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Gegenstände von Rost befreien und pflegen

Die gereinigten und getrockneten Teile werden dann mit Sonnenblumenöl eingerieben. Dies verhindert, dass neuer Rost zu sprießen beginnt.
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Lesezeit ca. 2 Minuten

Ich habe alte Küchenhelfer wie Fleischwolf bis Ribisel Abrebbler zu Hause. Leider neigt Material aus Eisen bei nicht ausreichender Pflege dazu zu rosten. Oft betrifft es Knoblauchpressen, Kartoffelpressen, Pfannen, Geflügelscheren, aber auch Haushaltsscheren und Ziergegenstände wie gegossene eiserne Kerzenständer und Laternen. Dieser Tipp funktioniert auch bei Werkzeug wie Rohrzangen, Schrauben, Muttern etc., sprich Gegenstände mit erhöhtem Eisengehalt.

Gemein haben alle diese Gegenstände, die leicht Rost ansetzen, dass man sie nie in der Spülmaschine waschen sollte, sondern stets per Hand. Danach sofort mit Öl zu pflegen und gut trocknen zu lassen.

Benötigtes Zubehör

  • 1 Liter Wasser
  • 1 TL
  • 1 Schälchen Speiseöl z. B. Sonnenblumenöl
  • Küchenkrepp oder altes Geschirrtuch
  • Backblech
  • Kunststoffgefäß oder Edelstahlwanne

Rost von Gegenständen entfernen - so geht's

  1. Im Wasser löst man die Zitronensäure auf und leert es in ein Kunststoffgefäß oder eine Edelstahlwanne.
  2. Darin legt man die verrosteten Teile ein. Ein Fleischwolf z. B. sollte ganz zerlegt werden und so in die Säure eingelegt werden.
  3. Einlegedauer: Manche Teile sind schon nach ca. 2 Stunden ohne mühsames Schrubben vom Rost befreit. Andere Teile belässt man über Nacht im Zitronensäurebad. Dieses Wasser soll dann angeblich elektrischen Strom leiten können.
  4. Danach wird per Hand alles mit klarem Wasser und eventuell Bürste abgewaschen. Ich habe dazu eine Gemüsebürste zweckentfremdet.
  5. Dann kurz mit einem alten Geschirrtuch abtrocknen und die Teile auf ein altes Geschirrtuch oder Backblech, welches mit Küchenkrepp ausgelegt ist, legen. Vorsicht: Bitte nicht auf die Arbeitsflächen ablegen, denn der Rost kann dort Flecken hinterlassen!
  6. Nun alle Teile gründlich mit einfachem Speiseöl einreiben. Das funktioniert gut mit Küchenkrepp. Die Gewinde verdienen da besondere Aufmerksamkeit. Diese reibt man mit einem Pinsel gründlich mit Öl ein. Diese fehlende Pflege mit Öl ist übrigens auch der Grund, warum sich manche Gewinde nicht mehr öffnen lassen! Übrigens löst sich auch sehr alter Schmutz, der sich im Gewinde befinden kann, durch das Öl deutlich leichter als durch eine Reinigung allein mit Wasser. Auch hier beim Einpinseln bitte mit Gefühl! Vorsicht: Rostspritzer können hier Kleidungsstücke, Tisch usw. verunreinigen!
  7. Die eingefetteten Teile lässt man auf Küchenkrepp über Nacht ruhen. Die saugen dann ganz schön, was auf. (Würde man die Teile nun lufttrocknen lassen, ohne mit Öl zu pflegen, würde über Nacht der Rost wieder wuchern. In diesem Fall wieder in die Säure einlegen und bei Punkt 3 weitermachen).
  8. Am Tag darauf wischt man mit Küchenkrepp möglichen Überschuss ab.
  9. Danach kann man die Küchenhelfer wieder zusammenbauen. In Zukunft sollte man diesen Gegenständen dann immer wieder nach der Reinigung eine Abreibung mit Öl vergönnen.

Probiert es aus. Es hilft und es wirkt. Wenn allerdings einmal ein Gegenstand Rost gefangen hat, kriegt ihr den nicht mehr ganz weg. Das Teil ist dann infiziert.

Wer sich nicht sicher ist, sollte wie immer an unauffälliger Stelle, falls es so eine gibt, einen Test machen. Und wie immer auf eigene Verantwortung! Das mit dem Zitronensäurebad wird auch im Labor mit Metallteilen der Rost angesetzt haben, so gehandhabt. Die Abreibung mit Öl macht man als vorbeugende Maßnahme in Großküchen z. B. bei Gugelhupf- und anderen Backformen.

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