Eine schöne schlanke Figur ist toll. Wie man die lebenslänglich hinkriegt? Selbsterziehung ist angesagt.

3 Strategien für eine lebenslange schlanke Linie

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Hart aber sinnvoll - statt Diät eine Denkübung machen! Das habe ich jetzt kapiert. Drei Strategien sind die Bauchfett-Killer. Alle drei zusammen!

Eine schöne schlanke Figur ist toll. Wie man die lebenslänglich hinkriegt? Leider nicht so einfach. Jeden Tag über Kohlehydrate nachdenken und auf die Uhr gucken. Abends lustvoll essen und trinken - lecker und süß und rauschig - das geht so nicht. Selbsterziehung ist jetzt gefragt. Das schlanke Leben ist so anstrengend! Aber jeden Tag viele Kilos rumschleppen und nie mehr in den gucken? Das ist die Hölle.

1. Vier Stunden Esspause

4 Stunden kein Snack zwischen Mittagessen und Abendessen. Nicht den ganzen Tag etwas im Mund bewegen (snacken). Warum? Blutzucker und Fettverbrennung funktionieren dann nicht optimal. Außerdem braucht der Körper eine Verdauungspause. Er will Ruhe. Wir brauchen doch auch Pausen!

2. Morgens und mittags Kohlehydrate

Nach der langen Nacht ohne Essen gibt es gute Kohlehydrate, am besten sind Haferflocken im Obstmüsli. Oder Brot und Brötchen aus Vollkornmehl mit allem drauf, was schmeckt. Bis Mittag nur trinken und mal ein Kaugummi. Mittags ein schönes Gericht und als Beilage Nudeln oder Reis oder Kartoffeln. Oder eine Pizza mit Salat. Ohne Nachschlag!

3. Abends keine Kohlehydrate

Kohlehydrate treiben den Blutzuckerspiegel superschnell in die Höhe. Das gibt Energie. Wir verbrauchen Energie, wenn wir uns bewegen. Vom Frühstück bis zum Feierabend bewegen wir uns. Nach Feierabend sitzen wir nur noch rum. Am PC oder vorm Fernseher und später liegen wir im Bett. Ist doch so, oder? Abends gibt es wenig Bewegung.

Abends gibt es also wenig Energieverbrauch im Körper. Nun wird es schwierig. Warum keine Kohlehydrate am Abend? Ich erkläre das sehr einfach: Kohlehydrate erhöhen Blutzuckerspiegel. Blutzucker macht Insulin aktiv. Insulin stoppt die Fettverbrennung. Die muss aber aktiv sein, um die Kohlehydrate zu verarbeiten. Sonst wird daraus Fett. Und das Fett kommt in den Fettspeicher.

ABER: In der Nacht läuft die optimale Fettverbrennung! Die funktioniert nicht, wenn das Insulin die Fettverbrennung stoppt. Ganz einfach gesagt: Abends und in der Nacht bewegen wir uns zu wenig und verbrennen keine Energie und deshalb wird die nicht verbrauchte Energie als Fett gebunkert.

Zum Abendessen gab es also ein Gericht mit vielen Kohlehydraten. Sie sind nun im Körper. Sie werden in der Nacht als Fett gespeichert. Das ist schlecht. Jetzt muss man folgendes kapieren: Dieser Fettspeicher wird nicht am nächsten Tag leer gemacht, weil wir uns dann bewegen, hahaha! Nein, am nächsten Tag werden die Kohlehydrate vom nächsten Frühstück und Mittagessen zu Energie umgewandelt und verbraucht. Der Fettspeicher bleibt voll.

Unser Körper ist ein fieses Miststück. Es ist doch so schön, abends viel und lecker Kohlehydrate zu essen und Bier oder Wein zu trinken! Nein sagt der Körper. Das ist nicht gut, ich mach dich fett. Abends nie wieder Schweinsbraten mit Semmelknödeln plus 1 Liter Bier? Keine Maxi-Pizza plus 1 bis 2 Glas Wein? Keine Nudeln mit Sahnesoße und viel Weißbrot plus 1 großes Glas Orangensaft? Alles so lecker! Ja, aber nicht am Abend. Ohne Alkohol ist das mittags in Ordnung! Wenn wir bis zum Abend in Bewegung sind...

Diese Lebensmittel sind abends verboten:

  • Brot, Brötchen, Baguette, Knödel, Spätzle, Nudeln, Kartoffeln, Reis usw.
  • Rohkost (wird zu langsam verdaut)
  • Kuchen, Torten, Kekse, Pralinen
  • sonstige Süßigkeiten
  • Chips und Knabbersachen
  • süße Getränke, Softdrinks
  • alkoholische Getränke

Diese Lebensmittel sind abends super:

  • Fleisch und Fisch (fettarm)
  • alle Gemüse (gedünstet), Tofu
  • Bohnen, Kichererbsen
  • Joghurt, Quark, Buttermilch, Kefir
  • Äpfel, Beeren, Trauben, Bananen, Papaya usw. (unverarbeitet)
  • Walnüsse, Haselnüsse, Macadamia, Mandeln usw.
  • Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne usw.
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64 Kommentare

3
#1
15.6.18, 21:40
Sehr gut erklärt. Danke.
26
#2
15.6.18, 21:45
Verboten ist nichts, ausgewogen essen, aufhören wenn man satt ist und seinen Kalorien Grundbedarf kennen. Wer mehr zu sich nimmt als er verbrennt nimmt zu, wer normal ißt und nicht wesentlich seinen Bedarf überschreitet wird auch nicht dick. Wer abnehmen möchte, sollte keine Diät machen, sondern seinem Körper eine Essenspause von 14 bis 16 Stunden gönnen. Jeder sollte auf seinen Körper hören, dann klappts auch mit der Figur.
10
#3 CaterineM
15.6.18, 23:33
@Upsi: du spricht mir aus dem Herzen 👍
Gerade Verbote sind es doch, die dazu führen, daß man irgendwann derartige Gelüste auf irgendetwas entwickelt, daß man nicht mehr durchhält und sich vielleicht noch mt Dingen vollstopft, die zum gegenteiligen Effekt führen.
Der typische Jojoeffekt.
Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Abgenommen habe ich erst, als ich begriffen habe, daß ich mich bewusst ernähren muß, ohne mir etwas zu verbieten und daß ich auf meinen Körper hören muß.
Ich habe 32 kg abgenommen in einem Zeitraum von etwa einem Jahr.
Das ist fast 18 Jahre her und ich habe mit inzwischen 51Jahren noch immer meine Größe 36 und fühle mich pudelwohl damit.
1
#4
16.6.18, 00:04
wenn Körper nachts so gut Fett verbrennen, was passiert dann mit der vielen frei werdenden Energie? Ich schlafe da meistens.... mein Körper braucht diese Energie da doch gar nicht oder kaum
???
22
#5
16.6.18, 00:06
Obst sollte nach dieser Theorie auch zu den am Abend verbotenen Lebensmitteln zählen, da kohlenhydratreich. 
So richtig diese Strategien wohl sind, so negativ kommen sie rüber. Des Zumselchens Körper ist jedenfalls mal kein fieses Miststück! Es gilt doch vielmehr, seinen Körper in seiner Funktionalität zu verstehen, wertzuschätzen und Verantwortung für sein Wohlbefinden zu übernehmen. Dabei sollte es aber auch zu verantworten sein, gelegentlich mal über die Stränge zu schlagen (Eine Pizza u.a. Kohlenhydrate schmecken doch abends nunmal am besten.)

