Der fertig gebackene supersaftige Zitronen-Kastenkuchen. Er kann auch ihn auch in einer Gugelhupf- oder Tortenform backen.
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Sehr saftiger Zitronenkuchen

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Koch- bzw. Backzeit:
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Das Rezept für diesen herrlich lockeren und supersaftigen Zitronenkuchen ist ein altes Familienrezept, das ich von meiner Mutti übernommen habe.

Es ist ein sehr einfaches, schnelles Rezept und das Gute daran ist, dass man es auch für einen Gugelhupf oder eine Tortenform verwenden kann.

Zutaten 

  • 250 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 5 Eier
  • 3 EL Rum (nach Belieben!)
  • 150 g Weizenmehl
  • 150 g Stärkemehl
  • ½ Pck. Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Saft von 2-3 unbehandelten Zitronen
  • 150 g Puderzucker  

Die Zubereitung geht ganz schnell

  1. Den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die weiche Butter mit dem Handmixer cremig rühren.
  3. Zucker und Eier im Wechsel zugeben und so lange weiterrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Masse schaumig ist.
  4. Dann den Rum einrühren.
  5. Das Mehl mit dem Stärkemehl, Backpulver und 1 Prise Salz mischen und portionsweise abwechselnd mit etwa 30 ml Zitronensaft zum Teig geben und alles gut unterrühren.
  6. Den Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Backform geben.
  7. Den Kuchen ca. 40 bis 50 Minuten auf einer unteren Schiene in der vorgeheizten Backröhre backen (Stäbchenprobe machen!).
  8. Danach herausnehmen und den Kuchen in der Form zunächst etwas abkühlen lassen.
  9. Mit einer dickeren Stricknadel oder einem Holzstäbchen dicht nebeneinander Löcher in den Kuchen einstechen.
  10. Den restlichen Zitronensaft mit 100 g Puderzucker verrühren, den Kuchen damit tränken und in der Form weiter auskühlen lassen (am besten über Nacht).
  11. Den Kuchen aus der Form lösen und mit dem restlichen Puderzucker dick bestäuben.

Tipp

Ich kann sehr empfehlen, den Kuchen schon am Vortage zu backen, dann kann er über Nacht richtig durchziehen und wird noch saftiger!

Viel Spaß beim Nachbacken und Genießen!

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30 Kommentare


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#1
14.3.17, 19:40
Dann gibt es demnächst bei mir einen saftigen dreistöckigen Zitronenkuchen. Meine Jungs lieben Zitrone. Danke für das Rezept!
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#2
14.3.17, 21:27
😋 Wird von mir auch ausprobiert... unser Zitronenbaum trägt reichlich Früchte dieses Jahr.
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#3
15.3.17, 07:42
Den werde ich auf jeden Fall nachbacken. Allerdings ohne Rum. Habe a. keinen zu Hause und b. ißt ein Kleinkind mit.
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#4
15.3.17, 13:42
wenn man ein klein wenig fein abgeriebene Zitronenschale in den Teig macht wird der Zitronenkuchen noch zitroniger ... Zitronenkuchen backe ich häufig, denn den kriegt man - warum auch immer - beim Bäcker nicht zu kaufen
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#5
15.3.17, 14:08
Vermutlich wird der Kuchen deshalb so locker, weil Stärke mit drin ist. Schönes Rezept. Ich denke, dass es gelingen wird, da meiner Erfahrung nach die Relation zwischen Mehl, Ei, Zucker und Butter in diesem Rezept hier stimmt.
#6
15.3.17, 14:35
Werde den Kuchen backen ,aber ohne Zitrone ich mag den Zitronengeschmack im Kuchen nicht, nur im Getränk.
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#7
15.3.17, 18:15
@sofie1945: und wie ist es mit Orange? Zitronenkuchen ohne Zitrone und ohne gleichwertigen Ersatz stelle ich mir etwas langweilig vor 😮.Mit rotem Saft (Kirsche oder Himbeer) gibt es bestimmt eine schöne Farbe.
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#8
15.3.17, 18:26
So hatte meine Mutter den immer gebacken: Superlecker! 😋
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#9
15.3.17, 18:28
@sofie1945: Das würde ich auch vorschlagen, mit Orangen habe ich den Kuchen auch schon gebacken!  😄
#10
16.3.17, 13:15
@Mafalda: danke ist ne gute Idee 👍
Werde es ausprobieren 
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#11
16.3.17, 13:22
@backfee44: 
Ich danke auch dir für den Tipp. 
Ich denk dass der Kuchen allein mit dem Rumgeschmack auch lecker ist,werde beides ausprobieren 👍
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#12
17.3.17, 11:34
Ich habe ein praktisch identisches Rezept und kann bestätigen, dass dieser Zitronenkuchen sehr sehr lecker ist. 

