In Ostfriesland ist das Essen von Grünkohl Kult. Gern wird er als krönender Abschluss einer Bosseltour mit Salz- oder Bratkartoffeln gegessen.

Omas ostfriesischer Grünkohl

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Nach dem ersten Frost hat meine Oma immer den ersten Grünkohl aus dem Garten geerntet. Bei ihr schmeckte der Grünkohl besonders lecker.

In Ostfriesland ist das Essen von Grünkohl Kult. Gern wird er als krönender Abschluss einer Bosseltour mit Salz- oder Bratkartoffeln gegessen. Der Kohl blieb bei meiner Oma den ganzen Winter im Garten. Es wurde immer nur geerntet, was gerade zum Essen benötigt wurde.

Zutaten (für 4 Personen):

  • 1 kg Grünkohl
  • 3–4 EL Perlgraupen Hafergrütze
  • 50 g Margarine
  • 3 große Zwiebeln
  • 1/2 L Wasser (nach Bedarf auffüllen)
  • 400 g durchwachsener, geräucherter Speck oder Kassler
  • 4 kleine Pinkelwürste
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

Den Kohl gut waschen und sicherheitshalber nach Raupen absuchen. Dann werden die Kohlblätter von den Blattrispen gestreift und in kleinere Stücke zerpflückt. Grünkohl wird einmal abgekocht, d.h. in einem großen mit ca. einem halben Liter Wasser fünf Minuten kochen und anschließend abgießen. Wer den Kohl feiner haben möchte, kann ihn vorher noch mit einem Messer feiner schneiden.

Die Zwiebeln schneiden und in der Margarine glasig dünsten, den Kohl dazugeben und kurz mit anschwitzen. Mit einem halben Liter Wasser auffüllen, Salz sowie vier Esslöffel Perlgraupen dazugeben. Den Speck oder Kassler oben drauf legen. Jetzt wird das ganze 1 1/2 Stunden gekocht. Die Würste werden erst für die letzte halbe Stunde der Kochzeit mit in den Topf gelegt. Dabei immer wieder nachsehen, ob noch Wasser im Topf ist und eventuell nachfüllen damit nichts anbrennt. Es sollte aber nicht zuviel Wasser drin sein, sonst wird es Kohlsuppe.

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