Würstchenwasser für den Eintopf mitverwenden

Würstchenwasser für den Eintopf mitverwenden

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Ich koche gerne mal Eintöpfe und schnippel oft am Ende Heißwürstchen rein. Jetzt schütte ich auch am Anfang das Würstchenwasser beim Kochen mit rein.

Für z. B. eine Kartoffelsuppe für 3-4 Personen, reicht dann auch das kleine Würstchenglas, (5 Schinkenwürstchen von A...i ) ohne Haut für 0,99 Euro. Die Suppe bekommt so einen kräftigeren leichten Räuchergeschmack. Wenig Fleisch, viel Geschmack. Das Wasser entsteht ja normal nur beim Zukochen der Gläser und ist nichts Schlimmes, was man wegschütten muss. 

Das Glas komplett mit Inhalt passt auch ohne Deckel in die Mikrowelle,  zum Heißmachen (2-3 Minuten) als Schnellimbiss.

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27 Kommentare


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#1
20.8.15, 20:49
Warum nicht: Ist ja eine Art zusätzliche Würze.

Ich benutze z.B. Gurkenwasser als Zugabe in Kartoffel- und Nudelsalat.
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#2
20.8.15, 21:06
Also, das werde ich auf jeden Fall demnächst auch mal probieren, wenn die kältere Jahreszeit kommt und ich mal wieder z.B. Kartoffelsuppe mit Würstchen mache. Das gibt ganz sicher einen noch intensiveren Geschmack. Guter Tipp.

Übrigens, an meinen Kartoffelsalat gebe ich auch Gurkensud, schmeckt dadurch viel besser.
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#3
20.8.15, 22:08
@lakshmi und xldeluxe: bei mir kommt auch das Gurkenwasser mit in den Kartoffelsalat, aber die Würstchen lasse ich im Eintopf oder in der Kartoffelsuppe heiß werden, entweder klein geschnippelt oder sogar manchmal im Ganzen. Da mache ich nicht noch extra Wasser heiß. Das Würstchenwasser habe ich schon mal gekostet und das ist mir einfach zu salzig.
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#4
20.8.15, 22:57
@domalu:

Ich würde die Würstchen auch direkt in der Suppe/im Eintopf erhitzen, das Würstchenwasser aber zu Beginn schon mit in den Topf geben. Je salziger die Würstchenlake, um so weniger würde ich dann den Eintopf würzen. Ich denke, so war der Tipp gemeint.
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#5
21.8.15, 06:22
@xldeluxe_reloaded: ja, du hast Recht und nach nochmaligem Lesen ist mir das vollkommen klar, aber erst habe ich das so aufgefasst, als wenn die Würstchen im Wasser warm gemacht werden.
Ich hab die Brille zwar auf, aber immer noch falsch gelesen :-)
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#6
21.8.15, 07:49
Das ist ein sehr guter Tipp.
Man kann auch sehr gut mit dem Wurstwasser eine Dosensuppe strecken, wenn es mal schnell gehen muss.
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#7
21.8.15, 10:33
Würstchenwasser in den Kartoffelsalat!!! (Mein Geheinrezept!) *ups* ;o)
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#8
21.8.15, 11:45
Ich glaube, ich habe noch nie Würstchen aus dem Glas für ein Essen genommen, weil unser Schlachter so gute Würstchen selbst herstellt, und die kauft man natürlich ohne Wasser.
Aber für die Verwendung von Würstchen aus dem Glas ist der Tip sehr gut!
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#9
21.8.15, 13:01
Ich finde die guten Knackwürstchen vom Metzger oder Dosenwiener viel zu schade für Suppen und Eintöpfe, die esse ich lieber mit Kartoffelsalat und Senf. Oder mit einem frischen Brötchen. Sie sollten übrigens in wenig Salzwasser heißgemacht werden, damit sie nicht auslaugen (Osmose-Wirkung).

Für meine Linsen- oder Kartoffel-/Lauchsuppe z.B. nehme ich die preiswerten Würstchen aus dem Glas "im Eigendarm". Das Wurstwasser füge ich zu und verzichte zunächst auf Salz. Falls nötig, kann man ja zum Schluss noch nachsalzen.
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#10
21.8.15, 17:05
Also wir mögen die Dosenwiener -Frankfurter oder wie sie auch heißen nicht aus der Konserve. Wenn wir sie mal essen, was zwar selten vorkommt, dann müssen es frische Wiener sein. Gut da hat jeder seinen eigenen Geschmack und das ist auch ok. Damit kann man einen Eintopf wirklich aufwerten. Das Wasser schütte ich allerdings immer weg. Vielleicht kann mich aber jemand des Besseren belehren.

