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Schweineschmorbraten nach Art H.-J. Lecker

Leckerer Schweineschmorbraten auf Suppengrün, Zwiebeln und Knoblauch.
Lesezeit ca. 2 Minuten

So, mal ein relativ einfaches, aber gutes Rezept der deutschen Hausmannskost. Ein Schweineschmorbraten. Nix Besonderes? Jein. Kann jeder. Oder auch nicht. Aber nach meinem Rezept gelingt's garantiert!

Kauft euch ein Stück Schweinekamm. So groß, wie es für eure Familie nötig ist. Diejenigen, die es vielleicht nicht so gut können, kaufen ein Stück ohne Knochen. Ich kauf's mit Knochen und löse die Knochen vorher aus. Einfrieren, gibt Geschmack für eine leckere Suppe.

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Was braucht ihr sonst? Suppengrün. Zwiebeln. Knoblauch (oder auch nicht). Tomatenmark. Einen Schluck Wein (bei dem Braten ist es fast egal, ob weiß oder rot; er dient nur zur Geschmacksabrundung). Etwas mageren Speck. Löffelchen Senf. Einen Schluck "Kuhfond" (wer nicht weiß, was das ist, frage bitte meinen Freund Horst L.) Salz, Pfeffer, Majoran getrocknet.

Noch was? Nö. Für was auch? Früher ging's ja auch ohne das kilometerbreite Gewürzregal. Und Oma konnte kochen! Ohne Zitronengras, ohne Ajvar und ohne "Fünf Gewürze". Einfach, aber gut.

So, und nu genug von dem Geschwätz. Nachdem ich den Knochen aus dem gut durchwachsenen Stück Fleisch (nehmt bitte nicht das klinisch entfettete Fleisch aus dem Supermarkt, besser ist es, wenn etwas Fett dran ist) ausgelöst haben, brate ich das Fleisch in einer in wenig Öl rundrum scharf an. Rausnehmen und beiseite stellen.

Hoffentlich habt ihr es dann nicht gewürzt. Das kommt später. Währenddessen geht's ans Gemüseschnippeln. Zwiebel und Knoblauch werden gehackt. Muss nicht so fein sein. Möhren, Sellerie und Porree gut waschen (vor allem den Porree) und schnibbeln. Den Speck schneiden. Die Schwarte nicht wegschmeißen, die gibt auch Aroma.

Alles fertich? Dann holt den Schnellkochpott aus dem Schrank. Da kommt der Speck rein. Der wird sanft ausgelassen. Nicht volle Kohle, sonst rauchts mächtig in der Küche. Ist der Speck gut glasig, dann rein mit einem Löffel Tomatenmark. Das muss "anbrennen". Nicht schwarz, sondern dunkelbraun. Das erzeugt die so genannte "Maillard-Reaktion", Röststoffe entstehen, geben Geschmack und färben später die Soße.

Dann kommen Zwiebeln und Knoblauch rein. Leicht anrösten. Dann der Rest des Gemüses. Auch anrösten. Und nun wird "abgelöscht". Ein Schluck Wein kommt rein. Wasser (oder Brühe). Soviel, wie ihr eben Soße braucht. Jetzt kommen Fleisch und Schwarten mit rein.

Und dann? Frei nach Johann: "Ich sag nur einen Satz: würzen". Also, Salz Pfeffer rein, Majoran dran, den Löffel Senf. Deckel drauf und so 30 bis 40 Minuten schmoren. Je nachdem, wie weich ihr das Fleisch haben wollt. Fertig? Fertig. Noch nicht ganz.

Wenn der Pott abgekühlt ist, Deckel runter und Fleisch raus. Für mich auch die Schwarten, denn die sind so lecker. Dann kommt die Sahne dran. Je nachdem, wieviel ihr mögt. Halt! Keine fünf Liter, wie bei Horst. Maximal zehn Prozent der Flüssigkeit. Und dann kommt der Zauberstab. Sprich Stabmixer. Die Soße gut durchmixen, so lange, bis Speck, Gemüse und Brühe eine homogene Masse bilden.

Dann kommen Fleisch und Schwarten wieder rein und fertig ist es. Abgeschmeckt habt ihr ja schon vorher, oder? Was kommt dazu? Ein lecker Kartöffelchen, ein paar Erbsen oder Spargel, oder Bohnen oder ... was euch gefällt. Na, war das so schwer? Nö. Kann jeder Anfänger. Und Oma. Nur die braucht dieses Rezept nicht. Lasst's euch schmecken.

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