"Meine Devise lautet: möglichst wenig Weißmehl und Zucker! Stattdessen wähle ich Vollkornmehl und -produkte und süße lieber mit Trockenfrüchten und Ähnlichem. Wo immer es passt, füge ich Ballaststoffe wie Weizenkleie hinzu."

Vegetarisch, vollwertig & fettarm macht satt, gesund & fit

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Mit Diäten ist es doch immer dasselbe: Am Anfang Begeisterung, dann hält man ein paar Tage durch und fällt schließlich in seine alten Essgewohnheiten zurück. Ich habe stattdessen im Laufe der Jahre zu einer ganz einfachen Ernährung gefunden, mit der ich auf gesunde Weise satt und fit werde, und die ich hier gerne vorstellen möchte.

Keine Tiere auf dem Speiseplan

Zunächst einmal ernähre ich mich strikt vegetarisch, esse also weder Fleisch noch Wurst noch Gelatine o.Ä. Das wirkt sich erwiesenermaßen positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus, ist gut für Darm und Verdauung und soll sogar Krebserkrankungen vorbeugen.

Zucker reduzieren

Meine zweite Devise lautet: möglichst wenig Weißmehl und Zucker! Stattdessen wähle ich Vollkornmehl und -produkte und süße lieber mit Trockenfrüchten und Ähnlichem. Wo immer es passt, füge ich Ballaststoffe wie Weizenkleie hinzu – das macht satt und bindet Giftstoffe im Verdauungstrakt.

Gesunde Öle verwenden

Die dritte Säule meiner Ernährung ist eine gute Fettauswahl: bei mir gibt es weder Butter noch Sahne im Kühlschrank, dafür aber eine reiche Auswahl an guten – ungesättigten – Pflanzenölen (Olivenöl, Walnussöl, Sesamöl, Rapsöl und natürlich das besonders gesunde Leinöl, das die Blutgefäße so richtig durchputzt). Die Öle verwende ich sparsam und achte darauf, dass meine Ernährung insgesamt sehr fettarm ist. Daher gibt’s statt Vollmilch lieber Magermilch und statt eines fettigen Camemberts lieber Hüttenkäse.

Viel trinken

Dem Körper reichlich Flüssigkeit zuzuführen, kann man lernen. Ich habe schon immer gerne viel Wasser getrunken. Mein Tipp: Wer sich damit schwer tut, sollte stilles Wasser, z. B. normales Leitungswasser, bevorzugen, denn davon kann man größere Mengen trinken.

Vor den Mahlzeiten oder wenn sich zwischendurch der kleine Hunger meldet, trinke ich erst einmal reichlich und warte dann ab. Dann fülle ich meinen Magen mit wasserhaltigen Nahrungsmitteln, die eine geringe Nährstoffdichte haben, also z. B. einer großen Schüssel Salat oder einem Teller Rohkost (Kohlrabi, Karotten, Radieschen o.ä.). Erst dann gibt es Nährstoffreicheres (Kartoffeln, Nudeln, Reis, Buchweizen o.Ä.). Da der Magen ja schon gut gefüllt ist, braucht man davon dann nicht mehr so viel.

Umgang mit Süßigkeiten

Ein guter Trick, Heißhunger auf Süßes zu vermeiden, besteht darin, sich direkt nach der Hauptmahlzeit eine kleine Süßigkeit, idealerweise Trockenfrüchte, zu gönnen, und sich direkt im Anschluss die Zähne zu putzen. Alternativ tut es auch ein Pfefferminzkaugummi. Dann fällt es mir leichter, die Mahlzeit abzuschließen.

Essen nach meinem Rhythmus

Wann, wie oft und wie viel jemand über den Tag isst, ist sehr individuell. Ich rate jedem, in sich reinzuhören und die Ernährung an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Bei mir ist es so, dass ich nicht gut schlafe, wenn ich nicht abends spät noch eine Portion Kohlenhydrate bekomme. Das plane ich in meinen Tagesablauf ein und spare mir die süßen Vollkornkekse eben auf den Abend auf, anstatt sie zwischendurch zu essen. Umgekehrt sträubt sich mein Körper morgens gegen Essen, daher lasse ich das Frühstück grundsätzlich weg und beginne mittags meist mit einem Smoothie oder einer leichten Obstmahlzeit.