LG
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#11
21.8.15, 17:07
@xldeluxe_reloaded: Yes, genau so ist es gemeint. Ist doch normal, dass man von Anfang an das Würstchenwasser mit reingibt und am Ende die in Scheiben geschnittenen Würstchen zum Heißmachen. Ich werd's auf jeden Fall ausprobieren, glaube nicht, dass die Kartoffelsuppe dann zu salzig wird, denn Kartoffeln schlucken viel Würze und abschmecken tut man sowieso am Ende.
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#12
21.8.15, 23:22
Ich kippe die Flüssigkeit aus den Dosen und Gläsern nie weg. Die nutze ich immer zum Zubereiten der einzelnen Speisen. (z.B. Quark mit Mandarinen= die Hälfte der Milch ersetzen durch den Mandarinensaft oder Nudeln mit Jägersöße = Flüssigkeit der Champignons mit Wasser auffüllen zur gewünschten Menge)
Ich käme gar nicht auf die Idee diese wertvollen Flüssigkeiten in den Abfluss zu schütten.
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#13
22.8.15, 09:32
So richtig wertvoll ist die Flüssigkeit nicht, denn sie enthält u.a. jede Menge Zucker - und das nicht nur bei Obstkonserven, sondern auch bei Bohnen, Fisch etc.

Den Obstsaft entsorge ich auch nicht, denn diese Kalorienbombe ist einfach zu lecker. Pilzwasser würde ich weggießen: Ich empfinde es als geschmacksneutral (die Dosenpilze allerdings auch).

Bohnen in Dosen müssen übrigens nicht abgewaschen werden, weil der Sud angeblich giftig ist. Für Salate sollten sie allerdings gut abgebraust werden, da sie so wesentlich appetitlicher aussehen.
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#14
22.8.15, 12:12
@susant #10: "Belehren" ist in Geschmacksfragen nicht angesagt. Nur soviel: Bei Würstchenkonserven gibt es gewaltige Qualitätsunterschiede. Mir schmecken manche Wiener oder Frankfurter aus Dose oder Glas besser als die vom Metzger.
Aber wie gesagt - für Suppe und Eintopf reichen die weniger edlen Konserven durchaus. Es sei dann, man hat grundsätzlich etwas gegen Konserven.

Noch was: Das Würstchenwasser sollte auf jeden Fall genutzt werden, wenn nicht in der Suppe, dann zum Heißmachen der Würstchen. Danach kann man es getrost weggießen.
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#15
22.8.15, 13:02
@Spectator:

Ich mag auch nicht alle frische Würstchen. Aber wie ich schon geschrieben habe essen wir sie ohnehin sehr selten (wir essen viel vegetarisch) aber wenn wir sie mal essen dann kaufen wir sie bei einem bestimmten Metzger.
Mit belehren meinte ich einen Tipp geben mit dem auch wir was anfangen kann. Ist das schlimm wenn man mit Konserven nicht viel anfangen kann? Außer Dosentomaten und evtl. Mais verwenden wir so gut wie nichts aus der Dose.

LG
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#16
23.8.15, 10:17
Es gibt auch "trocken" abgepackte Wiener beim Discounter, die günstiger sind als beim Metzger und im Gegensatz zu den "weichen" Würstchen im Glas oder in der Dose knackig sind.
In die Suppe geben oder in der Mikrowelle (nicht zu heiß) erhitzen - auch ohne Wasser.
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#17
23.8.15, 10:38
@anemone:

Genau, die Geflügelwiener zum Beispiel: Super lecker und knackig.

Unschlagbar sind für mich die kleinen dicken Bockwürstchen in der wiederverschließbaren Konservendose.

Bei Würstchen aus dem Glas musst Du darauf achten, nicht die im zarten Saiting zu nehmen, dann klappt`s auch mit dem Knacken ;o))
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#18
23.8.15, 10:57
@xldeluxe_reloaded: Wiederverschließbare Dose? Nie gesehen bzw. gehört. Wo gibt's die?

