Gaisburger Marsch - ein richtig guter Eintopf

Jetzt bewerten:
3 von 5 Sternen auf der Grundlage von

Zeit

Zubereitungszeit:
Koch- bzw. Backzeit:
Gesamtzubereitungszeit:

Der Gaisburger Marsch ist ein Klassiker der schwäbischen Küche.

Die Mengenangaben dürfen variieren.

Zutaten für 4 Personen

  • 1 Pfund Rindfleisch (Ochsenbrust oder Tafelspitz oder sonstiges Suppenfleisch)
  • 1/2 Pfund gekochte und geschälte Kartoffeln
  • 1/2 Pfund Spätzle
  • 1 Pfund buntes Gemüse (Karotten/Sellerie/Lauch/Blumenkohl/Bohnen) man kann hier variieren nach eigenem Gusto!
  • mindestens 1 Handvoll Petrsilie/Schnittlauch
  • ca. 2 L gute Rindsbrühe

Zubereitung

  1. Das Fleisch in kleine Würfel schneiden rundherum anbraten und in rund 3 L Wasser aufkochen und dann so ca. 1,5 Stunden simmern lassen, solange bis sie bissfest sind.
  2. Ca. 1/2 Stunde davor geben wir das ebenfalls gewürfelte Gemüse, die Spätzle und die Kartoffeln dazu.
  3. Vor dem Servieren die gehackten Kräuter dazugeben.

PS: Der Gaisburger Marsch ist auf Grund einer historischen Begebenheit entstanden. Zur damaligen Zeit mussten Angehörige ihre inhaftierten Familienmitgleider selbst verköstigen. Das Essen durfte aber nur in einem einzigen Gefäß ins Gefängnis gebracht werden. Findige schwäbische Hausfrauen machten aus der Not eine Tugend und packten Fleisch, Kartoffel, Spätzle und Gemüse in einen Topf.

Von
Eingestellt am

19 Kommentare


1
#1
13.3.12, 20:04
Danke!
Für´s Rezept und wieder mal den historischen Hintergrund.

Lieben Gruß
1
#2 wurst
13.3.12, 20:18
1. Fleisch im ganzen kochen,(dazu Knochen u. Suppengrün) Brühe fertig.
2.Warum 5 Liter Flüssigkeit?
3.Würzen nicht vergessen ;-)))
-5
#3 erselbst
13.3.12, 20:21
@wurst: ja warum eigentlich 5 liter flüssigkeit??? wer lesen kann ist vorne mit dabei!°
-6
#4 erselbst
13.3.12, 20:23
@wurst: erst mal selber nachmachen bevor man seltsame kommentare abgibt!!
2
#5 wurst
13.3.12, 20:33
Na 2 L gute Rindsbrühe und rund 3 L Wasser zum kochen vom Fleisch.

Und Zwiebelringe in etwas Butter gebräunt müssen auf jeden Fall drüber
1
#6 kreativesMaidle
13.3.12, 21:10
@erselbst: Jetzt muss ich abermal nachfragen, wer dir das Rezept verkauft hat???? Oder ist das die bayrische oder Sauerland Variante ??
Also:
Der Gaissburger Marsch ist kein Gemüseeintopf !!
Das Fleisch in kleine Würfel erst anbraten , dann 1,5 Std lang kochen und dann ist es bissfest??
Die Kartoffeln in Schale vorkochen und geschält und gewürfelt in die Brühe geben??
Das Gemüse, die Kartoffeln und die (fertig gekauften oder handgemachten ?) Spätzle dann noch eine halbe Stunde mitkochen lassen???
ALSO GANZ EHRLICH, DAS HAST DU NOCH NIE SELBST GEKOCHT UND DANN NOCH GEGESSEN!!! (#4) !!!
Sorry, das musste ich dir jetzt unverblümt mal so sagen.
#7
13.3.12, 21:48
Ich bin kein Schwabe, deshalb sind mir einige Besonderheiten der scjwäbischen Küche fremd. Die Kombination von Spätzle und Kartoffeln ist absolut nicht lecker - meiner Meinung nach. Was mich aber nicht daran hindert, dieses Rezept nachzukochen - ohne Spätzle. :o))
#8 erselbst
13.3.12, 21:53
@mops: unbedingt MIT spätzle--du wirst sehen das schmeckt sehr gut!!!
2
#9 wurst
13.3.12, 22:35
Aber die Spätzle separat zubereiten,und sozusagen als Beilage servieren.
-2
#10 erselbst
13.3.12, 22:35
@kreativesMaidle: 1. wo steht geschrieben dass es ein gemüseeintopf sein soll??
2. ich mache den so schon seit mehr als 20 jahren--und im winter ist es ein gern bestelltes essen aus meiner speisekarte-!! außerdem- wenn du richtig lesen kannst werden das gemüse/Kart./Spätzle nicht mehr gekocht sondern nur noch in die simmernde brühe gegeben.

