Ein vegetarischer Eintopf afrikanischer Art, der ohne großen Aufwand schnell zubereitet werden kann.

Eintopf nach afrikanischer Art

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Dieser raffinierte Eintopf nach afrikanischer Art, gelingt ohne großen Aufwand und schmeckt ausgezeichnet.

Zutaten

Für vier Portionen

  • 2-4 Stiele Koriander frisch
  • 2 EL Berbere (afrikanisches Gewürz) Harissa geht auch
  • 1 Limette
  • Salz
  • 300 g Zwiebeln rot
  • 400 g Batate (Süßkartoffel)
  • 2 Kochbananen
  • 300 g Tomaten frisch
  • 2 EL Erdnussöl
  • 1/2 L Gemüsebrühe
  • 400 g Tomaten passiert
  • 1 Dose Kokosmilch 400 ml

Zubereitung

  1. Zwiebeln putzen und grob würfeln, Batate putzen und grob würfeln, Kochbanane schälen und in nicht zu dünne Scheiben schneiden. Tomaten ebenfalls grob würfeln.
  2. Das Erdnussöl in einem größeren  erhitzen und die Zwiebeln glasig werden lassen, die Batate zugeben und weiter dünsten, dann die Banane dazugeben, etwas weiter dünsten lassen, zum Schluss die Tomaten zugeben.
  3. Mit der Brühe, der Kokosmilch und den passierten Tomaten ablöschen. Mit Salz und Berbere würzen. Das Ganze ca. 20 Minuten köcheln lassen.
  4. Von der Limette die Schale abreiben, dann halbieren und den Saft auspressen. Den Koriander von den Stielen zupfen und alles nach der Kochzeit unter den Eintopf mischen.
  5. Nochmal abschmecken und dann guten Hunger. 

Wir essen dazu meist noch Nanbrot oder Fladenbrot.

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5 Kommentare


#1
7.11.18, 21:36
Berbere hat nicht viel mit Harissa gemeinsam.... aber man kann es natürlich auch verwenden.
Koriander und Kokosmilch kenne ich aus der afrikanischen Küche gar nicht, möchte aber auch nicht in Frage stellen, dass durchaus ein schmackhaftes Essen entstehen kann.

Allerdings ist es nicht nach afrikanischer Art.
#2
7.11.18, 21:50
Wenn du das so meinst, dann ist das so. Ich habe es auch nur von einer Afrikanerin bekommen.
#3
7.11.18, 22:28
@Grashopper: 
Ist doch ok - ich habe keinen negativen Kommentar zu dem Rezept abgegeben und ja:
Ich meine es so, denn ich kenne die afrikanische Küche recht gut.
4
#4
8.11.18, 09:14
Gibt es denn "DIE afrikanische Küche" überhaupt? Ich glaube nicht, dass man von Marokko oder dem Suezkanal bis Kapstadt eine afrikanische Kochweise findet. Glaube aber außerdem, dass sich auch sich auch in Afrika die Küche international beeinflussen lässt. 
Ich gehe ab und zu in ein winziges afrikanisches Restaurant (muss zu meiner Schande gestehen, dass ich mir nicht merken kann, aus welchem afrikanischen Land der Betreiber und Koch stammt) und da wird Kokosmilch durchaus verwendet. 
Das Rezept klingt interessant: Tomate - Kokos - Limette: Die Kombination muss ich unbedingt einmal ausprobieren. Damit kann man bestimmt auch einer Suppe mit heimischen Kartoffeln einen exotischen Hauch geben. 
#5
10.11.18, 10:59
"Berbere ist eine scharfe Gewürzmischung, die in der äthiopischen und eritreischen Küche beheimatet...

Die ... Mischung unterliegt keinem einheitlichen Rezept, wesentliche Bestandteile sind aber Chilipfeffer, Ingwer, Zimt, Knoblauch, Gewürznelke, Koriandersaat, Piment, Ajowan sowie die getrockneten Früchte der Weinraute."

"Harissa ist eine aus dem Maghreb stammende, scharfe Gewürzpaste aus frischen Chilis, Kreuzkümmel, Koriandersamen, Knoblauch, Salz und Olivenöl. Heute ist Harissa in der gesamten nordafrikanischen Küche ... bekannt,"

Andere Namen für Koriander: "Arabische Petersilie, Asiatische Petersilie, Chinesische Petersilie, Indische Petersilie, ... Schwindelkraut"

[Quellen: Wikipedia]

Diese Mischungen sind sich doch schon recht ähnlich. Und man mag es kaum glauben -- Koriander ist in beiden enthalten.

Danke Grashopper für dies afrikanische Rezept mit Kochbanane und Schwindelkraut, was sich mit den anderen Zutaten spannend lecker liest. Da werd ich nächste Woche mal auf die Pirsch gehen. um einige der Ingredienzien zu erbeuten.

Gruß ~ molch :-)

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