Mini-Berliner mit Marmelade oder Paradiescreme

Die gezuckerten Berliner habe ich zum Teil mit selbst gemachter Mirabellenmarmelade gefüllt, in den zweiten Teil wurde klassisch Erdbeermarmelade gefüllt.
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Zubereitungszeit

Zubereitungsdauer
Koch- bzw. Backzeit
Ruhezeit
Gesamt

Ihr Lieben, in der Fastenzeit (Fasching, Karneval) backen wir Schwaben immer Fasnetsküchle im schwimmenden Fett aus und wälzen diese in Zimt und Zucker. Da die Fasnetsküchle ungefüllt sind bietet es sich an zusätzlich auch ein paar Berliner zu machen. Zumindest hat das die Mama immer schon so gemacht. Seit diesem Jahr versuche ich mich nun selbst darin nach Mamas Rezept. Ich weiß jetzt schon, dass es nicht meine letzten waren, denn das macht mega Spaß und schmeckt sooo lecker.

Zutaten

Für den Hefeteig:

(reicht für ca. 30 Stück je nach Größe)

  • 550 g Weizenmehl
  • 75 g Zucker
  • 1 TL Honig
  • 50 g Butter oder Sanella (ich backe mit Sanella)
  • 200 ml warme Milch
  • 42 g frische Hefe (1 Würfel)
  • 2 Eier (Gr. M)
  • 1 TL Salz

Für das Finish:

  • 1 Becher Sahne
  • 1/2 Pck. Dr. Oetker Paradiescreme Vanille
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 200 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 100 g Schoko-Kuvertüre
  • 2 EL Deko Zuckerstreusel
  • 100 g Erdbeermarmelade
  • 100 g Mirabellenmarmelade

Zum Ausbacken/Frittieren:

  • 750 g Pflanzenfett (hoch erhitzbar), Menge je nach Topfgröße auch mehr ich wollte Fett sparen, hatte einen kleinen ca. 15 x 7 cm.
  • Nutzt man einen größeren Topf, kann man gleichzeitig mehr Teile ausbacken und ist schneller fertig.

Zubereitung

  1. In meine große Teigrührschüssel gebe ich immer zuerst die heiße Milch und mache damit meine Schüssel warm. Dann schütte ich die Milch wieder in die Tasse zurück, in der ich sie heißgemacht hatte. Keine Sorge an der Stelle, die heiße Milch ist, bis ich sie brauche und dadurch, dass ich erst damit die Schüssel wärme nicht mehr heiß, sondern lauwarm, also genau richtig. Die Butter mache ich in einer Kaffeetasse in der Mikrowelle flüssig.
  2. In einer weiteren Kaffeetasse zerbrösele ich die Hefe und gebe den Honig und 2-3 EL von der Milch drüber, damit sie sich schnell auflöst. Dann mische ich die Eier mit Milch, Sanella und Zucker. Das Mehl gebe ich in die Schüssel, mache eine Kuhle in die Mitte und gebe die aufgelöste Hefemischung und das Salz in die Kuhle. Dann füge ich die Milch, Ei, Butter-Gemisch hinzu und rühre es mit dem Handmixer und den Knethaken zu einem geschmeidigen Hefeteig. Wenn der Teig gut vermengt ist, schlage ich ihn von Hand noch etwas in der Schüssel, evtl. unter Zugabe von noch ein wenig Mehl, so dass an der Hand und der Schüssel nichts klebt. Nun nur noch einen Deckel darauf und an einem warmen Ort ca. 1 - 2 Std. gehen lassen.
  3. Da ich Mini-Berliner mache, nutze ich ein Glas mit kleinem ca. 6,5 cm Innendurchmesser zum Ausstechen. Die Berliner mache ich deshalb so klein, weil ich es toll finde, wenn die Teilchen mit zwei Bissen gegessen sind. So trauen sich die Gäste auch viel eher noch was zu nehmen, als wie wenn die Teile so groß sind. Ich welle den Teig fingerdick auf einer bemehlten Backunterlage oder meinem Bambusbrett aus. Ich nutze in der Küche vorwiegend Bambus anstatt normalem Holz, da Bambus eine antibakterielle Wirkung hat, das ist mir sehr sympathisch. Aus dem ausgewellten Teig steche ich dann mit dem Glas kleine Kreise aus und lasse diese noch mal ca. 15 Min. mit einem Küchentuch abgedeckt ruhen/gehen.
  4. Jetzt gebe ich in meinen kleinen Topf immer drei bis 4 der Berliner rein. Das Fett muss gut heiß sein. Mein Herd hat 9 Stufen und ich schalte meist nach den ersten fertigen Teilchen zurück auf Stufe 6, sonst werden sie zu schnell dunkel. Meine Mini-Berliner lasse ich nach dem Frittieren auf einem Küchenkrepp kurz abtropfen, damit sie nicht so fettig sind und dann wälze ich sie in einem Suppenteller mit einer Zucker-Zimt-Vanillezucker-Mischung. Ich hatte die Berliner auch mit Puderzucker getestet, aber das zieht sehr schnell Feuchtigkeit und schaut dann eher unappetitlich aus, finde ich, zudem schmeckt Zucker-Zimt ja echt lecker.
  5. Einen kleinen Teil meiner Berliner habe ich ungezuckert mit Paradiescreme befüllt. Hierzu 1 Becher Sahne, 1 Pack. Vanillezucker und 1/2 Pack. Dr. Oetker Paradiescreme Vanille zusammenrühren und mit einer langen spitzen Spritztülle seitlich in den Berliner einstechen und einspritzen (befüllen). Aufpassen, dass man nicht zu viel einfüllt, sonst quillt es an der Seite wieder raus oder der Berliner bricht auf.
  6. Als Topping etwas Schoki erhitzen und die Berliner Deckel darin tauchen, abtropfen lassen und nach Lust und Laune evtl. noch ein paar Zuckerperlen aufstreuen. Ich will noch anmerken, dass ich nicht die komplette Paradiescreme gebraucht hatte, den Rest hab ich mir als Nachtisch gegönnt und schnell weggelöffelt, weil sie so lecker ist.

Die gezuckerten Berliner habe ich zum Teil mit selbst gemachter Mirabellenmarmelade gefüllt, in den zweiten Teil wurde klassisch Erdbeermarmelade gefüllt.

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