Zur Fettverbrennung gehört übrigens auch, dass man in Bewegung bleibt. Muskeln verbrennen den ganzen Tag lang Fett, wenn man sie nur regelmäßig fordert. Der Körper ist kein Miststück, er ist ein leistungsfähiges Wunderwerk. Viel zu schade, um ihn auf dem Sofa verkümmern zu lassen! 
5
#6
16.6.18, 00:11
Ich halte auch nichts von Verboten, probiere aber gerne mal das eine oder andere aus. 
Auf den eigenen Körper hören, sich in seinem Körper wohlfühlen und bewusst essen. Nur so findet man den eigenen idealen Ernährungsstil. Das kann einem kein anderer abnehmen. Und wer wirklich mit sich so unzufrieden ist, dass er nicht in den Spiegel schauen mag, sollte sich realistische Ziele setzen. 
5
#7
16.6.18, 00:36
@Mama_Bettina: Na doch! Dein Herz schlägt, Du atmest, Dein Hirn verwaltet die Eindrücke des Tages und verknüpft sie mit älteren. Außerdem steuert es die Atmung und andere wichtige Funktionen. Die Körpertemperatur muss konstant gehalten werden und auch der Stoffwechsel bleibt aktiv - die Leber sorgt nachts für die Entgiftung. (Das kann sie besonders gut, wenn die Verdauung abgeschlossen ist, nach einem frühen leichten Abendessen.)  All das braucht Energie. Und die holt der Körper aus den Fettdepots, aber nur, sofern nicht noch ausreichend Blutzucker (z.B. nach Pizzagenuss am späten Abend) vorhanden ist. Dieser ist nämlich eine leichter zugängliche Energiequelle als Hüftspeck.
Sicher wird nicht so viel Energie gebraucht wie im Wachzustand, aber dafür schlägt hier die lange Fastenpause zu Buche.
So ist es tatsächlich sinnvoll, abends früh und nicht zu viel zu essen.

Vor allem ist es sinnvoll, dass das Zumselchen jetzt mal schläft! Gut's Nächtle allerseits. Und: Hoch die Hände - Wochenende! :-)
9
#8
16.6.18, 08:14
Schlafen ist ein gutes Stichwort . Schlafmangel führt zu Gewichtszunahme , bzw. erschwert das Abnehmen, unabhängig davon , was oder wieviel man gegessen hat .

Und die persönliche Veranlagung , der eigene Stoffwechsel spielt sicher auch eine Rolle . Nicht jeder reagiert gleich .
Meine Schwester nimmt beispielsweise schon immer alleine davon zu , was ich gegessen habe 😊.
6
#9
16.6.18, 08:34
Gut geschrieben, gut gemeint , gut gemacht. - Kohlenhydrate einzuteilen ist wichtig. Sobald ich das nicht mehr mache, freut sich meine Waage, nur ich nicht...Macht es besser als ich, Gruß Gerdi...
7
#10
16.6.18, 09:52
im prinzip gut erklaert, wobei kohlehydrate nicht den zuckerspiegel sofort in die hoehe jagen sondern zucker: zucker= instant, kohlehydrate= der koerper wandelt sie langsam in zucker um.
wenn deine theorie stimmt, dann muessten die suedlaender dick sein. das hauptessen ist in diesen laendern abends. z.b. spanien, vor 21 uhr kein abendessen. die meisten dicken gibt es aber in deutschland und england.
es ist nicht wichtig wann man isst, sondern was und wieviel.
schon mal abends huelsenfruechte gegessen und anschliessend ins bett? probiers aus.
allerdings verstoffwechselt jeder koerper anders. das sollte man als erstes rausfinden.
11
#11
16.6.18, 10:11
Du klingst nicht sehr überzeugend, eher nach lebenslanger Qual. Mal überlegen, wo der Hunger herkommt. Vielleicht kannst du den gar nicht mit Essen stillen, vielleicht aber mit guten Gesprächen, mit schöner Musik, angenehmer Lektüre, Massage, Bewegung,Tanzen, Singen, Schlaf... Wenn du immer nur an's Essen denkst, merkst du gar nicht, was dein Körper sonst noch braucht.

Warum machst du ein schönes Foto von all dem was du abends NICHT darfst? Das ist total negativ gedacht und überzeugt mich kein bisschen.
3
#12
16.6.18, 10:35
@Mama_Bettina: der Körper verbrennt nachts nicht mehr Fett als Tagsüber, er tut es nachts, weil dann die Essenspause länger als 10-12 Stunden ist und er Energie aus 'hauseigenen' Reserven angreifen kann, statt das zugeführte zu nutzen.
10
#13
16.6.18, 11:05
ich habe noch nie darüber nachgedacht, was ich wann und wieviel esse. wiege trotz mehrere Kinder immer um die 53 kg bei 1,65 cm. ich denke die Veranlagung ist der Hauptfaktor. einige haben Glück und andere müssen Kalorien zählen.
3
#14 CaterineM
16.6.18, 12:55
@lexus: Natürlich hängt es auch ein bisschen von der Veranlagung ab und du kannst froh sein, daß du offenbar zu der Glücklichen zählst, die einfach nicht dick werden.
Aber auch jemand der zum dick werden neigt, muß nicht ständig Kalorien zählen und sich alles mögliche verbieten.
Wenn man darauf achtet, sich möglichst Fett und Zuckerarm zu ernähren, viel Obst und Gemüse zu essen und zuckerfreie Getränke zu trinken, spricht überhaupt nichts dagegen sich zwischen drin, wenn man richtig Lust darauf hat, auch mal ein kleines  Stückchen Torte, oder eine kleine Portion Bratkartoffeln zu gönnen.
Mit der Betonung auf klein und mal, also nicht ständig und gleich eine Schüssel voll.
So nimmt man zwar langsam, aber gesünder und vor allem ohne Heißhunger Attacken ab.
Die ganzen Verbote sind es doch schließlich, die diesen Heißhunger auslösen.
Und wenn man sich dann auch noch etwas zusätzliche Bewegung verschafft (ich sage absichtlich nicht Sport, denn auch ein Spaziergang mehr ist schon hilfreich und Sport schreckt viele eher ab), dann klappt es auch mit dem Abnehmen.
An alle die es versuchen viel Glück und habt Geduld, es dauert ein bisschen. 
Und springt nicht ständig auf der Waage rum, einmal die Woche reicht.
6
#15
16.6.18, 13:58
Das ist alles sehr schön erklärt, aber ich mag mich nicht daran halten.

