Mit nur 5 Minuten Zubereitungszeit kann dieses saftige Vollkornbrot jeder selbst herstellen.
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Das einfachste Vollkornbrot der Welt - ohne Gehzeit

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Zeit

Zubereitungszeit:
Koch- bzw. Backzeit:
Gesamtzubereitungszeit:

Brot backen ist eine Kunst für sich und das Endprodukt hält kulinarische Entzückungen bereit, wenn man sich Zeit nimmt, das Handwerk zur Perfektion zu erlernen. Früher wurde ich von komplizierten Beschreibungen und langen Gehzeiten abgeschreckt und habe lieber beim Bäcker gekauft. Aber mit diesem Rezept gelingt jedes Brot und es ist so schnell gemacht, dass sich der Weg zur Bäckerei gar nicht mehr lohnt. Das Brot ist super saftig, durch verschiedene Körner- und Mehlsorten einfach variierbar und hält sich gut eine Woche.

Zutaten

  • 500 g Dinkelvollkornmehl
  • 150-200 g Körner und Samen
  • 2 TL Salz
  • 500 ml Wasser
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 gestr. TL brauner Zucker oder Kokosblütenzucker
  • 1 Würfel Hefe

Beim Mehl kann natürlich gerne variiert werden, mir schmeckt Dinkel am besten - aber auch eine Mischung aus Roggen- und Dinkelmehl ist sehr lecker. Ich nehme am liebsten je 50 g geschrotete Leinsamen, Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne. Wer mag, kann für eine nussige Note auch Walnüsse hinzugeben.

Zubereitung

  1. Das handwarme Wasser in ein Gefäß geben, Essig und Zucker hinzugeben.
  2. Die Hefe in das Wasser bröseln und alles gut mit einer Gabel umrühren, bis keine Bröckchen mehr vorhanden sind, dann die Schüssel beiseite stellen.
  3. Eine Backform mit Backpapier auslegen.
  4. In einer großen Schüssel Mehl, Körner und Salz vermengen.
  5. Die Flüssigkeit zu den trockenen Zutaten geben und mit einer Gabel untermengen, bis ein klebriger Teig entsteht.
  6. Den Teig in die Backform geben und glattstreichen.
  7. Der Teig muss nicht gehen, sondern wird direkt in den kalten Ofen auf die mittlere Schiene gestellt.
  8. Das Brot bei 200°C Ober- und Unterhitze 60 Minuten backen.
  9. Danach sollte das Brot unbedingt 2-3 Stunden vollständig abkühlen, bevor es angeschnitten wird.

Mit diesem Rezept ist Brot backen wirklich überhaupt kein Aufwand und man weiß genau, was drin ist! Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und Guten Appetit!

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99 Kommentare

1
#1
25.7.19, 10:42
Das ist ja Spitze,in so kurzer Zeit ein Brot herzustellen, danke für den Tipp, werde ich nachbacken. 👍😄
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#2
25.7.19, 10:46
Dankeschön, das hört sich gut an. Das habe ich mir gleich abgespeichert und werde es bei Gelegenheit ausprobieren. 👍
#3
25.7.19, 11:05
Das werde ich am Wochenende nachbacken. Danke für das tolle Rezept. 
#4
25.7.19, 11:18
das sieht gut aus und wird ausprpbiert- Dinkel geht immer 👍
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#5
25.7.19, 11:40
Ein schnelles Brotrezept ist immer klasse. Zu der Zugabe von Roggen würde ich aber eher abraten, weil sich dieser  sehr langsam aufschließt. Es könnte ein dass so mancher diese Brot nicht gut verträgt.
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#6
25.7.19, 12:14
Das ist sicher ein guter Tipp für Anfänger und Einsteiger beim Brotbacken. Ich selbst bin vor etlichen Jahren auch mit einem Blitzrezept zum Brotbacken gekommen. Inzwischen schaffe ich es aber trotz Berufstätigkeit und vollem Haushalt mit hungrigen Jugendlichen das Brotbacken so einzuplanen, dass ich dem Brotteig die nötige Gehzeiten gönne. Die moderne Technik mit Zeitschaltuhren an fast jedem Küchengerät macht es möglich. Ich habe einen Brotbackautomaten, aber es geht auch ohne:
Bei diesem Brotrezept würde ich vorschlagen,
-abends den Teig vorzubereiten
-den Ofen einmal auf niedrigste Temperatur (30-50 Grad) vorzuheizen und wieder auszuschalten,
-die Form mit dem Teig in den Ofen zu stellen
-und dann den Ofen so zu programmieren, dass der Teig mindestens 2 Stunden gehen kann.

Dazu muss man einen Ofen haben, bei dem man Start und Ende der Backzeit einstellen kann. Dann ist das Brot morgens fertig und eventuell schon zum Anschneiden ausgekühlt.
Wer keinen Ofen mit Zeitprogrammierung hat, kann auch morgens als erstes den Ofen für eine Stunde anschalten. Dann hatte der Teig die Zeit der Übernachtgare.
Das ist auch kaum mehr Arbeitszeit, aber wer dem Brotteig mehr Zeit lässt, als ein Blitzrezept es vorsieht, braucht weniger Hefe und erhält ein schmackhaftes und bekömmliches Brot. 
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#7
25.7.19, 12:43
@Mafalda: Das ist meiner Meinung nach aber alles nicht notwendig wie man sieht. Ich werde es genau so machen wie es oben beschrieben steht. 
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#8
25.7.19, 12:51
Ich habe jahrelang ein Dinkelbrot ohne jegliche Gehzeit gebacken. Einfach Mehl, Hefe und Körner mit Wasser vermischt, in eine Form und ca eine Stunde backen. Es war das beste und schmackhafteste Brot, was ich je gegessen habe.
Vor Jahren habe ich dieses Rezept hier auch eingestellt.
7
#9
25.7.19, 13:39
@Orgafrau #7: „wie man sieht“ ... . ob ein Brot bekömmlich ist, sieht man und schmeckt man nicht, das kann man nur fühlen, bzw. „am eigenen Leib ( Laib?) erfahren.  Aber die  Erfahrung muss jeder selbst machen.
„alles nicht nötig“? „alles“ ist eine Pause von mindestens zwei Stunden im Rezept, in der man selbst gar nichts machen muss, aber der Teig etwas tun kann.
1
#10
25.7.19, 13:44
@Upsi: vielleicht war es dann sogar dein Rezept, womit ich ins Brotbacken eingestiegen bin. Zu dem Zeitpunkt vielleicht das leckerste Brot, was ich bis dato gegessen hatte, aber inzwischen viele Jahre und vielleicht 1000 Brote später (zeitweise habe ich täglich gebacken, jetzt nur noch 3-4 Mal pro Woche) weiß ich: das lässt sich noch vielfach toppen. Deswegen ist das meiner Meinung nach ein gutes Einsteigerrezept mit Entwicklungspotenzial. 
#11
25.7.19, 13:57
@Mafalda: #9 Auf den Bildern sieht man dass das Brot sehr gut geworden ist Es sieht auf den Bildern auch sehr lecker aus. Von 2 Std. Pause lese ich in obigem Rezept nichts.
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#12
25.7.19, 14:06
ich finde Mafalda hat Recht, trotzdem hört sich das Rezept gut an und ich werde es ausprobieren.
Grundsätzlich bringt ein lang geführter Teig hervorragenden Geschmack, das ist doch die Sache an der das meiste Brot heutzutage krankt.....alles mnuss schnell gehen, es wird dem Brot keine angemessene Ruhezeit gegeben!  Ich habe ein ähnliches Rezept aus Schweden, das dauert sogar ein paar Tage bis es abgebacken wird und ist wirklich topp, ebenso mein Maltabrot. Die Mühe lohnt sich immer finde ich. Leider haben die meisten Leute wenig Geduld/Zeit.

