Homöopathische Mittel gegen Regelschmerzen

Es gibt ein wirksames homöopathische Mittel, in Form von Kügelchen, das heißt Pulsatilla D 12 und hilft super bei starken Regelschmerzen. Und falls es nicht hilft... schaden tut es auch nicht, denn es ist rein pflanzlich! Einfach in der Apotheke bestellen für ca. 10 Euro.

Von Lilly
 
Eingestellt am 28.5.2007, 20:58 Uhr
1,9 von 5 Sternen auf der Grundlage von 11 Stimmen

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Kommentare (30):
#1 Hilfe

Re: "schaden tut es auch nicht, denn es ist rein pflanzlich!"

... Fingerhut und Fliegenpilze sind auch rein pflanzlich...

29.5.2007, 13:32
#2

Es gibt keine wirksamen homöopathischen Mittel. Das ist eine reine Placebo-Therapie. Und vor allem reine Geldmacherei!

29.5.2007, 13:39 -2
#3

@Hilfe: warum wundert mich das nicht, das so ein nutzloser Kommentar hier erscheint.

@Anonym: Auch diese ignoranten Meinungen bringen keinen weiter...

29.5.2007, 14:00 +3
#4 Mikro

Homöopathische Mittel werden dem individuellen Patienten gegeben. Hilft es dem einen, heisst das nicht, dass es dem anderen auch hilft. Da gibt es etliche Kriterien, die vorher abgeklaert werden muessen.

29.5.2007, 14:09 +2
#5 Schnuckelchen

Also, es stimmt schon, daß nicht alles pflanzliche harmlos ist, aber in der Homöopathie gilt wirklich der Satz: entweder es hilft, oder es schadet auch nicht!
Die Potenzierung ist nur sehr wichtig! In der Selbstbehandlung immer eine niedrige Potenz wählen und diese häufiger geben (bzw.nehmen!)
Zu dem anonymen Kommentar: es gibt keine wirksamen homöopathischen Mittel möchte ich folgendes loswerden: warum sprechen dann mein Hund, ebenso wie vor Jahren schon mein Pferd, auf die Gabe von homöopatischen Mitteln an???? Meine Tierärztin wollte meinen Hund schon wegen Arthrose mit Kortison behansdeln und bei nicht ausreichender Wirkung sogar einschläfern... Mittlerweile lebt er schon ein Jahr mit Homöopathie und ohne (!) Kortison und lebt dabei sehr gut und ohne Schmerzen!
Die Homöopathie hat ihre Grenzen und die muß man natürlich beachten - aber sie ist nicht zu verfluchen!

29.5.2007, 15:14 +3
#6 Sandra D.

Meine Meinung: einfach mal ausprobieren !. Früher hab ich auch nicht an Homöopatie geglaubt, seit ich Kinder habe, hat sich das geändert. Bei Stürzen und kleinen Verletzungen gebe ich ihnen Arnika-Globoli gegen den Schmerz. Auch wenn mir ein Zahn gezogen wird, nehme ich schon 3 Tage 3 mal täglich 5 Stück. Dann vor und gleich nach dem Eingriff nochmal 5. Dann zusätzlich natürlich kühlen. Ich hatte so gut wie keinen Schmerzen, brauchte nicht mal nachts eine Tabletten. Auch war ich überhaupt nicht geschwollen. Mein Zahnarzt war total begeistert. Ich bin kein ausgesprochener Verfechter der Homöopathie, manchmal geht´s halt nur mit Chemie, aber bei kleineren Sachen sollte man es ruhig mal probieren.

29.5.2007, 15:25
#7 Navina

Theoretisch dürfte es nicht wirken,da man schon extremes Glück haben müsste außer Wasser ein Wirkstoffmölekül zu erwischen:).Der "ignorante" Kommentar von oben war schon richtig eigentlich.
Wenn man 1Teil Urtinktur des Wirkstoffes nimmt und 9 T Wasser hat man die Potenzierung D1.
Will man D2 haben,nimmt man 1T D1 und 9T Wasser.D3 = 1T D2 und 9T Wasser und so weiter.Evt. ist Wasser auch duch Alkohole verschiedenen %Gehaltes ersetzt.
Rechnet mal aus wieviel % Wirkstoff man dann noch übrig hat am Ende.Quasi gar nichts.
Es hat also schon was von Placebo Therapie.

29.5.2007, 15:38 -2
#8

Also 10 euro hinblättern für "Schaden tuts auch nicht" finde ich schon sehr heftig!
Sorry, mieser Tipp

29.5.2007, 15:49 -1
#9

Ich hab auch nicht drangeglaubt, bis ich eine starke eitrige Angina mit Homöopathie wegbekommen habe. Schon nach einem Tag war der Eiter weg und es tat kaum noch weh. Das hat kein Antibiotika geschafft.

29.5.2007, 16:05 +3
#10 Ruven

Hmmm ich hab beides schon oft genug ausprobiert und ich muss leider sagen, dass die Chemiekeule bis jetzt DEUTLICH besser abgeschnitten hat als die homöopathischen Mittel...

