Maulwurf vertreiben - 3 Tipps | Frag Mutti TV

Jetzt bewerten:
4,2 von 5 Sternen auf der Grundlage von

Da der Lebensraum des Maulwurfs, wie naturbelassenen Wiesen, seltener geworden ist, findet man ihn immer häufiger in heimischen Gärten wieder. Nicht immer zur Freude des Gartenbesitzers. Da der Maulwurf gerne und viel gräbt, kann er auch die eine oder andere Pflanze durch Ausgraben beschädigen. Er ist jedoch ein reiner Fleischfresser.

Die Erde der Maulwurfshügel, sollte man sammeln und zur Aufzucht von Jungpflanzen verwenden, denn diese Erde ist von ganz besonderer Qualität.

Der Maulwurf zählt mittlerweile schon zu den gefährdeten Tierarten. Daher möchte ich dir heute 3 tierfreundliche Möglichkeiten vorstellen, um den Maulwurf zum Umziehen zu bewegen.

1. Ultraschall-Maulwurfschreck

Die erste Methode ist der Ultraschall-Maulwurfschreck - dieser funktioniert mit Solar oder auch mit Batterien. Zusätzlich zum Ultraschall, wird dieser durch Vibration verstärkt. Das verwirrt die Orientierung des Maulwurfs und er sucht daraufhin das Weite.

Diese Ultraschallgeräte sollte man jedoch nur unter Rücksicht auf die nah angrenzenden Nachbarn einsetzen, denn sie geben, je nach Gerät ,oft einen sehr lang gezogenen, monotonen und daher störenden Ton von sich.

2. Zweige der Thuje

Die zweite Methode wären die Zweige der Thuje, auch Lebensbaum genannt, beim Frühjahrsschnitt aufzuheben und diese zu verwenden. Denn bei ihrem Geruch sucht der Maulwurf das Weite.

In allen Löchern, die man unter den Maulwurfshügeln findet, steckt man einen frischen Zweig ca. 5 cm tief hinein. Da diese Löcher zur Belüftung der unterirdischen Behausung des Maulwurfs dienen und der Maulwurf eine überaus feine Nase hat, verlässt er diesen Bau freiwillig. Sollte er neue Belüftungsgänge graben, werden auch in diese die Zweige der Thuje gesteckt.

3. Thujenbrühe

Aus den Zweigen der Thujen kann man sich als 3. Möglichkeit eine Brühe machen.

In einen großen Topf kommen die Zweige, diese werden ca. 10 cm mit Wasser bedeckt und 30 Minuten gekocht. Danach abseihen und in Flaschen abfüllen. Die Zweige können 2 mal ausgekocht werden. Beim zweiten Mal Aufkochen verfärbt sich die Brühe rötlich. Nach dem Abkühlen, gießt man diese Brühe unverdünnt - pro Maulwurfloch ca. 250 ml - direkt ins Loch.

Trotz allem Ärger sollte man nicht vergessen, dass der Maulwurf eine Unmenge an Insekten und deren Larven und Eier vertilgt. Davon frisst er täglich ca. die Menge seines halben Gewichts. Auch sorgt er für eine Durchlüftung des Erdreiches.

Mir persönlich gefallen die Anwendungen mit den Thujenzweigen und der Thujenbrühe am besten. Denn sie sind wirkungsvoll und machen keinen Lärm.

Ich hoffe, mit meinen Tipps geholfen zu haben!

Tipp der Redaktion

Einen Ultraschall-Maulwurfschreck im Doppelpack bekommt man günstig bei Amazon » Hier informieren

Du kannst unseren Channel unter youtube.com/FragMuttiTV abonnieren!

Dein Video hier? Sende uns deinen Video-Tipp und wir schenken dir einen 50€-Amazon-Gutschein! So funktionierts!

