Thunfischpizza mit Buchweizenmehl - glutenfrei und trotzdem lecker.
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Glutenfreie Thunfischpizza mit Buchweizenmehl

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Auf Weizen verzichten? Glutenfreie Speisen zubereiten? Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich mit diesem Thema einmal beschäftigen müsste. Aber jetzt doch! Da geht das "Gesuche" und Ausprobieren los. Buchweizenmehl - da hatte ich in meiner Kindheit eine nicht so gute Erfahrung mit gemacht.

Aber jetzt bin ich über ein glutenfreies Rezept "gestolpert" und habe gelesen, der "herzhafte" Geschmack des Buchweizens, würde gerade für Pizza gut passen. Pfannkuchen hatte ich zuvor damit gebacken ... das kam leider nicht so gut an, da diese bei uns immer süß verspeist werden. Buchweizen + süß = nicht so gut. Aber Pizza? Ja, das könnte funktionieren. Das Mehl hatte ich ja schon - wollte es auch nicht wegschmeißen!

Zutaten

Teig (für ca. 4 kleine runde Pizzen)

  • 16 g Trockenhefe (oder 1 Würfel frische Hefe)
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 40 ml Olivenöl
  • 500 g Buchweizenmehl

Belag

  • gewürzte Tomatensoße/Pizzasoße (selber abschmecken oder fertig gekauft)
  • viel Oregano (getrocknet)
  • Thunfisch (nach Geschmack)
  • Mozzarella Käse
  • Olivenöl

Die Zutaten klingen jetzt vielleicht etwas mager und nicht so aufregend für euch - da könnt ihr natürlich variieren und noch andere Zutaten verwenden, je nach Geschmack und Lust! Bei der Thunfischpizza würden auch noch sehr gut Zwiebelringe passen.

Zubereitung

  1. Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und mit Handrührgerät und Knethaken (wer hat Küchenmaschine) zu einem Teig verkneten, mit den Händen nachkneten und zu einer Kugel formen. Etwa 1 Stunde den Teig ruhen lassen.
  2. auf 200 Grad vorheizen.
  3. Den Teig dann dünn ausrollen, Form beliebig, ich mache gerne runde oder ovale Pizzen, pro Person eine. Man kann aber natürlich auch ein Blech ganz damit auslegen. Ich gebe den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Unter jede Pizza werden ein paar Tropfen Olivenöl gegeben.
  4. Nun werden die Pizzen mit der Pizzasoße bestrichen, darauf wird dann der vorher abgetropfte Thunfisch verteilt, dann gibt man großzügig getrockneten Oregano darüber. (Nicht sparen, das ist das wichtigste Gewürz einer Pizza).
  5. Zum Schluss wird nach Belieben der Mozzarella Käse auf der Pizza verteilt und die Pizza mit etwas Olivenöl beträufelt.
  6. Pizza auf unterster Schiene ca. 10 Minuten backen. (Zeit kann je nach Ofen ein bisschen variieren).

Wie schon oben erwähnt: Zutaten ganz nach Geschmack wählen! Ich mache mir auch sehr gerne frische Tomaten, Knoblauch, Rucola und/oder Basilikum, Zwiebeln ... darauf.

Ergebnis: Eine wirklich sehr gut schmeckende glutenfreie Pizza.

Ich empfehle am Belag nicht zu sparen, sonst kann es evtl. etwas trocken schmecken und der Geschmack des Buchweizens kommt zu sehr durch.

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15 Kommentare

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#1
17.2.16, 13:04
Danke für das Rezept, es liest sich sehr lecker,ich leite es auch weiter an eine Bekannte,die an Zöliaki leidet,sie wird sich sehr freuen.
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#2
17.2.16, 13:20
Das Rezept hört sich sehr lecker an. Das können auch Leute zubereiten die nicht auf Gluten verzichten müssen. Es passt aber auch noch als Belag Tomate, Ananas oder Pilze dazu. Das kann jeder so machen wie er möchte. Es kann auch jede Pizza verschieden belegt werden.
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#3
18.2.16, 15:49
Buchweizenmehl + süß geht aber sehr wohl! Denk mal an die berühmte Preiselbeertorte aus der Lüneburger Heide. Die wird mit Buchweizenmehl gebacken -sehr lecker!
Dein Pizzarezept gefällt mir aber auch sehr gut!
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#4
18.2.16, 16:33
Ganz ehrlich Henrike... ich kann es voll und ganz nachempfinden. Bislang habe ich Buchweizen (als Mehl) auch eher gemieden. Durch deinen Rezeptvorschöag werde ich es aber demnächst mal ausprobieren. Wir hatten hier die Tage auch Pizza (allerdings vom Schär Universalmehl), und wir waren Beide nicht wirklich angetan vom Ergebnis. (War die reinste Gummipampe. - Obwohl ich schon deutlich weniger Mehl, als normal angegeben genommen hatte.) Deshalb kann ich dies nicht empfehlen. Wäre dein Tipp etwas früher gekommen, hätte ich mich zuvor nicht so abgemüht. :-( Dafür aber dann beim nächsten Mal ebend...! ;-) Danke!
#5
18.2.16, 18:09
@Maeusel: diese Preiselbeertorte kenne ich leider nicht :)
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#6
19.2.16, 09:56
Das Rezept hört sich prima an. Wäre auf jeden Fall eine Möglichkeit, wenn meine Schwägerin zum Essen vorbei kommt. Da wird's immer schwierig, etwas Glutenfreies zu finden (schonmal glutenfreie Gemüsebrühe oder Sojasoße gesucht? Gibt's beides - ist aber echt schwer zu finden...)