L Orgafrau: ob ein Brot gut aussieht oder gut schmeckt ...da ist schon ein feiner Unterschied😉
#13
25.7.19, 14:17
@Donnemilen: Aber nur ein "sehr feiner" Unterschied.
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#14
25.7.19, 14:21
@Orgafrau: („lecker aussehen“ das tut im Zweifel auch lackierte Pappmaché, wenn man sie einem Spezialisten für Lebensmittelfotografie vor die Linse setzt. Wenn du keinen Unterschied zwischen lecker aussehen und lecker schmecken kennst, dann könntest du auch den Bildschirm mit dem Foto ablecken) 
Ich bin mir sicher, dass das Brot auf dem Bild nicht nur lecker aussieht sondern auch lecker schmeckt, aber wenn du meine Kommentare genau liest, dann merkst du dass es mir um die Bekömmlichkeit geht, die man weder sehen noch schmecken kann, wobei auch der Geschmack sich noch toppen lässt. Das sage ich, weil ich so ein Blitzbrot schon mehrfach gebacken habe und danach jahrelange eigene Brotbackerfahrung bekommen habe und nicht nur über Fotografien urteile. Aber wie gesagt, Erfahrungen muss man selbst machen, die kann einem niemand abnehmen.

Die zwei Stunden Pause stehen nicht im Rezept, die schlage ich vor einzubauen, um in das Blitztezept ohne viel Aufwand noch eine Gehzeit für den Teig einzubauen.
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#15
25.7.19, 14:34
@Mafalda: Ist gut, Ich werde meine eigenen Erfahrungen machen und hier berichten. Vielleicht stelle ich auch einen Vergleich an (einmal ohne gehen und einmal mit gehen)
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#16
25.7.19, 14:49
@Mafalda: #10 das mag sein, inzwischen backe ich nicht mehr selbst Brot. Habe seit einiger Zeit meine Brotbackfaulphase, weil ich beim Bäcker meines Vertrauens ein Brot gefunden habe, welches mein Mann gern isst. Ich bevorzuge seit langem Eiweissbrot aus versch. Gründen. Irgendwann, wenn meine Faulphase vorrüber ist, werde ich meinen Ofen wieder auf Fahrt bringen.
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#17
25.7.19, 15:02
@Orgafrau #7 : wolltest Du nicht erst nachdenken, bevor du alles und nichts ständig kommentierst? 

Mach DU es doch wie Du es FÜR DICH als richtig empfindest und lass anderen die eigene Meinung ... gerne auch mal ohne deine Kommentare ;-)
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#18
25.7.19, 15:17
@Binefant: Ja , ja, immer auf mich drauf. Lasst mich doch einfach. Ihr könnt meine Kommentare doch auch ignorieren. Wie oft habe ich das schon gesagt?

Bis auf meinen Bericht und evtl. danach (in ein paar Tagen) werde ich hier nichts mehr kommentieren. (nur still lesen)
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#19
25.7.19, 15:36
@Binefant: Just wait and see!!
#20
25.7.19, 15:41
Orgafrau #18: weil Rücksichtnahme immer gegenseitig stattfinden sollte ...
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#21
25.7.19, 16:47
Ich finde es ist ein super Tipp und ein tolles, einfaches Rezept.

Es ist aber richtig, dass Brot mit einer längeren Gehzeit, einfach bekömmlicher wird. 

Ich mache es, je nach Zeit und Laune. 
1
#22
25.7.19, 17:31
Ihr habt natürlich recht - eine längere Gehzeit macht das Brot bekömmlicher und ist ein ganz anderes Level der Back-Kunst 😉 Ich persönlich habe bisher noch nie Probleme bekommen und habe das Brot schon öfter gebacken aber das muss jeder für sich selbst herausfinden. 
Für Backanfänger oder wenn man wenig Zeit hat ist es super geeignet und soll auch auf keinen Fall all die tollen, aufwändigen Brotrezepte ersetzen, sondern lediglich ergänzen 
3
#23
25.7.19, 17:33
@Orgafrau #18: Bitte bloß nicht mit dem Kommentieren aufhören!
#24
25.7.19, 17:43
Dann sind wir uns ja alle einig. 😇
Es ist ja gut, dass es Hefeteigrezepte gibt, für Situationen, wo es mal schnell gehen soll. Solche habe ich ja auch schon eingestellt:
https://www.frag-mutti.de/schnelle-broetchen-aus-backpulver-hefe-teig-in-der-muffinform-a51816/

Und die schnellen Hefeteigrezepte sind immer noch besser als das, was uns so mancher Bäcker oder Supermarkt halb oder ganz fertig anbietet.

Aber mit ein bisschen Organisation bekommt der Teig auch seine Zeit. Bei den derzeitigen Temperaturen gehen meine Hefe- und Sauerteige übrigens wunderbar. Es ist also das ideale Wetter für Leute, die sich mal an einem "richtigen" Hefeteig ausprobieren wollen.
1
#25
25.7.19, 18:01
genau Mafalda, da haben auch Anfänger gleich ein gutes Ergebnis👍

Habe gestern Malta Brot gebacken, beim Gehen war mein Gärschrank diesmal arbeitslos😛
#26
26.7.19, 15:35
2011 habe ich das gleiche Rezept zum Brotbacken eingestellt, auch ohne
den Teig gehen zulassen.
Allerdings bereite ich den Teig nicht mit Wasser zu, sondern mit
Buttermilch oder Kefir, ab und zu auch mit Jogurt.
Wenn ich Zeit und Lust habe wird der Teig mit einem Drittel der
Hefemenge zubereitet und für 24 Stunden in den Kühlschrank gestellt.
Dann ohne erneut zu kneten oder verrühren wird das Brot in einer
Silikonform gebacken.
Das Ergebnis schmeckt sehr gut, Getreide, Gewürze und Körner kann man
auswechseln oder mischen. Kümmel ist bei mir immer ein Muss.

