Aus den zuvor meist hässlichen, zerknitterten und gelblichen Säcken in Naturfaser-Optik wurden nun schöne und ansehnliche schneeweiße Stoffbeutel.

Stoffbeutel für Einkauf und Transport veredeln

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Heutzutage verwenden wir wohl alle fast nur noch Stoffbeutel für den Einkauf oder für sonstige Transporte. Aber seltsamerweise werden diese praktischen Beutel von vielen Menschen auf lieblose Weise ziemlich vernachlässigt und anscheinend nur als notwendige und minderwertige „Schleppsäcke“ benutzt.

Ich habe inzwischen eine beträchtliche Anzahl - mindestens zwölf Stück - angesammelt, z.T. sogar einige davon irgendwo aufgelesen. Allerdings weiß ich diese Beutel wertzuschätzen und habe dazu jeden einzelnen von ihnen optisch aufgearbeitet. 

Stoffbeutel aufarbeiten – so geht's

Zunächst in kochend heißem Wasser mit viel Waschmittel und Chlorbleiche eingeweicht, habe ich sie gründlich von Hand gewaschen, getrocknet und anschließend natürlich gebügelt. Aus den zuvor meist hässlichen, zerknitterten und gelblichen Säcken in Naturfaser-Optik wurden nun schöne und ansehnliche schneeweiße Stoffbeutel, die jetzt gut zusammenzufalten waren. Statt die Beutel zerknautscht in irgendeine Schublade zu stopfen, sind sie in gefaltetem Zustand viel besser verstau- und mitnehmbar und ich stecke mir immer ein oder zwei der Beutel in die Seitentaschen meiner verschiedenen Rucksäcke, ins Handschuhfach oder in die Sporttasche, weil sie in dieser flachen Form kaum Platz beanspruchen. So kann ich unterwegs auch spontan immer wieder mal größere Einkäufe tätigen, ohne befürchten zu müssen, die ganzen Waren nicht nach Hause bringen zu können.

Regelmäßig wandern die Beutel in die , denn diese hygienische Maßnahme erklärt sich von selbst. Und was gibt es kontemplativeres, wenn anschließend die Beutel, zusammen mit meinen weißen Küchenhandtüchern, wieder gebügelt werden ...?????

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17 Kommentare

1
Als ich das wort veredeln las, dachte ich da werden stoffbeutel aufgepimpt, sprich kreativ verschoenert. Werden stoffbeutel eh nicht gewaschen? Und gebuegelt? Zumindest bei mir ist das normal.
28.4.20, 15:34
2
Mach ich auch so.
28.4.20, 15:56
3
@datura33: Die Idee mit dem kreativen Verschönerungsaufpimpen kommt ja nun von dir und daher überlasse ich dir gern den Vortritt und freue mich schon jetzt darauf, hier demnächst deinen heißen Tipp zu lesen, wie deine gewaschenen und gebügelten Stofftaschen mit ansprechenden Dekorationselementen veredelt (Glitzer? Rüschen? Pailletten? Straußenfesern? Kartoffeldruck?) aussehen werden! Fotos nicht vergessen! ????????
28.4.20, 18:23
4
Ich nähe meine Stoffbeutel selber, schön bunt aus Stoffen, die ich da habe.
Da kann ich mir kleine, große und mittelgroße Beutel nähen, manche mit Tragegriffen, die meisten aber mit Schulterriemen.
Die liebe ich besonders, weil die werfe ich mir über die Schulter und habe so die Hände frei. Und wenn ich den Einkauf auf 2 Beutel verteile, werde ich auch nicht krumm, sondern mein Rücken bleibt in der Senkrechten.😄
Und gewaschen werden sie nach Gefühl😉 , gebügelt nur bei extrem guter Laune.😇
28.4.20, 18:29
5
Hier sind auch einige Beispiele, wie man Stoffbeutel verschönert:

https://www.frag-mutti.de/shirts-bettwaesche-beutel-uvm-mit-wenigen-mitteln-verschoenern-a41384/

