Dinkelvollkorn-Hutzelbrot

Dinkelvollkorn-Hutzelbrot

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Mein Hutzelbrot, saftig und lecker, hält sich lange frisch und macht sich auch optisch, super auf dem weihnachtlichen Kaffee-Tisch.

Dinkelvollkorn-Hutzelbrot ist Vitaminreich, Ballaststoffreich. Insulinausschüttung sehr gering. Für den Hunger zwischendurch, ideal und ohne Industriezucker.

Normal ist's erst wieder für's nächste Jahr, aber wer's gern isst, kann eh nicht so lange drauf warten. Im Vollkorn-Modus und als "Zwischendurch", ist man mit dieser Nahrung gut beraten.

Vorbereitung der Früchte

Dazu braucht Ihr:

Eine größeres Gefäß/Schüssel mit Deckel (Log & Log)

In das Gefäß kommen:

  • 200 g Feigen
  • 100 g Zitronat
  • 100 g Orangat
  • 100 g Cranberries
  • 200 g Rosinen

​Ferner 2 L Wasser aufstellen, zum Kochen bringen

Folgende Trockenfrüchte 1 x schneiden:

  • 200 g Pflaumen, 200 g Aprikosen
  • 200 g Birnen, 2 x schneiden.

Die oben genannten Früchte dem Härtegrad nach, in das sprudelnde Wasser geben, kurz ca. 30 Sekunden.

Durch ein Sieb das Wasser ab schütten, und die blanchierten Früchte mit in die Schüssel/Gefäß geben.

Eine Pfanne heiß werden lassen und: 150 g Haselnüsse,150 g Mandeln, ohne Fett, darin leicht an rösten. Sind diese dann abgekühlt, kommen sie ebenfalls mit in die Schüssel.

Zu guter Letzt wird der Früchte-Mix mit 200 ml Rum übergossen und gemischt. Diese Mischung bleibt dann 24 Stunden stehen, bei gelegentlichem dreimaligen Wenden.

Der nächste Tag

Teig-Zutaten:

  • 100 g Roggenvollkornmehl
  • 600 g Dinkelvollkornmehl
  • 350-400 ml Einweichwasser (Sud)
  • 50 g frische Hefe
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 14 g Salz
  • 30 g Lebkuchengewürz
  • 15 g Anis
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Abrieb einer Zitrone 
  • 50 g Kakao
  • 50 g Marzipanrohmasse

Vorteig:

  • 100 g Roggenvollkornmehl
  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 400 ml Sud vom Vortag (20°C)
  • 50 g Hefe 
  • 1 TL Honig

Alles zu einem Brei ähnlichen Teig verarbeiten und 2 Stunden, bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Hauptteig:

  • 800 g Vorteig
  • 350 g Dinkelvollkornweizenmehl
  • 30 g Lebkuchengewürz
  • 50 g Kakao
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 14 g Salz
  • 1 Vanillestange
  • 15 g Anis
  • Abrieb einer Zitrone
  • 50 g Marzipanrohmasse

Weitere Zubereitung

Das Ganze zu einem elastischen Teig verarbeiten: 6 Minuten langsam, 4 Minuten schnell. Der Teig sollte jetzt 30 Minuten ruhen.

Die am Tag zuvor, eingelegten Früchte, sollte man in ein Sieb geben. Überschüssige Flüssigkeiten abseien und auffangen, dies kann als natürliches Aroma, für Punsch oder weihnachtliche Torten und Gebäck, verwendet werden.

Die abgetropften Früchte, in eine größere Schüssel geben. Den Teig oben auf und mit beiden Händen vorsichtig unterarbeiten, bis das Ganze eine einheitliche Konsistenz aufweist.

Den Ofen auf 230°C vorheizen. Blech-Position, 2. Schiebeleiste von unten, mit einem Wasserblech, ganz unten, das mit aufgeheizt wird und auf dem Boden des Backofens bleibt.

Das Brot in die gewünschten Formen verarbeiten und eine 1/2 - 3/4 Stunde ruhen lassen.

Wenn die ersten Brote in den Ofen kommen, gleich 100 ml Wasser auf das Wasserblech gießen und die Ofentüre sofort schließen. Den Ofen auch sofort auf 200°C zurück stellen.

Bei 500 g Broten, ist eine Backzeit,von einer guten halben Stunde angesagt.

Nun werden 200 g Aprikosenkonfitüre, mit 100 g Zucker siedend heiß gemacht, (Bei Rühren, 2-3 Minuten blubbern!) die zum Abstreichen, der gerade aus dem Ofen kommenden Hutzelbrote verwendet wird.

Dieser Zweck dient der natürlichen Konservierung,und dem Geschmack.

Tipp

Sollten die Brote zu schnell Farbe an nehmen, kann mit einem darüber geschoben Backpapier, Abhilfe geschaffen werden.

Und noch etwas:

Sobald die ersten Brote dann im Ofen sind, können die Nächsten aufgearbeitet werden, u.s.w.

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2 Kommentare


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#1 xldeluxe
4.1.14, 00:26
Würde ich sehr gerne essen, sieht lecker und appetitlich aus - ist mir aber viel zu viel Aufwand - zumal ich alles besser kann als Backen!

Aber liest sich wirklich sehr gut und sieht saftig aus!
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#2
7.12.14, 14:42
Hallo Raul, wieder ein sehr schönes Rezept welches mir jetzt erst in die Hände gefallen ist. Ich werde es aber noch backen ,da ich alle Zutaten im Haus habe. Gerade habe ich den Vorteig für Dein Dinkelbrot französisch, angesetzt. Ich backe es regelmäßig, wandel es auch mal ein bisschen ab, aber ich bin Dir so dankbar,daß Du dieses tolle Rezept uns mitgeteilt hast.
Eine schöne Vorweihnachtszeit wünsche ich Dir und verrate noch ein paar Deiner Backrezepte.

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