Seit 3 Jahren mahle ich die Getreidekörner im Thermomix und bereite
darin auch den Teig zu.

Aber auch in der Küchenmaschine, Vollkornmehl aus der Packung oder
frisch gemahlen bzw. geschrotet, wird das Brot locker, knusprig,
schmeckt würzig und ist schnell gemacht.
Ich backe 2 mal in der Woche, auch andere Brote mit hellerem Mehl und
gerne auch mit Sauerteig und Roggenmehl.
Das Rezept, wie es im neuen Tipp steht, ist und bleibt mein
Favorit.
3
#27
28.7.19, 05:56
Ich backe überwiegend unser Brot selbst. Festgestellt habe ich, Brote mit 1 Würfel Hefe schmecken mir zu heftig. Da kann such der Essig am Gedchmavk kaum helfen. Lieber nehme ich höchstens 1/2 Eürfel Hefe - oder noch weniger - und plane Gehteit, teilweise sogar über Nacht mit nur 2-3 g Hefe ein. Uns schmeckt es so besser, und es ist bekömmlicher. 
#28
28.7.19, 07:00
Hallo Zusammen, alles interessant - ich würde es gerne ausprobieren, dazu zwei Fragen:
brauche ich auch Wasser, wenn ich mit Trockenhefe arbeite UND ... wie ich sehe, ist die Backform eine Kastenform und vermutlich die normale Größe?
Dank für Eure Antworten.
1
#29
28.7.19, 08:17
@schrehy
Meine Kastenform ist 28 cm lang.
Es ist eine Brotform die es mal vor Jahren bei Tschibo gab.
Nun backe ich das Brot auch in einer Silikonform, 10 mal 10 cm.
Trockenhefe oder Hefe verrühre ich mit der Flüssigkeit und gebe 1 Teelöffel Honig dazu.
Dann alles mischen.
Der Teig ist je nach den Zutaten wie Getreide und Körner mal fester oder auch weicher.
Egal, das Brot gelingt immer.
Wichtig ist, gut salzen.
Der Teig muss salzig schmecken.
Einmal ist mir das Brot gar nicht aufgegangen. Ich wollte es entsorgen.
Mein Mann hat es aufgeschnitten und gemeint, dass das Brot so lecker sei.
Ich nehme gerne auch mal Einkorn oder Emmer.
Aber dann dazugemischt.
Auch ein bestreuen mit Haferflocken oder Mohn ergibt einen anderen Geschmack.
1
#30
28.7.19, 08:50
Eine gehobelte karotte, so 150 g, mit in den teig lässt das brot länger frisch halten. Mache ich bei vk brot immer
1
#31
28.7.19, 08:54
@Binefant: „Wolltest du nicht erst nachdenken“ - sagst Du das zu Deinem Nachbarn auch? Oberschlau kommt nicht gut, und lasst sie gefälligst endlich in Ruhe, sie hat hier das gleiche Recht wie jeder andere auch.
#32
28.7.19, 09:12
Auf so ein Rezept habe ich gewartet. Gleich morgen hole ich die Zutaten und dann geht's los!
#33
28.7.19, 11:24
So ein Schwachsinn man sollte Vollkorn-Mehl möglichst fermentieren, das heißt "Sauerteig" und möglichst den Teig lange Gehzeiten geben. Das ist übrigens der Grund warum viele Menschen kein Brot mehr vertragen es liegt nicht immer am Weizen. Zum Brotbacken benötigt man nicht viel Zeit man sollten den Teig nur viel Zeit geben. Ich nehme immer 1kg Vollkornroggenmehl
und teile zu drei Teilen auf 2x ca, 250g und ca. 500g. Dann setze ich die erste Stufe mit etwas vorhanden Sauerteig und 250g Mehl an (ca. 16 Stunden bei ca. 30-35 Grad C) Danach füge ich weitere 250g Mehl dazu und etwas Wasser der Teig sollte wie ein dicker Rührteig sein. Nach weiteren ca. 16 Stunden nehme ich mir etwas von dem Sauerteig ab und fülle es in ein Glas (mit Deckel) und bedecke es mit etwas Mehl und stelle es in den Kühlschrank für das nächste mal. Dann füge ich das restliche Mehl und 20g Salz und Wasser hinzu und knete es zu einem Teig diesen fülle ich dann in eine Backform und lasse diesen bei ca. 20 Grad C nochmal nach Möglichkeit bis zu 6 Stunden ruhen, wenn die der teig den oberen Rand der Backform erreicht hat dann backe ich das Brot ca. 50-60 Minuten bei 200-220 Grad. (Nach 30 Minuten kann das Brot aus der Backform genommen werden und ohne Backform weiter gebacken werden. ) Das Brot von unten anklopfen wenn es hol klingt ist es fertig. Wer es solange aushält erst am nächsten Tag anschneiden. -lecker -ohne Zusatzstoffe -lange haltbar bis zu 14 Tage 
-übrigens vielleicht einfach mal googeln was Vollkorn heißt-
#34
28.7.19, 11:33
@luwila: Bist du Expertin in Sachen Brot backen? Das hört sich jedenfalls so an. 
4
#35
28.7.19, 12:41
@luwila: das Wort Schwachsinn solltest du hier nicht verwenden, denn jeder, der etwas schreibt oder einen Tipp eistellt, gibt sich Mühe.
Wenn du Ahnung vom Brot backen hast, gib deine Erfahrung auf freundliche Art weiter. Du bist erst einige Tage hier und kennst vielleicht die Umgangsformen noch nicht.
Übrigens, ich backe schon jahrelang Brot auf meine Art und Weise, ohne viel tamtam. Bis jetzt ist es jedem bekommen, hat prima geschmeckt und meine Kinder haben es so übernommen. Jeder kann es doch machen wie er will.
#36
28.7.19, 12:56
@Upsi: Im Prinzip hast Du völlig recht, aber „und kennst vielleicht die Umgangsformen noch nicht“ kann ich nicht unterschreiben. Leider!
3
#37
28.7.19, 15:03
Sorry war nicht ganz so gemeint aber mit den schnellen, besten, usw. (in vielen Backforen) landen wir doch wieder bei der Industrie. Ich würde trotzdem darüber nachdenken eine lange Teigführung anstreben und vielleicht bei Vollkorn mit Sauerteigen zu backen.
#38 Martalein
28.7.19, 15:23
@Upsi: Halten sich die älteren Mitglieder an die Umgangsformen??? Schön wäre es.
#39
28.7.19, 15:34
@Martalein: ich schon und es wäre schön, wenn es alle tun würden
#40
28.7.19, 15:35
@luwila: ist gut, ich habs ja auch nicht bös gemeint
3
#41
28.7.19, 15:46
Es geht doch nicht darum ob sich alt oder jung an gute Umgangsformen hält.
Sondern ich denke, Upsi meint, dass allgemein der Umgang der User respektvoll und höflich sein sollte.
Natürlich kann man Kritik äussern, nachfragen, wenn man etwas nicht verstanden hat.
Aber einige sind schon sehr unhöflich und sollten sich die Wortwahl besser überlegen.
@luwila
Jemand, der Brotbacken ausprobieren möchte, ist mit dem Rezept "Schnelles Vollkornbrot"
bestens bedient.
Wer noch nie gekocht hat, wird als erstes Gericht auch nicht ein Essen zubereiten, das kompliziert ist, sondern man tastet sich langsam heran.
Meine ersten Brote habe ich mit gekauftem Vollkornmehl gebacken.
Die Getreidemühle habe ich mir erst gekauft, als ich wusste, dass mir Brotbacken Spaß macht.
Das schnelle Vollkornbrot hat auch noch nie bei mir, meiner Familie und Gästen Bauchweh verursacht.
Ich kenne allerdings Menschen, die keinen Sauerteig vertragen und gerade deswegen ihr Brot selber backen (müssen, dürfen).
2
#42
28.7.19, 16:46
Also, das Brot ist völlig in Ordnung, und alle Angaben passen perfekt (bis auf den Zucker, den ich weglasse), denn fast identisch (nehme bisher nur Roggenvollkornmehl) backe ich dieses Brot seit über 10 Jahren, und das mit größtem Erfolg bei den unterschiedlichsten und routiniertesten Feinschmeckern! Hefebrot sollte halt nur zügig weggegessen werden, da es nicht ganz solange hält wie ein Sauerteigbrot. Doch billige Kritik oder ähnliche Anmerkungen sind absolut fehl am Platz! Ganz frisch, mit herzhaftem Belag, so ist es ein Super-Genuss!
inka07-199
4
#43
28.7.19, 17:07
Ich finde, es ist ein Superrezept, um Lust aufs Brotbacken zu bekommen! Mir erschien das immer zu kompliziert, das Rezept hat mich richtig neugierig gemacht. Wer meint, es besser zu wissen, kann das ja mitteilen, aber bitte doch in einem angemessenen Ton. Ein Anfänger traut sich oft nicht an sowas heran, mit diesem Rezept klingt es ganz easy, und Feinheiten kann man sich auch später erarbeiten, wenn man mehr Erfahrung hat!
1
#44
28.7.19, 17:25
@Opernfreundin: 
Ganz meine Meinung, man kann nicht von vornherein auf allen Gebieten gleich ein Experte sein, deshalb ist es ja eine wunderbare Einrichtung, wie "Frag Mutti", da kann jeder sein Wissen und seine Erfahrungen kundtun. Doch Fehlgriffe im "Ton" mag ich grundsätzlich nicht, egal um was es auch geht, denn der Ton macht die Musik, wie das Sprichwort bereits sagt.
Liebe Opernfreundin, so wünsche ich noch einen schönen restlichen Sonntag, und vielleicht treffen wir uns hier wieder bei weiteren Themen.
Es grüßt inka07-199
#45
28.7.19, 21:16
@inka07-199:
Hallo, ich bin leider jetzt erst zum lesen gekommen, weil ich noch mit Renovierungsarbeiten beschäftigt gewesen bin. Ich freue mich, von Dir gehört zu haben und , daß jemand auch meiner Meinung ist. Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend.  Liebe Grüße von der Opernfreundin
4
#46
28.7.19, 21:26
@schwarzetaste: #31: warum pisst du mich jetzt eigentlich 3 Tage nach dem Beitrag von der Seite an und wärmst alles wieder auf? Und btw ich habe das gleiche Recht, meine Meinung zu sagen wie andere auch. Es wird verlangt, dass ALLE immer über ihre Beiträge hinweglesen sollen, d.h. ALLE außer ihr müssen Rücksicht nehmen?!? Finde ich ziemlich daneben. Oder findest du es gut, dass sie immer wieder verspricht und kein Versprechen wirklich einhält?