also--nicht so voreilig urteilen!!!

PS : ich stelle grundsätzlich nur rezepte ein, die ich selbst gekocht habe--und das seit rund 20 jahren-!!brauche mir keines zu "kaufen"!!
4
#11 kreativesMaidle
13.3.12, 23:37
@erselbst: Liiiiiieber erselbst!
Als Schwäbin kann ich zumindest beurteilen , dass dein Gericht KEIN Schwäbischer Gaisburger Marsch ist, denn das viele bunte Gemüse hat garnix darin verloren !!!!!! sonst ist es ein Gemüseeintopf !!!!
Das Rezept für den ECHTEN Gaisburger geht so :
eine kräftige Rinderbrühe - Fleisch am Stück kochen (ohne vorher kleinzu schneiden und auch noch anzubraten)
wenig Suppengemüse (nur gelbe Rüben, etwas Sellerie und Lauch, etwas Petersilienwurzel) Lorbeerblatt, Pfefferkörner, Wacholderbeeren, Muskat, Pfeffer und Salz.
Die Kartoffeln werden roh geschält und kleingeschnitten und in der Fleischbrühe mit dem Suppengemüse zeitnah gekocht !!!
Die Spätzle sind selbergmacht! und werden erst kurz vorm Servieren dazugegeben. Die sollten im Biss kernig sein und nicht 1/2 std kochen oder simmern!!
Die in Butter g´schmälzten Zwiebeln und Schnittlauchröllchen sind ein absolutes MUSS.

Traditionsküche ist das Eine - Kreativität ist das Andere.
Aber dann mit einer anderen Bezeichnung.
Der Wirt der Gaststätte "Bäckerschmide " in Gaisburg aus dem 19. JHD. würde sich im Grab umdrehen.
Ausserdem war es einmal das Amtsantrittsessen des eh. dt. Bundespräsidenten Horst Köhler für mehrere Tausend Gäste.
" Als Schwob weiß mer so was nämlich"
1
#12 kreativesMaidle
14.3.12, 21:03
@erselbst:
wer austeilt ( und nicht nur hier beim Gaisburger Marsch, bei anderen Themen auch ..) muss auch mal einstecken !!!
Dein derber Ton ist vielleicht nicht immer so gemeint ??, aber auch nicht ok.
Hat mich bei #3 und #4 schon etwas geärgert !
Ansonsten bin ich eher friedlich :o)
#13 kreativesMaidle
9.4.12, 10:45
@erselbst:

Hab ein Kochbuch von Allgäuer Landfrauen bekommen da ist dein Rezept mit dem gewürfeltem und angebratenen Fleisch drin.

Allerdings werden auch in der allgäuer Ausgabe die Kartoffeln geschält und kleingeschnitten in der Brühe gekocht, und die selbstgemachten Spatzen kurz vor dem Servieren in das fertige Gericht gegeben.

