Fertig gebackene Brötchen aus Roggenmehl.
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Schnelle Brötchen mit Roggenmehl

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Koch- bzw. Backzeit:
Ruhezeit:
Gesamtzubereitungszeit:

Dies ist ein sehr einfaches und schnelles Rezept, wofür nur fünf Zutaten benötigt werden.

Zutaten

  • ½ Würfel Hefe
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • 250 g Roggenmehl (Type 1150)
  • 1 TL Salz
  • 1 EL weiche Butter

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 225 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Zuerst die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und in eine Rührschüssel geben.
  3. Nun das Mehl, 1 TL Salz und die weiche Butter dazugeben und das Ganze solange verkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst.
  4. Aus dem Teig formt man 6 bis 8 Brötchen, legt diese auf ein mit Backpapier oder Backfolie belegtes Blech und lässt sie abgedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen.
  5. Danach bepinselt man die Oberfläche der Brötchen mit Öl und schneidet sie mit einem Messer etwas ein.
  6. Gebacken werden sie dann 20 bis 25 Minuten auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Backofen.

Tipps:

Nach Belieben kann man auch noch ein paar Sonnenblumen- und/oder Kürbiskerne zum Teig geben oder die Brötchen damit bestreuen oder man nimmt nur 200 g Roggenmehl und 50 g Weizenmehl, dann werden sie nicht ganz so dunkel!

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10 Kommentare


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#1
8.8.17, 12:48
Sehr gut. Einfaches Rezept mit wenigen Zutaten und man weiß ganz genau, was im Brötchen drin ist. Das probiere ich auf jeden Fall mal aus, und zwar ohne Weißmehl.
Danke für das Rezept.👏
#2
8.8.17, 13:32
Schade, die Brötchen sind nicht aufgegangen. Fehlt hier vielleicht die erste Gehzeit nach der Teigherstellung? Danach dann das Formen und nochmals gehen lassen? Ich werde es beim nächsten Mal so versuchen. Viele Grüße!
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#3
8.8.17, 13:44
Das Rezept klingt gut und einfach!
Danke.
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#4
8.8.17, 17:07
Ich finde, es  ist sehr wichtig dass der Hefeteig nach dem kneten, ca 45 Min.gehen muss, u.nach dem formen noch mal gehen lassen, bis die erforderliche Höhe erreicht ist, dann erst backen. Durch das gehen, wird das Produkt, locker u.flufig. 
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#5
9.8.17, 02:14
@jakobsing: Auf jeden Fall muss der Teig in einer Schüssel zugedeckt gehen, und zwar so lange, bis er schön "hochgegangen" ist. Erst dann wird er nochmal durchgeknetet, zu Brötchen geformt, die dann wiederum zugedeckt an einem warmen Ort gehen müssen, bis sie hoch genug sind.
Das A und O bei Hefeteig ist die Ruhe = sprich die Wartezeit., man muss Geduld haben, dann kann eigentlich kaum noch was schief gehen - natürlich muss der Hefeteig auch die richtige Konsistenz haben - er darf nicht zu fest sein, sollte aber auch nicht mehr an den Händen kleben; mit der Zeit bekommt man das richtige Gefühl dafür.

Möglicherweise liegt es aber auch am Roggenmehl, dass der Teig viel fester und kompakter wird und die Brötchen nicht so sehr aufgehen. Roggenbrötchen sind nie so fluffig und weich wie die Brötchen aus Weizenmehl. Vielleicht sollte man dann wirklich, wie im Rezept beschrieben, etwas Weizenmehl zugeben. Muss man halt ausprobieren.
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#6
9.8.17, 07:22
Bei meinen Hefeteigen ist höchstens die Hälfte des Mehls Roggenmehl. Bei höherem Roggenmehlanteil nehme ich Sauerteig.Und bei mir bekommt die Hefe immer 1 Teelöffel Zucker als Starter.
Ich kann mir aber vorstellen, dass so kleine Teile wie Brötchen auch mit Hefe gelingen, bei Brot wäre ich skeptisch. Ich mag es, wenn Brötchen etwas fest sind und man was zu kauen hat. Die gekauften Backwaren sind mir oft zu "aufgeblasen".
Wenn es schnell gehen soll, dann nehme ich halb Hefe halb Backpulver.
https://www.frag-mutti.de/schnelle-broetchen-aus-backpulver-hefe-teig-in-der-muffinform-a51816/
Wenn es schneller gehen soll, dann hilft auch ein Bad der geformten Teiglinge in heißer Natronlauge. Das Ergebnis sind dann Laugenbrötchen.
#7
9.8.17, 16:16
@ Lakshmi: Vielen Dank für die Tipps. Natürlich hast du recht, wenn du sagst, dass man Geduld haben muss bei der Zubereitung von Hefeteig. Ich werde es noch einmal versuchen :-))
#8
9.8.17, 19:18
@jakobsing: Meistens mache ich meinen Hefeteig schon vormittags fertig und stelle ihn abgedeckt in die Ecke und lasse ihn dann teilweise Stunden da stehen, zumal wenn es in dem Raum nicht so warm ist.
Übrigens gehe ich bei jedem Teig (egal welcher Art) so vor, dass ich bei deftigen Teigen mit viel Salz immer etwas Zucker mit unterhebe und bei süßen Teigen mit viel Zucker immer etwas Salz dazu gebe. Also werde ich auch bei diesem Teig zusätzlich etwas Zucker mit einarbeiten. Das intensiviert und verbessert den Geschmack. 😋
#9
10.8.17, 00:53
@lakshmi: und die Hefe freut sich über den Zucker. Egal ob trocken oder frisch, Hefe und Zucker dürfen in meinen Hefeteigen immer erst miteinander reagieren, bevor sie mit den restlichen Zutaten gemischt werden
#10
12.8.17, 14:46
Nur mal kurz am Rande erwähnt:  gebäck nur aus roggen braucht immer Säure bzw. Sauerteig, um backfähig zu sein. Ausser ein Fladen vielleicht.
So hab`s ich in der Berufsschule gelernt!

Gruß Armin

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