Am liebsten geniesse ich ihn, wenn er aus dem Kühlschrank kommt. 
Dann ist das Aroma so frisch und fruchtig.
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#13
19.3.17, 14:33
Ohne Rum, aber mit Thymian und Zitronenzesten. ⅔ der Zesten in den Kuchen, ⅓ mit mit Zitronensaft und Puderzucker sachte aufkochen. Rezept ist als Zitronen-Thymiankuchen u.A. von Nigel Slater zu finden. Auch super lecker. 😉
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#14
19.3.17, 19:22
@Borger: das kling ja oberlecker. Thymian mag ich wahnsinnig gern.
Heute habe ich den Kuchen in der Orangenvariante gebacken, aber Zitrone-Thymian kommt als nächstes dran.
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#15
20.3.17, 04:27
Hmmm das hört sich sehr lecker an. Und vor allem ist da nicht so viel Zucker drin. Den werde ich auch gleich am Wochenende backen. LG Uschi 
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#16
21.3.17, 18:08
Das hört sich ja mega lecker an. Ich werde sowohl die Zitronen als auch die Orangen Variante ausprobieren. Danke für das tolle Rezept.
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#17
22.3.17, 08:47
der ist superlecker, so back ich den auch (ohne Rum) und wenn er fertig gebacken ist, 
mit dem Messer längst einen Schnitt und dann den Zitronenguß darüber.
Der Guß zieht dann in den Kuchen und schmeckt super. 👌
#18
22.3.17, 16:11
Das Rezept gefällt mir daher werde ich es demnächst backen.
#19
30.3.17, 20:29
Der Kuchen ist gerade im Ofen, ich bin sehr gespannt. 

Der Teig ist mir viel zu süß obwohl ich schon nur 150g Zucker rein habe statt 200g und auch keinen weiteren Zucker verwenden werde, also die 150g Zucker am Schluss auch wegfallen. Irgendwas ist irrsinnig süß an dem Teig. 

Ich habe zwei ziemlich große Bio Zitronen genommen, Weswegen wahrscheinlich zu viel Saft entstand, so dass es zu zitronig ist und ich deshalb die Methode am Schluss mit dem Zitronensaft leider weglassen muss. Ich schätze mal, gerade das macht den Kuchen aber so saftig. 

Aber egal, wenn es nix wird dann probiere ich es irgendwann noch mal mit noch weniger Zucker und nur Saft einer Zitrone in den Teig und den einer Zitrone am Schluss. 

Mangels Zutaten habe ich komplett gewöhnliches Mehl genommen, kein Stärkemehl. 

Zudem ist der Kuchen vegan und statt mit Ei mit einem Ei-Ersatzpulver was für die nötige Bindung sorgt. 

Statt Butter ist so eine flüssige Koch-Margarine drin was sich zum backen immer als sehr praktisch erweist.

Ich werde euch mitteilen wie der Kuchen geworden ist. 

Vielleicht schmeckt im puren Teig der Zucker und Zitronen auch einfach nur intensiver und es täuscht auch mit dem zu süßen und zu zitronigem.
#20
30.3.17, 21:53
Mein Ofen ist einfach der letzte Schrott. 
#21
30.3.17, 22:59
@Cicamica: Wenn Dir schnell etwas zu süß ist, rate ich Dir noch weniger als die Hälfte der angegebenen Menge zu nehmen. Ich nehme für 500 g Mehl nur 60 g Zucker plus 1 Vanillezucker. :)
#22
31.3.17, 07:06
Ja das werde ich auch so machen. 

