Stillen - Baby nimmt Brust nicht

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Wer gerne Stillen möchte, bei dem das Baby aber nicht die Brust nimmt, dem empfehle ich es mal mit einem Stillhütchen zu versuchen. Bei mir bzw. uns wollte das Stillen einfach nicht funktionieren, meine Tochter nahm die Brust nur ganz kurz in den Mund, schob die Brust dann mit der Zunge wieder raus und meckerte anschließend. Nach 3 Tagen und einer Gewichtsabnahme von über 10 % erbarmte sich glücklicherweise eine der Krankenschwestern und gab mir ein Stillhütchen (ich hätte nie darum gebeten, da ich noch nie davon gehört hatte) und von da an klappte es. Eine Freundin von mir hatte ein Jahr vorher das gleiche Problem und hat das Stillen daher aufgegeben - ihr hatte leider keiner was von Stillhütchen erzählt.

Oft hört man von Problemen mit den Hütchen wie z.B. dass die Milchproduktion mit der Zeit nachlassen würde, dass kann ich persönlich nicht bestätigen.

Nachteil an den Hütchen ist, wenn das Kind loslässt geht meist das Hütchen mit ab, die Restmilch im Hütchen läuft aus und man selbst hat dann oft die Milchflecken und den entsprechenden Geruch dazu auf der Hose. Auch wenn man unterwegs ist, ist es natürlich einfacher ohne Hütchen, zumal man diese natürlich nach jeder Benutzung reinigen und regelmäßig auskochen sollte, doch für mich war es das Wert, ist es doch so immer noch praktischer als die Flasche zu geben.

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26 Kommentare


1
#1
26.3.13, 21:26
Bei mir hat es geklappt. Am Anfang habe ich immer ein, zwei tropfen von den bläungstropfen ich glaube das waren die saab tropfen auf die Brustweite, die sind süß das Baby nuckelt dran und merkt das was raus kommt. Genau so geht das umgekehrt vom stillen auf Flasche ungewöhnen. Ein paar tropfen auf den dietzel. Bei mir hat es geklappt. Ist aber schon elf Jahre her. Viel Spaß noch. :-)
3
#2
26.3.13, 21:54
Meine Tochter wollte anfangs gar nicht trinken. Da hatte ich zum Glück im Krankenhaus eine Krankenschwester, Hebamme... die einfach sagte, dass das Kind zu seinem Glück "etwas gezwungen werden muss". Sie legte das Kind energisch an die Brust, und seitdem klappte es bis zum Abstillen. Ich bin dieser Frau sehr dankbar und bei meinem Sohn klappte es von alleine.
2
#3
26.3.13, 22:10
@Fehrimaus:
Mhmmm das würde erklären, warum meine Tochter ohne Probleme an die Flasche und Nuckel ging, mein Sohn jetzt aber nicht ... Unsere Tochter bekam auch immer lefax und dann automatisch den nucki und sie wollte mit 6 Monaten keine Brust mehr und nahm auch ziemlich von Anfang an einen schnuller. Bei unserem Sohn kämpfe ich mit Umstellung, bislang vergebens :-(
Zum Tipp: beim ersten Kind halfen auch tatsächlich still Hütchen - nicht jede frisch gebackene Mama hat eine hilfsbereite Hebamme die dem stillen zugewandt ist und Hikfreiche Tipps gibt - auch wenn es eigentlich selbstverständlich sein sollte ... Daumen hoch
2
#4 Goma
27.3.13, 10:55
Mein Baby war zu schwach, um aus der Brust zu ziehen.
Ich habe 6 Wochen abgepumpt ( wollte halt unbedingt stillen),
Und als auch die Hebamme, die eigentlich für das Stillen war, auch schon meinte, das wird nichts mehr, hat es dann doch noch geklappt!