https://www.frag-mutti.de/stofftaschen-bemalen-fuer-den-kindergarten-a40111/

https://www.frag-mutti.de/stoffbeutel-aufpeppen-stoffreste-verwerten-a56793/
28.4.20, 20:00
6
@diggeldaggeldoggeldugg: es ist das wort: veredeln das mich etwas ratlos machte. waschen und bügeln als veredeln zu bezeichnen ist mir ( vielleicht auch nur mir) etwas zu hoch gegriffen.
28.4.20, 20:07
7
@datura33:
So sehe ich das auch. Waschen und Bügeln ist für mich nicht "veredeln", sondern ist (für mich persönlich) Voraussetzung bei allen Wäschestücken.
28.4.20, 21:51
8
Na, ich habe doch schon immer gewusst, dass die Maschine, die bei uns im Bad steht, nicht nur waschen kann.
Veredelungsmaschine klingt doch schon mal viel wertiger. *spässle*
28.4.20, 22:12
9
@datura33 + Kascha: Es sind ja nicht nur das Waschen und Bügeln, sondern auch das Bleichen. Und wenn ich mir die zerknitterten, vergilbten, ausgeleierten und dadurch an die drögen Jutebeutel der 80er wirkenden Säcke vorher anschaue und anschließend strahlend weiße, frische, geplättete Taschen anschaue, bei denen sogar die verkrumpelten Henkel wieder schön plan und glatt sind und die nun nicht mehr nach schnödem Schlaufensack aussehen, dann ist das für mich eben ein arbeitsintensiver Akt der Veredelung. Vielleicht hätte ich diese krasse Gegenüberstellung VORHER - NACHHER auch noch bebildern sollen, dann würde meine Wortwahl womöglich sofort verstanden worden sein. Es darf aber auch gern „Auffrischungskur“ genannt werden, das tut der Sache substantiell keinen Abbruch! ???
29.4.20, 00:32
10
@diggeldaggeldoggeldugg: 👍😃
29.4.20, 07:19
11
Ich verstehe das nicht, denn gerade die mit 60 Grad gewaschenen Beutel muss ich meist nach dem Waschen wegwerfen, weil die sich "zerlegen" und die Henkel gleich gar nicht mehr glatt zu bügeln sind. Sprechen wir von verschiedenen Beuteln oder mache ich was falsch? Wenn ich Beutel mit besonders schönem Motiv habe, benutze ich die gar nicht erst, weil sie mir zu schade sind. Aber das ist ja nicht im Sinne des Erfinders. Nun hoffe ich auf den ausschlaggebenden Hinweis. ?
29.4.20, 18:24
12
@Saxonia: Nanu, das kann ich so gar nicht bestätigen! Ich habe die Beutel schon oft gewaschen, bislang alle ohne Blessuren. Manche der Stoffbeutel sind etwas dünner gewoben, andere bestehen aus richtig festem Stoff. Ein Beutel hat ein kleines Loch, weil er beim Transport am Fahrradlenker baumelnd vom Reifen etwas aufgeschubbert wurde. Ich wechsele die Beutel bei der Nutzung auch regelmäßig ab, so dass sie nicht all zu oft verwendet werden. Und ich sammle auch weiter neue an, wenn es sich ergibt. So manche habe ich schon durch Freunde oder Bekannte ergattert, die irgendwas darin mitbrachten und sie anschließend nicht mehr mitnehmen wollten.
29.4.20, 19:51
13
Ich wasche und bügele meine Baumwollbeutel wie Geschirrtücher aus hygienischen Gründen, weil ich sie vielfach für unverpackte Lebensmittel benutze.z.B. Obst und Gemüse beim Einkaufen. So hält sich auch darin das Brot sehr gut. Frisch gebackenes Brot kommt in eine frisch gebügelte Tasche, nach etwa einem Tag wird der ganze Laib in Scheiben geschnitten und wieder in die Tasche getan. Ist das Brot verbraucht wird der Beutel gewaschen und gebügelt. So schimmelt das Brot nicht, wie es mir früher im Brotkasten oder bei gekauftem Brot in der Plastiktüte passierte. Wird es zu trocken, wird es  kurz und kräftig abgebraust und dann 2x im Toaster getoastet. 
Es genügt mir, wenn ich weiß, dass die Taschen hygienisch sauber sind. Manchmal bekommen sie, z.B. vom Obst, ? Flecken, die beim Waschen nicht rausgehen, und durchs Bügeln sogar noch fixiert werden. Das ?‍♀ ist mir egal. Mit Chlor würde ich da auf keinen Fall rangehen.
30.4.20, 07:25
14
@Mafalda: Ich gehe ungern mit einem Stoffbeutel einkaufen, auf dem die Obst- und Gemüseflecken vorheriger Einkäufe zu sehen sind, selbst wenn sie auch noch nach dem Waschen sichtbar wären - ist eben eine rein ästhetische Frage. Daher bleiche ich sie in einem solchen Fall immer; es gibt ja auch Bleichmittel auf Sauerstoffbasis.
30.4.20, 11:04
15
Ich finde es toll, dass sich ein Mann über solche Dinge Gedanken macht............gilt auch für alle anderen Tipps. Weiter so! 😇🤐

30.4.20, 21:56
16
😄 Ich VEREDLE" meine Stofftaschen schon seit 20 Jahren so.
Ist VEREDELN      Neudeutsch für waschen?
17.5.20, 11:55
17
@Schnecke53: Deine spitze Frage zum Thema Wortwahl ist doch bereits in den Kommentaren vor dir erschöpfend erörtert worden, wozu sie nun erneut stellen?
17.5.20, 15:54

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