Von
Eingestellt am

17 Kommentare


1
#1
29.6.17, 16:50
Ich weiß längst nicht mehr, was ich seit Jahrzehnten alles unternommen habe, um diesen eigentlich recht sympathischen Typen daran zu hindern, die Rasenflächen immer wieder mal in eine Mondlandschaft zu verwandeln. Dabei habe ich so ziemlich alles durch, was ich mit meinem Gewissen vereinbaren konnte, um den Kerl nur zu vertreiben ohne ihm Schaden zuzufügen. Schließlich habe ich kapituliert.
Die Thujamethode allerdings ist mir noch unbekannt. Allerdings auch kein freundlicher Gedanke, Flüssigkeit in seine Höhlen zu gießen. Wenn ihn das allerdings zum Auszug bewegt, werde ich darüber nachdenken.
Immerhin steht er unter Naturschutz!
1
#2
29.6.17, 17:42
Also über diese Ultraschall-Maulwurfschreck haben die Maulwürfe gelacht!!Aber als mein kleiner Hund mehr zum Spielen einem Mauwurf hinterherlief,waren sie weg.War wohl Mundpropaganda zwischen den kleinen Kerlchen.Mein Hund war noch viel zu tapsig,um das Kerlchen zu kriegen.ob es wirklich daran lag,keine Ahnung...
2
#3
29.6.17, 17:44
verirrt sich ein Maulwurf bei uns auf den rasen. wird der gang freigelegt und dort hinein kommt die Hinterlassenschaft unserer Hunde. er verzieht sich ganz schnell.
#4
29.6.17, 18:21
@lexus: IGITT! Wenn das Zumselchen die Wahl hätte zwischen Maulwurfshügel auf oder Hunde💩 im Rasen... Also die Entscheidung wäre schnell getroffen! Wenn man allein schon an die Einarbeitung der 💩 denkt... Das ist mehr als einfach nur entsorgen... Aber gut, so hat eben jeder sein Hobby... :-p
1
#5
29.6.17, 19:12
@ zumselchen. als Hundehalter ist es schon routine den Kot mit Tüten aufzunehmen. wir gehören nicht zu denen, die ihre Mitmenschen damit belästigen. und es kommt nicht in den rasen, sondern in den gang. macht Arbeit ist aber effektiv.
2
#6
30.6.17, 08:50
Bei uns funktioniert das Ultraschallteil einwandfrei.
Mein Mann hat anfangs auch gelacht, musste aber später zähneknirschend zugeben, dass es tatsächlich wirkt.
1
#7
2.7.17, 07:22
Das einfachste ist wohl immer noch das Windrad. Ob Maulwurf oder Wühlmaus ist egal.
Ein Windrad neben dem Bau und die kleinen siedeln um.
Die können die Bewegung des Rades wenn es sich dreht nich abhaben.
1
#8
2.7.17, 07:45
Bisher habe ich das Ultraschallgerät in Anwendung. Ich finde die Idee mit der Thujabrühe perfekt und werde sie demnächst ausprobieren. Vielen Dank für den Tipp.
#9
2.7.17, 10:03
Karbit rein das ist wirkungsvoll.
#10
2.7.17, 10:38
Buttermilch in die Gänge gießen oder Gaby-Wühlmausgas hinein. Vertreibt die Maulwürfe und tötet sie nicht.
#11
2.7.17, 14:43
Es reicht auch wenn man eine oder mehrer, je nach Größe des Grundstücks, in die Gänge steckt und daran etwas aus Metall befestigt. Wenn Wind weht schlägt dieses Teil immer gegen die Stange. Maulwürfe mögen keinen Krach. 
Früher, als unsere Kinder noch im Garten spielten, hatten wir leine Maulwürfe.
#12
2.7.17, 17:00
@J.P: Ganz deiner Meinung J.P. Aber verrate uns lieber nicht wo du dir das Karbit reingedingst hast. Ich wage es mir kaum vorzustellen.
#13
2.7.17, 17:07
Ich mir selber wohl kaum
 Ein Würfel in den Hügel. Wen es arg trocken ist etwas Wasser drauf. Hat damals gewirkt und tut es noch heute. 
Bekommt man frei im Internet zu kaufen 
2
#14
2.7.17, 17:23
Recherchiert man mal im Internet bezüglich Karbid und seiner Wirksamkeit, dann erfährt man auf der Mehrzahl der Seiten, dass Karbid den Zweck der Maulwurfvertreibung eher schlechter als andere Mittel erfüllt (z.B. www. maulwurfbeaempfung-wuehlmausbekaempfung.de/vertreibung mit Karbid).
Ich persönlich habe mit Karbid überhaupt keinen Erfolg erreicht, mit der Hundehäufchen- Methode und mit sauer gewordener Milch hingegegen die Wühlmäuse zahlenmäßig eingrenzen können (der fiese Nachbar hat sich gefreut, dass sie zu ihm ausgewandert sind).
Am besten hat gewirkt, als ich meine Rasenfläche alle 5 Meter mit Solarpiepern bestückt habe - die gab´s damals recht preiswert im Discounter. Ich gebe zu, das Gepiepe war nervig - aber nicht nur für mich, auch für die Wühler. Jetzt habe ich noch eine Art Windmühle im Garten stehen, die unterirdisch im Befestigungsrohr Klappergeräusche von sich gibt, wenn das Windrad sich dreht. Das Gerät war ziemlich teuer, die Anschaffung hat sich aber gelohnt, im Umkreis von 20 Metern um dieses Klapperwindrad herum seit drei Jahren kein einziges Erdhäufchen mehr!