Für ein gutes Körpergefühl ist mir viel Bewegung wichtig sowie der regelmäßige Blick auf die Waage. Außerdem hilft Ablenkung dabei, nicht aus Langeweile zu essen. Ich höre immer erst in mich hinein und entscheide dann, ob ich wirklich Hunger habe, bevor ich esse.

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22 Kommentare


11
#1
7.8.17, 13:58
Vegetarier zu werden, würde mir in der heutigen Zeit der Massentierhaltung sicherlich nicht schwer fallen, ich habe schon oft darüber nachgedacht und bin dann meist wieder den Bouletten in meiner Pfanne verfallen. Wie gesagt, der Wille ist stark, aber das Fleisch ist schwach und schmeckt manchmal doch zu gut. Dein Beitrag ist gut, wenn auch etwas einseitig, denn gutes Fleisch schadet dem Körper ganz und garnicht. Der völlige Verzicht auf Fleisch birgt eher eine Mangelernährung in sich, die wieder durch Nahrungsergänzungsmittel ausgeglichen werden muss. Wir essen sehr wenig Fleisch und wenn, dann nur Fisch oder Geflügel aus bekannter Herkunft. Fisch holen wir direkt von den Fischerbooten am Hafen. In einer Sache gebe ich dir völlig recht, Diäten bringen nichts, im Gegenteil. Eine vernünftige Ernährungsumstellung ist da sinnvoller, aber Vegetarier wird man nur, wenn man fest davon überzeugt ist und nicht auf anraten.
16
#2
7.8.17, 14:28
Dass diese Art der Ernährung satt, gesund und fit macht, ist wahrscheinlich so.
Für mich erscheint sie wenig genussvoll, um nicht zu sagen freudlos.
7
#3
7.8.17, 15:04
Ich mag generell kein Fleisch.  Bin also kein Vegetarier aus Überzeugung, sondern weils mir nicht schmeckt.
Ich esse ganz selten mal Geflügel (Familienfeste usw.), da hörts auch schon auf.
Wer auf Fleisch verzichtet, muss sich darüber im Klaren sein dass man viele Nährstoffe anderswo her bekommen muss.  Alleine den Eiweißbedarf zu decken wenn man kein Fleisch isst, ist schon enorm schwierig.  Als Frau ist dann Eisen und Zink noch besonders wichtig.
Also mit "mal eben so" kein Fleisch mehr essen ist es nicht getan.