Ach ja, hättest Du das nicht wieder aufgewärmt, wäre ich längst still geblieben hier...

Nachtrag: und ja, wenn mir jemand ständig etwas verspricht und es nie hält, würde ich irgendwann genauso reagieren.
#47
28.7.19, 21:31
Liebe Opernfreundin,
freue mich über Deine Reaktion. Dein Pseudonym lässt ja auf eine kulturell niveauvolle Person schließen; und zugleich auch noch handwerklich begabt (Renovierungsaufgaben). Ein vielseitiger Mensch, der sich da hinter dem Pseudo verbirgt. Meine persönliche Anerkennung!
Erneut alles Gute und eine erfreuliche Zeit, das wünscht

inka07-199
#48
28.7.19, 22:42
@Binefant: Wie bitte? „Pisst du mich ... von der Seite an“ - Ich kenne persönlich niemanden, der sich so ausdrückt. Und was die drei Tage betrifft, habe ich schon an anderer Stelle angemerkt, dass nicht jeder Tag und Nacht bei FM unterwegs ist. Ich bekomme am Sonntag den Newsletter, so erklärt sich das.
Inhaltlich habe ich dem Beitrag, den Du bemängelst, nichts hinzuzufügen. Es ist Mobbing, was Ihr betreibt. Lasst es gefälligst sein.
7
#49
28.7.19, 22:59
@schwarzetaste: " Lasst es gefälligst sein."

Es wäre deiner Mission eventuell hilfreich, wenn du deine Wortwahl auf dein neues Hobby abstimmen würdest.
#50
28.7.19, 23:15
Hier liegt wohl eine Verwechslung vor.

inka07-199
#51
28.7.19, 23:18
Lasst es tatsächlich sein, hier hat man sich wohl in der Adresse geirrt.

inka07-199
1
#52
28.7.19, 23:22
@schwarzetaste: inhaltlich habe ich meinem Beitrag auch nichts zu bemängeln, ich kann nicht immer nur Rücksichtnahme von anderen erwarten, Rücksicht beruht grundsätzlich (!) auf Gegenseitigkeit, es ist KEIN Alleinstellungsmerkmal / Privileg für einzelne.