Ich würde im Garten kein Karbid mehr verwenden noch Buttersäure, denn der Umgang mit Karbid erfordert bestimmte Schutzmaßnahmen und ist für Menschen und Haustiere nicht ungefährlich. Buttersäure stinkt derart abartig und ausdauernd, dass ein einziger verschütteter Tropfen einem den Aufenthalt auf einer Terrasse für lange Wochen vermiesen kann.

Am Tipp selbst bemängele ich, dass er nicht ausreichend berücksichtigt, dass es verschiedene Tiere gibt, die im Garten wühlen und Erdhäufchen verursachen. Nur der Maulwurf steht unter Naturschutz. Außer, dass er Erdhäufchen produziert, ist er ein Gartennützling: als Fleischfresser frisst er mit Vorliebe die Schädlinge, die unseren Nutzpflanzen zusetzen. Es ist also überlegenswert, ob man ihn nicht lässt und seinen schädlingsbekämpfende Vorteil nutzt, dafür den optischen Nachteil der Erdhäufchen toleriert (man kann sie ja mit der Harke einebnen).
Wühlmäuse und Ratten hingegen sind Schädlinge und dürfen bejagt werden. Sie fressen nicht nur Pflanzen an, sondern verbreiten auch Krankheitserreger.
An den Erdhäufchen im Garten kann man erkennen, welche Art von Wühler sich dort eingefunden hat, z.B. am Querschnitt des Erdloches unter dem Erdhaufen und am Winkel des Ganges zur Erdoberfläche: Maulwurfslöcher sind rund und gehen relativ senkrecht in den Boden. Schermäuse (Wühlmäuse) verursachen ein eher ovales Gangloch, ihr Gang führt schräg in die Erde, außerdem ist der Erdhügel über ihren Gängen meist mit abgebissenen Pflanzenresten durchsetzt, während Maulwurfs-Erdauswurf keinePflanzenreste aufweist.
Bevor man anfängt, irgendetwas gegen die Tiere zu unternehmen, sollte man sich erst einmal darüber klar werden, wem man den Lebensraum vermiesen, oder ggf. sogar ans Fell will.
#15
2.7.17, 17:38
Hier ist der Putzige Maulwurf schon ein Schädling. selbst Greifvögel werden denen nicht her. Das was geholfen hat war Karbit 3 Ha durfte ich umpflügen. 
Nun passt es hier wieder. Es hält sich alles die Waage. 
1
#16
7.7.17, 22:30
Der Maulwurf ist nur geschützt weil er KEIN Nagetier ist. In der Landwirtschaftszone ist er häufig anzutreffen - er gehört zu den sog. Nützlingen ist aber ein Arbeitsbehinderer.  Seine Leibspeise sind Würmer und Käferlarven (Engerlinge). Die sog."Tierfreunde" verstehen von der Biologie  des Tieres meist wenig geben aber dafür um so lauter emotionale Ergüsse von sich und haben sicher noch nie ein Feld voller Maulwurfshügel mähen müssen - nur dann könnten sie den fluchenden Bauern verstehen.
1
#17
8.7.17, 09:56
