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Wer Softgetränke kauft, muss viele Kompromisse eingehen: Brause selber herstellen ist kinderleicht und viel gesünder.
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Brause aus selbst gemachtem Brausepulver

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Wer Softgetränke kauft, muss viele Kompromisse eingehen: Wie viel Zucker oder gar Glukose-Fruktose-Sirup ist enthalten? Welche sonstigen unerwünschten Aroma- oder Konservierungsstoffe neben zu vielen Kalorien sind drin? Kaufe ich es in der Pfandflasche oder im Einwegbehälter aus Kunststoff, Glas oder Metall? Brauche ich für den Einkauf das Auto bei so viel Gewicht oder hole ich mir gar einen Bandscheibenschaden, weil ich alles selbst schleppe? Und wer bringt die leeren Gefäße wieder zurück in den Laden oder zum Recycling?

Alles kein Problem, wenn man sich mit ein wenig Pulver und Wasser aus dem Wasserhahn die eigene Brause mischt.

Zutaten für das Brausepulver

  • 1 EL (z. B. Kaiser-Natron)
  • 1 EL Zitronensäure (= E 330 gibt es in Drogerien, Supermärkten und türkischen Lebensmittelläden, wenn die E-Nummer draufsteht, ist es lebensmitteltauglich)
  • ggf. 1 EL Zucker (ich nehme normalen Haushaltszucker, jedes andere trockene Süßungsmittel geht auch, wer flüssiges Süßungsmittel, wie Honig oder Ahornsirup nehmen will, sollte es erst mit der Flüssigkeit hinzufügen)
  • ggf. 1 TL trockene Zitronenschale

Zubereitung des Brausepulvers

Die trockenen Zutaten können auf Vorrat gemischt werden und in einem Schraubglas vor Feuchtigkeit geschützt gelagert werden.

Grundmischung für das Brausegetränk

  • 1 TL der Brausepulvermischung
  • 250 ml Flüssigkeit

Zitronenbrause

  • 1 TL der Brausepulvermischung mit Zucker
  • 200 ml Wasser
  • 1 Messerspitze Zitronenschale
  • einen Spritzer Zitronensaft

Orangenbrause

  • 1 TL der Brausepulvermischung mit Zucker
  • 200 ml Wasser
  • 1 Messerspitze Orangenschale
  • einen Spritzer Zitronen- oder Orangensaft

Kräuterbrause

  • 1 TL der Brausepulvermischung ohne Zucker
  • 250 ml kalter Kräutertee

Pfefferminzbrause

  • 1 TL der Brausepulvermischung mit Zucker
  • 200 ml kalter Pfefferminztee
  • eine Messerspitze Zitronenschale
  • einen Spritzer Zitronensaft
  • Pfefferminzblätter zur Dekoration

Das Brausegetränk immer nur glasweise mit gut gekühlter Flüssigkeit mischen und sofort servieren und genießen. Es sprudelt am Anfang stark, nach einer Weile lässt das Sprudeln aber nach. Für die Orangen- und Zitronenbrause nehme ich Zucker mit in die Grundmischung, für Kräuterbrause mit Pfefferminztee oder Kräutertee lasse ich den Zucker weg. Es sprudelt genauso gut und ist eben Geschmacksache, wie süß man trinken will. Aber selbst mit Zucker in der oben angegebenen Dosierung hat das fertige Getränk nur etwa ein Zwanzigstel des Zuckergehaltes von handelsüblichen Softgetränken.

Das selbst gemischte Brausepulver habe ich auch schon anstelle von Backpulver zur Verwendung von veganem Eischnee benutzt. Ein Teelöffel davon unter 120 ml Kichererbsenflüssigkeit mischen und mit dem elektrischen Quirl steif schlagen, ergibt einen wunderbaren Kichererbsenschnee (vgl. https://www.frag-mutti.de/ersatz-fuer-eischnee-aus-kichererbsenwasser-a53382/#comment555796)

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9 Kommentare


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#1 CaterineM
2.5.18, 18:07
Mach ich auch so, geht auch wunderbar mit jeder Sorte Früchtetee und man hat immer Abwechslung 👍
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#2
2.5.18, 18:10
Klasse Tipp, das muss ich ausprobieren👏
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#3
2.5.18, 18:28
Ich gieße Teebeutel mit Mineralwasser auf, aber das muss ich ausprobieren, das klingt ja noch einfacher.
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#4
4.5.18, 10:22
Regelmäßiger Konsum von Natron kann bei manchen Menschen die Bildung von Nierensteinen fördern.
Natron zerfällt in Wasser in die Bestandteile Kohlendioxid, Wasser und Soda. Der Brauseefekt wird nur durch das Kohlendioxid, das sich mit Wasser zu Kohlensäure verbindet, hervorgerufen.
Das Soda muss der Körper durch die Nieren ausscheiden - eine Zusatzbelastung mit einem Salz- oder es wird in den Nieren als Nierenstein auskristallisiert.