Das Thema Ernährung ist allgemein ein heißes Pflaster.  Da kommt es immer zu riesigen Diskussionen, weil jeder da seine eigene Auffassung und eigene "Methode" hat.
Nicht umsonst sprießen die Ernährungsberater überall wie Unkraut aus dem Boden.
6
#4
7.8.17, 17:33
vegetarisch ist leider nicht gesund.Es fehlen dem Körper sehr viele wichtige Vitamie,Mineralien
usw.
Wenn ich dann noch höre das Kinder auch so eine Ernährung haben,da habe ich
kein Verstädnis.
Ich finde diese vegatarische Ernährung eine Unerversorgung und kann mir nicht
vorstellen das es gesund ist.
Eine Ausgewogene Ernährung ist viel Gesünder.
6
#5
7.8.17, 19:21
@Anemone
Da habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht. Wir haben 20 Jahre rein vegetarisch gelebt. Damit sind auch die Kinder aufgewachsen, gesund geblieben, hatten und haben niemals Mangelerscheinungen. Vegetarische Ernährung heißt jedoch keinesfalls, dass man einfach nur das Fleisch weg lässt, sondern bedeutet, dass man sich mit dieser Ernährungsform eingehend beschäftigen muss um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Aber dazu gab und gibt es eine große Auswahl an Informationsmaterial. Später weiß man aus Erfahrung, in welchen Lebensmitteln Eiweiß oder Eisen oder bestimmte Vitamine und Vitalstoffe sind um sich ausgewogen zu ernähren.
Vegetarisch oder vegan zu leben sind sehr persönliche Entscheidungen, in denen auch oft weltanschauliche Aspekte eine Rolle spielen. Meine Familie und ich waren in den Jahren fit und gesund und haben nichts entbehrt. Ich jedenfalls kann nicht bestätigen, dass vegetarischer Lebensstil zwangsläufig zu Mangelerscheinungen führt.
Heute essen wir immer noch überwiegend so, aber es gibt hin und wieder auch ein Stück gutes Fleisch vom Metzger des Vertrauens.
Jedenfalls sollten wir den Lebensstil anders denkender Menschen respektieren und nicht schlecht machen.
8
#6
7.8.17, 21:22
Ich kaufe nicht beim "Metzger meines Vertrauens", denn es gibt ihn nicht. Für mich sind das nur schöne Worte, die zur Entschuldigung dienen. Entweder ich bin Vegetarier oder ich bin es nicht.
Mein Fleisch kommt von überall, ich bin kein Vegetarier und muss in dem Zwiespalt leben, dass das sicherlich nicht meiner persönlichen Einstellung entspricht, aber nun mal so ist, wie es ist.
Den Tipp habe ich "aufgesogen" und würde gerne auch so konsequent sein, koche und esse aber einfach zu gerne und sündige und schlemme und.... und..... und......
All die Vorschläge sind mir nicht unbekannt, aber:
Der Wille ist da, doch das Fleisch ist schwach 😂
5
#7
7.8.17, 22:00
@xldeluxe_reloaded: Das geht mir sehr ähnlich. Der "Metzger meines Vertrauens" kauft in der Regel bei derselben Großschlachterei wie der Edeka oder andere. Da sollte man keine Illusionen haben. Heute ist das fast immer zentralisiert. 

Ich bin auch kein Vegetarier, und ich möchte vor allem auch nicht immer bewusst überlegen müssen, wo ich meine Nährstoffe herbekomme. Essen ist für mich vor allem auch etwas sinnliches - außerhalb von Eiweiß, Fett und Kohlehydraten. Man sollte da eher auf den eigenen Körper hören, was der will. Bei mir funktioniert das zumindest einigermaßen gut. Und generell sollte man auch zu Essen aufhören, wenn man satt ist - auch, wenn der Teller noch nicht leer ist, auf dessen Füllgrad man gerade in Kantinen oder Restaurants eh keinen Einfluss hat. Das mache ich sehr konsequent, egal, wie blöd das aussieht.
4
#8
8.8.17, 01:24
@Skudder: 
Ich habe mir auch angewöhnt, stets auf meinen Mangen zu hören. Da ich ein Frühstücksmensch bin, der gerne stundenlang und ausgiebig den Tag mit Wurst, Käse, Konfitüre, Eiern, Rührei und diversen Brotsorten beginnen würde, hörte ich seit langem in mich hinein und stellte fest: Ich habe morgens gar keinen Hunger, nur Appetit aus Gewohnheit. Das fällt also schon mal größtenteils weg und auch für den Rest des Tages höre ich tief in mich, ob ich essen möchte, weil es Zeit ist oder ob ich Hunger habe.........Hunger habe ich ganz selten, Appetit auf alles eigentlich immer.

Mich könnte man um 3 Uhr nachts wecken und ich würde ein paar Schnitzel braten und wenn man schon mal wach ist, auch gerne frische Champignons in Sahnesoße dazu reichen. Es ist alles im Kopf! Der Magen würde lieber weiterschlafen............

Was ich mir angewöhnt habe, sind kleine Teller. Dessert- bzw. Kuchenteller reichen für die Größe meiner Mahlzeiten völlig aus und sind immer gut gefüllt bzw. sogar überladen.