@haechamatus: Lieber ein fluchender Bauer, als die Ausrottung oder auch nur die Vertreibung von Nützlingsarten!
Was in den 1920er Jahren bereits von Volterra und Lotka  über die Populationsdynamik von Räuber und Beute formuliert wurde, findet heute bei klugen Landwirten endlich Eingang in deren Arbeit - nämlich mit der Natur zu wirtschaften und nicht gegen sie.
Vor allem die dritte Volterra-Regel ist relevant für den Umgang mit (vermeintlichen) Landwirtschaftsschädlingen wie dem Maulwurf. Sie gibt an, dass ein mindernder Eingriff von dritter Seite (hier der Mensch) in ein bestehendes Räuber (Maulwurf)- Beute (Engerlinge, etc.= die wahren Ernteschädlinge)- System dazu führt, dass zunächst sich die Beute vermehrt, zeitversetzt dazu erst die Räuberpopulation wächst. Dies führt dazu, dass die Ernteschäden teilweise höher ausfallen, als vor dem Eingriff des Menschen. In den 1980er Jahren wurde dann noch hinzugefügt, dass dies besonders für eng umgrenzte Räume (wie. z.B. ein Feld) gilt, da aus dem umliegenden Gelände in das Feld immer wieder neue Schädlinge einwandern können und sich prächtig vermehren, weil sie ja weder Nahrungskonkurrenten noch natürliche Feinde vorfinden.
Aber es soll, so, wie in anderen Berufs- und Gesellschaftsschichten, auch dumme Bauern geben.
Ich möchte die Leistung von Landwirten nicht mindern, sie haben wirklich, nicht nur im übertragenen Sinne, für ihren und unseren Lebensunterhalt schwer zu ackern - aber Kurzsichtigkeit und nur die Sicht auf den Verdienst bringt die Menschheit nicht weiter. Noch in für unsere Generation absehbarer Zeit wird mit dieser Kurzsichtigkeit  soviel zerstört werden, dass die ausreichende Nahrungsproduktion auf der Kippe stehen wird. Beste Beispiele dafür, schon heute: Quadratkilometer von durch Überdosierung von Herbiziden und Pestiziden totgespritzten Böden in den USA und das Sterben von Nutzinsekten. Natürlich sind die Konzerne, die entsprechende Mittel und Saatgut verkaufen wollen, die wahren Gewinner, auf den Boden bringt sie aber jeder einzelne Landwirt, der sich davon einen Wettbewerbsvorteil erhofft. Letztendlich steuert der Verbraucher mit seinem Kaufverhalten, ob er billige Lebensmittel kaufen will, die an der Natur vorbei produziert wurden.

Im Laufe der Evolution gab es auf dieser Erde noch nie eine Art, die mit einer derartigen Energie und Ignoranz ihre Intelligenz dafür eingesetzt hat, ihren eigenen Lebensraum (und den anderer Arten) zu zerstören, wie der Mensch. Und sowas nennt sich Krone der Schöpfung!

Verfasse einen Kommentar

Emojis einfügen