Mit Käse überbackene Kartoffelwürstchen

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Mit Fleisch haben diese "Würstchen" nicht zu tun, nur die Form erinnert an kleine Cocktailwürstchen.

Als erstes stellt man einen trockenen Kartoffelteig her.

Man braucht

  • 1 kg mehlige Kartoffeln
  • 1 Ei
  • 3 EL Mehl
  • Semmelbrösel
  • ca. 60 g Butter
  • 100 - 150 g Reibkäse
  • Pfeffer, Salz

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln werden in der Schale in Salzwasser gar gekocht und geschält, danach zerstampft und mit dem Ei und etwas Mehl vermischt.
  2. Der Teig soll sich trocken anfühlen. Salzen und Pfeffern. Er muss nun 30 Minuten kühl stehen, dann lässt er sich gut formen.
  3. Ein Topf mit gesalzenem Wasser wird zum Kochen gebracht.
  4. Man nimmt eine kleine Menge von dem Kartoffelteig und rollt in der Handfläche eine Art "Würstchen".
  5. Wenn alle gerollt sind, kommen sie in das kochende Wasser.
  6. Hitze herunterschalten, das Wasser soll nun nur noch simmern. In 10 Minuten ohne Deckel sind die Kartoffelwürstchen gar und kommen an die Oberfläche.
  7. Man nimmt sie mit einer Schaumkelle heraus und lässt sie auf einem Geschirrtuch abtropfen. Auf Papier bleiben sie kleben!
  8. Sie kommen jetzt in eine ausgebutterte ofenfeste Form, Reibkäse wird großzügig darauf verteilt und etwas Semmelbrösel sowie weitere Butterflöckchen.
  9. 15 Minuten im Backofen bei 200 Grad überbacken, bis der Käse geschmolzen ist und die Brösel hellbraun.
  10. Dazu schmeckt sehr gut rohes Sauerkraut einer guten "milden" Marke.

Die Variationen hierzu sind beinah endlos.

Man kann die Würstchen noch auf ein Bett mit Champignons und Spinat legen, auf Tomatenscheiben oder auf Paprika, man kann die Würstchen, wenn sie aus dem Wasser kommen und abgetropft sind auch noch in einem weiteren Ei und Semmelbröseln panieren und in der Pfanne braun braten.

Gesundes Fast-Food-Essen, sehr preiswert.

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16 Kommentare


2
#1
4.12.13, 06:03
Danke für die Anregung, das wird heute das Abendessen für meine Enkel!
6
#2
4.12.13, 07:18
Ich kenne diese Kartoffelwürstchen unter dem Namen: ?Bubespitz?. Das kommt - glaube ich - aus dem badischen/schwäbischen Wortschatz. Meine Mutti war auch eine Künstlerin im erfinden neuer
Geschmacks-Variationen. Daumen nach oben.
3
#3
4.12.13, 09:18
hallo ellaberta!
schön das du wieder da bist.:)
die kartoffelwürstchen erinnern mich an meine kartoffelklösse.dein tipp sie zu überbacken finde ich auch gut.
gruss dann74
3
#4 mausmaki
4.12.13, 09:47
Ja, das sind Schupfnudeln oder Bubespitzle, Ich brate die immer an und esse die dann mit Sauerkraut
3
#5
4.12.13, 15:08
Hallo ellaberta und alle anderen.
Bi uns erden diese "Würstchen" auch Schupfnudeln genannt und vorher nicht mehr gekocht sondern kommen sofort in die Pfanne (möglichst mit Butterschmalz) bis sie leicht bräunlich sind.
Sie eignen sich sowohl als Hauptessen oder als Beilage.
Den Tipp sie zu überbacken finde ich echt super!

Ich mache sie manchmal mit rohen Schinkenwürfeln und Zwiebeln in der Pfanne mit einem Salat als Beilage. Schon hat man ein Hauptgericht.

Guten Appetit!

LG
#6
4.12.13, 18:03
Die Schupfnudeln, bei uns heißen die so, kann man auch gut mit Apfelmus servieren, schmeckt besonders Kindern.
#7
4.12.13, 19:34
Hallo, diese "Würstchen" heißen in Bayern Kartoffelnudeln. Hat meine Oma früher oft gemacht. waren einfach toll.
#8
4.12.13, 20:42
Bei uns heißen sie Bauchstecherla. Oft werden sie noch in der Pfanne knusprig gebraten. Dazu auch gerne Apfelmus oder Sauerkraut.
Aber deine Variante, Ellaberta, finde ich super. Überbacken mit gutem Käse ist immer was feines. Werde ich ausprobieren, danke fürs Rezept.
2
#9
4.12.13, 20:57
die Idee mit dem überbacken finde ich super, einen gemischten Salat dazu, einfach prima.
1
#10
4.12.13, 22:15
Auch ich finde die Idee sie zu überbacken echt klasse ! Mir ist es egal wie sie sonst noch heißen, Hauptsache sie schmecken. :-)
#11
4.12.13, 23:40
Das hört sich lecker an, wird morgen ausprobiert.
#12
5.12.13, 00:15
Moin Ellaberta,

beim Lesen kam mir der Schreibstil irgendwie bekannt vor ...

Schön, Dich wieder zu "sehen"
3
#13
5.12.13, 03:24
Ist es nicht schön, dass dieses Rezept in allen Regionen verbreitet ist, nur unter anderem Namen?
Da habe ich mich an die Kindheit erinnert (mach ich gerne) und möchte auch einen Namen beisteuern: "Schlischgelen". Wahrscheinlich ein Gemisch aus österreichisch-tschechisch-ungarisch. Möglicherweise auch ein spezieller Ausdruck von meiner Oma.
#14
5.12.13, 12:03
Super Tipp, ja und bei uns nennt man sie auch "Mohnnudeln" sie werden gekocht und dann in Butter mit Mohn gewuzelt, mit Staubzucker bestäubt und fertig nur noch genießen...
#15
5.12.13, 17:31
Danke für die tolle Rezeptidee!
"Fast" ist an dem "Food" allerdings eher wie schnell es in die Münder verschwindet, sicherlich nicht die Zubereitung.
Bei uns im Schwäbischen heißen sie "Bubaspitzle".
1
#16
5.12.13, 22:28
llllecker

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