Gusseisen-Pfannen reinigen

Gusseisen ist eines der besten und langlebigsten Produkte, aber genau so schwer in der Pflege wie im Gewicht. Wichtig ist, dass du diese vor dem ersten Gebrauch mit heißem Wasser abspülst, danach grüntlich trocknen und leicht einfetten um Korrosion zu verhindern.

Reinigungs- und Pflegehinweis:

Nur trocken reinigen! Wenn Waschen unumgänglich ist, kein Spülmittel verwenden! Kurz auf der Heizplatte trocknen und DANACH IMMER EINFETTEN, da der Korrosionsschutz schon nach kurzem Gebrauch seine Wirkung verliert.

Säurehaltige Speisen können helle Flecken verursachen, die jedoch keinen Einfluss auf die Brateigenschaft haben.

Eine 100% Sauberkeit ist bei Gusseisen einfach nicht haltbar. Deshalb senden die Restaurants ihre Eisengusspfannen zum Neuaufbereiten an den Hersteller zurück, welcher das gute Stück in den Ofen legt und die Pfanne im Ofen ausbrennt, um Fett und Rückstände zu entfernen.

Anschließend wird diese neu Sandbestrahlt, dann mit Silikonlack überzogen und nochmals im Ofen ausgehärtet. Pfanne ist wie neu!

Es ist nicht jedermanns Sache eine Gusseisenpfanne zu benutzen aber der Geschmack, welcher sich mit der Zeit bildet ist von anderen Pfannen nicht schlagbar.




 
Eingestellt am 20.10.2004, 19:33 Uhr
4,6 von 5 Sternen auf der Grundlage von 33 Stimmen

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Kommentare (43):
#1 Murkel
21.10.04, 08:38 Uhr

Man kann die Pfanne auch auf dem Herd erhitzen, Speisesalz reingeben und dann mit Küchenpapier und dem Salz die Pfanne ausreiben. Anschließend einfetten.


#2 Sabine
30.11.04, 11:17 Uhr

Das optimale Reinigungsmittel für gusseiserne Pfannen und Töpfe ist SODA.
Bekommt man mittlerweile in jedem normalen Supermarkt oder Drogeriemarkt. Die Tüte kostet unter 1 Euro, hält lange.


#3
20.1.05, 14:12 Uhr

Da ich auch passionierter Gusseisenpfannenbesitzer und -benutzer bin, muss ich hier auch mal meinen Senf dazu geben.
Zu ersteinmal: Meine Pfannen sind alles andere als sauber, soll heissen, dass sie alle einen anständigen Fettfilm haben, der niemals entfernt wird. Die Pfanne wird nach der Benutzung einfach mit einem Küchentuch ausgerieben und fertig. Der alte Fettfilm verhindert bei mit in 99.5% der Fälle jegliches anbrennen, So dass wirklich nur ausgewischt werden muss.
Ich höre jetzt schon die Leute die schreien, wie ungesund das alte Fett wäre. Aber: dadurch, dass das Fett nach jedem Bratvorgang zu 95% entfernt wird und bei erneutem Braten wieder neu aufgefüllt wird, ist es so stark verdünnt, dass ich mir darum keine Sorgen mache.
Der Lohn dafür ist ein Bratgut mit einem köstichen Geschmack, den man heutzutage in Zeiten der Teflonbeschichtung kaum noch kennt.
P.S. Es ist ratsam eine Extrapfanne für Fisch zu beschaffen, da in meiner Fischpfanne gebratenes Fleisch doch etwas seltsam schmeckt.
PPS: Die Pfannen und den Umgang mit Ihnen habe ich von meiner Oma geerbt und muss sagen es lohnt sich ;-)

+1
#4 dalexpopalex
20.1.05, 14:16 Uhr

Ich vergass noch etwas in meinem vorigen Kommentar:
Versehentlich in die Spülmaschine geratene oder neue Pfannen bereitet man vor dem ersten Braten am besten vor in dem man etwas Öl bei grosser Hitze ca. 30 Minuten einwirken lässt. dann das Öl ausgiessen, Fett deiner Wahl rein, braten und geniessen


#5 Mar
24.11.05, 23:04 Uhr

Hallo!

