Donauwelle selber herstellen

Nachdem auch die Schoko-Glasur ausgehärtet ist, kann der Kaffeetisch gedeckt und der Kuchen angeschnitten und verzehrt werden.
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Lesezeit ca. 2 Minuten

Zubereitungszeit

Zubereitungsdauer
Koch- bzw. Backzeit
Ruhezeit
Gesamt

Schon lange hatte ich mir vorgenommen, endlich einmal die allen so gut bekannte Donauwelle selbst herzustellen, aber ich hatte bisher immer die aufwändige Zubereitung gescheut. Aber am Wochenende habe ich mich dann doch ans Werk gemacht und mich in die Vorbereitungen gestürzt.

Dieser Kuchen macht tatsächlich einige Arbeit, aber die lohnt sich allemal, wenn man dann endlich den Kuchen anschneiden und bei einer guten Tasse Kaffee verzehren kann.

Leider ist mir die Maserung der Schokoladenglasur nicht so perfekt gelungen, was aber dem Geschmack letztendlich keinerlei Abbruch getan hat. Ich habe offensichtlich die Buttercreme nach dem Auftragen auf den vorgefertigten Kuchen nicht ausreichend lange gekühlt, sodass sich die Wellen nicht genau in eine Richtung einteilen ließen. Ich bitte euch, mir diesen kleinen Fauxpas nachzusehen und beim Nachbacken einfach darauf zu achten, dass ihr den Kuchen mit der Creme vor dem Auftragen der Glasur länger durchkühlen lasst.

Ich habe zum Backen einen verstellbaren Backrahmen verwendet, man kann aber auch ein Backblech mit hohem Rand benutzen. Es sollte mindestens die Größe von 30 x 40 cm haben. Das Blech wird mit einem Backpapier versehen und der Rand des Backrahmens wird gut gebuttert, damit der Kuchen sich nach dem Abkühlen gut ablösen lässt.

Zutaten

12 Portionen
  • 700 g Sauerkirschen aus dem Glas, abgetropft
  • 250 g weiche Butter
  • 250 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise(n) Salz
  • 5 Stück(e) Eier
  • 375 g Mehl
  • 3 TL Backpulver gestr.
  • 20 g Back-Kakao
  • 1 EL Milch

Für die Buttercreme

  • 250 g zimmerwarme Butter
  • 100 g Zucker
  • 500 ml Milch (für den Pudding)
  • 1 Beutel Vanille-Puddingpulver

Für den Guss

  • 200 g Zartbitter-Kuvertüre
  • 2 EL Speiseöl, geschmackneutral

Zubereitung

  1. Den für die Buttercreme notwendigen Vanillepudding habe ich bereits am Morgen gekocht, direkt nach dem Kochen in eine Schüssel gegeben und mit einer Frischhaltefolie bedeckt, damit sich keine Haut auf dem Pudding bildet. Der Pudding sollte unbedingt nur bei Zimmertemperatur abkühlen, damit er die gleiche Temperatur hat wie die Butter, damit die Creme bei der Herstellung nicht gerinnt.
  2. Gebacken wird ca. 40 Minuten im vorab vorgeheizten bei 180 Grad O/-U-Hitze.
  3. Zuerst habe ich die Kirschen auf ein Sieb geschüttet, damit sie bis zur Verwendung gut abgetropft sind.
  4. Für den Rührteig wird die weiche Butter mit dem Handmixer geschmeidig aufgeschlagen. Nach und nach, gebe ich Zucker, Vanillezucker und die Prise Salz zur Butter und rühre weiter, bis eine glatte, sämige Masse entstanden ist. Jetzt werden nacheinander die Eier zugegeben, welche jeweils kurz aufgeschlagen werden, bevor das nächste Ei in den Teig gegeben wird.
  5. Das Mehl wird mit dem Backpulver vermischt und nun mit der Eiermasse gut vermischt. Etwa zwei Drittel dieses hellen Teiges werden auf das Backblech gestrichen. Den Rest vom hellen Teig vermische ich mit dem durchgesiebten Kakao-Pulver und gebe den 1 EL Milch ebenfalls zur Restmasse. Nachdem alles gut verrührt ist, verteile ich auch diesen Teig auf der hellen Grundlage.
  6. Die gut abgetropften Kirschen verteile ich sodann auf dem dunklen Teig und drücke sie mit der Handfläche sacht etwas in den Teig hinein, damit sie darin einen guten Halt finden. 
  7. Nachdem der Kuchen 40 Minuten gebacken wurde, stelle ich ihn noch auf dem Backblech verbleibend auf ein Kuchenrost zum vollständigen Abkühlen.
  8. Für die Buttercreme gebe ich die zimmerwarme Butter in eine Schüssel und rühre sie mit dem Handmixer geschmeidig auf. Den erkalteten Pudding rühre ich einmal durch und gebe ihn jetzt löffelweise und unter ständigem Rühren zu der aufgeschlagenen Butter. Ist die Creme fertig, wird sie gleichmäßig auf der abgekühlten Kuchenplatte verteilt und den so vorbereiteten Kuchen stelle ich eine weitere Stunde kühl.
  9. Dann mache ich mich in der Zwischenzeit daran, den Schokoladen-Guss herzustellen. Dafür gebe ich die gehackte Kuvertüre in eine Metallschüssel und stelle diese in ein Wasserbad, damit die Schokolade langsam schmilzt. Immer wieder wird umgerührt und das Öl wird nun auch zugegeben. Ist die Schokolade geschmolzen, nimmt man sie sofort aus dem Wasserbad, rührt noch einmal gut durch und gießt sie jetzt auf die Buttercreme.
  10. Nachdem die Schokoladenglasur etwas angetrocknet ist, wird sie unter Zuhilfenahme einer gezackten Teigkarte mit den markanten Wellen versehen und kann sodann bis zum Verzehr fertig erstarren. 

Zur Kaffeezeit dann wird der Kuchen in Stücke geschnitten und kann auf dem Kaffeetisch präsentiert werden.

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