Frag Mutti Blogwahl 2021: Hier sind die Gewinner*innen!

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Ihr habt entschieden, hier ist das Ergebnis!
Semla mal nicht als Einzelgebäck, sondern als Torte für viele Gäste. Man wird begeistert sein.
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Semlor-Tårta (Weckentorte)

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Zubereitungszeit

Zubereitungsdauer
Koch- bzw. Backzeit
Ruhezeit
Gesamt

Wie ihr wisst, liebe ich ja Rezepte aus anderen Ländern. Seit einiger Zeit hat es mir Schweden ganz besonders angetan. Zu sinnlichem Genuss verführt süßes Gebäck. Genauer gesagt Semla, die schwedischen Wecken. Das sind luftig leichte Wecken mit einer Füllung aus edlem Pistazienmarzipan und Kardamomsahne. Im ursprünglichen Rezept werden diese Wecken einzeln gebacken. Da ich aber immer irgendetwas anders haben muss, habe ich daraus eine Torte gemacht. 

Es geht immer ein Gemurmel über die Kaffeetafel, wenn die Gäste etwas Neues und Unbekanntes entdecken. Das finde ich halt immer toll. Normal kann schließlich jeder ;). In Schweden wurden Semla traditionell nur in der Fastenzeit um Faschingsdienstag herum hergestellt. Heute gilt es als Festgebäck und wird von der Weihnachtszeit bis zu Ostern serviert. Bei uns gibt es Semla, wenn die hungrigen Mäuler rufen: Mama, mach mal wieder Semlor-Tarta. Wollt Ihr es auch mal nachbacken? Dann folgt nun das Rezept

Ursprünglich wird Semla mit Mandelmasse zubereitet. Das gibt es aber nur in Schweden so fertig zu kaufen. Von meinen Reisen bringe ich mir daher immer einen kleinen Vorrat mit. Sollte es mir ausgehen, nehme ich normales Rohmarzipan, welches es überall zu kaufen gibt. 

Zutaten

Für den Teig

  • 375 g Dinkelmehl 630
  • 50 g Rohrohrzucker
  • 1/2 TL Salz
  • 10 g frische Hefe
  • 150 ml lauwarme Milch
  • 2 Eier (1 für den Teig, 1 zum Bestreichen)
  • 75 g weiche Butter
  • Mark von 2 Vanilleschoten

Für das Pistazienmarzipan

  • 100 g Rohmarzipan (oder Mandelmassa)
  • 50 g Pistazienkerne
  • 2 - 4 EL Milch
  • 2 EL gehackte Pistazienkerne 

Für die Kardamomsahne

  • 400 g Schlagsahne
  • 40 g Puderzucker
  • 1 Prise gemahlener Kardamom

Zubereitung

  1. Für den Teig zuerst die frische Hefe in der warmen Milch zusammen mit dem Zucker auflösen. Für 10 - 15 Minuten ruhen lassen, damit die Hefe anfangen kann zu arbeiten. Derzeit in eine andere Schüssel die übrigen Teigzutaten geben. Dann die Hefemilch dazugeben und alles verkneten, bis ihr einen geschmeidigen Teig bekommen habt, der nicht mehr klebt. Die Schüssel abdecken und etwa 2 Stunden ruhen lassen. 
  2. Nach der Pause aus dem Teig acht gleichgroße Kugeln schleifen. Damit man ein gleichmäßiges Ergebnis bekommt, einfach den Teig wiegen und acht gleich große Teile abwiegen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Kugeln mit kleinem Abstand ringsherum anordnen. Nochmals 30 Minuten ruhen lassen und derzeit den auf 200 Grad O/U vorheizen. Den Teig mit Ei einpinseln und das Blech in den Ofen schieben. Für 20 - 25 Minuten backen. Die Farbe sollte schön goldgelb sein. Die Torte aus dem Ofen holen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. 
  3. In der Zwischenzeit die Marzipanfüllung und Kardamomsahne zubereiten. Dafür das Marzipan zerkleinern und mit den Pistazienkernen und der Milch zu einer streichfähigen Creme mixen. Wenn die Masse zu fest ist, lieber noch etwas Milch untermixen. 
  4. Die Sahne zusammen mit dem Puderzucker und dem Kardamom steif schlagen. Im Rezept habe ich eine Prise Kardamom angegeben. Arbeitet Euch langsam heran! Ist der Kardamom älter, kann man locker auf 1-2 TL kommen. Wenn ich mir ganz frischen aus Schweden mitbringe, reicht wirklich eine Prise aus. Also lieber immer etwas dezenter sein. 
  5. Nun sollte auch der gebackene Teig ausgekühlt sein. Den Kuchen einmal quer durchschneiden. Dabei sollten die Wecken nicht auseinanderbrechen. Den oberen Teil abnehmen und beiseitelegen. Auf dem unteren Teil bis zum Rand das Pistazienmarzipan streichen. Darauf dann die Kardamomsahne streichen. Mit den restlichen gehackten Pistazienkernen bestreuen. Je nach Geschmack kann man da auch großzügiger sein. Ich bin immer sehr großzügig. Dann das Oberteil wieder aufsetzen. An der Kaffeetafel bricht sich dann jeder sein Stück heraus.

Nun kann sich jeder Gast seinen Wecken herausbrechen und genüsslich hineinbeißen. Genuss pur!

So frisch zubereitet schmeckt es am besten.

Wenn man etwas vorbereiten will, dann den Teig backen und einfrieren. Am Tag des Servierens die Füllung frisch zubereiten. 

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