Den Kuchen kann man jedenfalls wegwerfen. Insgesamt 1,5 Stunden (!!!) war er im Backofen, ist natürlich außen regelrecht verbrannt und innen immer noch komplett roh. 

In diesem scheiß Ofen misslingt alles, aber was ist anders, es ist doch überall die selbe Hitze oder nicht?? 

Was mache ich falsch??
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#23
31.3.17, 09:35
@Cicamica: 
Ich finde es immer etwas eigenartig wenn man sagt:
"Ich habe diesen Kuchen gebacken und er ist nix geworden. Dabei habe ich doch "nur" 6 Zutaten von 9 geändert.... 😳 Was habe ich falsch gemacht?" 

Vielleicht liegt es daran, dass Du den Kuchen Kuchen nicht nach diesem Rezept gebacken hast. Dieses Rezept ist so abgestimmt, dass er mit genau den angegebenen Zutaten funktioniert. 
Du hast statt Butter eine Flüssigmargarine genommen. Davon darfst Du z.B. höchstens nur ein Drittel von der im Rezept angegebenen Menge nehmen. Sonst wird der Kuchen zu glitschig und schwer und backt nicht richtig durch. 
Die angegebene Butter soll mit dem Zucker schaumig gerührt werden. Das ist wichtig, wegen der Konsistenz. Wie hast Du das mit der Flüssigmargarine hinbekommen? 
Die Eier sollen einzeln untergerührt werden. Wie hast Du es mit dem Ei-Ersatz gemacht? 
Im Rezept steht halb Mehl, halb Speisestärke. Du hast nur Mehl genommen. Das ist auch wichtig, denn das beeinflusst die Aufnahme der zugegebenen Flüssigkeit. 
Im Rezept steht, dass nur 30 ml Zitronensaft in den Teig gerührt werden. Hast Du den gesamten Saft von beiden großen Zitronen reingerührt? Dann könnte es sein, dass er deswegen zu sauer war. Der restliche Saft wird wird laut Rezept zusammen mit dem Puderzucker zum Tränken des fertigen Kuchen verwendet. 

Ein kleiner Tip: Statt der flüssigen Kochmargarine kannst Du die Bio-Alsan nehmen. Die wird mengenmäßig genau so verwendet wie Butter und schmeckt um einiges besser als so eine Kochmargarine.

Wegen Deinem Backofen kannst Du ja mal mit einem Temperaturmesser kontrollieren ob Dein Backofen richtig heizt.
Vielleicht ist der Thermostat im Backofen etwas verschoben und berührt die Backofenwand/Decke. Dann einfach wieder gerade biegen.

ICH kann jedenfalls bestätigen, daß das Rezept von Backfee wirklich gut funktioniert. Ich habe ihn letzte Woche gebacken (genau nach Rezept) und er war wirklich super lecker! 
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#24
31.3.17, 10:11
Hallo Miss Chaos

wow vielen Dank für den ausführlichen Rat mit den ganzen grundlegenden Tips! Einige deiner genannten Dinge habe ich wirklich genau auf diese Weise falsch gemacht. 

Ich habe aber nirgends dem Rezept die Schuld gegeben sondern ausschließlich meinem schlechten Ofen, bitte berücksichtigen. Mit keinem Wort habe ich irgendwie das Rezept hier kritisiert zumal mir klar ist dass ich sowieso vieles abgeändert habe. 

Auch andere Kuchen die ich schon immer auf die gleiche Weise backe wurden in anderen Öfen super aber in dem jetzigen fallen sie in sich zusammen. Es ist ein uralter blöder Herd den ich so übernommen habe, ich will mir auch einen neuen kaufen weil der einfach absolute sch... ist. 

TK-Pizza wird auch eher gummiartig in dem Ofen während in meiner Firma im Ofen alles total klasse wird. 

