Milchreis nach der Oma-Methode
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Milchreis aus dem Bett, nach der Oma-Methode

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Ich koche nicht oft Milchreis, aber wenn, dann nach der Oma-Methode. Früher hatte man ja die Kochkisten, aber auch die sind völlig überflüssig.

Eine schöne warme Bettdecke, um den - natürlich sauberen, auslaufgesicherten - Topf drapiert, tut es ganz genauso gut. Man spart jede Menge Energie und: ja, auch Zeit! Denn man muss nun nicht mehr daneben stehen und andauernd umrühren, damit nichts anbrennt. Einfacher geht´s nicht!

Also: Milch aufkochen (da muss man allerdings schon dabei bleiben und rühren), Milchreis einstreuen und aufkochen lassen. (Ich süße an dieser Stelle nicht, gebe nur eine Prise Salz dazu.) Nun ab ins Bett (mit dem Topf!). Der Reis quillt jetzt. Vielleicht zweimal hingehen und umrühren.

Nach 2 Stunden oder, wie es passt, auch länger, ist der Milchreis fertig, noch warm und mit Zucker, Zimt und Apfelmus immer ein Genuss!

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23 Kommentare


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#1
17.8.15, 06:48
Das kenne ich auch,habe es aber noch nicht ausprobiert.
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#2 OmaDaisy
17.8.15, 07:11
Da werden Kindheitserinnerungen wach.
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#3
17.8.15, 07:56
@OmaDaisy: bei mir auch, denn ich habe es auch schon als Kind so kennengelernt und übernommen. Auch die Kartoffeln kamen zum Warmhalten ins Bett, wenn die Kinder zu unterschiedlichen Zeiten nach Hause kamen.
Ich wickle den Topf aber noch zusätzlich in ein Geschirrtuch oder Handtuch ein.

@schwarzetaste: lach... der Apfelmus wird bei mir aber nicht drunter gematscht, den gibt es als Kompott dazu in einem Schälchen.
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#4
17.8.15, 08:27
@domalu:

Nicht drunter sondern drüber! ;-) So gab's das eben bei mir zu Hause, und so mag ich das. Apfelmus im Schälchen eventuell noch zusätzlich. Und: im Magen kommt eh alles zusammen! ;-)
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#5
17.8.15, 08:40
Das haben wir früher auch immer so gemacht. Ich mache das auch heute noch so. Allerdings bringe ich das jetzt nicht ins Bett, weil ich dazu die Treppe rauf laufen müsste. Dazu bin ich aber zu faul. Ich bringe das ins Wohnzimmer und packe das in eine dicke Wolldecke.

Apfelmus gab es bei uns auch immer extra dazu. Man kann es aber auch oben drauf tun. Das ist doch völlig egal. Im Magen kommt doch eh alles zusammen oder?
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#6
17.8.15, 08:50
Kenne ich auch noch. Ich lasse den Reis aber 5 Min kochen. Dann knote ich den Topf in ein Küchentuch und ab ins Bett. Das Umrühren mache ich erst ganz am Ende, damit die Wärme erhalten bleibt.
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#7
17.8.15, 08:57
@Julice: ich denke mal, dass du den Reis nicht noch 5 min kochen musst, nur ziehen lassen, auf der noch heißen Platte (es sei denn, du hast Induktion, da kenn ich mich nicht aus).
Und ja, zwischendurch rühren muss man auch nicht, das stimmt.

@schwarzetaste und NFischedick: ja stimmt, im Bauch kommt eh alles durcheinander.

Aber jeder, wie er es gewöhnt ist. Ich kenne es eben nur mit brauner Butter und Zucker und Zimt drüber, noch den Apfelmus drüber, nein, das kann ich mir nicht vorstellen. Dann eher gleich nur Apfelmus drüber. Meine ehemalige Kollegin z. B, isst den Milchreis nur mit Kirschkompott drüber.
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#8
17.8.15, 08:58
@Julice:

Ich rühre lieber anfangs schon mal um, weil ich die Bildung einer Haut nicht leiden kann. Der Wärme tut das nicht groß Abbruch.
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#9 OmaDaisy
17.8.15, 09:02
@domalu: so wie Du es kennst, hat meine Mutter das auch immer zubereitet. Lecker!
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#10 michelleh
17.8.15, 09:26
Milchreis muss normalerweise 20 Minuten kochen. Ich bezweifle, dass bei dieser Methode der Reis gar wird. Ich würde lieber die Herdplatte auf 3 stellen und hin und wieder mal umrühren.
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#11 OmaDaisy
17.8.15, 09:54
@michelleh: es funktioniert. Der Vorteil ist eben, dass man nicht ständig umrühren und aufpassen muss. Der Reis wird gar.
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#12
17.8.15, 10:12
@michelleh: es funktioniert wirklich, nicht nur bei Milchreis, auch bei normalem Reis.
Du musst nur Zeit haben und auf den Reis warten können.
Aber das muss man ja ohnehin, und so muss man nicht aufpassen und rühren, sondern kann sich etwas anderem widmen, z. B. hier bei fM lesen :-)

Probiere es doch einfach mal aus.
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#13
17.8.15, 10:13
@michelleh: Ich kann die Aussage von OmaDaisy bestätigen. Das hat meine Oma früher schon so gemacht. Meine Mutter hat es von meiner Oma übernommen und ich habe das von meiner Mutter übernommen.
Probier es einfach mal aus. Du wirst begeistert sein.
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#14
17.8.15, 10:13
@michelleh: Der Reis wird sogar wunderbar weich und breiig!

Aaaaber - etwas muss ich richtigstellen: nicht "... ab ins Bett (mit dem Topf!)", sondern NUR den Topf ins Bett stellen.
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#15
17.8.15, 10:34
@utew: ;-)
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#16
17.8.15, 11:29
@michelleh:

Ich kenn diese Zubereitungsart von meiner Oma noch.
Sie hat den Reis 5 Minuten köcheln lassen und ihn dann erst ins Bett gesteckt. Da wird er wirklich gar und schmeckt auch gut. Diese Methode klappt auch hervorragend mit Basmatireis (dann aber nicht vorkochen).
Super Idee mal die alten Tipps wieder auszugraben:-).

LG
#17
17.8.15, 16:21
Diese Methode kenne ich auch, aber weil unsere Betten oben sind, gehe ich nicht immer die Treppen rauf.
Ich habe aber etwas Ähnliches, nämlich Kochkisten aus Styrropor. Ich weiß, das ist Kunststoff, wird aber immer wieder gebraucht und hält Jahrzehnte. Ich habe solche Kochkisten passend zu zwei Topfgrößen und benutze sie sehr oft, z. B. auch, um die Kartoffeln zu Ende zu garen.
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#18
17.8.15, 19:01
Diesen Tipp kenne Ich auch obwohl Ich erst 25 Jahre jung bin. Meine Mutter erzählte mir, dass Meine Oma ihn angewandt hatte. Meine Oma hat so auch ihre Nudeln "gekocht".
#19
18.8.15, 11:06
Klar klappt das.
Hieß das Ding von Tupper nicht Siebservierer, wo sie das wieder "neu" propagiert haben?
#20
18.8.15, 11:29
@afina: Du hast recht, der arbeitet nach demselben Prinzip.
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#21 michelleh
19.8.15, 15:15
Ich danke euch allen für euer feedback! Werde ich ausprobieren, spart Strom, Zeit und Nerven :-)
#22
28.8.15, 22:30
Wieso sollte das nicht klappen? Der Reis muss nur aufweichen, es müssen ja keine Giftstoffe verkochen oder so.
Mir persönlich würde das zu lange dauern, aber Strom spart's natürlich super!
#23
30.8.15, 11:33
Toller Tipp - und schon sind die Kindheitserinnerungen wieder da. Mmmh - vor allem mit Zimt und Zucker. Heutzutage geht's aber einfacher mit doppelwandigen Pfannen (ich wage jetzt nicht die Marke zu nennen). Die funktionieren wie eine Art Thermoskannen, auch das Gemüse kann man praktisch ohne Wasser nur kurz aufkochen, Deckel drauf und stehen lassen, das gart dann von selbst. Mehr Energie braucht es gar nicht. Die Pfanne muss man während des Garvorgangs allerdings auf der heissen Kochplatte stehen lassen und der doppelwandige Deckel darf nicht geöffnet werden.

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