Und ganz richtig von dem, was Du schriebst:

Einfach aufhören, wenn man satt ist! Nicht noch reinstopfen und den Teller leer essen, weil es ja bezahlt und doch auch noch so lecker ist. Wenn satt dann Schluss!
2
#9
8.8.17, 09:02
In diesem Tip sind viele gute Gedanken und Anregungen, aber so beherrscht bin ich nicht.
Ich esse gerne einfach das, worauf ich gerade Appetit habe.
Und ganz ohne Fleisch stelle ich mir die Ernährung auch nicht ausreichend vor. Wir essen zwar längst nicht jeden Tag Fleisch, aber ab und zu finde ich es wichtig.
Für mich hat Essen auch viel mit Genießen zu tun!
1
#10
8.8.17, 12:27
Liebe Superwoman neu
ich mache es nicht schlecht,und ich respektiere es auch.Jeder soll sich so Ernähren
wie er es für sich richtig hält.
Ich habe vor ein paar Wochen eine Tolle Reportage gesehen,da auch Ärzte zu
Vegetarischer Ernährung sich geäußert haben
Habe auch Patienten die sich Vegetarisch ernähren,eine Blutuntersuchung gemacht.
Es ist heraus gekommen das Ihnen viele wichtige Stoffe fehlen,die der Körper
braucht.
Und bestätigten das es eine Mangelernährung ist.
Bei Kindern sollte diese Ernährung nicht durchgeführt werden.
Da Kinder im Wachstum sind.
2
#11
13.8.17, 06:34
@xldeluxe_reloaded: Guten Morgen.
Bin wieder einmal voll und ganz deiner Meinung und Danke für den erfrischenden Kommentar.
Da ich gerade quasi nichts essen durfte ( Koloskopie / Gastroskopie ) denkt man unwillkürlich viel über Ernährung nach. Ich bin ein < Lust Esser > und kann auch deine diesbezüglichen Ausführungen unterschreiben. Mein ganzes Leben mit der Waage im Unfrieden habe ich das gute Stück an einen sicheren Ort verbracht. Seitdem lebt es sich wesentlich angenehmer. Wenn mir die Lieblingsjeans nur in Liegeposition zugeht weiß ich Bescheid.Familiär von einer Ernährungsberaterin umgeben schwindele ich was das Zeug hält. Klar mache ich bei Lust und Liebe auch mal den tollen !!! Hirsebrei mit Mandelmus Banane etc.
Nix geht aber auch über ein SUPER - spätes Frühstück mit Ei, Käse,Salami und krosser Semmel.
Der Beitrag wurde entsprechend studiert und gewürdigt.
Allen Mädels und Buben wünsche ich ein genüßliches Wochenende.
2
#12
13.8.17, 15:34
Hallo zusammen,

ich lese hier und auch sonst (wenn es um Fleisch oder nicht Fleisch geht) immer von Genuß und geniesen....................

Zitat: 1
Für mich erscheint sie (vegetarische Ernährung) wenig genussvoll, um nicht zu sagen freudlos
Zitat 2
Für mich hat Essen auch viel mit Genießen zu tun!

Ich verstehe nicht, wie man das Verzehren von Fleisch von Tieren, die unter grausamen Umständen leben und sterben müssen, von Genuß sprechen kann? Vor allem ist DIESES Fleisch sicher alles andere als gesund!

Also mir wird da eher speiübel.

Ich habe aus diesem Grund aufgehört Fleisch zu essen, würde es essen, wenn es wirklich  noch den Bauern nebenan gäbe und ein Tier respektiert wird und als Lebewesen gesehen und behandelt würde und nicht nur als Produkt für den ewig sparsamen, gefrässigen Menschen. Damit meine ich das Konsumverhalten...........möglichst viel Fleisch zum Billigstpreis. Das der Mensch dafür dann minderwertiges Fleisch voll mit Medikamentenresten bekommt, scheint die meisten ja nicht zu stören. Jammern dann aber, wenn sie krank werden.