29.5.2007, 16:16
#11 Boris

Leider werden sich die Gegner der Homöopathie auch nicht durch noch so viele anerkannte randomisierte Doppelblindstudien davon überzeugen lassen, dass die Erfolge der Homöpathie nicht durch den Placebo-Effekt enstehen (z.B. FERLEY 1989, DORFMAN und AMODEO 1988, ZELL 1988). Diese Renitenz verwundert nicht, hat doch die klassische Medizin weit mehr Mittel und Gründe gegen die Naturheilkunde anzukämpfen, als umgekehrt. Im Übrigen setzen fast 50% aller deutschen Ärzte regelmäßig tatsächliche Placebos ein (http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/artikel/474/102372/1/). Diese Medikamente werden verschrieben, weil sie genauso gut oder besser wirken, wie ein Medikament mit Inhalt. Wie auch immer: Wirkprinzip bei der Gabe von Placebos ist, ebenso wie bei der Homöopathie, die Aktivierung der Selbstheilungsfunktion des Körpers. Beides wirkt sehr gut. Es macht dann m.E. keinen Sinn, sich diesen (ebenso wie den klassischen) Heilmethoden zu verschließen...

29.5.2007, 16:41 +2
#12

Es ist kein Placebo, so´n Quatsch.

29.5.2007, 17:02 +3
#13 Fabian

...Tollkirsche ist übrigens auch rein pflanzlich.

By the Way: Pulsatilla ist nix anderes wie die gemeine "Kuhschelle" oder "Küchenschelle" und wächst gern mal in jedem Vorgarten.

Wer glaubt, dass sich zehnmal geschütteltes Wasser die Moleküle von nebenan merkt, der kanns ja mal hiermit versuchen.
Der Placebo Effekt ist ein nachgewiesenes Phänomen. Man sollte sich aber darüber klar sein, dass es drüber nicht herausgeht. Genauso kann man auch auf der Wiese nebenan grasen gehen, oder die Begonien vom Balkon lutschen...

Ein seriöser Tip ist das hier auf Fall nicht.

29.5.2007, 17:23
#14

Sämtliche wissenschaftliche Studien von unabhängigen Instituten belegen, dass die Homöopathie keinen Effekt hat. Persönliche Erfahrungen zählen nicht, da ja auch viele andere Faktoren einen Einfluss haben können.
Schon der Grundgedanke von Hahnemann war ja (belegt) falsch.
Ich will niemanden damit angreifen. Soll jeder tun, was er will. Aber aus wissenschaftlicher Sicht hat die Homöopathie keinerlei Wirkung.

29.5.2007, 17:30 -1
#15 realist

@Schnuckelchen: Daß Hom. bei Tier und Mensch manchmal hilft, kann eben auch damit zusammenhängen, daß die meisten Krankheiten kommen und dann wieder gehen, egal, ob man dazu etaws nimmt oder nicht. Und wenn jemand beim Kranken (ob tier ob Mensch) dazu etwas DuziDuzi macht, hilft's natürlich noch besser.
Mein Schlüsselerlebnis war das Ende meiner Angestelltenzeit: Seit ich selbständig bin (15 J) bin ich nicht mehr krank geworden, kann ich mir einfach nicht leisten :-)

29.5.2007, 17:49 -1
#16

Hmm, seltsamerweise habe ich von Studien gelesen, die die Wirksamkeit homöopatischer Mittel bestätigen. Warum sonst sollte meine Hausärztin, eine durch und durch professionell arbeitende und seriöse Medizinerin, so etwas verschreiben?

29.5.2007, 18:06 +3
#17

Also, wär schön wenn es helfen WÜRDE (um mal zum Thema zurückzukommen), denn obwohl ich mittlerweile über dreißig bin, kommen die verdammten Schmerzen wieder, seit ich die Pille abgesetzt habe. Normalerweise helfen bloß echte Hammer-Tabletten. Ich versuchs.Ich verbuddel auch ne tote Katze bei abnehmendem Mond,wenn das helfen soll.

29.5.2007, 20:12
#18

Du kannst dir gerne hier ein paar fremde Katzen holen dafür, sie gehen mir eh auf die Nerven.

30.5.2007, 07:37 -1
#19 Realist2

Ich hab aber auch schon mal von einer Studie gelesen, die homöopatische Mittel und Placebos direkt gegenübergestellt hat und da war kein Unterschied festzustellen - im gegensatz zu Akkupunktur... bei so verschiedenen Ergebnissen die Wirkamkeit betreffend wird also entweder deutlich zu viel interpretiert, oder die benutzen das gleiche Mittel auf 1000 Patienten ohne auf individuelle Fälle und Ursachen zu achten.

Mein Motto also: Glaub keiner Studie, die du nicht selber gefälscht hast...