Ich esse den Kuchen trotzdem bzw. diesen Teigmatsch, geschmacklich ist es ja trotzdem gut und da kein Ei drin ist, kann ich den fast rohen Teig auch gut essen, bekomme nicht mal Bauchweh davon :-)

Der Teig war übrigens richtig fluffig und schaumig, nicht zu flüssig und nicht zu dick. Ich habe nicht damit gerechnet dass da nix draus wird.

Ob es 30ml Zitronensaft waren weiß ich nicht, es war bestimmt mehr.

Den Ei Ersatz habe ich in einem Glas angerührt und diesen Schaum dann leicht unter den Teig gemischt.

Von der Kochmargarine habe ich dann anscheinend zu viel rein und dieses Bio-Alsan suche ich mal.
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#25
31.3.17, 10:40
@Cicamica: 
Hier ein noch ein paar Infos zu Alsan bio:
Alsan bio stammt aus ökologischem Landbau. Die verwendeten
Fette und Öle kommen aus kontrolliert biologischem Anbau. Die Fette sind ungehärtet. Palm- und Kokosfett, Rapsöl und kaltgepresstes Zitronenöl. Sie ist vegan, cholesterinfrei und geeignet bei Milcheiweißallergie und Lactoseintoleranz. Zur Färbung wird kein künstliches Carotin verwendet, sondern Karottensaftkonzentrat.
Die Säuerung geschieht nicht durch künstliche Zitronensäure, sondern durch
Zitronensaftkonzentrat. Sie ist eine sehr gute Butteralternative für alle, die sich sowohl vegan als auch nachhaltig ernähren wollen. Denn selbst das Palmfett wird aus kontrolliertem, nachhaltigem Anbau gewonnen. Das heißt, für diese Margarine wird kein kostbarer Bestand gerodet.

Aber vorsicht- es gibt 3 Varianten von Alsan. Alsan halbfett, Alsan-S und Alsan bio. Die oben beschriebenen Eigenschaften gelten
nur für die Alsan „bio“. Ist auch gar nicht teuer. Ist sogar um einiges günstiger als Butter. 
#26
8.4.17, 18:53
Werd ich mal zu Ostern ausprobieren. Ist Stärkemehl das, was man zum Saucen oder Suppen binden nimmt?
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#27
9.4.17, 19:18
@Arjenjoris:
Stärkemehl (auch als Weizenin, Maizena, Mondamin oder auch Kartoffelstärke bekannt), ist Speisestärke, die man auch zum Binden von Suppen oder Saucen verwendet. Die unterschiedlichen Bezeichnungen bedeuten nur, dass die Stärke aus Getreide, Mais oder Kartoffeln gewonnen wird. Sie können alle auch zum Backen verwendet werden.       
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#28
9.4.17, 19:28
Ja, dann hatte ich das richtige in Gedanken. Am WE wird gebacken.
#29
23.4.17, 15:53
Vielen Dank für das Rezept. Leider ist mein Zitronenkuchen nicht flaumig geworden. Im Gegenteil er ist so hart und trocken  geworden dass er nur mit Mühe zu essen ist. Ich habe genau nach Rezept gehandelt und habe mich riesig auf diesen Kuchen gefreut 😢
WAS HABE ICH FALSCH GEMACHT.😟 
Liebe Grüße von der Tortenbäckerin
#30
23.4.17, 17:50
Wie angekündigt, habe ich ihn zu Ostern gebacken.  Erst War ich sehr enttäuscht, denn der fertige rohe Teig hat nach nichts geschmeckt. Nicht nach Zitrone und er War relativ fest. Nun gut, fertig gebacken und ca. dreiviertel (ich hatte Angst, dass er zu sehr durchnässt) des Zitronensaftes draufgeträufelt. Am frühen Nachmittag hab ich schon mal vorgekostet. Er War relativ trocken und nicht besonders zitronig. Also habe ich den Rest auch noch auf den Kuchen gegeben. Zum Kaffee trinken  War er dann tatsächlich schmackhaft und man konnte ihn gut paar Tage später auch noch essen.

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