Unser Hauptessen ist mittags und abends möchte ich mein Käsebrot haben. Zwischendurch, oder abends, mal einfach etwas knappern mache ich allerdings nicht, ich brauche das auch nicht.
Ich trinke auch nur Kaffee, Wasser und ab und zu Rotwein.😀

Ich kämpfe zwar immer mit so 1-2kg., aber ich bin schlank und halte seit Jahren mein Gewicht, mehr oder weniger.😀

Ach ja, und abends etwas Obst und etwas Schoki muß einfach sein.
7
#16
16.6.18, 14:07
@CaterineM: ich steige täglich auf die Waage, ist für mich Kontrolle
mein Gewicht zu halten.Sollte es mal ansteigen, weiss ich sofort was zu
tun ist. Die Waage ist nicht mein Feind, sondern mein Freund, der mich
warnt, wenn ich über die Strenge schlage.
Ich habe 2017 mit Intervallfasten begonnen, d.h. eine Essenspause von 16
Stunden einlegen, die Nacht ist dabei. In den acht Stunden vorher esse
und trinke ich ganz normal, wie immer, blos ich habe mir angewöhnt ,
keine Fertigprodukte, sondern frisch und abwechslungsreich. Diese
Ernährungsform ist gesund und eine Lebenseinstellung, keine Diät, denn
man behält sie bei.
ich habe dreizehn Kilo abgenommen und mein Normalgewicht spielend
erreicht, ohne zu hungern oder eine einseitige Diät zu machen. Um sein
Gewicht zu halten bedarf es nur etwas Disziplin, aber der Körper gewöhnt
sich schnell an diese Ernährungsform und dankt es einem mit einer
stabilen Gesundheit und einer guten Figur. ich habe übrigens die
familiäre Veranlagung in die Breite zu gehen, aber ich steuere immer
dagegen und es klappt.
3
#17 CaterineM
16.6.18, 14:32
@Upsi: natürlich muß das jeder so halten, wie es für ihn am besten ist. 
Meine Empfehlung nicht jeden Tag auf die Waage zu steigen beruht auf eigenen Erfahrungen.
Wenn man gesund, durch eine Ernährungsumstellung abnimmt, geht es halt recht langsam und man sieht auf der Waage dementsprechend nur winzige Ergebnisse und das kann recht demotivierend sein.
Nach einer oder zwei Wochen ist das Ergebnis sichtbarer und das spornt an.
Und natürlich gehört auch etwas Disziplin dazu, und ich gebe dir vollkommen recht, man braucht schon nach kurzer Zeit kaum noch darüber nachzudenken, was man ißt, denn man gewöhnt sich sehr schnell an die neue Ernährungsform und der Körper ebenso.
Ich selbst wiege mich nur 1 mal im Monat und fahre gut damit.
5
#18
16.6.18, 19:10
CaterineM #17 :
Den Hinweis , nicht täglich auf die Waage zu steigen
, halte ich vor allem für junge Mädchen gut und wichtig . Ganz normale Gewichtsschwankungen werden in dem Alter oft viel zu wichtig genommen und enden nicht selten in einer Eßstörung .
14
#19
16.6.18, 20:50
Ich sehe das ganz anders:
Wenn man, wie ich,  in Kilo fast zwei normalgewichtige Personen abgenommen hat, ist man glücklich mit jedem Gewicht, das an das Wohlfühlgewicht heranreicht. Ich werde immer zwischen 8 und 10 Kilo Übergewicht mit mir herumtragen, trage es aber stolz und mit Fassung, denn:
 Ich esse gerne, ich trinke gerne, ich koche gerne, ich ruhe gerne, ich ernähre mich gesund und ausgewogen, aber nicht nach einem Kalorien- oder Kohlenhydrateplan.
Ich mag keinen Sport, ich mag keine Vorschriften und ich mache gerne, was mir Spaß macht. Dazu gehören abendliche Restaurantbesuche, Einladungen zum Essen bei Freunden, zum Grillen, viel Besuch mit reichhaltigem Abendessen, Kochen für Freunde und mit/für Fremde (Social Dinner). Und auch der Wein am Abend auf der Terrasse wird genossen.
Ist es denn nicht so, dass man lernen sollte, seinen Körper zu lieben? So wie er ist? Ohne ständig angewidert den Blick vom Spiegel abzuwenden? Wenn man sich liebt, attraktiv und schön findet und Speckröllchen gesundheitlich nicht einschränken, sollte man vielleicht mal seine Einstellung zu gewissen Dingen überdenken.
Der einzige Grund für mich, abzunehmen, wären gesundheitliche Probleme. Solange das ausgeschlossen ist, finde ich überall genau die Kleidung, die ich haben möchte, liebe mein Spiegelbild und denke: Wow: Echt gut gehalten! Das mag überheblich klingen, aber wenn man sich selbst nicht liebt, so wie man ist: Wer sollte es dann tun?!?!?!?
Nichts gegen das Normalgewicht und wen ein paar Kilos störten oder einschränkten, hat gut daran getan, das zu ändern. Aber all die, die das gar nicht ändern wollen, sollten es auch nicht tun. Ich würde ich freuen, morgen 8 Kilo weniger zu wiegen, aber ich freue mich morgen auch, wenn ich mich in einer Konfektionsgröße größer für den sonntäglichen Frühstücksausflug aufbrezele und wenn ich dann zum zweiten Mal Nachschlag hole, bin ich mir sicher, dass mich viele nicht belächeln, sondern beneiden.
Und wenn es nicht so ist:
Wen interessiert`s, denn es geht um die eigene Einstellung zum Körper!
#20 CaterineM
17.6.18, 00:03
@xldeluxe_reloaded: ich stimme dir voll und ganz zu. Wohlfühlen muß man sich, daß ist das Wichtigste und Modelmaße braucht kein Mensch. 
Zumal jeder, und vor allem junge Frauen sich klar machen sollten, daß das, was sie in Hochglanzmagazinen sehen nicht den Tatsachen entspricht, sondern gnadenlos retuschiert ist.
So muß man nicht aussehen und so sehen normale Leute nicht aus. 
Um das zu wissen, muß man nur mal mit offenen Augen durch die Straßen gehn.
Aber für alle, die abnehmen möchten, egal ob es so ist, weil sie sich einfach nicht wohl fühlen, oder auf gesundheitlichen Gründen ist es wichtig, das so zu tun, daß es nicht der Gesundheit schadet und man vor allem nicht durch selbst auferlegte Verbote und ähnliches darunter leidet und letztlich deshalb dann doch aufgibt.
#21 CaterineM
17.6.18, 00:04
@DaCapo: danke, das sehe ich genauso
#22
17.6.18, 07:20
3 Strategien für eine lebenslange schlanke Linie.

