Fertig gebackener Hefezopf mit Rosinen, bestreut mit Mandelblättchen.
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Einfacher Hefe-Rosinen-Zopf mit Gelinggarantie

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4,9 von 5 Sternen auf der Grundlage von

Zeit

Zubereitungszeit:
Koch- bzw. Backzeit:
Ruhezeit: 60 Min.
Gesamtzubereitungszeit:

Bisher habe ich mich immer schwer getan bei Rezepten mit frischer Hefe, lieber waren mir immer solche mit Trockenhefe. Aber nun habe ich es doch wieder mal gewagt und habe diesen wunderbaren Hefezopf gebacken. Ich kann nur sagen, er ist ganz einfach zu machen und ist mir auf Anhieb ganz super gelungen!

Ich kann allen, die sich wie ich nicht an Hefeteig trauen, dieses Rezept unbedingt empfehlen - probiert es einfach mal aus und ihr werdet genau wie ich von dem Ergebnis überrascht sein!    

Zutaten 

  • 250 ml lauwarme Milch
  • 75 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 150 g Butter
  • 1 Würfel (42 g) Hefe
  • 600 g Mehl
  • etwa 80 g Rosinen (gern auch mehr)
  • braunen Zucker und Mandelblättchen zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Milch, Zucker, Salz, Ei und Butter in einem Topf leicht erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist, danach etwas abkühlen lassen (die Temperatur darf höchstens 40 Grad betragen, sonst werden die Hefepilze zerstört!).
  2. Dann wird die Hefe zerbröselt und darin aufgelöst.
  3. Das Mehl gebt ihr in die Rührschüssel, drückt eine Mulde in die Mitte, gießt die Hefemilch hinein und verknetet alles zu einem glatten Teig (ich habe dazu die Knethaken des Handmixers genommen, man kann aber auch mit der Hand kneten). Wenn sich der Teig vom Schüsselrand löst, werden die Rosinen mit der Hand eingearbeitet, damit sie nicht zerdrückt werden. Nun muss der Hefeteig 1 Stunde an einem warmen Ort gehen (am besten in der Backröhre bei ca. 25-30 Grad).
  4. Danach wird der Ofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorgeheizt.
  5. Den Teig teilt man in 3 gleichgroße Stücke, formt diese zu Rollen und daraus wird ein Zopf geflochten. Diesen legt man auf ein gefettetes bzw. mit Backpapier oder -folie belegtes Blech, bepinselt ihn mit ein wenig Milch und streut braunen Zucker (besser Ihr nehmt Hagelzucker, den hatte ich aber nicht) und Mandelblättchen darüber. 
  6. Nun geht’s damit ab in den vorgeheizten Backofen, wo der Zopf ca. 35 Minuten goldbraun gebacken wird. Wenn er zu dunkel wird, muss er vor Ende der Backzeit abgedeckt werden.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken, gutes Gelingen und vor allem recht guten Appetit! 

Von
Eingestellt am

32 Kommentare


1
#1
6.4.16, 22:49
@backfee44
nun habe ich mir das Rezept genau angesehen und hoffe, dass es wirklich so einfach ist. Vor Hefeteig habe ich keine Angst, man braucht nur Geduld und Zeit. Der Zopf sieht so lecker aus, ich wage es demnächst😋  
Danke für die ausführliche Anleitung sagt die wuestenhanni
#2
6.4.16, 23:08
Danke für das Rezept, auch wenn ich im Moment noch skeptisch bin.

42 g (ein ganzer Würfel) Hefe reicht mir für ganzes 1 kg Mehl.
Die Menge an Milch dagegen scheint mir zu wenig, 250 ml brauche ich schon auf 500 g Mehl.
Bei Verwendung von Trockenfrüchten wie Rosinen können es auch gerne 300 ml sein, weil die Früchte noch quellen. Wenn da der Flüssigkeitsgehalt nicht stimmt, wird der Zopf schnell zu trocken.