Ich wollte niemanden angreifen, nur kanni ch einfach das Wort "Genuß" bei bestem Willen nicht mit Fleisch in Verbindung bringen.
Wahrscheilich so, wie jeder Nichtraucher nicht versteht, was an einer Zigarette genußvoll sein soll.

Einen schönen Restsonntag wünsche ich allen, egal was sie essen und genießen. :-)
#13
13.8.17, 17:44
.....und zur Strafe wirst Du dann 110 Jahre alt  Ein ziemlich freudloses Dasein.
Essen ist auch ein Stück Lebensfreude. Der liebe Gott hat uns den Appetit gegeben, damit wir uns abwechslungsreich genussvoll ernähren und durch die Vielfalt alle nötigen Nährstoffe zu uns nehmen, die uns gesund erhalten.
 
3
#14
13.8.17, 18:06
Ich wüßte nicht warum ein Lebensalter von 110 Jahren = freudloses Dasein bedeutet?

..............ok, Essen ist Lebensfreude...........dann haben die meisten ja viel Freude am Leben, wenn man sich die Statistik der Übergewichtigen ansieht :-)
1
#15
13.8.17, 18:15
@Nervzwerg: 
Zu Deinem #12 habe ich nichts sagen mögen, denn das haben die Vegetarier hier den Fleischessern alles schon mehrfach "um die Ohren geknallt" und da kommt man wohl nicht auf einen Nenner.

Dein #14 allerdings enthält im letzten Satz einen sehr bemerkenswerten Denkanstoß..............
#16
13.8.17, 18:40
#15 xldeluxe_reloaded
ich gehe mit dir konform. Allerdings gibt es bei mir nur Sonntags so ein ausschweifendes Frühstück, Unter der Woche sieht es eher mager aus.
Ich würde mich nicht als Vegetarier bezeichnen - auch wenn ich eher wenig Fleisch esse.
Und ich habe das Glück das es in der Nähe tatsächlich einen Metzger des Vertrauens gibt. Da werden die Schweine natürlich ohne Chemie gefüttert  - von ihm selbst - er muss seine Ware nicht bei irgendeinem Fremdlieferanten kaufen. Man darf dort auch in den Stall schauen.
Ich habe auf einer Reha gelernt, das man an sich alles essen kann, aber eben mit Maß und Ziel, Und wie oben schon erwähnt Diäten sind für´n Hugo. Nahrungsumstellung wäre die Alternative.
Aber es gibt ja da noch den inneren Schweinehund - der Kerl übt eben manchesmal sehr viel Macht aus .
Zu den Mangelerscheinungen: Als ich vor 4 Jahren eine neues Hüftgelenk bekam , lag neben mir eine junge Frau mit 28 Jahren. Sie ist aus einer Höhe von 50 cm auf eine ca. 30 cm dicke Matte gefallen und hat sich den Ellenbogen richtiggehend zerbröselt und auch den Knöchel am re. Fuß. Sie war Veganerin. wie die sich ernähren weiß man ja - auf jeden Fall hat ihr der Arzt angeraten die Ernährung sofort umzustellen. Die Mangelerscheinungen die sie hatte haben zu diesen schweren Verletzungen geführt und sie war über ein Jahr arbeitsunfähig.
Also lieber normal und das nicht übertrieben, Aber im Endeffekt ist ohnehin jeder für sich selbst verantwortlich.
1
#17
13.8.17, 19:33
Logo sollte jeder das Essen und so leben wie er mag, mir ist das auch egal. Allerdings stört mich, das es immer heißt, wie mangelernährt Vegetarier und Veganer sein müssen und das es nicht gesund sein kann.
Da frage ich mich dann, warum wird nicht auch erwähnt, das viele Menschen aufgrund ihres Fleisch- und vor allem Wurstkonsums krank werden oder sind?
Das wird dann in solchen threads meist nicht angesprochen sondern eben nur das der Vegetarier nicht gesund sein kann.