Ist supertoll, doch mir fällt nicht viel ein was ich abends kochen soll. Bin Diabetes 2 und laktoseintoleranz und ich esse gerne und gut.

Vielleicht gibt es dazu ein paar Tips

Gruß Petra
1
#23
17.6.18, 07:40
vor 10 Jahren hatte ich damit 21 kg abgenommen, doch jetzt bekomme ich es nicht hin. mir fehlen die Ideen und die Motivation und der alltagsablauf hat sich geändert.
#24
17.6.18, 08:22
@Sommer7: letztendlich musst du selbst die zu dir passende Ernährungsform finden. Nur dann klappt es. Du kannst dir alles mögliche erzählen lassen oder selbst lesen, aber die Umsetzung einer Ernährungsform nimmt dir keiner ab. Du musst sie selbst lieber wollen, als deine bisherige Essgewohnheit.
https://www.frag-mutti.de/was-heisst-laktosefrei-a50197/
Was Laktose angeht habe ich selbst erlebt, dass die Lust auf verbotene Speisen irgendwann abnimmt, wenn man konsequent drauf verzichtet, auch keine Laktase nimmt. Nur dann hat der Körper überhaupt eine Chance, sich darauf einzustellen. Dann gibt es keine Heißhungerattacken. Inzwischen kannst du mich mit Sahnetorte jagen. Auch bei Zucker ist es besser immer weniger zu nehmen, als mit künstlichen Süßstoffen dem Körper etwas vorzugaukeln, Bei mir hat sich der Geschmack komplett auf das umgestellt, was mir guttut.

https://www.frag-mutti.de/orthorexie-oder-glueckskost-du-hast-die-wahl-a52571/
1
#25
17.6.18, 09:16
@xldeluxe_reloaded: d¨accord. wir waren vor jahren in einem exclusicen restaurant in madrid. am nebentisch sassen vier ehepaare. die frauen stocherten in dem (excellenten) essen auf ihren tellern rum, um nur ja keine kalorie mehr zu sich zu nehmen, um am naechsten tag noch in das designerkleid groesse 36 zu passen. genuss sah anders aus.
mir ist eine froehliche 46 allemal lieber, als ein muerrisch dreinschauender hungerhaken.
wahr ist allerdings auch, dass durch falsche ernaehrung bedingtes uebergewicht/fettleibigkeit, diabetes2,hohes colesterin,herz-und kreislaufbeschwerden, gelenkbeschwerden entstehen.
1
#26
17.6.18, 09:19
Ich halte von diesen 3 tollen Tipps absolut nichts. Ich esse,
was mir schmeckt, achte darauf, abends keine stärkehaltigen Lebensmittel (Brot,
Nudeln etc.) zu mir zu nehmen, sondern esse gemischten Salat mit irgendwas
drin, oder stippe Hähnchenbrustfilets in fettarmen Kräuterquark. Da ich im
Schichtdienst arbeite, esse ich meistens so gegen 20 Uhr, bin dadurch morgens
länger satt, frühstücke dann so gegen 12 Uhr, Mittagessen gibt's ca.16 Uhr
und habe trotzdem die Esspausen von ca. 4 Stunden. Klar
kann/soll dass jeder machen wir er will, aber ich spreche aus eigener
Erfahrung, weil ich mit dieser/meiner Methode mein Gewicht innerhalb von 2
Jahren von 139 kg auf 95 kg reduziert habe.
4
#27
17.6.18, 09:41
@chrisu2602: wenn du gegen 20 Uhr die letzte Mahlzeit zu dir nimmst und gegen 12 Uhr frühstückst, erklärt es sich von selbst, daß du so viel abgenommen hast. Du hast damit 16 Stunden deinem Körper Zeit gegeben, alles zu verstoffwechseln und die Fettzellen anzugreifen. In welchem Rhytmus man das macht ist egal, wenn die Nacht noch dazwischen liegt umso besser. Bis auf diese Pause esse ich auch alles, blos abends nicht so schwer.
Hast alles richtig gemacht und der Erfolg zeigt es dir ja auch. Ich beglückwünsche dich zu so einem tollen Ergebnis, dein Körper wird es dir danken.
7
#28
17.6.18, 09:53
Vielleicht ist das Essen in unserer Wohlstandsgesellschaft aber auch einfach nur zu oft Thema.
Eine "Super - Diät" jagt die nächste , jeden zweiten Tag hat irgendein "Experte" die einzig richtige Ernährungsform entdeckt , ein "Guru" DIE Wunderwaffe gegen Bauchfett gefunden und die "Schönen und Reichen " suggerieren uns , daß Erfolg und Glücklichsein nur mit einem Bodymaßindex unter 20 möglich ist .
Es geht uns einfach zu gut , sonst hätten wir dieses Luxusproblem garnicht .
Wahrscheinlich haben wir schlicht und ergreifend verlernt auf ein natürliches Hunger - und Sättigungsgefühl zu hören .
Ich stimme @Mister_Y in #11 völlig zu - oft werden ganz andere Bedürfnisse mit Essen kompensiert .
Sicher - Essen ist was Feines , gemeinsame Mahlzeiten sind wichtig , schlemmen und genießen in geselliger Runde ist was Herrliches und hat viel mit Lebensqualität zu tun.
Nur , wenn das Ganze "kippt" und sich die Gedanken nur mehr um's Essen drehen und das Thema Ernährung zu viel Raum im Alltag einnimmt , kann es auch schädlich sein .
Natürlich hab' ich leicht reden , ich kenne Gewichtsprobleme nicht . Auch Menschen , die aus gesundheitlichen Gründen ( Diabetes , Unverträglichkeiten oder gar Allergien ) genau darauf achten müssen , was sie zu sich nehmen , können natürlich nicht eine so unbedarfte Haltung einnehmen.
Aber allgemein denke ich , sollten wir der Ernährung eher wieder eine "natürlichere" und nicht ganz so - im wahrsten Sinne des Wortes - gewichtige Bedeutung beimessen .
4
#29
17.6.18, 10:31
@Sommer7: Guten Sonntag Morgen.
Auch ich beschäftige mich eigentlich seit Jahrzehnten mit diesem Thema.
Erst kürzlich hat mir das meine jüngste Tochter bestätigt und so wurde mir das ganze Ausmaß meiner jahrelangen Bedenken erst bewußt.
Nun habe ich darüber hinaus auch noch eine Ernährungsberaterin in der Familie und im Freundes Umkreis hat wohl jeder / jede seine eigene Methode entwickelt.
Immer darauf hingewiesen, daß doch ausgerechnet ich mit
a )  meinem Alter
b )  mit mehreren Kindern
doch NIE wirklich Gewichtsprobleme haben kann.
Eigentlich gipfelten  "  wohlgemeinte "  Kommentare darin, ich solle erst einmal in die sogenannte Menopause ( blödes Wort ) kommen, da hat noch  JEDE zugenommen.
Fazit :
Am allerbesten geht es mir immer, wenn ich gar keine Zeit habe mich um mein  < Äußeres  >
zu kümmern / besorgen.
Sich nicht allzu ernst nehmen, manchmal zwinkere ich meinem Spiegelbild zu und denke nur
" kennst du die !? "  ........ also wirklich.....................................
Zu sich selbst stehen und auch mal alle fünfe gerade sein lassen.
Das ist mein Wort zum Sonntag.
Allen Mädels und auch Buben einen wunderschönen, zufriedenen Sonnentag.
2
#30
17.6.18, 10:51
@DaCapo: wie du schon angemerkt hast, für sehr viele ist es kein Luxusproblem, sondern ein gesundheitliches. Welche Schäden massives Übergewicht mit dem Körper anrichtet wissen wir wohl alle und du kannst dich glücklich schätzen, dieses Problem nicht zu kennen.
Ich bin in einer Gruppe, in der auch Menschen mit massiver Fettleibigkeit sind d.h. 120 Kilo und viel mehr. Ich erlebe täglich die Glücksgefühle und Freude über jedes verlorene Kilo und den Dank an die Gruppe, die sich untereinander toll unterstützt.
Da ist keine Rede von Modelfigur oder Größe 36, da wird über den letzten Arztbesuch und die sich toll verbesserten gesundheitliche Werte berichtet. Viele stellen Fotos vor und nachher ein, ohne sich mit Fotoshop jünger und schlanker zu schummeln. Sie lieben ihren Körper jetzt, auch wenn überschüssige Haut schwabbelt und die Falten sichtbarer sind bei den älteren über 60.
Ich freue mich über jeden Glücksausbruch mit, auch wenn es mich persönlich nicht mehr betrifft, denn ich habe meine Gewichtsprobleme beseitigt und dadurch auch meine Gesundheit wieder erhalten.
Was ich sagen möchte, wer es geschafft hat, sich wieder Lebensqualität mit einem gesunden, fitten Körper zu erarbeiten, muss dran bleiben, denn niemand möchte das Gewicht wiederhaben, was er jahrelang mit sich herumgeschleppt hat.
Das hat nichts mit Schönheitsideal zu tun, sondern mit Einstellung zum Körper. Mir ist es doch wurscht mit 70, ob ich noch attraktiv rüberkomme oder nicht, ich fühle mich sauwohl.
Natürlich ist es richtig, das junge Mädchen in Gefahr geraten in ein Essstörung zu kommen, dies ist aber Schuld der Medien und da wäre vernünftige Aufklärung notwendig.
2
#31
17.6.18, 11:09
Kerne jeglicher Art sind abends total unpassend, da fettreich. Da spielt es keine Rolle, ob Kohlenhydrate die Fettverbrennung stoppen oder vermehrt Fett zu sich genommen wird. Und Früchte am Abend sind das schlechteste überhaupt, was man machen kann. Früchte enthalten Fruchtzucker. Dieser Zucker geht am allerschnellsten ins Blut und treibt den Insulinspiegel nach oben. Wenn man sich abends sinnvoll ernähren will, dann achtet man zum einen darauf, dass man nach 20 Uhr (besser noch 19 Uhr) nichts mehr isst und achtet auch auf seine Ernährung. Nichts fett- oder kohlenhydratreiches am Abend. Eher mageres Geflügelfleisch oder Salat oder mageres Gemüse (also kein Mais oder Avocado oder ähnliches und auch keine fetten Dressings oder Soßen). Zudem auch nichts essen, was aufbläht (also keine Zwiebeln, Bohnen, Knoblauch, etc.), weil man dann keinen gesunden Schlaf hat, was den Stoffwechsel wiederum negativ beeinflusst.
#32
17.6.18, 11:30
@cahumi: du hast völlig recht. Vom Prinzip her habe ich mit meinem aussehen kein problem. Doch gesundheitlich würde es mir gut tun und ich möchte auch wieder mal in die Stadt gehen mir Klamotten kaufen ohne in die xxxxl Abteilung geschickt zu werden und dann doch nur farblose Sachen zu finden.
5
#33
17.6.18, 11:50
Upsi # 30 :
Hallo Upsi , ich glaube , wir meinen in etwa das Gleiche.

