Asia-Nudelsuppe tütenfrei

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Ein relativ einfaches Rezept für asiatische (primär japanische, mit dem Rest Asiens kenn ich mich kaum aus) Nudelsuppe. Nachdem hier immer wieder viel gegen (gelegentlich durchaus praktische) Tütchen und ähnliches gesagt wird, ist dieses Rezept vollkommen tütenfrei - abgesehen von denen die vielleicht zum Einkäufe schleppen anfallen. Natürlich gibt es was die einzelnen "Einlagen" betrifft, auch Variationen. Allerdings sind die hier aufgeführten Zutaten meine Favoriten.

Zutaten: (für etwa 2 Personen zum satt werden, hab da nie genau drauf geguckt)

300 g Ramen (jap. Nudeln, ähnlich wie Spaghetti, gibt es in jedem grösseren Aisashop) oder Mie-Nudeln
3-4 EL Misopaste (im Asiashop oder Bioladen erhältlich, welche Sorte genutzt wird, ist Geschmackssache)
3-4 L (je nach Geschmack) verdünnten Fischfond oder selbst gemachte Fischbrühe
1 Bund Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten
100 g Schweinebraten, in Scheiben geschnitten (oder ähnliches Fleisch, muss nicht zwingend Schwein sein)
2 Eier
1 kleine Dose Mais, abgetropft
Butter
etwas Senf (nach Geschmack)

Als erstes die Nudeln etwa 3 Minuten lang kochen (nicht salzen, außer ihr könnt nicht ohne) und dann, nach dem abtropfen, direkt mit kaltem Wasser abschrecken. Zur Seite damit, und erst mal mit dem Rest weiter machen.
Dann wird die Brühe aufgekocht, dazu kommen die Eier, die vorher mit etwas Wasser verschlagen wurden, als Eierstich. Die Frühlingszwiebeln, den Mais und das Fleisch dazu noch etwas kochen lassen und dann die Hitze runter drehen. Jetzt die Misopaste einrühren, dazu etwa eine Schöpfkelle von der Flüssigkeit abschöpfen, in eine Tasse geben und dort die Misopaste einrühren bis sich alles gleichmäßig vermischt hat. Das ganze kommt dann wieder in den Topf, in dem jetzt nichts mehr kochen darf. Jetzt nur noch die Nudeln dazu, kurz ziehen lassen und mit einem Stich Butter auf jeder Portion in großen Schüsseln servieren. Wer es (egal ob für Gäste oder auch nur die eigene Familie) schön anrichten möchte, kann auch ein paar Scheiben Braten übrig lassen und diese auf jede Portion geben, etwas übrig gebliebene Frühlingszwiebel fein hacken und darüber streuen und noch einen Klecks Senf dazu geben - wer es ganz authentisch will nimmt einfach den asiatischen den manche Läden haben.
Zum nachwürzen am besten noch etwas Soyasoße und Chilöl auf den Tisch stellen.

Guten Appetit, und wem diese Version nicht passt oder gefällt, kann ich empfehlen einfach nach den vielen anderen Ramen-Rezepten zu suchen die sich im Netz tummeln - da ist sicher für jeden das richtige dabei.

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Themen: Suppe

3 Kommentare


#1
7.6.11, 16:06
Das Rezept klingt richtig lecker! Wer des öfteren asiatisch kocht, sollte auch gerösteten Sesam bzw. Öl von gerösteteten Sesamkernen im Schrank haben. Von dem Öl zum Schluss noch ein paar Tropfen auf das fertige Gericht... da kann keiner widerstehen ;-)
#2 Die_Nachtelfe
7.6.11, 18:39
@DKdent: Ja, das mit dem Sesamoel ist auch eine gute Idee - allerdings ist zumindest das Chilioel, welches ich bekomme, direkt mit Sesamoel gemacht. Da wird mir das dann doch etwas viel, und fuer alle, die es nicht scharf moegen, ist pures Sesamoel sicher perfekt.
#3
5.7.11, 15:35
Klasse Rezept! Das wird abgespeichert und für die nächsten Gäste zubereitet! Daumen hoch!

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