Schnelle Mürbeteigtörtchen

Wenn ich Torte backe (meistens Mürbeteigboden und darauf z.B. gefüllten Bisquit), mache ich das doppelte Mürbeteigrezept für Mürbeteigtörtchen.

So geht's:

  • Die Hälfte des Mürbeteigs rolle ich aus und steche mit einem größeren Glas Kreise aus und backe sie goldbraun. Nach dem Abkühlen in einer Blechdose aufbewahren.
  • Bei Bedarf, die Törtchen mit Obst belegen und etwas Tortenguss drüber geben. Ich nehme im Winter gerne Williams-Birnen aus der Dose.
  • Dazu die Birnenhälften gut abtropfen lassen, dann etwas Marmelade in die Vertiefungen füllen. Mit der flachen Seite auf ein Törtchen legen und etwas Tortenguss (klar) darübergeben.
  • Da die Törtchen keinen Rand haben, läuft der Guss evtl. etwas drüber, lässt sich aber nach dem Erkalten leicht entfernen.
  • Schokoladenglasur (ich nehme die im Beutel) erwärmen, eine kleine Ecke abschneiden und vorsichtig kreuz und quer über die Birnen gießen. Dazu auf jeden Fall Sahne!
 
Eingestellt am 19.1.2011, 19:18 Uhr
4,9 von 5 Sternen auf der Grundlage von 13 Stimmen

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Kommentare (13):
#1 gitti2810
20.1.11, 10:23 Uhr

1. sehr logisch
2. klingt ja äußerst lecker


#2 ulliken
22.1.11, 14:22 Uhr

tolle Idee


#3 Dora
10.6.13, 07:52 Uhr

Ich dachte bisher immer, dass der Mürbeteigboden nur bei gekauften Torten noch unter dem Bisquitboden ist. Den harten Mürbeteig mag ich sowieso nicht so, aber um mal auf die Schnelle was zu haben, würde ich das mal versuchen, aber nur für solche kleinen Törtchen.


#4 Goma
10.6.13, 08:19 Uhr

Wie lange hält sich das denn so auf Vorrat?
Und hat auch jemand ein recht gutes Mürbteigrezept?


#5 311514754
10.6.13, 08:37 Uhr

Ich mag die Torteletts aber lieber mit Rand, gibts ja Extraförmchen, sieht hübscher aus, meine ich.

+3
amarantis
#6 amarantis
10.6.13, 09:07 Uhr

Wer hat schon solche Förmchen. Ich finde die Idee gut und praktisch. Man könnte ja vielleicht auch einen kleinen Rand formen, mit einer Teigrolle, so wie man es bei der normalen Tortenform macht.


here
#7 here
10.6.13, 09:31 Uhr

Danke für den Tipp, bringst mich wieder auf die Idee welche zu backen,

man kann auch wie oben beschrieben mit Glas ausstechen, selber Rand formen und blind backen (getr. Erbsen usw.) dann ist auch ein Rand da und vor allem die sind dann viel zarter als in den Formen, ich mache die nie so dick ...muss dann aufpassen das sie nicht aus der Blechdose verschwinden:-)

@Goma, hier inFM sind einige gute, z.b. 1,2,3 usw. gibt einfach mal Mürbeteig ein, hmm halten bei mir so an 6 Wochen oder länger, ist wie Butterplätzchen, nur über 6 Wochen keine Ahnung da sind die alle schon gefuttert worden..lach


#8 Petunia
10.6.13, 10:13 Uhr

@311514754: ... einfach über umgekehrte Tassen legen und so backen, dann haben die Dinger nen Rand, sogar ein bisschen wellig, sieht hübsch aus und sind leichter zu befüllen (auch mit Sahne etc.)!

+5
here
#9 here
10.6.13, 10:41 Uhr

@Petunia: das ist eine tolle Idee, Danke! Viel einfacher muss ich direkt ausprobieren.


#10 Lichtfeder
10.6.13, 10:41 Uhr

@teamworker
für die Vorratshaltung ein super Tipp ...
wenn sich überraschend Gäste oder Gelüste anmelden ...;-))
@Petunia
finde ich auch ein klasse Tipp, danke


#11 teamworker
10.6.13, 10:58 Uhr

upps...mein Tipp hier ist ja schon 2,5 Jahre alt - hatte ich auch ganz vergessen.
@here: einen Rand formen und blind backen ist mir immer zu umständlich, deshalb mach ich die schnelle Variante.
@Petunia: gute Idee mit den Tassen, werde ich probieren - Tassen hab ich ja genug :-)
@Goma: hier mein Mürbeteigrezept, ganz einfach:

250 g Mehl
125 g weiche Butter
125 g Puderzucker
1 Ei
1 Prise Salz
(optional: etwas Zimt oder abgeriebene Zitronenschale)

Alle Zutaten verkneten. Falls der Teig zu krümmelig ist, etwas Wasser hinzufügen und mindestens 2 Std kühlstellen.
15 Minuten vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank nehmen, auf Mehl ausrollen, ausstechen und bei 175° Umluft goldbraun backen (eher brauner als zu hell!).
In einer Blechdose aufbewahren. Haltbarkeit wie bei Butterkeksen.
Für herzhaften Mürbeteig einfach die süßen Zutaten weglassen!

+2
cinderella
#12 cinderella
10.6.13, 13:25 Uhr

@Petunia: Das bringt mich auf eine Idee: Die "Tassen-Törtchen" sind vielleicht ein wenig klein, wenn man sie mit Obst füllen möchte. Ich werd es deshalb einmal mit umgedrehten Tortenförmchen mit Rand versuchen. Deine Idee an sich finde ich prima.

Bisher backe ich meine Mürbeteigtörtchen wie folgt: Ich rolle ich den Teig aus, setze ein Tartelettesförmchen umgedreht darauf und schneide mit einem Messer die Größe aus. Dann Förmchen umdrehen und den Teig reindrücken.


OSTHEXE
#13 OSTHEXE
15.6.13, 18:05 Uhr

Einen "guten" Daumen & Danke für's Erinnern: Ist ja heute nicht übermäßig warm draußen, da könnte ich das Tartelettförmchen-Vorrat-Backen am Abend direkt in Angriff nehmen.

Ich nehme diese "Schälchen" gern in der Erdbeerzeit für eine schnelle Leckerei zum Kaffee: Dazu die Früchtchen in Stücke schneiden, mit etwas Erdbeersirup (oder Erdbeer-Limes) mischen. In die Tartelettförmchen aus der Vorratsdose oder dem TK füllen (man könnte sie innen auch mit geschmolzener Schokolade ausstreichen), mit dem Isi ein paar Tupfen von der mit Bourbonvanille aromatisierten Schlagsahne draufgesetzt ... Herz, was willst du mehr!

Weil ich in den Kommentaren etwas von "hartem Mürbeteig" las:
Das sollte er nicht sein - knusprig ja, aber nicht hart. Die Ursache für letzteres ist meist zu langes Kneten; dadurch wird der Teig "brandig".

Ich gebe die Zutaten einschließlich der obligatorischen Prise Salz in eine Rührschüssel, die kalte (!) Butter wird hineingeraspelt. Dann mit dem Handrührgerät alles bis zur Krümelbildung vermischen, anschließend nochmals kurz per Hand bis zur glatten Konsistenz durchkneten. In Folie wickeln, kühlen, verarbeiten ...

Zum Abschluss noch ein Link (bitte noch 3 mal w davorsetzen):

.ofenkieker.de/grundrezepte/teig/murbeteig/



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