Das Problem liegt am "Ideal" , das uns stetig vorgegaukelt wird . Mädchen und sehr junge Frauen sind da wahrscheinlich besonders "anfällig" , weil sie in ihrer weiblichen Persönlichkeit noch auf der Suche , noch nicht so gefestigt sind . Hier denke ich sind nicht nur die Medien gefragt , vielmehr sollte das familiäre Umfeld bereits ein Auge auf übertriebene Gewichtskontolle und /oder auffälliges Eßverhalten haben und auch selber ein "gesundes" Vorbild sein .

Als Luxusproblem bezeichne ich es deshalb , weil wir in der glücklichen Lage sind , uns überhaupt darüber Gedanken machen zu können, wann und wieviel wir wovon essen.

Wer es , aus welchen Beweggründen auch immer geschafft hat , starkes Übergewicht zu reduzieren und zu halten , dem zolle ich großen Respekt .
Ungesundes Eßverhalten bedarf sicherlich einer Änderung , gar keine Frage .
Wie man grundsätzlich veranlagt ist , ist sicherlich reine Glückssache .

Insgesamt sehe ich es aber wie @datura es schon geschrieben hat : Die Eßkultur und die Ernährungsweise der Südländer ist ein gutes Beispiel dafür, wie es auch funktionieren kann .
Und deren ansteckende Genußfähigkeit und die Art Essen zu zelebrieren , erst recht ☺.
2
#34
17.6.18, 14:29
Nein, dieser Tipp trifft auf mich nicht zu und ich denke, man kann das "Schlankbleiben" nicht verallgemeinern! 
Ich bin 55, w, seit meiner Kindheit "robust" gebaut, keine Naschkatze und mache um Pizza, Pasta, Fett, Sahne & Co. schon immer einen Bogen. Dabei frühstücke ich nur herzhaft (Joghurt, Kaffee ohne Zucker, Müsli, Früchte), ziehe täglich ein 1h-Fitnessprogramm durch (Aerobic) - und das seit 30 Jahren! - und esse mittags - wenn überhaupt - nur weisses Fleisch (Huhn, Pute) mit Reis und/oder Gemüse. Bewegen tue ich mich ziemlich viel, brauche das Auto kaum, eher das Rad, gehe Gassi mit Hund.... Medizinisch scheine ich also kerngesund, und mein BMI von 30+ scheint keinen Doc zu beunruhigen. Und was habe ich davon von meiner allzu gesunden, mageren Lebensweise? Ich nehme permanent zu, obwohl ich ungesüsste Getränke (Cola Zero), Tee, Mineral und Kaffee zu mir nehme. Nach spätestens 14.00h esse ich nicht(s) mehr, also kein Abendbrot oder Snacks u.ä.
Über diesen Tipp sollte man sich keine grosse Hoffnungen machen. Bei mir klappt er nicht. Darum denke ich, dass jeder seinen Weg finden muss, um abzunehmen und schlank zu bleiben. An meinem "runden" Dasein stört mich einfach, dass ich nicht mehr in meine Kleidung passe, die seit 3 Jahren neu und ungetragen im Kleiderschrank hängt. Ich wirke nicht übergewichtig, aber die Waage und der BMI gaukeln mir "Gefahr, Alarm" vor.😆
3
#35
17.6.18, 15:06
@DrahomiraL: wenn du gesund bist, das scheint ja so zu sein, dich wohlfühlst und dir beim Radfahren oder spazieren gehen nicht die Luft wegbleibt, ist doch alles in Ordnung. Du ernährst dich gut, machst Sport und dein Doc ist zufrieden. Es gibt Menschen, die verdrücken bergeweise ungesundes , fettes Zeug und nehmen nicht ein Gramm zu. Andere achten auf Ernährung, treiben Sport und nix tut sich. Jeder ist wie er ist, hauptsache das Leben macht Spaß.
4
#36
17.6.18, 17:56
In dem Tip stecken einige gute Gedanken, in den nachfolgenden Kommentaren auch.
Ich denke, das, was hier mehrere gesagt haben, ist einfach eine Tatsache: Jeder Körper hat seine eigenen Bedürfnisse und seine eigene Art zu reagieren. Deshalb gelten nie alle Gesetze für alle.
Ich habe das Glück, immer schlank geblieben zu sein. Ich habe zwar auch schon mal 5 Kilo mehr gewogen als jetzt, und da fühlte ich mich sehr unwohl, aber das ist mit Bewegung (Radfahren) und bewußterem Essen wieder in Ordnung gekommen. Vor einem Jahr habe ich mit dem Intervallfasten angefangen, weil sich wieder ein paar Kilos zuviel angesammelt hatten (wieder 5). Ich halte mich nicht ganz genau daran, aber so einigermaßen. Und es hat mir geholfen, wieder auf mein Wohlfühlgewicht zu kommen.
Eine Diät habe ich noch nie gemacht. Aber ich weiß, daß es Menschen gibt, die ohne eine Diät nicht von ihrer Körperfülle runterkommen. Wie gesagt: Die Menschen sind unterschiedlich.
Was mir an dem Tip aber absolut nicht gefällt, ist die Bezeichnung "fieses Miststück" für unseren Körper! Wie kannst Du nur so reden? Dein Körper hat Dir bestimmt schon viel Gutes getan!
Und wenn wir unseren Körper wie einen Feind behandeln, geht es ihm bestimmt nicht gut. Und das Abnehmen klappt dann wahrscheinlich auch nicht so richtig.
3
#37
17.6.18, 18:05
Ich glaube, dass der Ausdruck: "Unser Körper ist ein fieses Miststück" gleichzusetzen ist mit: "Life is a bitch" oder auch mit: "Das Leben ist ein mieser Verräter" und dieser Ausspruch nicht das Gewicht hat, das ihm hier teilweise gegeben wird. 