Das beliebte Knacken wird (bekanntlich?) erzielt durch die Verwendung von ganz dünnen Naturdärmen, meist vom Schaf. Die werden in großen Mengen importiert. Eine Tatsache, die manche "zart Besaiteten" irritieren könnte . ;-)

Für meine Linsensuppe brauche ich diesen Knackeffekt nicht unbedingt, deshalb mein Plädoyer für die "Saitlingswürstchen".
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#19
23.8.15, 11:11
@Spectator:

Das ist die herrliche "Dicke Sauerländer Bockwurst" von Metten:

Blaue Dose mit rotem Kunststoffdeckel. Es gibt sie bei Netto und in größeren Läden wie real, oft auch im Getränkehandel. Fast immer im Angebot zu 1,99 Euro!
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#20
23.8.15, 11:43
Danke! Wo hatte ich nur meine Augen, als Netto-Kunde?
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#21
23.8.15, 16:32
@Spectator:

Da bist Du wohl blind durch Deine Kaufhalle geschlurft...... ;--)
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#22
23.8.15, 18:18
@anemone:

Auch abgepackte Wiener haben den negativen Beigeschmack,

LG
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#23
25.8.15, 12:54
@xldeluxe_reloaded: Danke für das Wort "schlurfen"! Ich liebe solche "ältlichen" Wörter, man sollte sie öfter anwenden, damit unser Wortschatz nicht immer mehr verarmt.
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#24
2.9.15, 00:17
Würstchen im Glas sind per se schon mal mit so vielen Konservierungsmitteln und Geschmacksverstärkern versehen, dass uns die nicht in die Küche kommen. Abgesehen davon muss ein Würstchen knackig sein und nicht dieses breiige Zeug aus dem Glas. Einen genialen Eintopf kann man nun wirklich so easy ohne jegliches Convenience-Produkt kochen und somit sogar noch günstiger und auch nicht langsamer. Wozu also freiwillig Schadstoffe in ein selbstgekochtes leckeres Essen packen? Die frischen Würstchen vom Metzger des Vertrauens sollten es dann schon sein.
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#25
2.9.15, 07:18
@Thouy: Was meinst Du macht Dein Schlachter in seine Würstchen, bestimmt auch Nitritpökelsalze, Phosphate, Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe sonst könnte er sie gar nicht lange in die Auslage legen und die wären dann grau. Das Glas Würstchen von dem ich schrieb, kostet 99 cent, die gleiche Menge beim Schlachter kostet das doppelte meist sogar noch mehr.
Kannst Du Dir vielleicht vorstellen, dass es Leute gibt, die froh sind wenn sie sich überhaupt ein Glas Würstchen von Ihrem sehr wenigen Geld kaufen können. Sicherlich schmeckt ein frisches Würstchen vom Schlachter nur so gegessen besser, aber im Eintopf fällt das nicht mehr so auf. Zusammen mit dem Würstchenwasser finde ich so einen fixen supergünstigen Eintopf einfach lecker.
#26
2.9.15, 12:41
@Thouy: Ach ja, das alte Lied vom Metzger des Vertrauens. Glaub mir, es gibt auch "Metzger des Grau...."!
Julice hat Recht: Ohne die "Schadstoffe" wären die Metzgerwürstchen so unansehnlich, dass du sie ganz gewiss nicht kaufen würdest. Er verwendet die gleichen wie die Wurstfabrik, der vorgeschriebene Aushang im Laden beweist es. Achtet nur kaum Jemand drauf. Auf Konservierungsstoffe kann die Würstchenfabrik übrigens verzichten, es handelt sich um Vollkonserven, die in Glas oder Dose durch Erhitzen keimfrei gemacht werden.

Auch Wiener oder Frankfurter aus Glas oder Dose können knackig und "hochwertig" sein, sie kosten dann halt nur viel mehr als das "Einfachwürstchen" für Suppe und Eintopf. Und "breiig" sind Letztere auch nicht, aber das kannst du natürlich nicht wissen, weil sie deine Schwelle nicht überschreiten dürfen . . .
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#27
2.9.15, 14:44
@Thouy #24:

Ob ein Würstchen knackig oder zart ist, liegt nicht an Metzger- oder Discounterware, sondern an der Würstchensorte:

Es gibt Knacker und es gibt Würstchen in zarter Eigenhaut (Saitling). Diese sind dann eben fein wie ein Stück Fleischwurst, wogegen z.B. Bockwurst, Knackwurst, Wiener oder Frankfurter Würstchen knacken!

Würstchen in zarter Eigenhaut sind sehr preiswert, Knackwurst ist deutlich teurer.

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