Altes Brotrezept noch von Mutter oder Großmutter: Bunte Brotsuppe mit Frischkäse; hier serviert mit einem Glas Federweißer.
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Bunte Brotsuppe mit Frischkäse

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Als ich mal wieder eine größere Menge altbackenes Brot hatte, erinnerte ich mich an ein Rezept aus meiner Kindheit. Bestimmt kennt manch eine(r) auch dieses alte Brotrezept noch von Mutter oder Großmutter.

Ich habe das Rezept ein wenig verändert und mit etwas Gemüse aufgewertet und diese sehr leckere bunte Brotsuppe gekocht.

 Zutaten für 5 bis 6 Portionen

  • 500 g altbackenes Mischbrot oder Vollkornbrot
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Zucchini
  • 1 rote Paprika
  • etwa 25 g Butter
  • 2 EL Mehl
  • etwa 1,5 bis 2 L Gemüse- oder Fleischbrühe
  • Salz, Pfeffer, Kümmel
  • etwas Muskat
  • 200 g Kräuter-Frischkäse
  • Petersilie und/oder Schnittlauch
  • nach Belieben Wiener Würstchen, Schinkenwürfel oder ähnliches

Zubereitung

  1. Die Brotscheiben werden in Würfel geschnitten und in einer beschichteten Pfanne, ohne Zugabe von Fett, bei geringer Hitze leicht angeröstet.
  2. Dann die Zwiebel schälen, in feine Würfel schneiden und in einem großen beschichteten Topf (oder auch Schnellkochtopf) in der heißen Butter anbraten.
  3. Die Zucchini waschen, in mittlere Würfel schneiden, die Paprika waschen, putzen und klein schneiden.
  4. Das Gemüse zu den Zwiebeln in den Topf geben und kurz mit anbraten, das Mehl hinzufügen, unterrühren und alles gut anrösten.
  5. Nun mit der Brühe auffüllen, die Brotwürfel hinzugeben, mit Salz, Pfeffer, Kümmel und Muskat würzen, aufkochen und unter mehrmaligem Umrühren etwa 10-15 Minuten bei mäßiger Hitze kochen lassen.
  6. Dann noch den Kräuterfrischkäse unterrühren und die Kräuter (frisch gehackt oder TK) dazu, fertig ist ein sehr schmackhaftes, gut sättigendes und schnelles Herbstgericht.
  7. Ich habe noch ein paar in Scheiben geschnittene Wiener Würstchen mit in die Suppe gegeben.

Noch ein Tipp

Man kann als Gemüse nach Belieben auch gut Rosenkohl, grüne oder weiße Bohnen, Linsen, Erbsen oder auch Broccoli, Blumenkohl usw. verwenden.

Dazu passt wunderbar ein Glas Federweißer!    

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8 Kommentare


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#1
11.10.17, 21:55
Ich erinnere mich noch gut daran, an unsere Brotsuppe in der Nachkriegszeit. Meine Oma hat altes Brot gewürfelt und in heißen Malzkaffee getan, etwas Zuckerrübensirup dazu und die Welt war in Ordnung für mich. Irgendwann werde ich mir das mal machen, weiss nur nicht, ob es diesen Malzkaffe noch gibt.

Schönes Rezept deine Suppe, ist bestimmt lecker.
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#2
12.10.17, 11:34
Erinnert mich auch an meine Kindheit und es schüttelt mich. Aber Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden :)
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#3
12.10.17, 13:09
Brotsuppe kenne ich nur süß, die esse ich sehr gerne.
Aber warum sollte ich nicht auch mal eine salzige probieren?
#4
12.10.17, 21:22
Hab gerade einen Brotsalat ausprobiert und bin der Suppe absolut nicht abgeneigt, seitdem ich weiß, wie gut altbackenes Brot durch die richtige Zubereitung schmecken kann. Vielleicht hätte ich es mir vor dem Salat nicht vorstellen können, jetzt probiere ich sie aus!
#5
19.10.17, 22:09
Bei uns gibt es kein altbackenes Brot. Leider verschimmelt es manchmal, weil es zu lange im Plastikbeutel aufbewahrt wird. 
Wie kommt man zu altbackenem Brot?? 
Die Saison des Federweißen ist leider vorbei. Wie sagte mein Kaufmann gestern? "Als nächstes kommt der Primeur." 😐
#6
19.10.17, 22:18
@WZimdahl: 
Der Plastikbeutel ist nicht die erste Wahl beim Brot und wenn, dann kann man es gut verschlossen darin im Kühlschrank aufbewahren. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht, speziell im Sommer. Wenn man Brot nicht schnell genug verbraucht, kann man es besser scheibenweise einfrieren und dann jeden Abend aus dem Gefrierschrank nehmen, dann ist es morgens auch wie frisch. Altbackenes Brot bekommt man, wenn man z.B. ein frisches Brot im Leinenbeutel aufbewahrt: Nach 2 Tagen ist es dann schon recht "altbacken", zwar noch gut genießbar, aber halt doch etwas hart und nicht mehr wirklich frisch.
#7
vor einer Stunde
@xldeluxe_reloaded: Die Antwort habe ich erwartet! Wir haben uns angewöhnt in einem Zwei-Personen-Haushalt, ein halbes Brot geschnitten zu kaufen. Das reicht in der Regel für 3-4 Tage, auch im Plastikbeutel. Wenn wir mal zwischendurch was anderes essen am Abend - z.B. selbstgemachten Graved Lachs mit Toastbrot oder Warmes - kann es vorkommen, dass das Brot mehr als vier Tage alt wird und schimmelt. 
Das ist aber für mich noch kein Grund, wieder auf den guten Leinenbeutel zurückzukommen nur um altbackenes Brot zu erzeugen! Brotsuppe mag ich nicht. Getrocknetes Toastbrot kann man noch zu Semmelbrösel verarbeiten. 
#8
vor einer Stunde
@WZimdahl: 
Wenn es so ist, dann frag doch einfach nicht!!!

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