Ich bin der Meinung, man kann alles essen, aber in einem gesundem Verhältnis, denn einer der nur Körner isst, kann mir auch nicht erzählen, das es gesund ist.

Und wie gesagt, ich bin kein militanter Vegetarier sondern ünterstütze einfach diese Massentierhaltung und die Mißachtung von Lebewesen nicht.

Ich beneide jeden, der einen Bauern kennt und dort sein Fleisch beziehen kann.

In diesem Sinn fällt mir gerade eine Groteske ein, wo ich nur mit dem Kopf schütteln konnte.
Ich stöberte in einem online shop nach vegetarischen Leckereien und stutze schon etwas bei einem link
------> Tiernahrung (dachte dann, ok es gibt ja nun genügend Tiere, die Vegetarier sind)
------->Katzennahrung & Hundenahrung
------> Dosenfutter und es prangte ein fetter Querbalken über der Dose
------> WARNHINWEIS
------> enthält FLEISCH!

Dazu fiel mir dann echt nichts mehr ein,außer dass ich in diesem Moment wohl ein ziemlich blödes Gesicht mit einem ? auf dem Kopf machte.
1
#18
13.8.17, 21:39
@Nervzwerg:
Das scheint ja Seelenverwandschaft zu sein, denn was Du geschrieben hast, sind genau
meine Gedanken - auch, wenn ich mich damit gleich unbeliebt bei vielen mache.
Ich hatte früher auch, wie es so üblich war, Fleischgerichte gekocht für die Fam., also
meist am WE, da man in der Woche ja auf Arbeit war. Aber je mehr mir das ganze Tierleid
bewußt wurde, kam ich nicht mehr ran an diese Dinge. Es war ein allmählicher Vorgang
bei mir, kein Vorsatz, Vegetarier zu werden. Hätte zuvor auch nie an so etwas gedacht,
aber ich konnte einfach nicht mehr anders, als mich von Fleisch usw. gänzlich abzuwenden.
Tiere sind für mich liebe Lebewesen, da ist es mir ganz egal, welches Tier es ist, ob groß oder
klein. Und ich möchte einfach nicht am Leid der Tiere beteiligt sein, denn die können sich ja
nicht dagegen wehren, was mit ihnen gemacht wird. Evtl. denke und bin ich so, weil ich selbst
sehr viel Leid erfahren musste und mich auch nicht dagegen wehren konnte. Aber ist egal,
bei mir ist das so, und ich vermisse dabei rein gar nichts, im Gegenteil. Inzwischen gibt es
sehr gute fleischfreie Alternativen - mit viel Eiweiß drin - und mir geht es so besser damit.
#19
16.8.17, 15:23
Ich habe gerade durch Zufall einen sehr interessanten Artikel passend zum Thema im Netz gefunden:
http://eatsmarter.de/ernaehrung/gesund-ernaehren/10-fehler-bei-einer-vegetarischen-veganen-ernaehrung
Ich persönlich halte von iner rein veganen Ernährung gar nichts.
#20
16.8.17, 21:41
@NFischedick:  Danke dir. das ist ein sehr interessanter Beitrag hab ihn schon gelesen.
Aber wie schon öfters hier in diesem Beitrag erwähnt, jeder soll sich so ernähren wie es ihm am besten bekommt.
5
#21
16.8.17, 22:59
Hier gehts ja auch nicht um vegane, sondern um vegetarische Ernährung. Warum das immer wieder in einen Topf geworfen wird, erschließt sich mir nicht. Es gibt Millionen von Vegetariern weltweit, die alle als freudlos und/oder mangelernährt zu bezeichnen, ist ja wohl ziemlich daneben. 
1
#22
16.8.17, 23:26
@HörAufDeinHerz: So ist es !
Auf die Schnelle fallen mir da ein:
Leonardo da Vinci, Albert Einsteins, Paul McCartney, Dustin Hoffman, Frank Elstner, Reinhard Mey, Brad Pitt, Richard Gere
He, ich könnte bis Hundert weitermachen - und da sind noch nicht mal die Frauen bei.

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