Ja, ich bin gerne bereit, Beiträge zu "übersehen" (und wenn du mal nachschaust, habe ich sehr, sehr viele Beiträge unkommentiert ziehen lassen), aber gesteh du mir bitte auch zu, dass es auch mir manchmal reicht und ich meine Meinung kundtun werde. Denn irgendwann einmal darf es mir auch zuviel werden, oder?
#53
29.7.19, 00:18
@Jeannie: Was ist denn an der Wortwahl zu bemängeln?
#54
29.7.19, 00:20
@Binefant: Wo ist denn das Problem? (Anders als ihr) geht sie Euch doch nicht persönlich an!
#55
29.7.19, 08:29
@luwila:  bei mir hat es viele Jahre Hefeteigerfahrung gebraucht, bis ich mich an selbst angesetzten Roggensauerteig gewagt habe. Beim Sauerteig haben mich die Beschreibungen mit vielen Stunden Ruhezeiten für den Teig und Mengenangaben 11 g hiervon 32 g davon 296 g von noch was anderem immer abgeschreckt, weil ich nicht wusste, wie ich sie in meinen Arbeitsalltag einbauen sollte und ob meine Waage es überhaupt schafft, so genau zu wiegen. Zum Glück habe ich in einem Backforum dann gelesen, dass es nicht auf die Sekunde und das Gramm genau ankommt, dass man auf den Sauerteig schauen und ein Gefühl entwickeln muss. Inzwischen kann ich auch bei den Sauerteig-Rezepten improvisieren und werde mal nach deinem Vorschlag in #33 eines backen, aber vor einem Jahr hätte ich mit der Beschreibung nichts anfangen können und sie als viel zu kompliziert und für mich nicht umsetzbar abgetan. 
Deswegen finde ich jedes Brotrezept, das im eigenen Ofen und aus selbstgemischten Zutaten gebacken wird, schon mal einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung.
#56
29.7.19, 09:51
Ich freue mich das auch jemand positiv auf meinen Kommentar reagiert. Das Problem ist das Gift beim Vollkorn in der äußeren Schale "Phytin" das das Getreide vor Fraß schützt das muss durch Säure abgebaut werden es sind auch säurehaltige Flüssigkeiten wie z.B. Buttermilch, Kefir, Zitronensaft u.a. möglich. Aber darüber kann ja jeder will in Internet selber recherchieren. Man sollte das nicht unterschätzen deshalb wundert es mich das jemand Roggenbrot mit Sauerteig nicht verträgt es ist eigentlich andersherum. Tip für Diabetiker egal welches Mehl ich würde im lange Gehzeiten einräumen aber wie gesagt mal selber recherchieren. Und noch ein Tip Dinkelsauerteigbrot ist auch hervoragend. https://www.youtube.com/watch?v=ke6PtQgRiI4&t=57s
#57
29.7.19, 14:22
@luwila:  Du beschreibst dein mit Sauerteig geführtes Brot ohne Klebereiweiß!
Normalerweise kommen noch ca. 15% Weizenmehl in den fertigen Brotteig.
Hast du das in dem Rezept eventuell  vergessen - bei mir funktioniert es nur mit etwas Weizenvollkornmehl.
1
#58
29.7.19, 15:07
@schwarzetaste: stimmt, dafür kommentiert sie alles und nichts ... und manchmal extremst unsinnig. Im normalen Leben könnte man Abstand dazwischen bringen. Geht hier leider nicht, da sie überall auftaucht, dann platz mir eben manchmal der Kragen.
1
#59
29.7.19, 15:35
@Binefant: Das ist doch nichts zum Aufregen.
1
#60
29.7.19, 15:50
Lass es gut sein, du verstehst es einfach nicht (oder willst es nicht verstehen).
1
#61
29.7.19, 16:39
@luwila: ich kenne es auch, dass Leute Hefe nicht vertragen und deswegen auf Sauerteig umsteigen. Dass jemand Sauerteig nicht verträgt, ist mir noch nicht begegnet. 

@alle Anti-Cybermobbing-Aktivisten: Könnt ihr eure Diskussion mal auf PN oder ins Forum verlagern?  Der eigentlich Tipp geht hier und bei so manchen anderen Tipps doch unter.🙈
#62
29.7.19, 17:41
Nein ich habe kein Weizen vergessen. Zutaten sind Sauerteigansatz, reines Roggenmehl, Wasser und 20g Salz auf 1kg und das klappt wunderbar wenn vielleicht nich beim erste mal, Übung macht den Meister. Ich backe ohne Weizen.
#63
29.7.19, 21:11
@inka07-199:
Vielen lieben Dank für das Kompliment! Da mein Mann leider aus gesundheitlichen Gründen derartige Arbeiten nicht mehr ausführen kann, mache ich es eben. Aber ich bin tatsächlich ein kreativer Mensch, der gerne dekoriert und bastelt. LG von der Opernfreundin
1
#64
29.7.19, 22:57
Für Opernfreundin,