Das Grundrezept enthält auf den ersten Blick nicht viel Natron, was ist schon ein Esslöffel voll?
Zusammen mit den anderen Zutaten ergibt ein Grundrezept die Brausegrundlage für 8x250 ml Getränk = 2 Liter. Die trinken sich an warmen Tagen schnell weg! Und schon hat der Körper pro Tag, geht man von 1Liter Brause/Tag aus, eine Menge Soda über die Nieren zu entsorgen.

Da man nur den Kohlesäure-Effekt im Getränk wünscht, gibt es - zugegebenermaßen nicht ganz so preiswerte- Methoden, ein Getränk mit ihr anzureichern ohne, dass die Nieren belastet werden.
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#5
4.5.18, 11:41
Hab das Rezept ausprobiert, und ja,  es schmeckt fast so wie die Brause, die wir uns als Kind gekauft haben.
An sich hat ja Natron viele gute Eigenschaften, aber wahllos sollte man es doch nicht zu sich nehmen und wenig Zitronensäure, und dafür mehr frischen Zitronensaft verwenden.
Da ich mit Hautexcem zu tun habe, nehme ich täglich Natron 60mg in Kombination mit Magnesium 30mg, etwas Zitronensaft und ca. 1tl Ahornsirup  über einen Zeitraum von einer Woche ein. Dann wieder eine längere Pause machen. 
Wenn bei mir die Haut aufreißt und sich abschält, da hilft es mit sehr gut, da der Körper in den basischen Bereich kommt (Kann man mit Teststreifen nachkontrollieren)und alles wieder schnell zuheilt
Aber was gar nicht gut ist, wenn man Natron zu kurz vor oder während des Essens einnimmt.  
Da bekomme ich ganz schlimme Blähungen, Übelkeit und leichte Kopfschmerzen.

Ein positver Nebeneffekt bei mir ist, dass ich weiniger Appetit habe und weniger Lust auf Fleisch und Süsses vorhanden ist.
Diese Brause mag wohl gesünder sein, als viele der gekauften Limonaden, aber trotzdem sollte man diese eher sparsam trinken. 
#6
4.5.18, 15:22
@whirlwind: @Kamilla: völlig richtig die Hinweise auf die Wirkung von Natron und zu viel davon. Es ist wie bei allem: die Menge macht's. Brause oder andere kohlensäurehaltige Getränke sind für mich ein Genussmittel. 
Für den täglichen Wasserbedarf und gegen Durst empfehle ich Wasser (ich trinke Leitungswasser) und bei allem anderen, auch bei ungesüßtem Tee und Kaffee gilt es immer in Maßen und mit viel Abwechslung zu trinken. Man sollte am Tag keine 2 Liter Kaffee auch keine 2 Liter Tee egal welcher Sorte trinken und schon gar nicht 2 Liter selbst gemischte Brause oder gar Softgetränke. Aber mit einer guten Mischung aus allem kann man seinen Flüssigkeitshaushalt gut decken. 
Koffein, Natron, Kräuter etc. haben ja auch bestimmte medizinische Wirkungen, bei denen sowohl eine Überdosis als auch ein Gewöhnungseffekt zu vermeiden sind. Bei dieser Brause konnte ich noch keine negativen Effekte feststellen, allerdings habe ich immer schon nach einem Glas erstmal genug.
#7
14.5.18, 20:49
@whirlwind: gut das ich deinen Bricht gelesen habe. Ich hatte schon den Gedanken das zu probieren. Habe aber nur noch eine Niere und trinke 2-3Liter am Tag. da lasse ich es lieber sein. Ansonsten finde ich es schon gut den Tipp.
#8
27.6.18, 01:19
Hm, selber Brause machen liest sich erstmal nett. Limos selber machen finde ich grundsätzlich gut, da fast alle Industrie-Limos Phosphatzusätze haben.
Das Rezept scheitert meines Erachtens an 3 von 4 Zutaten: Natron, Zitronensäure und Haushaltszucker. Natron siehe oben, danke für den Hindweis wegen Niere. Zitronensäure: erinnere mich an hochamtliche Flyer bei Zahnärzten wegen der Anlösung des Zahnschmelzes. Haushaltszucker: Kariesgefahr, leeres Kohlenhydrat entzieht B-Vitamine, puscht Insulin - dann lieber Alternativen zum Süßen.
Natron un/d Zitronensäure sind bei mir Zutaten für Haushaltsreiniger, genauso wie Essig, der kommt mir nicht in den Salat.
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#9
27.6.18, 07:38
@Saaabine: das sind eben die Zutaten für Brause. Die findest du auch in Fanta, Cola etc. und Cola wird ja auch zum Kloputzen empfohlen. Wenn du die Brause selbst zusammenrührst, dann merkst du wenigstens, was drin ist und kippst dir das Zeug nicht gedankenlos runter. Maß halten und Prost!

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