Bananen, Äpfel, Tomaten usw. werden in die Netze gelegt und mithilfe der beiden an den Netzen befindlichen roten Kordeln samt Kordelstopper so fest verschlossen, dass keine lästigen Tiere, wie. z. B. Fruchtfliegen hineingelangen können.
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Obst und Gemüse vor Insekten schützen

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Einkaufsnetze als Aufbewahrungsschutz für Obst und Gemüse: Seit einiger Zeit kann man in ausgewählten Supermärkten kleine Netze (meist im 3er-Pack) kaufen, die als Ersatz für die bislang üblichen sog. Hemdchen- oder Knotentütchen aus transparenter Kunststofffolie dienen sollen, um den überbordenden Plastiktütenverbrauch einzudämmen. Diese Netze sollen beim Einkauf dauerhaft als wiederverwendbare Obst- und Gemüsebeutel dienen.

Nun habe ich einen weiteren sinnvollen Zweck zur Nutzung dieser Netze entdeckt. Ich bemerkte, dass die Maschen der weißen Synthetik-Gaze, aus der die Netze bestehen, extrem fein gewoben sind. Und zwar so feinmaschig, dass nicht einmal kleinste Fliegen hindurchpassen. Und seither verwende ich einige dieser Netze zusätzlich als ständigen Aufbewahrungsschutz von Obst und Gemüse in der Küche, das nicht im Kühlschrank gelagert werden soll. 

Bananen, Äpfel, Tomaten usw. werden in die Netze gelegt und mithilfe der beiden an den Netzen befindlichen roten Kordeln samt Kordelstopper so fest verschlossen, dass weder die nervigen und meist im Sommer massig auftretenden Fruchtfliegen (Drosophila melanogaster) noch andere winzige Insekten, wie z. B. Brotkäfer, Trauermücken, Spinnen usw., aber auch Stubenfliegen oder Wespen, die geringste Chance haben, an die begehrten Früchte zu gelangen. 

Ich verwende einige dieser Netze zusätzlich als ständigen Aufbewahrungsschutz von Obst und Gemüse in der Küche, das nicht im Kühlschrank gelagert werden soll.

Und tatsächlich bleiben meine frei in der Küche gelagerten und vorher gründlich gewaschenen Obst- und Gemüsefrüchte mittlerweile komplett von den nervigen Plagegeistern verschont. Zudem wird garantiert auch die Vermehrung dieser Insekten verhindert, weil sie schlichtweg keine Nahrungsgrundlage und keine Ablageorte für ihre Eier und Larven mehr finden.

Die Netze können übrigens problemlos und schnell mit etwas Spülmittel ausgewaschen werden und trocknen sehr schnell.

Die Netze können übrigens problemlos und schnell mit etwas Spülmittel ausgewaschen werden und trocknen sehr schnell.

Hier noch ein weiterer Tipp: Neu gekauftes Obst/Gemüse, das bereits beim Kauf im Supermarkt aus den Plastikbehältern in die Netze umgefüllt wurde (z. B. Weintrauben, Kirschen, Paprika), muss zuhause nicht unbedingt aus den Netzen ausgepackt werden, sondern kann direkt mitsamt Netz gewaschen werden, da die Netze ja schnell trocknen.

Die nun nicht mehr benötigten Plastikschalen oder -beutel belasse ich gleich im Markt, denn dort gibt es meistens bereitstehende Entsorgungsbehälter.

