Bei ungemütlichen und feuchten, winterähnlichen Wetter schmecken Kohl- und Eintopfgerichte immer besonders gut. Koche diese Hausmannskost mit Wirsing und Cabanossi nach!
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Rahmwirsing mit gebratenen Cabanossi

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Bei dem ungemütlichen und feuchten, winterähnlichen Wetter schmecken Kohl- und Eintopfgerichte immer besonders gut. Wir lieben unter anderem Wirsing in allen möglichen Zubereitungen und jetzt hatte ich ein leckeres Rezept für eben diesen gefunden. Der hervorragend dazu passende Geschmackskick ist die gebratene Cabanossi, die dem ja eher milden Wirsing einen besonders herzhaften Geschmack gibt.

Ich kann diese Zubereitung sehr empfehlen für alle, die gern etwas Deftiges und Herzhaftes essen mögen. Das Nachkochen lohnt sich ganz sicher.

Zutaten

Für ca. 3 - 4 Portionen:

  • 1 kg frischer Wirsing
  • 2 Zwiebeln oder Schalotten
  • 2 EL Butter
  • Salz und Pfeffer, frisch gemahlen
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Sahne
  • 1 EL grobkörniger, scharfer Dijonsenf (nicht der süße für Weißwurst!)
  • zum Nachwürzen gemahlener Kümmel oder wahlweise Muskatnuss
  • 300 - 500 g Cabanossi

Zubereitung

  1. Den Wirsing habe ich zuerst halbiert und dann geviertelt. So konnte ich die Strunkteile gut herausschneiden. Diese Kohl-Viertel habe ich sodann nochmals geteilt und in ca. 1 cm breite Streifen geschnitten.
  2. Die Zwiebeln habe ich jetzt ebenfalls geschält und klein gewürfelt. In einem wird nun die Butter erhitzt und die Zwiebelwürfel sollen darin bei mittlerer Hitze glasig anbraten. Ist dies geschehen, gebe ich die Wirsingstreifen dazu und lasse alles rund 5 Minuten andünsten. Salz und Pfeffer kommen nun ebenfalls über den Wirsing und die Gemüsebrühe wird angegossen.
  3. Nach einmal Aufkochen gebe ich die Sahne und den EL Senf zum Kohl und alles kann jetzt etwa 10 Minuten cremig einkochen. Immer mal wieder umrühren, damit nichts anbrennt. Nachgewürzt wird nun noch einmal mit Pfeffer und Salz und auch Kümmel Pulver bzw. Muskatnuss kommen zum Abschmecken hinzu. Der Wirsing wird nun auf ganz kleiner Hitze warmgehalten.
  4. Die Cabanossi schneide ich in ca. 1 cm dicke, schräge Scheiben und brate sie in einer Pfanne ohne Fettzugabe von beiden Seiten, dass sie schön Farbe annehmen.
  5. Die Cabanossischeiben werden beim Anrichten über das Wirsinggemüse gegeben.

Man kann das Gericht so bereits gut verzehren, mein Mann wollte allerdings nicht auf Kartoffeln dazu verzichten und so habe ich für ihn noch extra welche gekocht.

Wer es gern mag, kann die Kartoffeln auch auf kleine Würfel schneiden und unter den Wirsing mischen. Das ist Geschmacksache und jede/r kann es für sich selbst entscheiden.

Lasst es euch gut schmecken.

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