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Schneller Kuchen - Heidelbeerwähe

Heidelbeerwähe - ein leckerer, schneller Kuchen

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Dieser Kuchen ist schnell gemacht, wenn mittags die Freunde anrufen und sagen, dass sie Lust hätten, so um Vier vorbeizukommen. "Und macht euch bloß keine Umstände... Tasse Kaffee reicht!"

Das weckt bei manchen Menschen sofort den Back-Ehrgeiz. Wenn man Blaubeeren im Haus hat und ein paar einfache Zutaten, steht der Kuchen in 45 Minuten auf dem Tisch. Keine Blaubeeren? Man kann jedes Obst nehmen, zur Not getrocknete Aprikosen, kurz eingeweicht, oder zwei geraspelte Apfel und ein paar Rosinen.

Zutaten für den Teig

  • 100 g Butter
  • 250 g Mehl
  • 1/2 EL Essig ( dadurch geht der Teig schön auf )
  • 1 Eigelb
  • 1/2 TL Salz
  • 120 ml kaltes Wasser

Zubereitung

  1. Zuerst raspelt man die kalte Butter auf das Mehl und verreibt es, bis man Krümel hat. Danach fügt man Wasser, Essig und das Salz hinzu und verknetet alles.
  2. Man bemehlt ein großes Brett und rollt den Teig aus.
  3. Man legt eine Springform mit dreiviertel des Teiges aus. Aus dem restlichen Teig formt man eine Rolle und drückt sie als Rand in die Springform.
  4. Mit dem verrührten Eigelb bestreicht man den Teig.
  5. Im auf 200 Grad vorgeheizten , backt man die Wähe10 Minuten vor.
  6. Der Teig wird mit einer Gabel mehrmals angepiekt.

Während des Vorbackens vermischt man:

  1. Man nimmt den vorgebackenen Boden heraus aus dem Ofen, verteilt 300 g Blaubeeren darauf.
  2. Jetzt gießt man die Ei-Sahne-Zucker-Mischung darüber und backt 25 Minuten, dann ist die Wähe goldbraun.

Info

Ja, ihr habt richtig gelesen, in die Teigmischung kommt kein Zucker und keine Eier - erst obenauf in den Guss.

Das Wort "Wähe" ist schweizerischen Ursprungs. Ursprünglich war es eine Resteverwertung. Der Teig, der bei der Brotherstellung übrig blieb wurde flach gedrückt, der Rand verhinderte das Auslaufen des feuchten Belags.

Und dann belegte man die Wähe mit den Resten, die man so hatte. Ein wenig Obst, manchmal Kartoffeln, Zwiebeln oder Lauch.

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