Rezept für einen Hefe-Osterzopf - mal ohne Rosinen: Der fertig gebackene Zopf.
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Hefe-Osterzopf - mal ohne Rosinen

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Zeit

Zubereitungszeit:
Koch- bzw. Backzeit:
Ruhezeit: 2 Std. 15 Min.
Gesamtzubereitungszeit:

In diesem Jahr habe ich mal diesen tollen Osterzopf statt mit Rosinen mit Choco-Chunks gebacken, und er ist ganz wunderbar geworden. Das Rezept ist durch die langen Ruhezeiten des Hefeteiges ziemlich zeitaufwendig, aber es lohnt sich auf alle Fälle. Das Ergebnis - ein lockerer, sehr leckerer Osterzopf!   

Zwar ist er ein wenig dunkel geworden, aber trotzdem nicht trocken, was ich eigentlich befürchtet hatte. Beim nächsten Mal werde ich ihn aber trotzdem kurz vor Ende der Backzeit mit Backpapier abdecken.  

Für alle, die diesen Zopf gern nachbacken möchten, denn er schmeckt nicht nur an Ostern, und außerdem ist ja nächste Woche auch noch „Kleinostern“, falls ihr das kennt? 

Zutaten

Für den Hefeteig

  • ½ Würfel Hefe
  • 80 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 2 EL warmes Wasser
  • 500 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 200 ml warme Milch
  • 1 Eigelb
  • 100 g flüssige Butter
  • 100 g Choco-Chunks (oder Schoko-Tröpfchen)

Zum Bestreichen und Bestreuen

  • 1 Eiweiß und 1 EL brauner Zucker (besser Hagelzucker, aber den hatte ich nicht)

Zubereitung

  1. In einer Schüssel wird zuerst die Hefe mit etwas Zucker und 2 EL warmem Wasser verrührt, dann siebt man etwas Mehl darüber und lässt diesen Vorteig etwa 15 Minuten gehen.
  2. Danach gibt man das restliche Mehl, den Zucker und Vanillezucker, das Salz, die warme Milch, das Eigelb und zum Schluss die flüssige Butter dazu und verknetet alles zu einem Hefeteig, bis er sich vom Schüsselrand löst.
  3. Dann formt man daraus eine Kugel, legt diese abgedeckt in eine gefettete Schüssel und lässt diese ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen.
  4. Danach wird der Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche vorsichtig durchgeknetet und dabei werden die Schokotröpfchen eingeknetet.
  5. Der Teig wird nun in 3 gleiche Portionen geteilt, diese werden zu gleichlangen Strängen geformt und zu einem Zopf geflochten.
  6. Den Zopf legt man auf ein mit Backfolie oder Backpapier belegtes Blech, deckt ihn mit Frischhaltefolie ab und lässt ihn nochmals ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen.
  7. Der Backofen wird auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorgeheizt.
  8. Nach der Gehzeit wird der Hefezopf dann mit dem Eiweiß bestrichen und mit Zucker bestreut in den Ofen geschoben (durch das Eiweiß bekommt er einen schönen Glanz).
  9. Die Backzeit beträgt etwa 30 Minuten im vorgeheizten Ofen.

Danach auf einem Kuchengitter etwas abkühlen lassen, bevor er angeschnitten wird.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken und Genießen!

Das Rezept gelingt garantiert, der Hefeteig geht ganz wunderbar auf, wenn man die Ruhezeiten und Zutaten genau einhält!

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6 Kommentare


#1
19.4.17, 10:29
Ich brauche keine "Ausrede", um zu backen, denn ich liebe Backen und vor allen Dingen liebe ich Hefeteig! Dein Hefezopf klingt sehr gut und vor allen Dingen ......... er ist ohne Rosinen! Backe ich auf jeden Fall nach. Man könnte statt der Schokotropfen auch Schoki-Reste nehmen, die man noch von Ostern über hat und diese klein gehackt in den Teig geben. Außerdem kann man die Oberfläche mit einem mit etwas Milch verquirlten Eigelb bestreichen und gehobelte Mandelblättchen drüber streuen. Die kann man aber auch gut weglassen, weil der Kuchen durch das Bestreichen mit dem Eigelb einen schönen Glanz und eine schöne Farbe angenommen hat.
Egal welche Variante - lecker wird er auf jeden Fall........ 😋
Ach, übrigens: man kann den Rohteig auch in 10 Portionen teilen und zu Brötchen formen, dann hat man Schokobrötchen!
Und noch was: man kann die Schokolade ganz weglassen und stattdessen Zitronenabrieb in den Teig geben, die Oberfläche dann mit Puderzuckerguss (Zitronensaft mit Wasser vermischt) bestreichen. Auch sehr lecker!
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#2
19.4.17, 11:06
Nichts für ungut - ich wollte Dein Rezept nicht zerpflücken. Das Grundrezept ist sehr gut (von mir 5 Sterne dafür). Ich wollte hier nur aufzeigen, dass man dieses je nach Gusto auch mal variieren kann. 😉

 
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#3
19.4.17, 13:46
Osterzopf mit Schokolade - da hätten unsere Enkelkinder, die Ostern alle hier waren, sich gefreut!
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#4
19.4.17, 16:03
@lakshmi:
Wieso "Ausrede"? - Du meintest doch sicherlich "Anlass" oder?
Übrigens sind die Tipps, die Du aufgezeigt hast, auch sehr gut. Man kann dieses Rezept natürlich ganz nach Belieben variieren! 😄
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#5
19.4.17, 18:20
@backfee44: 
Also, einen bevorstehenden Anlass kann man auch gut als Ausrede vor sich selbst benutzen, um sich Süßes in Form von Selbstgebackenem einzuverleiben. Ich brauche weder das Eine, noch das Andere, weil ich immer backe, wenn mir danach ist - und natürlich verwöhne ich gerne die Familie! Ich stelle eigentlich jeden Sonntag Kuchen auf den Tisch und bei einem besonderen Anlass darf er schon gar nicht fehlen - und mit einem Hefezopf kann ich meinen Lieben mehr Freude bereiten als mit jeder großartigen Torte (außer natürlich mit einem Erdbeerkuchen und Schlagsahne!).
Dein Hefezopf kommt nächsten Sonntag dran. Ich freue mich schon drauf .... 😜  
Flower Power forever........
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#6
20.4.17, 13:10
mir gefällt die Idee, Rosinen durch Schokolade zu ersetzen, nicht nur bei Gebäck sondern auch im Müsli und im Studentenfutter   :o)

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