Gegen Milch auf der Kleidung schützen Stoffwindeln (natürlich nicht am Popo des babys, sondern zweckentfremdet als "Serviette"). Die saugen gut und sind großflächig.
Ich habe sie auch zusammen gelegt als Stilleinlage benutzt.
3
#5
27.3.13, 11:21
bei uns im Kh haben die Schwestern auch sehr geduldig das Anlegen mitprobiert, ging es nicht, hatten sie auch ein Stillhütchen parat, also die Dinger gibt es schon lange
mein großer Sohn hat immer die Unterlippe nach innen gezogen, keine Chance, um ordentlich aus der Brust zu trinken, aber ich habe es immer wieder versucht und dazu abpumpen, es war sehr anstrengend
beim 2. Kind ging es etwas besser,
die Stoffwindel lag immer parat, um die Restmilch aufzufangen
5
#6
27.3.13, 11:31
Wenn es Schwierigkeiten mit dem Stillen gibt, sollte man auch das Baby auf ein Ankyloglosson (siehe Wikipedia - das Zungenbändchen reicht zu weit nach vorn am Mundboden) untersuchen und bei Bedarf einschneiden lassen. Bei meinem Enkelsohn war das Zungenbändchen zu weit angewachsen und er konnte deshalb nicht richtig saugen. Nach dem Schnitt, der übrigens den ganz Kleinen nicht weh tut, ging alles viel besser.
#7
27.3.13, 14:48
Ich hatte auch alles durch. Super hilfsbereite Krankenschwestern die alles probiert haben, abpumpen, verschiedenste Stillpositionen und nach dem Zungenbändchen wurde auch geschaut - aber auch da war alles ok. Irgendwie war die Kleine wohl einfach nicht stark genug um direkt an der Brust zu saugen.
4
#8
27.3.13, 14:56
Ich hatte auch alles durch. Super hilfsbereite Krankenschwestern die alles probiert haben, abpumpen, verschiedenste Stillpositionen und nach dem Zungenbändchen wurde auch geschaut - aber auch da war alles ok. Irgendwie war die Kleine wohl einfach nicht stark genug um direkt an der Brust zu saugen.
Später habe ich dann immer mal wieder versucht das Hütchen wegzulassen weil meine Tochter dann auch angefangen hat das Hütchen einfach nur zum nuckeln zu benutzen (Schnuller wollte sie zu dieser Zeit keinen) und nach 2,5 Monaten waren wir dann auch tatsächlich "Stillhütchenfrei" :-)
#9
27.3.13, 15:01
@Goma: mit stillhütchen oder ohne
7
#10 Goma
27.3.13, 15:23
@Helena88: ist schon ziemlich lange her...
Stillhütchen habe ich zeitweise auch mal benutzt, aber ich glaub das war wegen entzündeter Brustwarzen.
Jedenfalls habe ich auf Anraten der Hebamme die Löcher darin vergrößert, damit das Kind nicht so fest ziehen mußte.
Aber ich persönlich kam da nicht besonders gut mit zurecht.
Ich denke, am wichtigsten ist einfach die Geduld.
Ausprobieren, was geht, aber dabei aufpassen, dass man das Kind
dabei nicht mit den Experimenten verwirrt.
Einfach in Ruhe verschiedene Möglichkeiten immer wieder mal anbieten.
Was heute nicht klappt, kann nächste Woche die Lösung sein.

Ich hatte 2 Babys, und sie reagierten total unterschiedlich, sowohl beim Stillen, als auch bei den Schlafgewohnheiten - alles!

