Mein Kindheitsgericht - Oma Nudeln

Mein Kindheitsgericht - Oma Nudeln: Kombiniert mit einem Salat oder etwas Obst als Nachtisch, ist es sicherlich hin und wieder eine gute Alternative, vor allem zu Fleisch.
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Zubereitungszeit

Koch- bzw. Backzeit
Gesamt

Heute möchte ich eins der mit Abstand einfachsten, aber ebenso für mich nostalgischsten Gerichte teilen. "Oma-Nudeln". 

Ich verbinde mit dem Gericht eine total schöne Erinnerung an meine Oma "Refrath", bei der ich als Kind immer sehr gerne zu Besuch war. Entweder gab es dort Mehlpfannkuchen, Mettbrötchen oder eben die Oma-Nudeln. 

Zutaten

2 Portionen
  • 75 g Tomatenmark aus der Tube
  • 25 g Butter
  • 200 g Nudeln (Girandorle oder Fusilli)
  • etwas Speck (wer mag)
  • etwas Salz und Peffer

Zubereitung

  1. Nudeln auswählen (Girandorle oder Fusilli) und nach Packungsanleitung zubereiten und in kochendes, gesalzenes Wasser geben. 
  2. Butter in einem schmelzen und ggf. Speckwürfel anbraten, wer mag. 
  3. Tomatenmark in den Topf mit der Butter hinzugeben.
  4. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Etwas Wasser aufgießen und umrühren. 
  6. Nudeln abgießen und in den Topf mit der Tomatensoße geben. 
  7. Alles vermischen, bis alle Nudeln Tomatensoße angenommen haben. 

Die Varianten

Ich bevorzuge, um ehrlich zu sein, die Variante ohne Speck, auch wenn ich den Geruch von angebratenem Speck total mag. Ich mag - weil ich es so nicht gewohnt war als Kind - weder Parmesan noch irgendwas anderes an den klassischen Oma-Nudeln. Es können auch noch weitere Kräuter oder ein Schluck Rotwein hinzugegeben werden. 

Die Besonderheit

Das Gericht ist supergünstig und kostet sicherlich unter einem Euro pro Person/Portion. Die Zutaten hat man normalerweise immer im Haus und vorrätig und es schmeckt auch Kindern sehr gut. Kombiniert mit einem Salat oder etwas Obst als Nachtisch, ist es sicherlich hin und wieder eine gute Alternative, vor allem zu Fleisch. Als Nudeln haben sich Girandorle oder Fusilli bewährt, weil diese am besten die Soße annehmen. 

Die Nostalgie

Mit diesem Gericht bleibt mir meine Oma Refrath, die nächstes Jahr ihren 100. Geburtstag feiern würde und leider 2012 verstorben ist, immer in Erinnerung und ist hin und wieder bei mir. Mit diesem einfachen Gericht hat sie geschafft, alle Enkelkinder zu begeistern, auch, wenn sie sicherlich nicht die beste Köchin vor dem Herrn war. 

Nun aber viel Spaß beim Nachmachen. 

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