danke für die ausgesprochen menschliche Antwort. Wunderbar, wenn man bei Lebensveränderungen  Zusammenhalt zeigt. Eine großartige Qualifikation, die unter anderem Größe zeigt. Die entwickelten Fähigkeiten nun auch noch auf dem praktischen, wie künstlerischem Gebiet zu bieten, bewundernswert. Ja, kreativ bin ich übrigens auch gerne, es steckt auch mir in den Adern, meist mit kleinen Dingen im Alltag, als Hobbyschneiderin, oder auch mal in der Küchenfunktion. Als Wieder-Single zahlen sich solche Neigungen gut aus.
Dennoch, ich finde es bei anderen Menschen großartig besondere Dinge unter Beweis, ja auf die Beine zu stellen. 
Es war mir ein Vergnügen der Opernfreundin, und das kommt bestimmt auch nicht von ungefähr, noch am heutigen Abend, Worte der Anerkennung - und selbstverständlich auch des Mitgefühls der gesundheitlichen Einschränkung bei der Zweisamkeit - zu schicken.
Es grüßt - mit einer guten Nachtruhe -
inka07-199
#65
30.7.19, 23:02
@luwila: habe heute Brötchen aus reinen Roggensauerteig gebacken, nach deinem Vorschlag der Mehlaufteilung und ein Dinkelsauerteigbrot mit etwas Weizenanteil, beide sind bei diesen Temperaturen wunderbar aufgegangen.
#66
31.7.19, 10:04
Na geht doch und ganz ohne Weizen und Hefe. Und wie ist der Geschmack?
#67
31.7.19, 10:14
Übrigens da ich mein Mehl selber mahle siebe ich es auch, das ergibt ca. die Hälfte grob und die andere Hälfte fein. Das grobe Mehl teile ich in zwei Hälften und nutze es für die erste und zweite Stufe für die dritte Stufe nutze ich das feine Mehl damit ist ein ausreichendes Fermentieren der Vollkornanteile gewährleistet. 
#68
31.7.19, 10:21
Sorry hatte Weizenanteil übersehen, würde ich weglassen. Ich versuche Weizen zu vermeiden da dieser unter Verdacht steht das er entzündungsfördernd ist.
#69
31.7.19, 16:34
@luwila: die Roggenbrötchen waren ganz ohne Weizenanteil, 100 Prozent Roggen. Ich hatte die Brötchen recht dicht nebeneinander gesetzt, so dass sie an den Seiten zusammengewachsen sind. Durch die dreifachen Ruhephasen des Teigs und das warme Wetter sind sie wunderbar gegangen, haben eine weiche aber dichte Krume, schmecken herrlich und sind sehr sättigend.
Nur im Dinkelbrot habe ich in der dritten Etappe noch etwas Weizen hinzugefügt, der Sauerteig selbst ist 100 Prozent Dinkel, erste Etappe mit Type 1050 zweite mit 630. Ich kaufe das Mehl schon gemahlen, weil ich keinen Platz für eine Mühle habe.
Beides, Brötchen und Brot, nur mit Sauerteig.
#70
1.8.19, 10:27
Wer weiß Rat? Ich habe gestern das Brot genau wie im Rezept angegeben gemacht. Habe nun ein Problem. Als ich es nach 70 Min. bei 200° aus dem Backofen nahm, war es oben releativ hart und dunkel, als ich es aus der Form nahm ansonsten hell und deutlich zu wenig gebacken.
Habe es deshalb gleich nochmal ohne Form für  ca.30 Min in den Ofen gegeben. Danach sah es gut aus und auch beim Klopfen klang es hohl, für mich bei sonstigen Broten, die bisher immer gelangen, immer ein Zeichen, dass es durchgebacken ist.

Dieses war aber als ich es heute morgen etwas mühsam aufgeschnitten habe innen immer noch nass oder klitschig, weiß nicht wie ich es richtig beschreiben soll.
Habe dann versucht es durch toasten essbar zu machen, hat geklappt und geschmacklich ist das Brot super, aber ich hätte es gerne durchgebacken wie sonst auch?.
Könnte eine noch längere Backzeit mit etwas niedrigerer Temperatur helfen oder weiß jemand was sonst noch hilfreich wäre?
Würde es gerne nochmal probieren, denn die kurze Zeit die man zum Teig machen benötigt, reizt mich doch.

Euch allen einen schönen Tag, bin jetzt auch wieder weg und erst am Abend wieder am PC.
#71
1.8.19, 10:59
@waage191045
Es könnte eventuell an der Backform liegen.
Wenn ich das Brot in meiner Brotbackform (Kastenbackform) backe, muss ich auch ab und zu nochmal ohne Form für ca 10 Min. nachbacken.
Seitdem ich in einer Silikonform backe, ist das Brot oben sehr knusprig und der Rest knusprig. Da musste ich noch nie ohne Form nachbacken.
Warum das Brot innen klitschig ist?
Vielleicht liegt es an der Hefe, oder auch am Mehl?
Oder doch zuviel Flüssigkeit.
Das soll jetzt aber keine Kritik an deinen Backkünsten sein.
Mir ist ganz selten passiert, dass das Brot nicht richtig aufgegangen ist.
Aber es hat gut geschmeckt, ein klein wenig wie Pumpernickel.
Ich empfehle dir, dem Rezept noch mal eine Chance zugeben.
Auf keinen Fall würde ich die Temperatur senken.
In meinem Backofen kann ich einstellen, ob die Temperatur sehr schnell hoch wird, oder ob es langsamer gehen soll, bis die eingestellte Temperatur erreicht ist.
Bei diesem Brot lasse ich die Schnelleinstellung weg.
Wichtig ist, das Brot in den kalten Backofen zu schieben.
#72 Martalein
1.8.19, 12:13
@waage191045: genau das gleiche Problem hatte ich auch. Trotz mehrmaligem Nachbacken ist es klitschig geblieben. Ich habe es nun aufgeschnitten und zum Trocknen ausgelegt zum Verfüttern an Tiere. Aber auch so trocknet es kaum. Ich bin ratlos.
#73
1.8.19, 13:14
@waage191045: das ist wirklich komisch, ich habe das Brot nach diesem Rezept (mit verschiedenen Abwandlungen) jetzt wirklich schon häufig gebacken, aber klitschig oder ähnliches war es nie. Hast du das Brot in den kalten Backofen gestellt und bei Ober- und Unterhitze gebacken? 
60 Minuten Backzeit ab dem Einstellen in den kalten Ofen sollten normal auch genug sein. Da bin ich auch etwas ratlos - vielleicht macht die Backform tatsächlich einen Unterschied. Ich benutze wie auf dem Bild zu sehen eine normale Kastenform. 
1
#74
1.8.19, 13:20
@waldelfchen: @Martalein: der Teig ist zu feucht. Versucht es mal mit 600 g Mehl und 400 g Wasser. Bei einem Verhältnis 500:500 entsteht ein sehr zähflüssiger Teig, der im Ofen oft nicht durchbackt, beim Verhältnis 600 Mehl zu 400 Wasser ein knetbarer Teig. Ihr müsst nicht mit den Händen kneten, ihr könnt auch die Knethaken des elektrischen Rührgerätes kneten lassen und den Teig in die Form füllen. Wenn ihr dann dem Teig noch etwas Zeit zum Gehen lasst, zum Beispiel dadurch dass ihr den Backofen programmiert, wie ich in #6 vorgeschlagen habe, dann habt ihr auch nicht mehr Arbeit, aber ein besseres Backergebnis.
Alternativ könnt ihr versuchen quellende Zutaten wie Flohsamen, Leinsamen mit in den Teig zu geben, damit überschüssige Feuchtigkeit aufgenommen wird.

