Diese leckere Version des osteuropäischen Klassikers Schaschlik reizt den Gaumen und schmeckt super mit Brötchen und Salat.

Schaschlik - Gaumenkitzel nach HJL

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Das Wetter reizt momentan ja eher dazu, am warmen Ofen zu sitzen als zu grillen. Oder am warmen zu stehen. Heute habe ich Lust, mal meinen Gaumen ein ganz klein wenig zu reizen. Und das gelingt mir. Mit einem Schaschlik. Schaschlik kommt eigentlich aus Osteuropa und wird ganz unterschiedlich gemacht. Da hab ich mir gedacht, ich mach mal eine eigene Variante, die sicher nicht authentisch ist, aber mir persönlich zusagt. Also, ran an den Speck (der ausnahmsweise mal nicht dabei ist...).

Was braucht man?

  • Fleisch. Ich habe gut durchwachsenes Schweinefleisch genommen (Schulter). Pro Person braucht man da etwa 150 Gramm.
  • Gemüse. Paprika, Zwiebeln, saure Gurken (meine Salz-Dill-Gurken eignen sich da hervorragend) und etwas Knoblauch.
  • Eine Dose Tomaten (oder passierte).
  • Etwas Rotwein (das gibt den besonderen Geschmack).
  • Ein wenig Brühe (möglichst Fleischbrühe).
  • Chilis.
  • Paprikapulver, Salz, Pfeffer.

Und ich mach das so:

Zuerst stecke ich die Spieße. Fleisch mit Fett in 2-3 cm große, gleichmäßige Würfel schneiden. Das Gemüse ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden. Abwechselnd auf Holzspieße stecken und beiseite stellen. Den Rest des Gemüses (oder besser den Großteil) zusammen mit dem Knoblauch scharf in wenig Öl anbraten. Für den Geschmack brauchen wir Röststoffe aus dem Gemüse. Wenn das Gemüse angebraten ist, kommt etwas Wein daran. Dann die Tomaten (oder eben die passierten Tomaten). Etwas Brühe kommt nun zum Verlängern daran.

Und nun: Würzen. Salz/Pfeffer ist normal, dazu kommt Paprikapulver. Je nach Menge der Soße sollten es schon mal zwei Esslöffel sein. Nun kleingeschnittene und entkernte Chilis dazu. Je nach Sorte sollten es ein oder zwei Stück sein. Aber Vorsicht! Abschmecken ist hier erste Pflicht. Zu wenig schmeckt lasch, zuviel zwingt die Esser nach den ersten Bissen an den Wasserhahn. Also ausprobieren, was man seinen Essensgästen zumuten will.

Dann zurück zu den Spießen. Die kommen in die Pfanne, in sehr heißes Öl. Kräftig anbraten. Wenn die Spieße angebraten sind, kommen sie in die Soße. Und dort dürfen sie leicht schmoren. Je länger, desto besser. Denkt mal nicht an die Vitamine, die im Gemüse sind, sondern an den Geschmack. Eine Stunde ist Pflicht, vielleicht auch zwei. Das ist halt wie mit der italienischen Tomatensoße, die den Geschmack erst nach einigen Stunden kochen entwickelt. So ist es auch mit meinem kleinen Schaschlikrezept.

Und wenn es fertig ist, gibts als Beilage nur ein Brötchen (das braucht man!) und einen Salat.

Lasst es euch schmecken...

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