#38 viertelvorsieben
17.6.18, 18:48
@DrahomiraL: Was ist mit Alkohol? Ich finde, wenn Du trotz Deiner gesunden Lebensweise permanent zunimmst, stimmt da etwas nicht.
#39
17.6.18, 18:52
@xldeluxe_reloaded: Na sowas aber auch.................!
Da traue ich doch beinahe meinen Augen nicht, was sich so tagsüber in der Zwischenzeit sozusagen alles getan / gemeint hat.
Maeusel und auch dir gebe ich insofern recht, daß ich sagen möchte :
< Ich sei ach gewährt mir die Bitte; in eurem Bunde die Dritte >.
Mehr ist nicht zu sagen.
Recht netten Sonntag Abend.
#40
17.6.18, 18:57
@DrahomiraL:  hast du mal deine Kalorienaufnahme getrackt? Und gleichzeitig deinen grundbedarf und Tagesbedarf ausgerechnet? Möglicherweise isst du zwar gesund, aber zu wenig? Denn dann nimmt man auch nicht ab. Und - das ist aber nur meine Meinung . mit "Zero"-Getränken tut man dem Körper auch keinen Gefallen, ungesüßt sind die nämlich nicht wirklich (sie haben nur keine Kalorien) und auch Saft en masse ist sehr kalorienreich ;-)
1
#41
17.6.18, 19:06
@xldeluxe_reloaded: Ich denke auch, daß diese Redeweise nicht ganz so gemeint ist.
Aber bevor man so etwas sagt, sollte man doch mal nachdenken!
#42
17.6.18, 19:13
@Maeusel: 
Das hat Gudula bestimmt ganz bewusst so lässig gewählt und nicht so ernst gemeint, wie es sich anhört. Wo man früher sagte: Das Leben ist hart, heißt es heute: Life is a bitch, was auch nicht bedeutet, was man übersetzen würde - oder irgendwie aber doch 😄
2
#43
17.6.18, 19:31
Noch eine Ergänzung, was bei all dem Diät-/Bewusst-essen-Geschwätz vergessen/ignoriert  wird: Die Wechseljahre! Klar, der Grundumsatz fällt, man (ver)braucht weniger Energie, gleichzeitig aber wird aus einem sog. Birnentyp - gehörte ich voll dazu bis vor gut 4 Jahren! - plötzlich ein Mix zwischen Apfel und Birne, will heissen: das "Fett" lagert sich schichtweise am Bauch an. Als mir die Hautärztin das sagte, fiel ich fast aus allen Wolken: Was, ich habe Bauchfett? Upps! Dabei rauche ich nicht und trinke auch keinen Alkohol. Schokolade, Knabberzeugs, Eis etc. hasse ich. Wenn ich den Bauch anspanne, sieht man zwar die Sixpack-Ansätze, aber flach wird mein Bauch dennoch nicht wieder.
Aber wie's scheint hängt's eben mit der Umstellung des Körpers, des verminderten Östrogens zusammen. Anders kann ich's mir nicht erklären. Denn vor gut 6 Jahren nahm ich durch die Online-Apotheken-Umschau-Nahrungsumstellung (eine Diät war's ja nicht) mit meinem normalen Aktivitäten 20 kg ab. Und ich merkte es nicht einmal, außer beim wöchentlichen Wiegen und bei der Kleidergröße! 
Die verflixten Wechseljahre kommen in keinem Artikel oder Tipp  betr. Gewichtsreduktion, Diät, Nahrungsumstellung etc. vor, und das ärgert mich ungemein. Alle predigen: Bewegung, Sport, Gemüse, Obst, Omega 3. Und die Leute, also die Generation 50+, die meinen, damit schaffen sie's. 
Wenn ich meine 20 Jahre jüngere Nachbarin ansehe, die der Doc zur Ernährungsberaterin mit ihren 110 kg und 1.65 m geschickt hat, dann hat diese jetzt Mitte 30 in einem Jahr 40 kg verloren. Ich hatte mal eine Lehrerin, die konnte 3 Teller Spaghetti verdrücken, war spindeldürr (ausgezehrt) und war immer noch hungrig. Dasselbe mit meinem früheren Chef, der als Kind Kinderlähmung hatte und im Alter dann auch problemlos 2 oder 3 Portionen Mittagessen, mit einem reichhaltigen Dessert (Sahneschnitten) und Alkohol zu sich nahm. Resultat: im Büro musste der dann seine Hosen immer hochziehen, weil der Gurt zu wenig Löcher hatte. 
Habe es auch mit Intervallfasten und/oder 5:2 versucht. Wenn es einen Erfolg gibt, dann verliere ich vielleicht 4 kg, und stürze mich dann mit einem Heisshunger auf Joghurt (nicht Sahne), dann habe ich die wieder drauf. Apropos Intervallfasten: ist ja im Trend, aber ich find's eine Tortur für den Körper. Besser ist 5:2. Hier kann man an 5 Tagen normal essen - haben die auch die Wechseljahre-Kandidaten bedacht? - und ist an 2 gezwungen, maximal 500 Kalorien zu sich zu nehmen. Den Heisshunger kann man mit einer Hühnerbrühe oderr so bändigen, habe ich glesen, ausprobiert, aber auf Dauer kommt man hier auch nicht weiter. 
Dem ursprünglichen Tipp fehlt einfach der Zusatz, dass es vom Typ abhängt und nicht für alle gilt. Was macht ein Untergewichtiger, der abends fröstelt, und eigentlich nicht mehr essen dürfte. Hier beisst sich die Katze in den Schwanz..
4
#44
17.6.18, 19:53
@DrahomiraL: "Was macht ein Untergewichtiger, der
abends fröstelt, und eigentlich nicht mehr essen dürfte."

