schadstoffe und Verpackungsmaterial, die durch Lebensmittellieferungen aus entfernten Gebieten erzeugt werden. Nebenbei unterstützt man durch den Kauf von Produkten aus der Region kleinere Bauern und Betriebe aus der Gegend.

Ist saisonal Kochen auch gesünder?

Besonders im Sommer stehen dir eine riesige Menge von besonders gesunden Optionen zur Verfügung: Frische Salate und Blattgemüse aber auch Brokkoli versorgen der Körper mit wertvollen Mineralien. Zitrusfrüchte, Beeren und Tomaten sind reich an Vitaminen und Antioxidantien, die unter anderem freie Radikale im Körper neutralisieren können und so etwa die Bildung von Krebszellen oder die Hautalterung unterbinden.
Neben einer individuellen Behandlung der Haut mit ärztlichen Wirkstoffen, empfehlen online-Anbieter aus der Telemedizin wie FORMEL Skin, auch immer eine gesunde, vitaminreiche und schadstoffarme Ernährung. Wenn man also auf saisonale und regionale Zutaten setzt, kann dies einen positiven Effekt auf das Hautbild und die Gesamtgesundheit haben.

Wer sich für saisonale Lebensmittel entscheidet, trifft automatisch auch eine positive Entscheidung für die eigene Gesundheit: Frische Lebensmittel, die aus der unmittelbaren Umgebung stammen, sind im Regelfall nährstoffreicher und weniger schadstoffbelastet als Erzeugnisse, die über lange Zeit im Kühlcontainer gelagert wurden.

6 besonders gesunde Sommer-Sorten

Wer im Sommer auf eine besonders gesunde Ernährung achten möchte, hat die Auswahl aus einer riesigen Menge saisonalen Erzeugnissen. Diese 5 Obst- und Gemüsesorten haben besonders viele gesundheitliche Vorteile und kommen im Sommer praktisch von nebenan.

Obst für den Sommer

  • Erdbeeren (Mai bis Juli) sind der Klassiker unter den Sommerfrüchten. Kommen Sie aus der regionalen Ernte sind sie meistens besonders aromatisch und reich an Vitamin C und Mineralstoffen. Die Frucht hat zudem eine antioxidative Wirkung und kann so etwa den durch UV-Strahlung freigesetzten freien radikalen in der Haut entgegenwirken.
    Erdbeeren können als gesunde Alternative zum Dessert serviert werden oder in sommerliche Salate für eine fruchtige Note und etwas Farbe eingebaut werden.
  • Beeren, wie Himbeeren (Juni bis Juli und August bis Oktober) und Johannisbeeren (Juni bis August) enthalten ebenfalls eine große Menge an Vitamin C und Antioxidantien und entfalten so ihre entzündungshemmende Wirkung.
    Sie eignen sich besonders gut als Teil von frischen Obstsalaten oder für eine Extradosis Vitamine im Zitronenwasser. Gefrorene Himbeeren mit Joghurt sind außerdem ein toller Snack für hohe Temperaturen.
  • Wassermelonen (Mai bis September) sind ein erfrischender Snack für den gesamten Sommer. Ihr hoher Wasseranteil tut dem Körper gerade bei hohen Temperaturen besonders gut. Neben der großen Menge Wasser enthält die Melone außerdem Kalium, Phosphor und Magnesium sowie gesundes Vitamin C.
    Wassermelonen eignen sich nicht nur als Dessert oder gesunde Zwischenmahlzeit. Sie kann auch in Kombination mit Ziegenkäse und Minze zu einem erfrischenden kohlenhydratarmen Sommersalat werden.

Gemüse für den Sommer

  • Erntefrische Salate wie Feldsalat (Mai bis November) oder Romanasalat (Juli bis Oktober) sind besonders reich an gesunden Mineralien. Wie auch andere grüne Blattgemüse enthalten sie Eisen, Magnesium, Phosphor, Folsäure und Kalium und tragen so zu einem gesunden Mineralstoffhaushalt des Körpers bei.
    Gerade in der Salatsaison des Sommers bietet es sich an, Mahlzeiten durch einen Beilagensalat zu ergänzen. Auch für ein schnelles Mittagessen bieten sich Blattsalate in Kombination mit weiteren saisonalen Gemüsesorten an.
  • Brokkoli (Mai bis Oktober) wirkt sich durch seinen hohen Magnesium- und Kalziumanteil besonders positiv auf den Blutdruck, strapazierte Muskeln und Knochen aus. Besonders für Sportler kann er daher einen wichtigen Teil zu einer gesunden Ernährung beitragen.
    Die Zubereitungsarten für Brokkoli sind vielfältig: Gebraten kann er in gesunden Stir Fries genutzt werden, gegrillt als Beilage zu Fleisch oder Fisch. Auch als Zutat in leichteren Suppen oder Gemüsebrühen kann Brokkoli verwendet werden.
  • Tomaten (April bis Oktober), die saisonal geerntet werden, sind besonders aromatisch und reich an Vitaminen und Antioxidantien. Sie liefern neben Vitamin C auch jede Menge B-Vitamine und Carotine, die zur Gesundheit von Haut und Haaren beitragen.
    Je nach Sorte können Tomaten ganz verschieden zubereitet werden. Besonders große, fleischige Exemplare eignen sich gut zum Grillen, während kleine Cocktailtomaten ein leckerer Snack für zwischendurch sind. Tomaten sind auch eine tolle Zutat für sommerliche Pastagerichte sowie aromatische Suppen.

Wo findet man saisonale Zutaten?

Viele Supermärkte zeichnen mittlerweile ihr regional bezogenes Sortiment aus. Wer die gesamte Bandbreite an saisonalen Zutaten entdecken will, sollte sich nicht nur auf das dortige Angebot beschränken. Lokale Wochenmärkte oder Bioläden bieten über das gesamte Jahr hinweg ein saisonal angepasstes Obst- und Gemüseangebot und können nützliche Tipps geben, welche Sorten aktuell verfügbar sind.

Wer etwas mehr Zeit und den nötigen Platz hat, wählt die nachhaltigste Option: ein eigener Gemüsegarten. Der Anbau von eigenem Gemüse macht sehr viel Spaß, spart große Mengen Verpackungsmaterial und Schadstoffe und liefert dir über das ganze Jahr hinweg saisonale und regionale Lebensmittel.

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