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8 Kommentare

1
Auf die Idee bin ich noch nicht von alleine gekommen.
Obwohl ich mir schon vor längerer Zeit aus einem alten Stück feingewebtem Store vom Flohmarkt mehrere Gemüsebeutel für den Einkauf selber genäht habe.
Aus dem Rest, der noch im Schrank liegt, werde ich mir gleich größere verschließbare Beutel für die Obst- und Gemüseschalen machen, damit ich die Fruchtfliegen gleich gar nicht dran kommen lasse.
Mal schauen, wie das klappen wird!
17.4.20, 12:20
2
Diesen Tipp werde ich auf alle Fälle umsetzen und ausprobieren. Die Fruchtfliegen-Plage letztes Jahr war schlimm und viele Tipps, die ich ausprobiert hatte, halfen nur bedingt.
17.4.20, 12:41
3
@henrike: Freut mich, dass mein Tipp Anklang findet. Hier noch ein wichtiger Hinweis: Diese Einkaufsnetze sind nicht von allzu robustester Natur und technisch eher mit „heißer Nadel“ genäht worden, will heißen, der Hohlsaum, in dem die roten Kordeln verlaufen, kann schnell aufgehen. Eines der Netze ist mir schon auseinandergegangen und die Kordeln fielen heraus. Aber wenn man für ca. 1 Euro drei Netze bekommt, darf man eben keine Top-Qualität erwarten.
17.4.20, 13:04
4
Ich habe auch mehrere solcher Netze, die werde ich auch dafür ausprobieren. Bis jetzt haben wir zwar noch keine Obstfliegen an dem offen in der Obstschale liegenden Obst, aber die kommen erfahrungsgemäß ja auch erst etwas später im Jahr.
Danke für den Tipp!
17.4.20, 14:10
5
Unser Obstkorb ist prall gefüllt und da funktioniert eine Insektenschutzhaube über der kompletten Schale besser.

Trotzdem keine schlechte Idee - nur halt nicht für uns.
17.4.20, 21:37
6
ich wasche mein obst und gemüse direkt nach dem einkauf ab. ich habe nie probleme mit obstfliegen. das mache ich seit vielen jahren so. einfach wasser ins spülbecken, obst und gemüse einlegen und so lange baden lassen, bis der restliche einkauf verràumt ist.

mit den netzen kann man machen, gefällt mir allerdings optisch nicht so gut, wenn netze in der obstschale liegen.
19.4.20, 07:58
7
Ich bin dir so dankbar für deinen Tipp?
Letztes Jahr war es ganz schlimm mit den Frucht fliegen obwohl ich meinen Obstvorrat immer sofort abwaschen auch schon der Enkelkinder wegen. Im Esszimmer und in der Küche war es so schlimm die saßen sogar an den Wänden. Alle Hausmittelchen haben nicht geholfen und die Netze werde ich mir jetzt bevorraten. Zum einkaufen nutze ich sie schon seit es sie gibt aber auf solch eine Idee wäre ich nicht gekommen?
Ich bin jetzt schon riesig gespannt auf das Ergebnis und freue mich auf Mückenfreies Obst und Räume. LG Bea
19.4.20, 13:12
8
@Bea58: Die Netze sind zu 100% Fruchtfliegendicht, denn für diese feinen Maschen sind sie bereits zu groß. Selbst die viel winzigeren Trauermücken oder Thrips, die anscheinend nach wie vor vereinzelt aus meinen großen Pflanzentöpfen zu stammen scheinen (oder durch das offene Küchenfenster hereinkommen) passen da nicht hindurch. Wichtig ist, den Verschluss mittels der beiden Kordelstopper wirklich fest zusammenzuziehen! Dem Obst oder auch z.B. weichen Tomaten kann die feine Gaze der Netze auch beim längeren Liegen nichts anhaben, gute Durchlüftung ist ebenfalls immer garantiert.
Fruchtfliegen schleppt man oft leider auch versehentlich mit in die Wohnung ein, weil deren Eier und Larven bereits beim Kauf irgendwo im Gemüse oder Obst stecken. Und wenn es einem nicht gelingen sollte, alles Kontaminierte vom Obst und den Stielen bzw. Strünken (z.B. bei Bananen oder Rhabarber) vollständig abzuwaschen, könnte es womöglich sogar passieren, dass neue Fruchtfliegen innerhalb der Netze schlüpfen. Das konnte ich aber bisher zum Glück noch nicht beobachten.
20.4.20, 11:08

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