Ich habe nun auch schon seit einiger Zeit eine (nichtemaillierte) Gusseisenpfanne, und muss sagen, dass ich einige Probleme mit der Reinigung habe.

Ich frage mich seit langem, ob das Essen durch das alte Fett in der Pfanne doch nicht etwas ungesünder wird. Allerdings finde ich im Netz keine so richtige Antwort darauf. Was dalexpopalex über 95% Erneuerung usw. verstehe ich nicht. Kommt kein Fett von der schwarzen dicken Fettschicht in das Bratgut? Dieses Fett ist doch ganz schön alt und durchgebrannt...

Deshalb überlege ich, mir eine emaillierte Pfanne anzuschaffen (Le Creuset z.B.), so dass ich die Pfanne dann doch sauber reinigen kann...

Kann jemand ein bisschen aufklären?


#6 Gruß dagmarbeate
8.12.05, 13:10 Uhr

Hallo,
ich habe einen Fleischwolf aus Grußeisen, was für ein Fett soll ich zum einfetten nehmen , damit er nicht rostet?


#7 elisa
8.12.05, 16:51 Uhr

zum rostenden fleischwolf------ich würde ihn mit speiseöl einreiben---


#8 Andreas
28.2.06, 21:35 Uhr

Guß- und Eisenpfannen nach dem Braten noch heiß unter fließendem, heissen Wasser mit einer Bürste gründlich ausreiben (kein Spülmittel!). Nur so bleibt der feine Fettfilm erhalten. Auf warmer Platte trocknen lassen. Falls sich doch mal was angesetzt haben sollte, mit Sodawasser auskochen, Reste evtl mit Edelstahlknäuel vorsichtigt abtragen, schön ausspülen und wieder gründlich einfetten/einölen.


#9 Leviatan
11.2.07, 18:21 Uhr

@dagmarbeate: hab im Fernsehen gehört, dass man Olivenöl nehmen sollte, weil das nicht ranzig wird...


#10 Gesottene Otternase
13.4.07, 14:36 Uhr

13.04.2007.......ein Freitag. Ich glaube nicht an Menetekel.So werde ich heute meine erste Eisengusspfanne dem Küchenbetrieb zugesellen. Vorsorglich werde ich sie mit allerfeinstem Rapsöl 15/W40 (Ha, ha, ha) langsam erhitzen und wieder abkühlen lassen. Ich werde von meinen Erfahrungen im Umgang mit dem guten Stück in unregelmäßigen Abständen berichten und euch so an Freud und Leid teilhaben lassen.

+1
#11 gesottene Otternase-
14.4.07, 07:12 Uhr

Hallo an alle und speziell den Leviatan. Den Rat bezüglich des nicht ranzig werdenden Olivenöls würde ich an Deiner Stelle noch mal überprüfen. Heiß werdendes Olivenöl neigt dazu einen etwas seltsamen Geschmack zu entwickeln oder zumindest seinen feinen Eigengeschmack zu verlieren. Rapsöl soll zum Pflegefetten sehr geeignet sein und zur Fleischzubereitung ist Butterschmalz angeblich unübertroffen. Am Sonntag wird sich das zeigen. Ich werde versuchen meiner Liebsten ein wunderbares Steak zu bereiten, welches alles bisher verzehrte wie Pommesbudenfutter erscheinen lassen soll. Netten Gruß an alle Gusseisenspezis und Spezinnen.