Übrigens: Die Zeit, die ihr bei der Zubereitung des "schnellen" Brotteigs angeblich "spart", geht bei der Reinigung der Geräte wieder drauf. Dieser zähflüssige Teig klebt wie Kaugummi. Das passiert bei knetbaren Teigen nicht.
#75
1.8.19, 13:41
@Mafalda: in meinen Teig kommen zu den 500g Mehl noch 150g Körner, bei denen auch Leinsamen dabei sind. Kneten muss man diesen gar nicht, sondern lediglich die Zutaten - zum Beispiel wie im Rezept beschrieben mit einer Gabel - gut vermischen. 
Auch die zeitintensive "Reinigung der Geräte", von der du sprichst, ist mir nicht ganz schlüssig. Wenn ich das Brot backe, habe ich lediglich eine Schüssel auszuspülen, was einen Aufwand von weniger als einer Minute darstellt. Der Teig klebt auch nicht wie Kaugummi, wenn ich ihn von der Schüssel in die Backform gebe, "flutscht" er dort ganz von allein ohne Probleme hinein, sodass in der Schüssel fast nichts mehr übrig bleibt. 
#76
1.8.19, 13:44
Ich gebe Mafalda Recht.
In den meisten gängigen Brotrezepten ist das Mischungsverhältnis Mehl zu Wasser 6 zu 4.
Natürlich kann es auch 5 zu 5 klappen - liegt an der jeweiligen Mehlsorte.
Das selbe Mehl kann auch trockner sein, wie das z.B. im Vorjahr gekaufte.

Meine Backtemperatur senke ich die letzten 40 Minuten und lasse dafür das Brot noch 5-10 Minuten im ausgeschalteten Ofen.
Dann flutscht es bei mir, wie von selbst aus der Form.
#77
1.8.19, 15:00
@Mafalda
Der Teig ist sehr feucht, ähnlich Rührteig.
Er wird nicht geknetet, sondern weich in die Backform gefüllt.
Ich habe das Rezept (mit Buttermilch, Kefir oder Jogurt) schon bestimmt 200 mal gebacken, eher noch öfters. Es ist ein Rezept aus einem Männerkochbuch und das Buch hat mein Mann von seiner Mutter bekommen.
Meine Schwiegermutter lebt seit 20 Jahren nicht mehr.
Es ist nie zu feucht geworden, 2 mal etwas fester.
Meistens sieht das Brot genauso aus wie auf dem Foto beim Tipp.
Kommt auch auf die Getreidesorten und die Körner an.
Reinigen musste ich früher die Schüssel der Küchenmaschine, heute die Schüssel des Thermomix.
Beides wird im Geschirrspüler gereinigt.
Ja, es stimmt:
Ober-und Unterhitze ist wichtig, wie EmilyBo schrieb.
Ich backe Brot und andere Speisen nur mit Ober-und Unterhitze.
Das Backergebnis wird besser.
Ab und zu stelle ich noch eine kleine Schüssel mit Wasser aus Edelstahl in den Backofen zum backen des Brotes.
#78
1.8.19, 15:27
Ich habe ursprünglich ja auch mit so einem Rezept das Brotbacken begonnen. Wahrscheinlich habe ich dann "zu viel" gerührt, so dass das Klebereiweiß im Mehl seinem Namen Ehren machen konnte und einen zähklebrigen Teig ergeben hat. Denn ich erinnere mich an die kaugummiartig verklebten Schüsseln und Rührgeräte. Dann ist das Rezept wirklich nur für die Ruckzuck-Zubereitung gedacht ...  
Muss jeder selbst wissen, aber für mein Empfinden wird das Mehl dabei überrumpelt. Ich finde, mit ein ganz bisschen Planung, kann man dem Mehl ohne großen Mehraufwand die nötige Entwicklungszeit geben.
#79
1.8.19, 15:35
@waldelfchen: Entschuldigung, ich habe dich mit @waage191045 verwechselt, der du ja nur geantwortet hast, auf ihr Problem mit dem klitschigen Backergebnis.

Mit welchem Mehl und welchen Körnern habt ihr denn die besten Backergebnisse bekommen? Das wäre ja dann vielleicht eine Info für noch einen Versuch für diejenigen, die bisher nur klitschige Ergebnisse erhalten haben.
#80
1.8.19, 16:05
@Mafalda
Alles gut.
Ein gutes Backergebnis habe ich mit 500 Gramm Dinkelkörnern, fein gemahlen, auch die Hälfte fein gemahlen, die andere Hälfte geschrotet, nicht sehr grob.
Aber auch mit 500 Gramm Weizen wird das Brot sehr gut.
Dinkel und Weizen habe ich auch gemischt, auch 100 Gramm Emmer oder Urweizen können zugefügt werden. Wenn Roggen, dann wenig.

Aber insgesamt 500 Gramm Getreidekörner.

Um den Geschmack des Brote zu verbessern und den Ballaststoffgehalt nehme ich gerne ca 50 Gramm Haferflocken, die ich auch auf den Teig streue.
Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne passen gut, Leinsamen ganz oder geschrotet geht auch. Jeweils eine Handvoll entweder gemischt oder alleine.
Wenn ich wieder gebacken habe schicke ich ein Foto.
Jetzt ist erst einmal Urlaub angesagt.
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#81 Martalein
2.8.19, 09:58
@Mafalda: ich habe bei dem Teig Backmalz verwendet. Kann es vielleicht daran liegen? Ebenso bei dem Baguette Rezept von FM, da hat die Backzeit nämlich auch nicht ausgereicht. Ansonsten kann es nur noch an meinem Backofen liegen, ich hatte bisher nie solche Probleme.
#82
2.8.19, 14:51
@luwila: Alle Vollkornmehle, außer Roggen, können sehr gut auch ohne Sauerteig, nur mit wenig Hefe und langer Gare gebacken werden. Mit Sauerteig und/ oder Hefe geht es natürlich auch, wichtig ist das Vollkornmehl gut ausquellen zu lassen(Autolyse) Aber das geht hier zu weit😉😀 Hier sind die einfachen Rezepte gefragt und das schnelle Vollkornbrot Rezept gibt es unter  das   3 Min.oder 5 Min. Brot im Netz und auf Youtube schon viele Jahre, und hier ist es auch schon mehrfach aufgetaucht. 
#83
2.8.19, 15:04
@Martalein: Wenn du zuviel aktives Backmalz nimmst kann es bei E nzymreichen Mehlen zu einem klitschigen Backergebnis führen. Statt Backmalz mit eventuell diversen Zusatzstoffen, lieber inaktives Gerstenmalz, oder Honig, oder Rübenkraut/sirup verwenden.
#84 Martalein
2.8.19, 15:08
@Spirelli11: danke für die Antwort. Ich habe 20 gr. Backmalz genommen, werde es aber in Zukunft weglassen.
#85
2.8.19, 15:09
Schaut euch mal das Bio- Dinkel Vollkornbrot französische Art....hier bei Frag Mutti an. Das schmeckt super, kann ich sehr empfehlen.👍👍👍👍
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#86
2.8.19, 18:44
Wo ist mein Kommentar von gestern Abend geblieben?

