Wer schon auf den Geschmack gekommen ist, kann selbst Sushi machen. Es ist etwas zeitaufwendig, aber dafür sehr preiswert, und man kann es gut für Freunde und Familie zubereiten. Außerdem kann es auch Spaß machen, neue Variationen auszuprobieren.
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Sushi selbstgemacht

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Ich hatte einmal einen Sushigutschein und habe mir dann gedacht: Warum nicht mal testen? Das erste mal Sushi zu essen ist etwas merkwürdig. Aber nach diesem ersten Mal kam mir das Verlangen nach mehr. So kam ich zum Sushi und ich muss sagen, es ist ganz anders als viele sagen und einen Versuch wert.

Wer schon auf den Geschmack gekommen ist, kann selbst Sushi machen. Es ist etwas zeitaufwendig, aber dafür sehr preiswert und man kann es für Freunde und Familie günstig zubereiten. Außerdem kann es auch Spaß machen, neue Variationen auszuprobieren.

Den Sushi-Reis bekommt man im Asialaden. Meistens wissen die Verkäufer, welcher Reis am besten ist. Es kann auch chinesischer Klebreis sein. Denn Sushi-Reis muss gut kleben. Wenn man schon mal im Asialaden ist, kann man auch Nori-Blätter (getrocknete Algenblätter) und Reisessig (für die Würzung) mitnehmen. Man kann auch statt des Reisessigs eine fertige Mischung aus dem Asialaden mitnehmen, um den Reis später zu würzen, das geht einfacher (am besten fragen). Dann nimmt man sich noch eine Makisu mit, das ist eine  .

Zutaten

Grundzutaten für 2 Personen:

  • Eine Tasse Reis
  • 6 EL Reisessig
  • 2 TL Salz
  • 4 TL Zucker
  • Mehrere Noriblätter
  • Eine Makisu (Bambus-Matte zum Rollen)
  • Sojasoße, Wasabi und Gari

Mögliche Zutaten für die Füllung:

  • Gurke
  • Avocado
  • Räucherlachs
  • Surimi (zermalmtes Fischfleisch in Streifen)
  • Thunfisch
  • Shitakepilze
  • Garnelen
  • Rettich
  • Frischkäse

Zubereitung

1. Reis zubereiten

Den Reis gut waschen. Am besten in einer großen Schüssel, bis das Wasser nicht mehr trüb ist (dann klebt er besser). Dann abtropfen lassen und 30 Minuten nass stehen lassen.

Pro Tasse Reis 1 1/4 Tassen Wasser in einen großen mit Deckel geben. Anschließend auf mittlerer Hitze den Reis zum Kochen bringen. Noch 3 Minuten auf höchster Stufe kochen. Auf keinen Fall den Deckel anheben. Dann 15-20 Min. auf niedrigster Stufe kochen (auf eine andere Platte schieben, wenn kein Gas vorhanden ist), bis der Reis das Wasser komplett aufgesogen hat. Den Deckel abnehmen und ein Handtuch auf den Topf legen. Den Reis etwa 20 Minuten so abkühlen lassen. Dann eine oder mehrere große Auflaufformen nehmen oder ein anderes großes Gefäß (sollte nicht aus Metall sein) und den Reis mit einem Holzlöffel aus dem Topf in der Auflaufform verteilen.

2. Gewürzmischung anrühren

Pro Tasse Reis nimmt man 6 EL Reisessig, 2 TL Salz, 4 TL Zucker. Ich tue noch einen Schuss Sherry rein. Das schmeckt besser. Diese Gewürzmischung verteilt man über dem Reis, aber nicht zu viel (der Reis soll nicht darin schwimmen). Am besten verteilt man es mit den Händen. Danach kann man den Reis abkühlen lassen oder mit einem Fächer abkühlen, er fängt dann an zu glänzen. Man sollte ihn nicht in den Kühlschrank stellen.

Man kann auch schon mal eine kleine Schüssel Wasser-Essig Gemisch aufstellen. Damit befreit man die Finger vom klebrigen Reis.

3. Füllung vorbereiten

Inhalt einer Sushirolle kann Gurke, Avocado, Räucherlachs, Surimi (zermalmtes Fischfleisch in Streifen), Thunfisch, Shitakepilze, Garnelen oder Rettich sein. Es gibt aber noch viele andere Dinge, die dort hineinkommen können. Man merkt also schon, dass es auch vegetarisch geht. Omlette geht übrigens auch! Alle Zutaten in Streifen schneiden und zur Seite legen. Zum Bestreichen benötigt man Philadelphia oder Brunch.

4. Sushi rollen: Nach außen

Nun muss gerollt werden! Es gibt zwei Arten von Sushirollen einmal nach außen und einmal nach innen gerollt, dazu aber später mehr.

Zum Rollen braucht man die Makisu. Diese legt man so das man nach vorne/hinten Rollen kann. Da kommt dann ein Noriblatt drauf (glatte/glänzende Seite nach unten). Der Reis kommt dann ca. 0,5 -1,5 cm auf das Noriblatt. Festdrücken, aber nicht zu fest. Den Reis bestreicht man mit Frischkäse und legt dann in die Mitte die Zutaten. Ich nehme z. B. gerne Gurke, Surimi und Lachs. Dann rollt man das Ganze vorsichtig zusammen. Etwas festdrücken, so das der Inhalt keine Lücken mehr aufweist, und dann ein Stück des Noriblattes abstehen lassen, den Rest mit einer Schere abschneiden. Das abstehende Stück mit Wasser anfeuchten und andrücken. Dann ab in den Kühlschrank und die nächste Rolle fertig machen. Anschließend schneidet man die Rolle in etwas 6 gleich große Stücke. Ein großes scharfes Messer ist sehr hilfreich! Wenn es zu verklebt ist, wischt man es mit etwas Essig einfach wieder sauber.

5. Sushi rollen: Nach innen

Sushi kann man auch anders herum rollen, vielen schmeckt es auch besser. Man rollt im Prinzip genau so wie schon beschrieben. Nur dass man, nachdem man den Reis auf dem Noriblatt verteilt hat, diesen mit einer Frischhaltefolie abdeckt und umdreht (Reis liegt auf der Makisu und Noriblatt oben) die Zutaten legt man jetzt auf das Noriblatt (vorher mit Brunch bestreichen) und rollt das ganze dann genau so wie die Rolle vorher auch. Man kann den Reis noch mit Sesam bestreuen, das sieht schöner aus.

Fertig ist das Sushi

Beigaben zum Sushi

Zum Sushi serviert man Sojasoße, Wasabi und Gari. Wasabi ist grüner Meerrettich, sehr scharf. Gabi sind eingelegte Ingwerscheiben und werden zwischen den verschiedenen Sushisorten gegessen, um den Geschmack zu neutralisieren. Man kann es aber auch weg lassen. Ein muss ist aber die Sojasoße. Man tunkt jedes Sushi Stück in der Soße... lecker!

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