+1
#12 gesottene Otternase-
16.4.07, 16:45 Uhr

So, nun ist's passiert. Mit einem Tag Verspätung die Pfanne eingeweiht. Die beiden Rumpsteaks sind gut geraten aber nicht besser als in meinen Edelstahlpfannen welche ich bisher nutzte. Natürlich ist das äussere Erscheinungsbild nun schöner da sich das Riffelmuster ins Fleisch einbrennt. Ich werde nun mal abwarten iniwiefern sich mit häufigem Gebrauch und den daraus resultierenden feinen Rückständen das Fleischaroma verbessert. Die erste Reinigung war problemlos. Angehaftetes Fleisch (war eine sehr geringe Menge) entfernte ich mit einem Holzspatel, habe dieses mit frischem Öl und feiner Bürste an den Rand gespült und dann mit Küchenpapier abgetragen. Interessiert das überhaup jemanden ausser mich selbst? Egal, ich finde es toll und werde weiterhin meinen Salmon hier niederschreiben.

+2
#13 gesottene Otternase-
19.4.07, 01:07 Uhr

Heute habe ich dem Metzger meines Vertrauens ein Stück Roastbeef aus den Rippen geleiert. Zu Hause angekommen schnell die Vorbereitungen zur Zubereitung getroffen und schon ging es los. Aus der vermeintlich "sauberen" Pfanne (ein mal benutzt) löst sich beim Erhitzen aus der Pfannenmitte eine Art Rückstand vom vergangenen Bratvorgang. Ich denk mir das dass in Ordnung sei und gebe mein Fleisch in die mit Butterschmalz gefettete Pfanne. Das scharfe Anbraten (jede Seite 2 Min.) in der Pfanne und der darauf folgende Aufenthalt des Bratguts in der Backröhre bei 90 Grad für die Dauer von 8 Minuten lässt das Roastbeef sehr zart und farblich einwandfrei werden. Geschmacklich ist es ebenfalls vorzüglich geraten und es gab keine nennenswerten Anhaftungen an der Pfanne. Die Reinigung erfolgte ohne Wasser nur durch sorgfältiges ausreiben und leichtes Nachfetten der Pfanne. Ich bin zufrieden!!!

+2
#14 gesottene Otternase-
27.4.07, 10:44 Uhr

Ha......ich hab's schon wieder getan. Gestern gab es Lendensteak. Da haben sich die Mitesser gefreut. Das Fleisch wurde phantastisch und die Pfanne spielt bei der Zubereitung ihre Vorteile mehr und mehr aus. Die Reinigung erweist sich als sehr einfach und ich sah bisher noch keine Veanlassung Wasser zum Säubern der Pfanne zu verwenden. Dieser Tage bekomme ich eine Fischpfanne aus Eisenguss und kann es kaum erwarten sie auszuprobieren. Gruß an alle Gusseisenköche/köchinnen.

+2
#15 gesottene Otternase-
6.5.07, 09:26 Uhr

Da bin ich ma wieda...........die Gusseisenfischpfanne ist eingetroffen und ich habe innerhalb weniger Tage einen Schwarm unterschiedlichster Fische durchgejagt. Dorade, Seibling, Pangasius und auch Garnelen gaben sich quasi die Klinke in die Hand. Alle sind wahrhaft köstlich geraten unde die Pfannenreinigung ist im Fischumdrehen erledigt. Warum habe ich mich nur so lange vor Eisenguss gefürchtet und stattdessenTeflon mein Vertrauen geschenkt? Gruß den Gusseisenfans!!!

+2
#16 gesottene Otternase-
8.5.07, 01:01 Uhr

Und wieder ich. Viktoriabarsch in der Gusseisenpfanne zubereitet. Ein Gedicht. Ein Gespräch mit einer Fachverkäuferin für Kochgeschirr hat mich richtiggehend verwundert. Sie erzählte, alle Gusseisenpfannen verschrottet zu haben weil die Anhaftungen zu heftig seien und sie ihr Bratgut nicht mit solch großen Mengen Fett zubereiten wolle. Na ja - da trafen nun wirklich Welten aufeinander. Niemals zuvor habe ich Fisch und Fleisch delikater zubereitet als in meinen Gusseisenpfannen. Demnächst folgt mit Sicherheit ein schöner Bräter. Gruß an alle!