Dann also nochmal danke an alle für eure Kommentare. Ich habe das Brot in einer normalen Dr.Oetker Backform genau nach Anleitung bei Ober-und Unterhitze n den kalten Backofen geschoben und fast 90 min. gebacken. Das einzige was ich abgeändert habe ist dass ich wie Martalein 20g Backmalz dazugegeben habe. Habe jetzt aber in dem Kommentar von Spirelli 11 schon gelesen, dass auch das vielleicht die Ursache ist. Denn mein Versuch in einer Silikonform wie waldelfchen in #71 und mit der Veränderung mit 600g Mehl und 400g Wasser, wie Mafalda in #74 empfahl, am gestrigen Abend war auch nicht  besser. Also jetzt bleibt nur noch Backmalz als Verursacher.
Werde jetzt als nächstes mal eines meiner bewährten Rezepte nehmen und vielleicht im Laufe der nächsten Woche mal noch ein letztes Mal dieses Rezept  und dann ohne Backmalz testen.
Vielleicht haben wir ja dann den Verursacher gefunden.

Jetzt wünsche ich allen ein schönes Wochenende.
#87 Martalein
2.8.19, 18:59
@waage191045: Dann bin ich ja halbwegs beruhigt. Auch ich glaube inzwischen, dass das Backmalz der "Schuldige" ist. Die Temperatur des Backofens wurde inzwischen überprüft und ist okay, dann bleibt nix anderes mehr übrig. 
#88
3.8.19, 22:06
Nach den 60min ist mein Brot oben knusprig und unten weich/nicht durch. Irgendeinen Rat evtl 🙀
#89
3.8.19, 22:14
@Flo 1978
Versuche mal das Brot ohne Form nochmal 10 bis 15 Minuten bei 200 Grad auf dem Gitter nachzubacken.
Viel Erfolg.
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#90
4.8.19, 09:12
@Martalein: wahrscheinlich benutzt du enzymAKTIVES Backmalz. Ich hatte schon vor Jahren mal entschieden, dass ich in meinen Broten kein Backmalz brauche, zumal in Rezepten oft nicht angegeben wird, ob es enzymAKTIVES oder enzymINAKTIVES sein soll. Jetzt habe ich noch einmal nachgelesen, was es mit Backmalz auf sich hat. Aktives Backmalz kann bei falscher Dosierung zu unerwünschtem Ergebnis zum Beispiel innen klitschigen Broten führen. INAKTIVES Backmalz wird nur als Gewürz oder für die Farbe des Brotes genommen, verändert aber nicht die Teigeigenschaft. Da nehme ich je nach Lust und Laune, mal ein Löffel Honig, Sirup, Carokaffee oder Kräuter.

Edit: Sehe gerade, dass Spirelli11, die Frage schon beantwortet hatte. 20g Backmalz ist auch sehr viel. Ich sehe in den Rezepten eher Angaben von 10 g auf 1 kg Brot.
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#91 Martalein
4.8.19, 09:59
@Mafalda: ganz herzlichen Dank für Deine Recherche. Mir war nicht klar, dass das Backmalz solche Auswirkungen hat. Dabei wollte ich meinem Brot nur was Gutes tun. Und mit der Dosierung habe ich mich an die Empfehlung des Herstellers gehalten. Ich bin im Nachhinein nur froh, dass ich es nicht auch noch selbst gemacht habe. 
In Zukunft backe ich nur noch ohne.
#92 Martalein
4.8.19, 10:51
@Mafalda: ich habe eben auf der Packung nachgeschaut, es ist aktives!!! Backmalz mit der Dosierungsempfehlung 30-60 gr./1 kg Mehl🙄
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#93
4.8.19, 11:29
@Martalein: Oh man, ich glaube, die wollen viel Backmalz verkaufen, wenn die so eine Dosierung rausgeben.

Ich füge dem Brot etwas gemahlenen Kümmel zu. Auf drei Brote - ein Teelöffel.
Ich finde, das ist auch ein gutes Brotgewürz.
#94 Martalein
4.8.19, 11:40
@Tessa_: das scheint mir auch so. Ich habe denen auch eben eine entsprechende E-Mail geschrieben. Mal sehen ob eine Reaktion kommt.
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#95
4.8.19, 14:03
Hier meine Erfahrung mit Emelys Rezept:
Super, könnte mein Lieblings-Brotrezept werden!
Habe es nun 2 x gebacken mit einwandfreiem Ergebnis. 
Die Zutaten und Verarbeitung genau wie im Rezept angegeben (mit braunem Zucker), allerdings nur mit 1/2 Würfel Hefe. Das Bio-Vollkorndinkelmehl ist von Edeka.
Wegen der halben Menge Hefe habe ich den klebrigen Teig in der Form zunächst ca. 1/2 Std. abgedeckt gehen lassen und dann 55 Min. + 5 Min. Nachhitze gebacken.
Ich nehme jetzt nur noch meine 35 cm lange Kastenform. Beim 1. Brot in einer 30 cm langen Kastenform ist der Teig so stark aufgegangen, dass er etwas über den Rand gelaufen ist. Alternativ 2 kürzere Formen nehmen.
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#96
6.8.19, 15:24
Habe es jetzt nochmal ohne Backmalz probiert, und das Brot ist gelungen.
Habe es 1 Stunde gehen lassen ist sehr stark aufgegangen, allerdings dann trotz erst kaltem Backofen auf dieser Höhe stehen geblieben,
Also Schlussfolgerung: es lag eindeutig am aktiven Backmalz, werde ich mir in Zukunft also sparen können wenn es nicht zwingend in einem Rezept angegeben ist.
#97
7.8.19, 14:33
Ergänzung zu # 95:
Habe es bereits wieder gebacken!
Diesmal habe ich den Teig in der Form (nur 1/2 Würfel Hefe!) nicht außerhalb des Ofens gehenlassen, sondern ohne abzudecken gleich auf den Rost in den noch nicht eingeschalteten, geschlossenen Backofen gestellt. Nach 45 Min. hatte sich das Volumen etwa verdoppelt . 
Dann Backofen eingeschaltet und nach 60 Min. das Brot herausgeholt.
Während des Backens ist der Teig nicht mehr weiter oder nur minimal weiter aufgegangen.
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#98
7.8.19, 20:36
finde ich gut, dass ihr dem Teig auch noch eine Ruhezeit gegönnt habt👍
#99
8.8.19, 00:26
@Mafalda:
Vermutlich wird das nächste Brot ein anderes sein, evtl.
Buttermilchbrot, da hätte ich mal wieder Appetit darauf, aber danach beim nächsten einfachen Vollkornbrot
probiere ich es mal mit Übernachtung im Kühlschrank.
Habe da auch gute Erfahrungen bei anderen Brotsorten gemacht.

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