Was tun mit einem Glühweinrest im Januar? Ich entschied mich für einen Glühwein-Ameisen-Kuchen. Mithilfe der Küchenmaschine kam ein herrlicher Teig zustande, der beim Versuchen schon ungemein lecker schmeckte. In einer Napfkuchenform gebacken, wurde der Kuchen traumhaft hoch und vor allem fiel er auch nicht zusammen. Als Ameisen werden von uns die Schokostreusel bezeichnet, die zuletzt in den Teig wanderten.
Damit er vor Ende der Backzeit nicht zu dunkel wurde, deckte ich ihn mit Backpapier ab. Danach kam natürlich die Stäbchenprobe und voilà, es blieb kein Teig hängen. Die Gewürze sorgten dafür, dass das ganze Haus noch einmal göttlich nach Weihnachten duftete.
Wichtig zu erwähnen wäre auch noch, dass ich den Kuchen sehr lange – bis er fast kalt war – in der Form belassen habe, um ihn erst danach zu stürzen. Und siehe da, er löste sich hervorragend aus der Kuchenform, da ich diese stets mit Butterfett einstreiche und mit Semmelbröseln bestreue. Ich verwendete eine große Gugelhupfform. Seid ihr neugierig geworden, dann folgt mir doch in meine Küche:
Zutaten
- 300 g Butter und Margarine
- 280 g Zucker
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1 Prise(n) Salz
- 4 Eier
- 1 TL Zimt
- 1 Msp. Nelken gemahlen
- 3 EL Kakao
- 320 g Mehl 405
- 80 g Dinkelvollkornmehl
- 3 TL Backpulver
- 2 EL Mondamin
- 150 ml Glühwein
- 150 g Schokoladenstreusel
Zubereitung
- Zuallererst eine Gugelhupfform mit Fett bestreichen und mit Semmelmehl einstreuen.
- Butter und Margarine schaumig rühren.
- Zucker, Vanilleextrakt, Salz und Eier dazugeben und gut unterrühren.
- Zimt, Nelken und Kakao dazugeben.
- Mehl mit Dinkelmehl und Backpulver und Mondamin zur Teigmasse mischen.
- Glühwein und Schokostreusel unterheben.
- Im Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze auf der ersten Schiene von unten ca. 1 Stunde backen.
Die Zubereitung ist relativ einfach, und wenn man sich an meine Anleitung hält, wird das Ergebnis sicher von Erfolg gekrönt.
