Ich liebe die Optik dieser Waffeln, die, wie ich finde, etwas nostalgisches Flair hat.
6

Schoko-Zimtwaffeln

Voriger TippNĂ€chster Tipp

Zubereitungszeit

Zubereitungsdauer
Koch- bzw. Backzeit
Ruhezeit
Gesamt

Als Erstes will ich euch von meinem neuesten Küchengerät berichten, wünsche ich mir ja schon sooo lange solch ein sogenanntes "Zimtwaffeleisen". Ich liebe die Optik dieser Waffeln, die, wie ich finde, etwas nostalgisches Flair hat. Nun habe ich mir von meinem Frag Mutti November-Gutschein, den ich gewonnen hatte, im Anschluss an Weihnachten solch ein spezielles Waffeleisen gekauft und ich freue mich wie ein Kind darüber. Das ganze Haus hat gestern nach den Waffeln geduftet, so dass gleich ein paar Mieter zur Verkostung an mein Küchenfenster kamen. Ein weiteres Rezept für Zimtwaffeln fand ich bei Frag Mutti, jedoch mit anderen Zutaten, da meine ersten Waffeln superlecker wurden, wolle ich euch das Rezept nicht vorenthalten.

Vorab Tipp: Solltet ihr euch solch ein "Zimtwaffeleisen" zulegen wollen, dann macht nicht den Fehler wie ich. Habe das günstigste Gerät gekauft, da gibt es keinen Ein/Aus-Schalter und auch keinen Temperatur-Regler. Okay, meine Waffeln waren spätestens in 1 Min. fertig, aber das Gerät backt nicht durchgehend gleichmäßig, ich habe also dunklere und hellere Stellen an den Waffeln und muss höllisch aufpassen, dass diese mir nicht verbrennen.

Zutaten

(Reicht für ca. +/- 140 Stk.)

  • 630 g Mehl
  • 380 g Zucker
  • 190 g Butter oder Margarine
  • 4 Eier (ganze)
  • 100 g Kuvertüre (Blockschokolade)
  • 50 g Zimtpulver, 1 x Rum-Aroma

Zubereitung

  1. Die Margarine oder Butter sollte zimmerwarm schaumig gerührt werden mit dem Handmixer und man gibt nach und nach den Zucker hinzu. Mit den Eiern mache ich das ebenso, eines nach dem andern, immer erst mal eins gut unterrühren, dann das nächste usw. Sind die Butter, der Zucker und die Eier eine schöne schaumig-cremige Masse, füge ich den Zimt, Rum-Aroma und die Schokolade, welche ich zuvor im Wasserbad flüssig werden ließ, hinzu. Das nun auch alles gut unterrühren.
  2. Nun gibt man nach und nach das Mehl hinzu und verarbeitet alles zu einer schönen, geschmeidigen Teigmasse. Nicht erschrecken, der Teig ist sehr dunkel wegen des Zimtes und der Schokolade. Nun sollte der Teig für ca. 1 Std. im Kühlschrank ruhen.
  3. Das Zimtwaffeleisen in Betrieb nehmen und vorheizen.
  4. Danach formt ihr Kugeln mit ca. 2 cm Durchmesser, ich mache mir immer gleich alle und starte dann erst mit dem Backen. Denn je nach Gerät habt ihr zwischen dem Backen und Ränder abschneiden keine Zeit, um Kugeln zu formen. Wenn ihr mit dem Backen startet, gebt immer je Waffelmotiv-Feld (8 Stück) eine Kugel in die Mitte des Motivs, dann fest zudrücken und den Verschluss einklicken lassen. Sollten die Kugeln etwas zu groß sein so wird der Überschuss an den Seiten ausquellen, das bekommt man aber mit der Zeit raus und geht in Routine über. Hat man perfekte Kugelgrößen, gibt es weniger Abfall und schöne Waffeln. Mir ist es in der Tat auch mal passiert, dass eine Kugel zu klein war und ich keine vollständige Waffel erhielt.
  5. Je nach Gerät, bei mir nach max. einer Minute sind die Waffeln fertig und ich öffne und löse die momentan noch zusammenhängenden Waffeln mit einem Silikonteigschaber, indem ich vorsichtig unter die Waffeln gehe und diese dann schnell auf mein großes Bambusbrett ziehe.
  6. Dann zack, zack das Waffeleisen neu befüllen, blitzschnell die fertigen Waffeln auseinanderschneiden und die unschönen Ränder entfernen.
  7. Die Waffel auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und dann entweder sofort genießen oder / und in einer Keksdose aufbewahren. Direkt nach dem Abschneiden der Ränder sind auch schon die nächsten Waffeln fertig.

Selbstverständlich werden die Waffelabschnitte nicht entsorgt, sondern gesammelt und dann gleich als erstes verzehrt.

Rezept erstellt von
am

Jetzt bewerten

4,7 von 5 Sternen
auf der Grundlage von

21 Kommentare

Emojis einfĂŒgen

Kostenloser Newsletter