Mich würde immer noch interessieren, wer dir das Rezept so wie du es vorschlägst, empfohlen hat.
#14 erselbst
9.4.12, 11:41
@kreativesMaidle: so wie beschreiben haben das schon meine mutter und meine großmutter, beides gestandene wirtinnen, gemacht.. der sinn dieses rezeptes ist ja, dass alles in einen topf kommt, so wie eben damals die frauen die anweisung des knastleiters umgesetzt haben. waren halt immer schon clever, die schwäbischen hausfrauen!! natürlich kann man mal mehr mal weniger gemüse nehmen. und der "trick" mit dem gewürfelten fleisch ist halt auch derjenige, dass es schneller gar wird als ein groes Stück. außerdem kann man dann auch mal beinscheiben oder wade oder "ochsenfetzten" hernehmen.
und noch etwas zu den kartoffeln. ich koche seit jahren keine salzkartoffeln mehr--nur noch pellkartoffel. und verwende diese mit schale. direkt unter der schale sind die meisten spurenelemente vorhanden. weshalb sollte man die wegschneiden?--gilt genauso bei äpfeln, die ich auch nie schäle. wichtig sit nur, dass man die kart. gut abbürstelt--und natürlich keine stark verschrumpelten hernimmt. probiere es aus, du wirst überrascht sein.
wenn ich z.b. bratkartoffel mache und diese mit gänseschmalz und einem hauch von gutem obstler brate ist das ein genuß. in meinem lokal wollen meine gäste nur noch diese art der zubereitung!!
schönen tag noch.
1
#15
9.4.12, 11:57
der im obrigen Kommentar versteckte Tip, Obstler an die Bratkartoffeln zu machen ist für mich der beste seit langem !!
1
#16 erselbst
9.4.12, 12:03
@Agnetha: danke für das kompliment
#17
9.4.12, 12:45
@erselbst
<ich koche seit jahren keine salzkartoffeln mehr--nur noch pellkartoffel. und verwende diese mit schale. direkt unter der schale sind die meisten spurenelemente vorhanden. weshalb sollte man die wegschneiden?--gilt genauso bei äpfeln, die ich auch nie schäle. wichtig sit nur, dass man die kart. gut abbürstelt--und natürlich keine stark verschrumpelten hernimmt>.

Das mache ich auch aus dem gleichen Grund, aber nur neue Kartoffeln mit Schale. Verwendest Du auch Winterkartoffeln mit Schale?
#18 erselbst
9.4.12, 15:25
ich mache das das ganze jahr über. nur bei besonders verschrumpelten kartoffeln nicht--die nehme ich für püree und dafür muß man kart. natürlich schälen. gilt natürlich auch für kart. suppe.
#19 kreativesMaidle
9.4.12, 15:36
@erselbst:
mit den Vitaminen und Mineralstoffen hast du absolut Recht.

Die Kartoffeln geschält IN der Brühe kochen gibt ein ganz anderes Aroma, und das gehört wie das Fleisch am Stück kochen halt zur schwäbischen Variante...
Und dein Rezept soll wohl eher ein EINtopf sein. ist ja auch ok. und schmeckt auf jeden Fall (was deine Gäste zu würdigen wissen!!)
Verdient aber nicht den Namen des schwäbischen Klassikers.
SOOO und nun mein lieber erselbst, nun lass uns mal wieder nett miteinander umgehen... ich wollte dir nix böses und lass mir auch was sagen... Man lernt schliesslich nie aus..
Schade dass du dich gerne so angegriffen fühlst.

Bei den neuen Kartoffeln ess ich die Schale auch gern mit, und der Hauch Obstler an den Brägele.. machst du den ganz am Schluß drüber ??? oder werden die die kartoffeln bevor sie in die Pfanne kommen damit "mariniert" ?
Ach ja .... was sind Ochsenfetzen ??
Danke für deine Tipps und für die Beantwortung meiner Fragen!

Verfasse einen Kommentar

Emojis einfügen