Was ich unterm Strich gemerkt habe, ist, dass fröhliche Gelassenheit das wichtigste ist.wenn auch manchmal das Schwierigste. ;-)
(Ich weiß, wovon ich da rede...)
2
#11
27.3.13, 18:00
Ich möchte alle Mütter eindringlich bitten, erst professionelle Hilfe einer Hebamme oder Stillberaterin in Anspruch zu nehmen, bevor sie zu Stillhütchen greift. Stillhütchen sind in manchen Situationen eine große Hilfe, können aber auch zu neuen Problemen führen.
#12
27.3.13, 20:08
Wir hatten auch alles menschenmögliche
Durch, unser Sohn hatte auch nicht
Aus der Brust getrunken, obwohl ich
Milch ohne Ende hatte.
Das Ende vom Lied war, er hatte das
Kiss Syndrom und konnte garnicht
vernünftig saugen....
Die kleine ist erst garnicht dran
Gegangen, und wenn sie mal dran war
hatt sie damit nur gespielt.
3
#13
27.3.13, 21:06
Ich bin der Stillberaterin der AFS und ganz vorsichtig bei solchen Tipps. Wenn jemand wirklich Probleme hat kann er unter www.afs-stillen.de eine Stillberaterin kontaktieren und professionelle Hilfe bekommen.
Viel Erfolg bei Allem wofür Euer Herz schlägt!
#14
27.3.13, 21:10
Ich hab folgendes Problem. Hab einen sohn der ist jetzt 14 wochen alt. Er hat 3 oder 4 mal an von der Brust getrunken. Aber aufeinmal wollte er nicht mehr. War im Krankenhaus die haben versucht mir zu helfen.Hab versucht einen Tag lang skin to skin gemacht hat aber nicht geholfen. Zudem war eine HebAmme die auf brustfütterung spezaliert ist, dabei. Aber er hat nichts gebracht. Hab es danach noch mal versucht par mal hab es aber danach aufgegeben. Weil er einfach nicht wollte Jetzt pume ich immer ab. Das ist sau viel arbeit. Jetzt dachte ich vieleicht klappt das mit den stillhütchen. Ich habe leider keine hebamme mehr die ich fragen kann. Ich weiss aber nicht ob das klappt weil er eigentlich noch nie richtig von der Brust getrunken hat. Vieleicht könnt ihr mir ja was dazu sagen
1
#15
27.3.13, 21:44
Helena88: ich denke nicht, das es noch klappt, aus der Flasche läuft die Milch von alleine, und mit Stillhütchen ist der Weg der Milch in den Mund noch weiter als ohne, das Kind muss also umso kräftiger saugen
pump doch weiter ab, ich weiß, es zehrt an den Nerven, aber die Zeit ist absehbar
oder du versuchst es einfach, vielleicht hast du Glück,
4
#16
27.3.13, 22:35
Meine Stillerfahrungen sind zwar schon 25 Jahre her, aber ich gebe allen Müttern gerne meine Erfahrung iund Tipps gerne weiter:
Mein erstes Kind verweigerte mit 11 Wochen plötzlich die Brust, obwohl ich sooo viel Milch hatte. Des Rätsels Lösung: Ich habe ihm gegen den Durst Tee im Fläschchen gegeben( wurde im Krankenhaus empfohlen). Der Bursche hatte ganz schnell kapiert, dass er sich beim Stillen anstrengen muss, und der Tee fast von alleine raus kommt.

Bei meiner Tochter dann, 3 Jahre später, machte ich den Fehler nicht mehr. Ich habe nur gestillt, auch gegen den Durst. Sie trank brav 9 Monate bis ich selbst abstillen wollte.

Es ist nicht nötig, den Babys Tee zu geben. Das führt u. U. zu Stillproblemen !
#17
28.3.13, 00:19
@Arjenjoris: danke. Ich denke ja das gleiche. Wollte halt andere Meinungen hören
#18 LieschenMueller
28.3.13, 02:47
@Blackbird1111: Das hatte ich bei meinem Sohnemann auch! 4 Tage hat es gebraucht, voller Stress, von mir unerwünschtem Zufüttern, Hungergeschrei, Stillhütchen, Abpumpen, mit dem Becher füttern, usw., bis endlich eine kompetente Kinderärztin das zu kurz geratene Zungenbändchen durchschnitt! Von da an war alles top und ich habe ihn 2 Jahre gestillt!
Meine Tochter kam mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte zur Welt, sie kann aufgrund der anatomischen Gegebenheiten (bis zum operativen Gaumenverschluss) gar nicht gestillt werden und ich pumpe seit über 9 Monaten die Milch für sie ab. Es ist megaanstrengend, aber die Vorteile der MuMi liegen klar auf der Hand, gerade bei kranken Säuglingen.
@Liebe Helena88: Ich empfehle Dir, wenn Du weiterschauen willst, ein paar andere Foren, wo Dir eher von Fachfrauen geholfen werden kann, z.B. stillen-und-tragen.de, rabeneltern.org, rund-ums-baby.de/stillforum (da kannst Du Fragen an die Hebamme Biggi Welter stellen) oder ein anderes Mami-Kind-Forum. Eine Möglichkeit wäre auch das (zeitweise) Zufüttern über ein Brusternährungsset, wobei sich Dein Kind an die Brust gewöhnen kann und gleichzeitig genug Milch bekommt, dass es merkt, wozu das Ganze gut sein soll. Du kannst mich gerne PN, falls Du noch Fragen hast!

