Für dieses Marmeladenrezept wird kein Gelierzucker benötigt. Die Konsistenz der Marmelade ist dennoch wie gewohnt.
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Marmelade ohne Gelierzucker kochen

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Zubereitungsdauer

Koch- bzw. Backzeit

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Gesamt

Bei meinem Tipp ist ein bestimmter Mindest-Zuckeranteil für den Gelierprozess nicht notwendig. Jeder kann soviel oder so wenig Süßungsmittel verwenden, wie es seinem persönlichen Geschmack entspricht. Es gibt viele Süßungsmittel im Handel wie Rohrzucker, Süßstoffe, Erythrit, Agavendicksaft, Kristallzucker und bestimmt noch viel andere.

In meinem Tipp verwende ich Tortenguss als Geliermittel. Es können aber auch Maisstärke oder Apfelpektin von Biovegan Konfitura aus den Bioladen verwendet werden. Wer Schimmelbildung befürchtet kann eine Einmach-Hilfe von Dr. Oetker verwenden. Für meinen Tipp habe ich Apfelsinensaft, Kiwi- und Bananenmus verwendet. Es sind natürlich auch viele andere Früchte verwendbar.

Zutaten

  • Apfelsinen (Saft, 650 ml)
  • Kiwi und Bananen (Püree, 250 ml)
  • 100 ml Wasser
  • Zucker nach Wahl, hier im Rezept 150 g
  • 3 Tütchen Tortenguss klar, je 12 g
  • etwas Zimt

Zubereitung

  1. Zunächst werden Twist-Off Gläser mit Spülmittel gereinigt und nachgespült. Die Gläser und Deckel werden parallel während der Marmeladenzubereitung in einem Topf mit kochendem Wasser sterilisiert.
  2. Die Apfelsinen waschen, halbieren und mit einer Zitronenpresse auspressen. Die Kiwis waschen, schälen, harte Teile herausschneiden und mit einem Handpürierstab pürieren. Bananen schälen und pürieren. Bei den Bananen habe ich etwas reifere Früchte verwendet.
  3. Nun hatte ich 650 ml Apfelsinensaft und 250 ml Kiwi- und Bananenpüree. Zusammen mit dem Wasser ergibt dies eine Menge von 1000 ml, für die ich drei Tütchen Tortenguss benötige. In ein Twist-Off Glas fülle ich ca 50-80 ml Flüssigkeit. Das Tortengusspulver wird eingestreut und wer möchte, kann noch etwas Zimt hinzugeben.
  4. Das Glas wird verschlossen und zu Beginn vorsichtig geschüttelt. Wenn sich das Pulver in der Flüssigkeit gelöst hat, kann man stärker schütteln. Der Vorteil ist, dass sich keine Klumpen bilden und der Zimt so gut vermischt wird. Danach wird alles in einen Topf umgefüllt. Das Mischglas kann man mit etwas Wasser ausspülen. Jetzt wird der Zucker zugesetzt und eingerührt. Ich habe 150 g Zucker verwendet. Die Zuckermenge hängt auch von dem Fruchtzuckergehalt der Früchte ab. Nach meinen Erfahrungen nimmt die Süße nach dem Kochvorgang etwas ab, es kann also vorher etwas süßer sein. Diesen Zusammenhang probiert jeder am besten für sich selbst aus.
  5. Der Topf wird unter ständigem Umrühren erhitzt, damit das Kochgut nicht anhängt. Wenn die Kochtemperatur fast erreicht ist, spürt man beim Rühren, dass der Gelierprozess beginnt. Der Kochvorgang wird beendet, wenn das Kochgut leichte Blasen bildet, ähnlich wie beim Tortenguss sonst.
  6. Die sterilisierten Gläser kann man mit einer großen Gabel aus dem kochenden Wasser nehmen. Hierzu wird die Gabel in das Glas geschoben und es wird durch leichtes Schrägstellen geleert. Dann kann man das leere Glas mit der Gabel anheben und kopfüber auf einem vorbereitetem Zellstoff abstellen. Mit den Deckeln verfährt man genauso.
  7. Die Marmelade wird (evtl. mit einem Trichter) bis ca. 1 cm unter dem Rand in das Glas gefüllt. Danach den Deckel aufsetzen. Wegen der Wärme kann beides mit einem Schwammtuch gehalten werden. Das Glas für ca. fünf Minuten auf den Kopf stellen.

Solange die Gläser geschossen bleiben, ist die Marmelade mindestens ein Jahr lang haltbar. Geöffnet sollte sie innerhalb einer Woche verbraucht werden. Dabei immer einen sauberen Löffel verwenden. Wenn man kleinere Gläser verwendet, sollte das kein Problem sein. Die Konsistenz sollte wie gewohnt sein. Bei der Verwendung von Maisstärke war meine Marmelade etwas fester. Man muss die Menge ausprobieren. Bei der Speisestärke von Dr. Oetker habe ich die angegebene Menge für Fruchtgrützen verwendet. Die Zubereitungsdauer hängt natürlich wesentlich von den Früchten ab, die man verwendet. Wenn man aus bereits fertigem Saft ein Gelee macht, geht das sehr schnell.

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