+2
#17 gesottene Otternase-
12.6.07, 17:17 Uhr

Hallo Gusseisenfreunde und Feinde!
Ich war in letzter Zeit so sehr mit Kochen beschäftigt, da blieb keine Zeit für weitere Berichte. All jenen, welche also schmachtend, meinem Getippe harrend, täglich ein Loch in den Monitor starrten, ein dreifach donnerndes......."T'schuldigung". Habe gerade dieser Tage einige Gäste mit allerbestem argent. Steak eine Freude bereitet. Meine Gusseisenpfanne war mir dabei ein verläßliches Werkzeug und hat neben dem unvergleichlichen Fleichgeschmack zusätzliche Punkte bei der Reinigung erzielt. Bisher war es nicht nötig mit Wasser oder gar irgendwelchen Mitteln aus dem Chemibaukasten den Pfannen zu Leibe zu rücken. Ich verwende ausschließlich Papiertücher, eine weiche Messingbürste und Edelstahlpads. Damit gelingt die Reinigung ohne Mühe oder gar zeitlichen Aufwand. Wie ich niemals Fisch in der Fleischpfanne (und umgekehrt) bereite so habe ich für jede Pfanne selbstverständlich ihr eigenes Reinigungswerkzeug. Das soll vermeiden das Aromen in eine Pfanne gelangen, welche dort nichts zu suchen haben. Mein Rat und Fazit: Keine Angst vor Gusseisen. Es ist ein tolles Material.

+2
#18 Andre
14.8.07, 11:41 Uhr

Zum Reinigen gehe ich einfach so vor:
Ghee in den WOK, stark erhitzen, dann mit einem Holzschaber die alten Reste "abkratzen" - die lösen sich in dem Ghee recht gut.


#19 donna145
23.11.07, 15:47 Uhr

Ich habe mir eine Gußeiserne Gugelhupf-Form gekauft und abstrahlen lassen anschl. mit Wasser im Backofen ausgekocht un eingeölt. Allerdings habe ich noch nicht drin gebacken da ich Angs habe, dass sich das alte Fett aus dem Material vielleicht rauslöst. Gibt es da ein Tipp? Kann man das mit dem Ausbrennen auch im Backofen machen? Und wie?

Danke


#20 scrabble
6.1.08, 17:57 Uhr

Wer kennt das Problem, dass man, wenn man die gusseiserne Pfanne mit Öl einreibt und dann mit einem Tuch abwischt, das ganze Tuch eklig schwarz wird??? Ist das nicht gesundheitsschädlich? Kommt das Schwarze nicht auch ins Essen?


#21 jester
27.2.08, 15:47 Uhr

@scrabble; ja das ist sehr gefährlich, du wirst sterben!
Vielleicht solltet ihr euch auch mal Fragen wie das bei mit Spülmittel gereinigtem Geschirr ist .. da bleiben auch geringe Menge Spülmittel zurück! ;P

Ich hab von Kindesbeinen an Nahrung in einer solchen Pfanne bereitet gekriegt und erfreue mich gar bester Gesundheit.


#22 Nocat
19.10.08, 09:56 Uhr

Herzerfrischend, wie locker "-gesottene Otternase-" seine Berichte verfasst.
Als überzeugter Hobby-Griller kann ich nur 100% zustimmen.
Natürlich gilt das auch für Gusseisentöpfe
wie Dutch Oven und Bräter.
Gruß vom Nocat

+1
#23 Gilles
21.10.08, 11:11 Uhr

Hallo! Kann mir jemand sagen, ob Gusspfannen sich auch im Ofen "reinigen" lassen, wenn man mit dem Spezialreinigungsprogramm (ActiveClean bei Siemens z.B.) arbeitet. Da wird die Temperatur auf über 300°C gehalten und vom Angebrannten bleibt nur noch Staub übrig, der sich einfach wegwischen lässt... Danke.