Aber ich werde es gerne ausprobieren und über das Ergebnis berichten.
2
#3
6.4.16, 23:18
@Jeannie: wenn erst wieder die Pflaumenzeit ansteht,  gibt es bei der wuestenhanni Pflaumenkuchen noch und nöcher - gebacken vom wuestenhannes. Es ist der einzige Kuchen, den der Hausherr bäckt. Er nimmt immer für ein Blech 500 g Mehl und einen Würfel Hefe. Sein Pflaumenkuchen ist perfekt und berühmt im Familien- und Freundeskreis. Versuche es, du wirst überrascht sein.
#4
6.4.16, 23:25
@wuestenhanni: Danke dir und dem wuesten Hannes. ;-))
Bevor ich deinen Tipp bis zur Pflaumenzeit vergessen habe, teste ich ihn demnächst mit anderen Blechkuchen.
Die Rharbarberzeit naht... :-)

Aber meine Skepsis bezog sich eher auf den Hefezopf. Den stelle ich mir, ehe ich ihn getestet habe, mit so wenig Flüssigkeit eher trocken vor.
#5
6.4.16, 23:35
@Jeannie: 
yep die Rhabarberzeit eröffnet die sommerliche Backsaison. Ist irgendwie auch abwechslungsreicher als die Erdbeerzeit, denn mir persönlich schmeckt die schlichte Erdbeertorte am besten. 
#6
7.4.16, 00:20
Danke für das Rezept. Wird ausprobiert. :)
#7
7.4.16, 07:59
Klingt einfach das Rezept... werde ich am Wochenende wohl mal ausprobieren :-)
#8
7.4.16, 09:52
Den Zopf kann man doch aber sicher auch mit Trockenhefe so machen, oder? Meine Tochter hat mir 20 Päckchen Trockenhefe vermacht, die verbacken werden sollen.
#9
7.4.16, 10:02
@Baerbel-die-Gute:
aus eigener Erfahrung rate ich:
achte darauf, dass deine geerbte Hefe noch nicht zu alt ist.
Ich bin sonst nicht so pingelig mit MHD, aber die Hefe kann durchaus
"abgestorben" sein. Dann wirkt sie nicht mehr.
1
#10 comandchero
7.4.16, 10:56
Mit Hefeteigen hatte ich noch nie Probleme. Wenn die Milch nicht zu heiß ist, gelingt das Hefegebäck auch. Frische Hefe schmeckt besser als Trockenhefe.
1
#11
7.4.16, 11:50
Ich backe nur mit Trockenhefe und hatte noch nie Probleme. ☺
Bei der Flüssigkeitsmenge kommt es auch aufs Mehl an- Dinkelmehl braucht meistens mehr Flüssigkeit
#12
7.4.16, 12:35
Das muss ich unbedingt ausprobieren.
#13
7.4.16, 12:35
Das muss ich unbedingt ausprobieren.
1
#14
7.4.16, 14:48
@Jeannie:
Der Zopf wird nicht zu trocken, ich hatte noch vergessen in das Rezept zu schreiben, dass ich die Rosinen über Nacht in etwas Rum eingeweicht hatte (Apfelsaft geht auch).
Noch ein Tipp: Man sollte lieber mehr Rosinen nehmen (am besten vielleicht sogar 150 bis 200 g), das werde ich bei meinem nächsten Zopf so machen.
1
#15
7.4.16, 16:47
@backfee44: Ah, danke.
Ja, wenn die Rosinen eingeweicht sind, ziehen sie keine Feuchtigkeit mehr aus dem Teig und der Zopf bleibt länger frisch.
#16
10.4.16, 08:47
Dankeschön für das ausführliche Rezept, hört sich wirklich ganz einfach an. Ist denn die Backtemperatur genauso wie die Vorheiztemperatur - 200 Grad Unter-/Oberhitze? Scheint mir für Hefekuchen etwas hoch!
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#17
10.4.16, 14:02
@Jeannie: Flüßigkeitsangaben bei Hefeteigen können immer nur als Cirka-Angaben betrachtet werden. Die Aufnahme von Flüßigkeit variiert von Mehl zu Mehl. Selbst wenn immer die gleiche Sorte verwendet wird kann es zu Unterschieden kommen.
#18
10.4.16, 18:06
Das Rezept gefällt mir. danke dafür!
#19
10.4.16, 18:27
@backfee44: Wie ist das nochmal mit der Backtemperatur? Siehe meinen Beitrag um 8.47 Uhr.
#20
11.4.16, 20:46
@Gertrude:

Ja, die Vorheiztemperatur entspricht der Backtemperatur. Vielleicht könnte man sie auf 190 Grad reduzieren, aber dann könnte es sein, dass der Zopf nicht richtig durchgebacken ist (am besten Stäbchenprobe machen)!
#21
17.4.16, 23:24
ich frage hier mal vorsichtig, ob es denn unbedingt frische Hefe sein soll ?
Und welchen Mehl-Typ ist der Richtige. ? (  ich habe fürs Brotbacken versch. Mehle zuhause)!
#22
18.4.16, 00:23
@Heiner66:

Ich habe normales Mehl (Type 405) verwendet, Du kannst aber bestimmt auch Dinkelmehl, Allzweckmehl (Type 550) oder Weizenmehl (Type 1050) verwenden. Auch mit Trockenhefe müsste das Rezept funktionieren!
#23
23.4.16, 09:36
Welche Menge Trockenhefe nimmst du pro Würfel Hefe oder pro kg Mehl? Hier gibt's Trockenhefe nicht im kleinen Tütchen, sondern in großer Dose, daher bin ich dankbar über Angaben in g ...
#24
23.4.16, 09:37
Sorry meine Frage war für @viperside76, ist aber an den Schluss gerutscht ohne Bezug ....
1
#25
23.4.16, 10:35
@Lunah: Wenn du rausrücken würdest, wo du lebst, könnte man dir besser helfen.
Die Seite von "red star yeast" ist aber lesenswert....auf English.
Ich habe länger darin rum gelesen, sehr gut gemacht.

Meine eigene Erfahrung: wenn man im Ausland lebt, muss man auch mal einfach mutig ausprobieren ;.))
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#26
23.4.16, 10:54
@Lunah: 
ich habe jetzt ein Tütchen Trockenhefe vor mir liegen. 
• Inhalt 7 g
• für 500 g Mehl
• entspricht 25 g frischer Hefe (vom Prinzip 1/2 Würfel frische Hefe, ja ich weiß,  der Würfel hat in D 42 g)😐
Ich hoffe, dir ein wenig geholfen zu haben.
Gutes Gelingen wünscht dir die wuestenhanni
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#27
23.4.16, 20:59
@Amante:Australien
@wuestenhanni: Danke, das war genau die Info nach der ich suchte. Jetzt kanns losgehen ! *freu*
#28
23.4.16, 22:07
@Lunah: 
ich habe das Rezept selbst noch nicht verwirklicht,  aber es ist in meinem "Backplan" gelistet. Morgen backe ich den Rhabarberkuchen, ebenfalls ein Rezept von der backfee44.
Dir wünsche ich gutes Gelingen und vor allem:Guten Appetit😋
♥liche Wochenendgrüße fliegen von Norddeutschland ins ferne Australien (deine Nacht ist ja leider bald um;-( )
#29
24.4.16, 00:12
@wuestenhanni:
Dann wünsche ich Dir schon jetzt recht guten Appetit beim Genießen des herrlichen Rhabarberkuchens! Ich habe in diesem Jahr noch keinen gebacken, aber das wird sich nächste Woche ändern - mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen, wenn ich nur daran denke! 😋

Schöne N8grüße von mir!
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#30
24.4.16, 10:24
👌 @backfee44: 
zwischen Teig vorbacken und Guss kommt ein Sonntagsgruß von mir. Über das Ergebnis berichte ich nach der Kaffeezeit
#31
24.4.16, 12:43
@Lunah: Kontaktiere doch mal "Blackbird1111"
Sie  lebt in Perth und berichtet immer mal, wie sie deutsche Zutaten oder Rezepte für Australien  managed.
Du findest sie oben durch die FM Suchfunktion.

Ich habe eine Weile in Canada gelebt. Da mussten wir auch ausprobieren, wie es  mit dem Backen klappen könnte.
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#32
7.9.16, 19:36
@backfee44: hurra, heute habe ich den Hefezopf gebacken und er ist mir tatsächlich gelungen, obwohl ich handwerklich beim Backen nicht so gut bin. Er sieht toll aus und schmeckt klasse. Anstatt Pflaumenkuchen gab es heute nachmittag frisch gebackenen Hefezopf mit Butter.  👌 Leeeeeecker!
An alle, die das Rezept noch nicht nachgebacken haben: unbedingt probieren, sonst verpasst ihr etwas.
Danke liebe backfee!😋

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