@Henrike:
Noch ein Tipp: bei einer "echten" Pizza kommt der Käse direkt auf die Tomatensoße - dann erst der sonstige Belag! Das schmeckt tatsächlich besser als eine "überbackene" Pizza!
Und Oregano kommt eigentlich erst nach dem Backen drauf, sonst verbrennt er zu sehr.
#7
19.2.16, 11:24
Tello fix ist ne Glutenfreie Gemüsebrühe,gibt es bei uns beim Metzger.kauf ich auch als Suppenbasis.Die haben auch ne glutenfreie Bratensosse,
#8
19.2.16, 13:20
@Krimifan: Danke für den Tipp! An den Metzger hätte ich nun wirklich nie im Leben gedacht, um Gemüsebrühe zu kaufen!
Ich hab dann zum Glück noch "Knorr Bouillon pur" gefunden. Das ging auch (ist zumindest vertragen worden - das ist das Wichtigste!)
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#9
19.2.16, 22:43
@Chaos_Queen: wenn du mit Absätzen schreiben würdest, wäre es nicht so anstrengend, deinen langen Text zu lesen.
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#10
19.2.16, 23:00
Danke...

Sofern ich nochmal Etwas schreibe zukünftig, werde ich es beherzigen!
#11
20.2.16, 03:15
@Watershed: das mit dem Käse klingt gut und werde ich mal probieren. der Oregano verbrennt bei mir allerdings nie, da ist ja der Käse drüber ist :). Man kann den Oregano auch direkt auf die Tomatensoße geben. So staubtrocken obendrüber würde er mir nicht schmecken.
#12
20.2.16, 16:25
@Henrike:
Ja, Oregano direkt in die Soße geben ist auch gut (oder halt verschiedene ital. Kräuter).
Keine Bange, Oregano trocken oben drüber ist auch lecker! ;-) Das machen die meisten Pizzabäcker ja auch so!
#13
16.9.19, 23:23
Dachte immer, dass ich alles vertrage. Aber seit einigen Jahren habe ich chronische gesundheitliche Probleme, darunter ständige Muskelschmerzen, Steifheit und Bauchschmerzen. Ich war fast arbeitsunfähig und das mit 30. Nach einigen Wochen in Asien (kaum Milch oder Weizenprodukte) war das alles plötzlich weg - obwohl ich mir dort eine massive Magen-Darm-Erkrankung zugezogen hatte. Als ich zu Hause wieder vermehrt Brot aß kamen die Bauch- und Muskelschmerzen wieder, von einer Tasse Kakao bekam ich innerhalb von wenigen Stunden einen furchtbaren Blähbauch und Pickel, von einer Brezel zum Frühstück sank mein Körpergefühl in einer halben Stunde von morgendliche Hochform zu grippeähnlichen Symptomen. Ich habe bestimmt keine testbare Zöliakie, aber an mir zeigt sich scheinbar auch, dass der Mensch die größte Zeit der Evolution nicht mit dem Verspeisen von stark stärkehaltigen Produkten verbracht hat... Nicht jeder reagiert heftig, aber wenn man das Zeug eine Weile meidet, bemerken viele eine positive gesundheitliche Entwicklung.  Buchweizen funktioniert super für mich, das Rezept probiert ich nächste Woche gleich aus :)! 
#14
16.9.19, 23:34
#18:
Tut mir wirklich leid, dass es dir schlecht geht.
Aber warum sollte(n) deine Unverträglichkeit(en) nicht überprüfbar sein?
Hast du mal bei deinem Hausarzt nachgefragt?
#15
15.4.20, 12:20
Hallo Jeannie
Leider kommt das immer häufiger vor, dass Tests ins Leere laufen. Getestet- alles OK, aber die Probleme bleiben. Lacrosse und Gluten stark reduziert- Probleme weg. Auch der Arzt könnte das nur mit der Kummulierung erklären. Einfach erst Mal auf das berühmte Bauchgefühl hören.

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