#24 lesewahn
4.4.09, 22:56 Uhr

Das ist ja alles ganz toll und ich werde es mal testen, aber kann mir jemand verraten wie ich die Ablagerungen an keine Ahnung am Aussenrand der Pfanne beseitigen kann?


#25
15.4.10, 20:26 Uhr

Hallo,
interessant das Ganz, ich will meinen Grillrost wieder aufbereiten, bei wieviel Grad wird bei den Herstellern ausgebrannt, weiss das jemand?


#26 udo
15.4.10, 20:28 Uhr

....da hab ich wohl die falsche Taste gedrückt!

Danke für ne Antwort&Gruss
Udo ;-)


#27 Roman
8.9.10, 11:25 Uhr

Hallo Gusseisenprofis.

Ich habe mir endlich auch eine gusseiserne Bratpfanne von SKEPPSHULT zugelegt. Die hier aufgeführten Erfolgserlebnisse kann ich nicht nachvollziehen. Egal ob ich Bratkartoffeln mit Spiegelei mache, Rösti (Kartoffelgericht aus der Schweiz) oder Rührei, es haftet alles komplett an der Pfanne, und ich hab nur noch unansehlichen Matsch nach dem herausschaben aus der Pfanne (das Spiegelei ist unbrauchbar).
Ich gebe Olivenöl rein, lasse dies heiss werden, und dann z.B. die Bratkartoffeln. Das ist doch richtig? Die haften aber unverzüglich am Boden :(
Ich verwende nur Haushaltspapier, Holzschaber und extra Schwamm (nie mit Spühlmittel in Kontakt gekommen) und heisses Wasser zum reinigen, und reibe die Pfanne jedesmal mit Olivenöl ein nach Gebrauch.
Was mach ich falsch? Bin froh um jeden Tip, da ich weiss dass der Geschmack aus einer Gusseinernen Pfanne einfach besser ist als aus Teflonzeugs.
Danke und Gruss aus der Schweiz


#28 nahil
16.1.11, 07:36 Uhr

@Roman:mir ging es genau so,jetzt da ich die ganzen Postings gelesen habe bereue es,dass ich die gusseiserne Bratpfanne entsorgt habe. ICH KÖNNTE HEULEN!


#29 Schnitterben
16.1.11, 08:29 Uhr

- @gesottene Otternase, was bin ich dir dankbar über deine ausführlich und wirklich toll geschilderten Postings! Dein "Pfannentagebuch" hat mich nun doch überzeugt, den Schritt zum Gusseisernen zu wagen.


Vati
#30 Vati
16.1.11, 19:11 Uhr

@#25: Normalerweise ist es unnötig, einen Grillrost zu reinigen, weil beim nächsten Grillen so viel Hitze entsteht, dass sämtliche Rückstände verbrannt werden. Sollte man es dennoch einmal wollen, empfehle ich: Einweichen mit wenig Spüli - über Nacht - in heissem Wasser (notfalls in der Badewanne), danach mit (Plastik)Kratzeschwamm bearbeiten, Grillrost sieht aus wie neu! Badewannenreinigung danach ebenso.


Vati
#31 Vati
16.1.11, 19:16 Uhr

@Roman: Ich hab eine gusseiserne Pfanne geerbt. Aus meiner Kindheit erinnerte ich mich, dass meine Mutter unsere Pfannen immer nur mit Salz erhitzt und mit Papier ausgewischt hatte. So mach ich es jetzt auch mit dieser Pfanne. Ich benutze sie allerdings bisher nur für Kartoffelgerichte. Es gibt keine leckereren Reibekuchen oder Bratkartoffeln, als aus dieser Pfanne!


ursula
#32 ursula
17.1.11, 00:03 Uhr

Da bekomme ich richtig Lust mir auch eine Gußeisenpfanne zu zulegen. Da diese aber nun nicht gerade für'n Appel und'n Ei zu haben sind, würden mich doch mal die Erfahrungen mit den verschiedenen Herstellern interessieren. Besonders den Hersteller von Otternases Pfanne ... das möchte ich wissen. Ein Fehlkauf wäre dann doch nicht so prickelnd.

