Zum Servieren kann man, wenn man will, saure Sahne auf das Paprika-Rahm-Gulasch geben. Als Beilage bevorzugen wir Spätzle. Serviettenknödel oder Teigwaren sind ebenfalls sehr gut geeignet.

Paprika-Rahm-Gulasch

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Ich möchte heute eines der Lieblingsgerichte meiner Familie vorstellen. Dieses Paprika-Rahm-Gulasch kann man auch mit Hühnerbrüsten oder Pute zubereiten aber nicht mit Rind! Denn dieses Gericht soll sanft aber trotzdem würzig schmecken. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll? Ich habe heute diese Speise mit Schweinefilet zubereitet.

Zutaten

  • 700 - 1000 g Schweinefilet
  • 1 kleine Zwiebel  
  • 1 große oder zwei kleine Knoblauchzehen 
  • 1 Paprikaschote (ich habe eine rote verwendet) 
  • 250 g Sahne
  • 1 EL Butter 
  • 1 EL Öl 
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Paprikapulver (edelsüß)
  • 200 ml Wasser
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1/2 Becher Sauerrahm
  • 1 Priese Chiliflocken nach Geschmack - aber auch hier gilt, nicht unbedingt überwürzen 

Zubereitung

  1. Schweinefilet in mittelgroße Würfel schneiden.
  2. Zwiebel fein hacken (nicht mehr, denn sie soll den den feinen Geschmack dieser Speise nicht dominieren, sondern nur abrunden). 
  3. Knoblauchzehe(n) in 4 Teile schneiden und das „Innere“ (ich weiß nicht, wie ich es sonst nennen kann) entfernen. Den Knoblauch mit der Knoblauchpresse pressen. Nicht mehr - wegen oben genannten Gründe - verwenden.
  4. Die Paprikaschote mit dem Sparschäler schälen und in kleine Würfel schneiden. Das Schälen hat den Vorteil, dass man den Paprika (wie viele Menschen) nicht stundenlang durch „saures Aufstoßen“ spürt und dieser trotzdem der Speise den typischen Paprikageschmack gibt.
  5. Die Butter und das Öl in einer heiß werden lassen.
  6. Die leicht gesalzenen Fleischwürfel in mehreren Portionen hellbraun anrösten (denn wenn man zu viel Fleisch auf einmal röstet, tritt zu viel „Fleischwasser?“ aus und das Fleisch dünstet eher, als dass es röstet).
  7. Die gerösteten Fleischwürfel „warm stellen“. Viele Fernsehköche empfehlen, dies bei niedriger Temperatur im Backrohr zu machen. Aber ehrlich gesagt, ich bin zu faul, die ganzen Bleche, welche ich in meinem Backofen horte, nur für diesen Vorgang aus dem Backrohr zu entfernen. 
  8. Daher bin ich auf folgende Idee gekommen: Ich erhitze ein geeignetes Geschirr in der Mikrowelle, nehme das Geschirr dann heraus und gebe das Fleisch auf diesen Teller und decke das Ganze mit einem ebenfalls erwärmten Geschirr ab. Somit wird das Fleisch ebenfalls warm gehalten.
  9. Nun ist das geröstete Fleisch „geparkt“ und in dem verbliebenen Bratfett wird die Zwiebel und der Knoblauch hell geröstet.
  10. Jetzt gibt man Paprika und Tomatenmark hinzu, röstet leicht weiter und gießt mit Wasser und Sahne auf.
  11. Nun werden die Paprikawürfel hinzugefügt und man lässt die Sauce etwa 10 - 15 Minuten köcheln, bis sie etwas eindickt.
  12. Zuletzt wird die Sauce mit Zitronensaft und Salz abgeschmeckt, das Fleisch hinzugefügt und erhitzt.

Zum Servieren kann man, wenn man will, saure Sahne auf das Gericht geben.

Als Beilage bevorzugen wir Spätzle. Serviettenknödel oder Teigwaren sind ebenfalls sehr gut geeignet.

Guten Appetit!

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7 Kommentare

2
#1
10.4.19, 11:22
Schönes Rezept und ist bestimmt sehr lecker. Danke dafür👍
#2
10.4.19, 21:30
Wie immer . sehr ansprechend angerichtet 👍!
#3
11.4.19, 21:14
Das hört sich sehr lecker an. Ich werde das mit Hähnchenbrust ausprobieren.
#4
14.4.19, 07:40
Wieso gibt Rindfleisch keine Würze? Das trifft doch wohl am ehesten auf die weitestgehend geschmacksneutralen Hühnerbrüste und den Puter zu!...
1
#5
14.4.19, 07:47
@Pedl: Wo steht das? Die entscheidende Aussage ist, dass das Gericht s a n f t (und würzig) schmecken soll, also gerade das Gegenteil.
1
#6
14.4.19, 11:36
Pedl # 4 :
Zum "Paprika Rahm Gulasch" paßt kein dominantes Fleisch , wie Rind oder Wild .
Es schmeckt mild und sehr fein pikant, im Gegensatz zum ungarischen Gulasch etwa.
Kalbfleisch ist auch bestens geeignet , aber das ist ja wieder eine Preisfrage ....
#7
14.4.19, 16:39
Das klingt ja sehr lecker und werde es Ostern ausprobieren. Danke für das Rezept.

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