Essen natürlich. Warum sollte er/sie das nicht dürfen?
1
#45
17.6.18, 21:59
@DrahomiraL: 
Ein Daumen von mir für die Zusatzinfo, dass die Wechseljahre auch eine Rolle beim Gewicht spielen, dann wiederum verstehe ich Deinen gesamten Kommentar als sehr negativ.
Natürlich spielen die Wechseljahre eine große Rolle, weil hormonelle Umstellungen den kompletten Hormonhaushalt auf den Kopf stellen, aber das haben andere, so wie auch ich, bereits in den 20gern, also mit Mitte 20 schon erfahren müssen. Und da zitiere ich dann einfach mal Gudulas Satz: Der Körper ist ein fieses Miststück 😂
1
#46
18.6.18, 11:12
das Leben ist so einfach, wenn man seine Kalorienmenge überschreitet, egal womit, wird man fett. Einfach mal den Kalorienrechner bemühen.
1
#47
18.6.18, 15:43
@DrahomiraL: 2x essen ist nicht sinnvoll, weil der Körper zu lang ohne Essen verbleibt und dann seinen grundumsatz herunterfährt. Zudem neigt man dann dazu, es auszugleichen und dafür in den 2 Mahlzeiten mehr zu essen, was direkt wieder eingelagert wird. Außerdem sind Zerogetränke sehr ungünstig für die Figur. Der Insulinspiegel steigt durch die Süße, es wird ihm aber kein verwertbarer Zucker zugeführt, demnach gelangt also der Körper in ein Tief. Zudem sind Zerogetränke süchtigmachend, was viele auch gern ausnutzen, weil sie glauben, dass durch die fehlenden verwertbaren Kalorien alles in Butter ist. Nur eben den Stoffwechsel setzt es massiv herab, und Du nimmst eben nicht ab. Da ist es weitaus besser, mal eine leichte Schorle zu sich zu nehmen oder am besten auf Wasser/Sprudel umzusteigen. Auch Dein zeitweise Heißhunger auf Joghurt zeigt, dass bei Dir ein Mangelzustand vorhanden ist. Der Körper kommt dann mit den Kalorien (und davon hat der Joghurt ebenfalls welche, insbesondere in größeren Mengen) nicht zurecht und setzt diese wieder als Fett an. Btw: Müsli setzt den Stoffwechsel aufgrund seiner vielen Kophlenhydrate (und oft auch Fette) zusätzlich herab. Da machen viele immer noch den Fehler, sich durch die Werbung des gesunden Müslis täuschen zu lassen.
1
#48
18.6.18, 15:48
@Christmo:
Grundsätzlich richtig, aber der Stoffwechsel spielt eine massive Rolle. EIn niedriger Stoffwechselverbrennt eben weniger Kalorien als ein gut funktionierender Stoffwechsel. Irgendwelche Kalorienrechner online kann man allenfalls als sehr wage Richtlinien verwenden. Menschen mit einem sehr niedrigen Stoffwechsel sind häufig schlapp oder träge unjd verbrauchen täglich vielleicht gerade mal 800 oder 1000 kcal, wohingegen ein Mensch mit erhöhtem Stoffwechsel und entsprechend Sport auch 3000+ Kalorien täglich verbrennt. "Seine Kalorienmenge" ist also eine Sache der individuellen Konstitution.
1
#49
18.6.18, 15:58
@DrahomiraL: erinnert mich an eine freundin, den ganzen tag auf den beinen, am wochendende 50 km radlfahren, wenig essen. ihr triglyceridwert lag bei 80.
sie war ziemlich verzweifelt.
der arzt stellte dann eine unterfunktion der schilddruese fest. das wurde behoben, und sie ist seither wie ausgewechselt.
#50
18.6.18, 19:41
@datura33: Meintest Du vielleicht einen Wert von 180?
Habe nämlich vorhin gerade gelesen, das 150 noch ok ist.
#51
18.6.18, 22:30
@Tessa_: nein, ihr wert lag bei 80. sie ass nur fast nur noch salat und gemuese.
normalerweise ist der wert bei einer unterfunktion  erhoeht,war aber bei ihr nicht der fall.
#52
19.6.18, 20:17
Bananen am Abend geht gar nicht. Das sind auch überwiegend Kohlehydraten !!
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#53
20.6.18, 13:12
hallöle an alle,

ich habe diabetis 2, hatte 136 kg,  jetzt 89 kg und nehme durch nahrungsumstellung jeden monat 1 kg +/- ab.