Danke schön schon mal


#33 unikatum
17.1.11, 02:22 Uhr

Jetzt muss ich doch auch noch meinen Senf dazu geben: vor vielen Jahren, als ich noch jung und dumm war, habe ich auch meine Eisenpfanne verschrottet, weil ich das mit dem Reinigen nicht hinbekam. Auch ist alles angebrannt. Seit geraumer Zeit habe ich wieder so ein Prachtstück, jetzt mache ich wieder Alles genau wie damals, weil ich unterdessen weiß, es muss so sein! Nichts "färbt ab" von dem dunklen Belag! Und nach eifrigem Gebrauch hängt auch nichts mehr an, die gerade "bratende" Seite löst sich auch wieder, wenn man Geduld hat. Nämlich dann, wenn die Seite richtig auf den Punkt gebraten ist. Ich hatte früher nur immer sofort versucht zu rühren oder umzudrehen! Und die NEUE ist sogar von A..DI, es ist genau die gleiche Marke wie vor 30 Jahren, nur die war damals 5 mal so teuer. Immer fleissig benutzen, sie wird, wie alles, mit den Jahren immer besser! Gruss Christiane


#34 fischkopp
12.2.11, 08:50 Uhr

Ich kann mich den Erfahrungen von Otternase nur anschließen. Nach den ersten paar Bratvorgängen habe ich den Umgang mit der Gusseisen Pfanne gelernt und das Essen schmeckt phantastisch!

Nachdem wir uns erst eine flache Skeppshult Pfanne zugelegt haben, kam danach noch eine 2. und inzwischen sogar eine 3. dazu. Unsere beschichtete Pfanne ist jetzt nur noch Deko!

Wichtig ist, dass man das richtige Öl verwendet. Optimal ist Rapsöl - Olivenöl ist eher ungeeignet. Außerdem führt eine zu hohe Temperatur zum Anbrennen. Deswegen scheiterte meine Freundin auch an schlichten Spiegeleiern und Pfannkuchen, bis ich darauf bestand, dass sie mal runter vom Vollgas ging ;-)

Pfanne heiß machen, Fett rein, Pfanne schwenken, um das Fett zu verteilen und dann loslegen. Einfacher geht es eigentlich nicht!

Meine Pfannen habe ich auf http://www.kochen-essen-wohnen.de/gusseisen-pfannen-le-creuset-skeppshult.html gekauft. Habe nur Skeppshult Pfannen und bin absolut überzeugt. Meine Freundin hat eine Le Creuset Pfanne und ist auch super zufrieden.

Anfangs war ich versucht, zu den günstigen Ikea Angeboten zu greifen. Bin ganz glücklich, dass ich das nicht gemacht habe. Der Boden ist meistens uneben und ich habe inzwischen einige Postings gelesen, dass die Pfannen auch nicht so gut sein sollen.


#35 KlausW
2.5.11, 18:05 Uhr

@Roman:
Öl ist nicht gleich Öl und selbst Olivenöl gibt es in verschiedenen Qualitäten.
Natives Olivenöl (das teuerste, das "beste") ist kostbar für Salat und Saucen, abe zum Braten ungeeignet. Noch schlimmer ist Walnussöl!
Öle und Fette zersetzen sich bei Temperaturen zwischen 140° und 210°.
Skeppshult brennt dei Pfannen z.B. mit Rapsöl ein.
Ich würde eine Gusspfanne, mit der ich jemals bei 180° etwas scharf anbraten möchte nicht mit einem nativen Pflanzenöl einbrennen, das sich bei 150° in alle möglichen Zersetzungsprodukte zerlegt.

