Die selbstgemachten Vanillekipferl enthalten echte Vanille und sind somit besonders aromatisch und lecker.
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Vanillekipferl mit echter Vanille

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Zubereitungsdauer
Koch- bzw. Backzeit
Ruhezeit
Gesamt

Zugegeben, es gibt unzählige Rezepte für Vanillekipferl. Aber Hand aufs Herz, was haben die groß mit Vanille zu tun, wenn am Ende lediglich Vanillinzucker drüber kommt? Richtig, nichts! In meinem Experimentierwahn habe ich vor Jahren etwas ausprobiert und für bombenmäßig befunden. Und nicht nur ich. Die Kipferln werden extrem mürbe und haben ein fantastisches Aroma. Ich verwende die komplette Vanilleschote. Diese zerkleinere ich mit etwas Mehl komplett im Thermomix. Wer ein ähnliches Gerät hat, probiert bitte aus, wie es am besten klappt. Wer keine Möglichkeit hat, schabt die Schote einfach aus. Bitte die leere Vanillestange nicht wegwerfen. Am Ende gibt es noch einen Tipp dazu.

Zutaten

  • 1 Vanilleschote
  • 250 g Dinkelmehl
  • 125 g Mandeln gem.
  • 125 g Vollrohrzucker, fein gemahlen (Puderzucker geht alternativ)
  • 250 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • Puderzucker (Topping)

Zubereitung

Die Vanillieschote grob zerkleinern und mit etwas von dem Mehl zusammen zerkleinern. Durch das Mehl schmiert sie nicht und wird komplett zerkleinert. Die restlichen Zutaten hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens eine Stunde, besser noch über Nacht, in den legen.

Kipferl formen und nicht zu dicht auf ein Backblech legen. Sie laufen etwas auseinander. Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad ca. 20 min backen. Sofort mit Puderzucker bestäuben.

Tipp: Vanilleschoten-Reste verwerten

Bei den Preisen ist es wirklich schade, die leere Schote einfach wegzuwerfen. Wenn ich sie nicht komplett verwerten kann, hebe ich die leere Hülle auf. Diese koche ich im nächsten Milchreis, Pudding oder Grießbrei mit. Danach einfach wieder herausholen, abwaschen und auf Küchenpapier trocknen lassen. Nach 2 Tagen stecke ich sie zurück ins Glasröhrchen. So kann man die Schote mehrmals verwenden. Ich mache das seit Jahren schon so. Das Aroma der Speisen wird intensiver und man hat etwas Natürliches.

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