Kartoffel Dip - "Patata Skordalia"

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Dieser Kartoffel Dip stammt ursprünglich aus der bäuerlichen griechischen Küche, heißt "Patata Skordalia" (Kartoffeln-Knoblauchzubereitung), und wird gern zu gekochtem Löwenzahn "Radikia" gegessen.

Ich habe das Rezept auf meine persönlichen Belange angepasst.

Die Zutaten für eine Person

  • 2 mittelgroße, geschälte und gekochte mehlige Kartoffeln
  • 1 mittelgroße gehackte Knoblauchzehe (um Himmels Willen nicht quetschen, sonst könnte es bitter werden)
  • 1 gehackte, kleine Chilie
  • 4 entkernte und gehackte Kalamata-Oliven
  • Saft einer 1/4 Zitrone
  • 5 bis 6 zerdrückte Körner (eingelegten) grünen Pfeffers
  • Salz (nach geschmack)
  • Frischer Thymian
  • Wasser (zu gleichen Volumen wie die Kartoffeln)
  • Olivenöl (Hälfte des Volumenanteils des Wassers)

Katroffeln, Wasser, Olivenöl, Zitronensaft und Salz in ein Gefäß geben und mit einem Purrierstab so lange pürrieren, bis eine Creme mit zäher Konsistenz entstanden ist. (Wer keinen Pürrierstab hat, kann die Zutaten auch in einen Mörser geben und so lange mörsern bis das gleiche Resultat erreicht ist. Meine Mutter hat das nur so gemacht, weil sie kein Vertrauen in die ganze "neumodische" Technik hatte)

Anschließen die restlichen, gehackten Zutaten zur Kartoffelcreme zugeben und gleichmäßig unterrühren, so dass überall was hinkommt.

3 Stunden abgedeckt zum Durchziehen in den Kühlschrank geben. Fertig!

Ich esse es gern zu frisch gebratenen Frikadellen oder abends beim Fernsehen als Dipp mit Brotchips.

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Themen: Lachs dipp, Dip

10 Kommentare


1
#1
14.12.12, 09:26
So einen Kartoffel Dip kenne ich noch nicht......klingt aber sehr lecker.....
wird ausprobiert.....bin gespannt.... danke und lG
#2
14.12.12, 09:37
Kalamata-Oliven,sind das besondere oder ganz einfache Oliven? Würde gerne mal ausprobieren,klingt ganz lecker.Freue mich auf die schnelle antwort,Danke
#3
14.12.12, 09:37
@ billebille

...aber vorsicht mit dem Knofi....Ich habe es nicht grundlos nur für eine Person berechnet :)))
7
#4
14.12.12, 09:51
@ anchenmaus

Kalamata-Oliven, stammen aus der gleichnamigen Gegend Kalamata in Griechenland, und sind besonders schmackhaft, und relativ groß im Vergleich zu anderen Oliven. Dafür lasse ich alle anderen stehen, egal woher.

Übrigens haben die Oliven ihren Namen nicht von der Gegend, sondern die Gegend ihren Namen durch die Oliven, die Sorte Kalamon erhalten.
1
#5
14.12.12, 09:54
@konsti22
:)) ja danke dir, werd's beachten....:))
#6
14.12.12, 09:55
das klingt sehr lecker. Ich kann mir das super auf ne Scheibe Schwarzbrot vorstellen.
1
#7
14.12.12, 10:12
@ Eifelgold

Es schmeckt sogar zu Pell- und Ofenkartoffeln.
3
#8
14.12.12, 10:25
Danke Dir konsti,

ein herrliches Rezept, wird sofort in meine Standards aufgenommen. Ich kaufe auch nur Kalamata-Oliven, sind die Besten, dachte bisher auch sie haben ihren Namen von der Gegend, also umgekehrt .... wie so oft .... danke, wieder dazugelernt..;-)))
1
#9
16.12.12, 12:35
Skordalia ist eine typisch griechische Beilage und wird oft zu frittiertem und paniertem Kabeljaufilet serviert.

Wenn man keine Zitrone hat, kann man auch guten hellen Essig nehmen.
Es sollte aber richtig knoblauchig sein.
Ich kenne es mit viiiiieeel Knoblauch, oft mehr als in Tsatsiki drin ist.
Also nicht vorm Vorstellungsgespräch verzehren.
3
#10
16.12.12, 13:10
@ Boxi

Du hast Recht. Knoblauch gehört jede Menge rein...bis es aufder Zunge perlt. :D
Als gebürtiger Grieche weiß ich das natürlich, und wenn man in einem griechischen Gebirgsdorf lebt und nur alle Jubeljahre einmal mit Menschen zusammekommt, die man nicht kennt kann man das auch so zubereiten und essen.

Hier allerdings, wo ich täglich mit Freunden und Kollegen zusammenkomme, nehme ich weniger Knoblauch. Zur geschmacklichen Anreicherung habe ich mir stattdessen die anderen kleingehackten Zutaten einfallen lassen.

Den Zitronensaft würde ich niemals durch andere Säure ersetzen. Dann lasse ich es lieber ganz. Allerdings habe ich immer Zitronen im Haus, wei lich sie für sehr viele Gerichte benötige.

In der ursprünglichen Skordalia is tübrigens auch kleingehackter Dill drin. So haben sie meine Mutter und meine Großmütter immer zubereitet.

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