Um noch einmal auf den Tipp zurückzukommen, der ist für zeitweise ganz gut, aber wie schon gesagt wurde, kann die Verwendung von Stillhütchen wiederum andere Probleme hervorrufen (z.B. ist die Saugtechnik eine andere, es kann häufiger zu einem Milchstau kommen und Pilzinfektionen werden begünstigt, um nur mal einige zu nennen). Trotzdem ein Thumbs Up von mir für den Tipp und die angeregte Diskussion!
1
#19 LieschenMueller
28.3.13, 03:00
@Helena88: Da fällt mir grad noch was ein: mit 3 Monaten tritt häufig die sog. "Brust-Schimpfphase" ein - eine Art "Verweigerung" der Brust. Das Baby ist nun in einem Alter, wo es bemerkt, dass es nicht mehr "EINS" ist mit der Mutter und dass die Mutter über die Nahrungsquelle verfügt und das Baby begreift ein Stück weit seine Abhängigkeit (mal ganz einfach ausgedrückt). Darauf reagieren einige Babies manchmal auf diese Art und Weise. Bei meinem Sohn war es auch ein paar Tage so, dass er ein paar Schlucke trank, sich dann abwendete und schrie, dann wieder trank usw. Ich war am Verzweifeln, bis ich von diesem Phänomen hörte! Versuch es weiter, es braucht unendlich viel Geduld, aber es kann gut sein, dass es wieder prima klappt!!! Alles Gute Euch!!
#20
28.3.13, 08:12
@LieschenMueller: danke dir
#21 frangenpedra
28.3.13, 18:51
ja , stillen, ich habs immer genossen bei meiner, 14 jahre her
anfangs auch schwer, aber andere mutter, die mit mir im zi war, hat mir geholfen,

glaub auch was mit stillhütchen. jedenfalls noch mal probiern, wenns klappt, ich fands immer schön und total unkompliziert, kann man im halbschlaf machen,.

in irgendnem alten buch las ich mal, wo es nicht klappte, weils baby nicht genug zug hatte: ein anderes baby mit starkem zug anzulegen. glaub das würde heute fast keiner mehr machen, aber eigentlich fänd ich die idee sagen wir mal naturnah.

jedenfalls viel geduld und dann hoffentlich auch freude, wenns dann klappt, o.. (naja das hormon wies auch immer heißt) machts möglich
#22
29.3.13, 11:20
mein 3. kind ist jetzt 10 monate und ich stille ihn immernoch erfolgreich dank dem stillhütchen. ohne wollte er überhauptnicht. bei 1. ging es ohne. beim 2. wäre das stillen mit dem hütchen erfolgreicher gewesen wenn ich es genommen hätte.
#23
29.3.13, 17:13
@Helena88

Versuch's mal mit einem Sauger, den Du auf Deine Brustwarzen setzt und darüber das Kleine stillst.
So wurde meine Tochter ausgetrickst. Sie wurde, nach'm Kaiserschnitt schoß die Milch erst Tage später ein, nach der Geburt mit der Flasche ernährt. Das ist einfach, weil die Milch ohne Anstrengung heraus kam. Stillen ist da anders: Das Kind "muß arbeiten". Außerdem ist die Anatomie des Saugers anders als die einer Brustwarze. Mit den Aufsetzen des Saugers hatte die Lütte das gewohnte Gefühl, mußte aber nun mehr "arbeiten", sprich kräftiger saugen. Nach ein paar Tagen konnte ich den Sauger beiseite legen.
Mit neun Monaten hat sie sich selbst abgestillt.
;) Ich will essen, was Mutti und Oma essen ...
#24
29.3.13, 20:45
@Teddy: was für sauger meinst du den?ganz normale Flaschensauger? Oder spezielle? Hab im Internet nur Flaschensauger gefunden.
#25
29.3.13, 21:20
@Helena88:
Ja, die ganz normalen Flaschensauger.
#26
29.3.13, 22:44
@Teddy: ich werde es auf jeden Fall ausprobieren danke für den Tipp

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