ich esse viel obst  (vorliebe bananen) salat, magerquark mit etwas mineralwasser gemischt, schmeckt sahniger, milchprodukte jeder art, koche fast immer selberl
 lebensmittel mit hellen mehlen, toastbrot  usw. sind aus meiner ernährung gestrichen. dinkelbrot und vollkornbrot sättigen gut und ich achte auf bewegung, trotz rollator.
das wichtigste sind allerdings die esspausen, mindestens 4, 5-5 std. die ich strickt einhalte.
wichtig ist auch, das der körper regelmäßig nahrung bekommt, da er sonst fett bunkert und notdepots anlegt.
noch ein tipp: ich gönne mir auch mal ein eis, dabei ist für diabetiker wichtig, einen telöffel sahne zum eis, dadurch steigt der insulinspiegel langsamer und schießt nicht direkt in die höhe.

lg. sabine
1
#54
20.6.18, 14:19
ps.ich benutze ERYTHITOL ein zuckerersatz, in dem kein zucker enthalten ist zum süßen, backen...
1
#55 SchnickschnackS
27.6.18, 09:40
Ich finde Gudulas Tipp gut! Zugegeben, etwas streng
geschrieben aber ich finde mich darin durchaus wieder :). Ich bin 49 Jahre alt
und wiege 50 Kilo, bei 162 cm, dies +/- 2 bis 3 Kilo seit über 35 Jahren, wenn
man die Schwangerschaft abzieht. Wie jeder weiß, verändert sich der
Stoffwechsel mit zunehmendem Alter und wird langsamer, dazu kommen die Wechseljahre der Frau und der verminderte Grundumsatz, gegenüber des Mannes. Daher wird es schwerer, 
das Gewicht zu halten. Ich bin noch mit Normal- und Idealgewicht groß
geworden.  Normalgewicht: Körpergröße -100, habe ich noch nie gewogen.
Idelagewicht: Körpergröße -100 - 10 % (Mann), Körpergröße -100 - 15 % (Frau)
bin ich immer gut mit gefahren. Viele halten das für radikal aber wenn man
denkt: "1-2 Kilos machen nix" und die kommen ständig dazu, dann
summiert sich das schnell. Ich bin sehr diszipliniert, beim Essen aber was ich
esse, esse ich mit Genuss. Dazu gehört viel Obst und Gemüse, fettarmes Fleisch,
Fisch, Geflügel, Joghurt oder Milchprodukte (fettarm), Vollkornprodukte, gute
Öle. Abends esse ich meistens nicht mehr nach 18:30 Uhr und Kohlenhydrate sind
nicht dabei. Ich vermisse nichts, meine Blutwerte sind die einer jungen Frau,
Ultraschall der Aorta und Bauchgefäße ebenso. Jeder so wie er mag und sich
wohlfühlt. Für diejenigen, die weniger wiegen wollen und vllt. nicht wissen,
wie sie vorgehen können, ist der Tipp jedoch eine gute Anleitung. Denn die
Wenigsten können essen soviel/was sie mögen, ohne zuzunehmen.
1
#56
27.6.18, 09:52
hallo, an alle selbsternannten "Ernährungsfachfrauen": Esst weniger, dann klappt das schon mit dem Abnehmen. Das "wann" spielt überhaupt keine Rolle. Zu Nebenwirkungen fragen Sie den Arzt oder Apotheker. 
#57
27.6.18, 17:16
@SchnickschnackS:    Na. Bravo.

Für einen <  Frischling  >  toll kommentiert.
Da ist nichts hinzuzufügen.

MfG
#58 SchnickschnackS
29.6.18, 15:53
@cahumi, ich wusste nicht, dass nur Langzeitmitglieder hier ihre Meinung posten dürfen, bzw. der deutschen Sprache mächtig genug sind, geeignete Kommentare zu schreiben. Da muss ich etwas in den FM-Statuten überlesen haben, sorry.

MfG
#59
27.7.18, 16:37
Der Tipp ist doch nichts Neues! Fast täglich gibt es das in den Medien. Ich finde das Thema mit den bösen Kohlehydraten abends usw.  langweilig. 5 Stunden Essenspause, Intervallfasten 12-14 Stunden. Wie oft hatten wir das schon hier im Forum...
#60
12.11.18, 14:57
#59 @marina14: Auch, wenn es Dich langweilen sollte, ich kann sagen, dass ich mit Dinner Cancelling, auch genannt Schlank im Schlaf oder IF16/8, seit fast zwei Jahren sehr glücklich geworden bin.
Habe zehn Kilo abgenommen und meine Bauchspeicheldrüse ist auch zufrieden mit mir.
#61
12.11.18, 15:38
@marina14: wenn dich das Thema langweilt, dann setz doch selber einmal einen interessanten Tipp ein. Sich nur von anderen berieseln lassen ist der einfache Weg und würde mich auch irgendwann langweilen. 
#62
12.11.18, 16:21
@SchnickschnackS:  auch wenn du es (vermutlich) nicht mehr liest, ich denke, das war ein Lob, keine Kritik :-)
#63
13.11.18, 11:38
@#60 Tessa_ Genau das war meine Rede: der Tipp ist seit Jahren überholt und nichts Neues. Dass du bereits seit zwei Jahren danach lebst, beweist es doch.


Es geht mir nur darum, sich ewig wiederholende Themen/Aussagen und sogenannte NEUE Tipps kritisch zu betrachten, um sie zu vermeiden! Die Redaktion kann das verständlicherweise nicht immer leisten.


@Upsi: Ich lasse mich nicht nur berieseln. Wie du siehst, bin ich nicht oft 'On'. Wenn ich keine Zeit habe, Tipps zu pflegen, stelle ich erst gar keine ein. Im übrigen habe ich in meinen Kommentaren - s. Rezepte - schon einige Tipps abgegeben - eben nur nicht als offizielle Tipps. Viele Tipps sind hier bereits mehrfach vertreten und dienen lediglich der Selbstdarstellung und Wichtigtuerei.
#64
13.11.18, 12:00
@marina14: ich glaube nicht, daß Gudula sich mit ihrem Tipp wichtig machen wollte, dafür ist sie viel zu selten online. Mich persönlich stört es nicht, wenn alte Tipps neu aufgelegt werden. Es gibt immer User, die nicht das ganze Netz durchstöbern und sich über jeden Tipp freuen. Was man nicht lesen möchte, liest man einfach nicht und gut isses. 

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