30.5.2007, 10:17 -1
#20

Es gibt keine UNABHÄNGIGEN Studien, die eine Wirksamkeit bestätigen. Nur die "Studien" von Homöopathen bestätigen das natürlich. Das sind dann übrigens niemals wissenschaftlich korrekte Doppelblindstudien, sondern absolut unseriöse Machwerke. Lest euch da mal ein bisschen rein. Das Ergebnis ist eindeutig. Und dass Ärzte das verschreiben liegt an der riesigen Homöopathie-Lobby, die bei den Pharma-Unternehmen und Krankenkassen klüngelt. Das ist ein Milliardenmarkt und um nichts anderes geht es.

30.5.2007, 11:04 -1
#21

Echte Medikamente müssen vor der Zulassung ihre Wirksamkeit in Studien beweisen. Homöopathische Mittel kommen einfach so auf den Markt, weil es eben keine Medikamente sind.

30.5.2007, 11:10
#22 Susi29

Homöopathie hilft...
...aber nur bei der richtigen Wahl des Mittels... und da gibt es mitunter viele, die bei Regelschmerzen helfen können.
Das klassische Bild von Pulsatilla ist:
weinerlich, durstlos, Besserung an der frischen Luft, Besserung durch Bewegung, Beschwerden durch Kälte und Nässe... Nur die Sicht des ganzen Menschen mit seinen Symptomen kann die Wahl des richtigen Mittels entscheiden und das ist der Unterschied zur Schulmedizin. Wenn nach zweinaliger Gabe keine Erstverschlimmerung mit anschliueßender Besserung eintritt, ist es wohl nicht das passende Mittel...
Für die Kritiker unter euch: Wer heilt hat Recht. Und jeder ist für sich selbst verantwortlich und bekanntlich seines Glückes Schmied...

30.5.2007, 13:57 +3
#23

Ich hatte einen Arzt der meinen Kindern homöopathische Mittel verschrieb gegen Mittelohrentzündungen. Als garnichts mehr half kaum das Hammermittel welches jeder andere Arzt sofort verschrieben hätte. Ich bin heute noch dankbar dafür,dass meine Kinder wesentlich weniger Antibiotika brauchten. Leider habe ich an mir festgestellt,dass die Powerkügelchen nicht mehr bei jedem Zipperlein wirken. Schade, Bakterien werden eben agressiver.

30.5.2007, 16:00 +2
#24 :-)

also es war nur ein tipp.wer sich für homöopathie interessiert sollte sich einfach mal ein buch darüber ausleihen oder besorgen,denn es stimmt das jedes "krankheitsbild"anders ist..es lässt sich aber das jeweils passende mittel dazu finden..warum sich also bei harmlosen wehwehchen mit chemie zuballern, wenn es auch anders geht?tiere sind das beste beispiel dafür dass homöopathie wirkt!!!

30.5.2007, 16:51 +2
#25 Bella

Als Soziologiestudentin kann ich euch eines sagen: glaube keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast. Soll heißen, dass man mit etwas Geld und Einfluss jedes Phänomen empirisch belegt bekommen kann.

31.5.2007, 15:23
#26 Astroid

Homöopathie verwende ich öfters, dann aber immer höchstpotenziert und damit hochwirksam, nämlich immer in D(unendlich) ;-)
Die Unterschiede der einzusetzenden Wirkstoffe verschwinden - wie leicht einzusehen - bei dieser optimierten Form der Homoöpathie, Hilfsstoffe wie Globuli oder Lösungsmittel sind auch nicht mehr erforderlich. ;-)
Zudem hat das noch den Vorteil, daß keinerlei Kosten entstehen. :-) :-)

1.6.2007, 04:44 +1
#27 Raquel

AGNUS CASTUS hilft gegen PMS und Regelschmerzen. Man sollte es mindestens 3 Monate einnehmen. 30 Tabletten kosten ca. 3- 4 € in der Apotheke.

13.8.2008, 14:15
#28 Janette

In der Naturheilkunde wird der Einsatz von Mönchspfeffer als Heilpflanze bei Menstruationsstörungen immer populärer. Mönchspfeffer soll bei schmerzenden Brüsten und Regelschmerzen helfen. Siehe auch: http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/mit-pfeffer-gegen-menstruationsstoerungen.php

26.2.2010, 09:12
#29 Zukunft

Bei der Internetapothek Apotal bekommt man die Tabletten viel günstiger.
80 Tabletten kosten dort 7.40€.
Und geliefert werden sie kostenlos.

28.11.2010, 11:37
#30 adina

Dass Homöopathie nicht hilft, sagen nur die, denen es noch nicht geholfen hat, weil sie es noch nicht versucht haben, oder weil sie nicht bei einem guten Homöopathen waren und selbst etwas genommen haben, "dass der Freundin auch geholfen hat". Ein guter homöopathischer Arzt findet das richtige Mittel für den einzelnen Patienten und die passenden Symptome. Mir hat es jedenfalls schon sehr oft geholfen.

11.9.2013, 19:20


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