Tipps sind:
- Wenn schon, dann wenigstens raffiniertes Olivenöl
- Sonnenblumenkernöl, Sesamöl, Rapsöl und Butterschmalz (geschmolzene und von der Molke befreite Butter) haben recht hohe Rauchtemperaturen und sind erheblich besser geeignet.
- High oleic Sonnenblumenöl
- Palmin soft (im Gegensatz zu Palmin ohne zu pseudo Fetten gehärteten Ölen) aus Kokosöl

Bevor Du Deine kostbare Gusspfanne schändest, brate mit allenmöglichen Fetten und Ölen in einer Edelstahlpfanne und beobachte, wie z.B. bei Walnussöl und nativem Olivenöl alles mit einer braunen Schicht im Pfannenboden verklebt. Teste und nimm dann das beste Bratfett / Bratöl für Deine Gusspfanne.

MfG: Klaus


#36 Marion0407
3.1.12, 09:31 Uhr

Ihr lieben Gusseisern-Pfannen-und Topf-Experten,

ich hab mir so ein Teil zu Weihnachten geschenkt und darin eine Rehkeule gemacht (die ich selber gar nicht mag...)
Anschliessend mit Küchenrolle und Öl ausgewischt.
Sieht auch aus wie neu-aber riecht furchtbar nach totem Reh :-(
Wie bekomm ich denn den Geruch weg ?
Der Topf wohnt nun auf dem Balkon und mich schüttelts, wenn ich ihn seh.
Kann ich unser Verhältnis noch retten ?

Ein guten neues Jahr in die Runde
Marion


#37 fischkopp
3.1.12, 09:54 Uhr

Gusseisen Kochgeschirr verleiht den Rezepten ein besonders leckeren Geschmack grade weil es das Aroma der vorhergehenden Speisen "mitnimmt".

Wenn das nicht dein Geschmack ist, musst Du etwas Braten, dass den Geruch übernimmt. Fang mal an mit Rührei - in der Regel reicht das.

Persönlich finde ich es Schade um den Reh-Geschmack, aber zum Glück unterscheiden sich ja die Vorstellungen ;-)


mamamutti
#38 mamamutti
3.1.12, 10:04 Uhr

@Marion0407: Mein Tipp wäre: Die Pfanne etwas erhitzen, dick
Salz einstreuen und eine Stunde stehen lassen. Danach mit
Küchenpapier ausreiben und neu einfetten. Der Geruch müßte
weg sein.


#39 sterntaler
3.1.12, 10:39 Uhr

Hallo erstmal...
Hätte da auch einen Tipp der sich zwar etwas komisch anhört aber den selbst meine Oma praktiziert, die Pfanne mit Milch füllen und dann die Milch ordentlich aufkochen. Anschließend mit Küchenkrepp durchputzen und neu einfetten.


#40 Oma_Duck
3.1.12, 13:21 Uhr

@Marion0407:
Die Pfanne riecht nach totem Reh?
Koch sie aus mit rotem Tee!

+4
#41 Ratatouille2014
27.10.14, 11:05 Uhr

Hallo!
Ich habe eine neue Gußeisenpfanne gekauft, sie abgespült und eingefettet. Weil ich gerade eine Butterverpackung geöffnet habe, habe ich mit dem Butterpapier die Pfanne eingefettet. Das Butterpapier wurde richtig schwarz. Ist das normal, dass die Pfanne so stark abfärbt?


HörAufDeinHerz
#42 HörAufDeinHerz
27.10.14, 11:53 Uhr

Eine gusseiserne Pfanne muss man "einbraten", beispielsweise mit Kartoffelschalen. Weiß nicht, ob's dazu hier schon einen Tipp gibt, angezeigt wird jedenfalls nichts. Da gibt's auf Youtube ein gutes Video dazu. Einfach "gusseiserne Pfanne einbraten" googeln, dann kommt das schon.


#43 Ratatouille2014
27.10.14, 12:01 Uhr

@HörAufDeinHerz: Vielen Dank für den Tipp! Ich habe eben einige Filme auf youtube, zum Thema Einbraten der Gußeisenpfanne, gefunden!



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