Russische Eier: fettarm und fettreich

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Gesamtzubereitungszeit:

Ich habe dieses Rezept noch nicht so gefunden. Deshalb hoffe ich, es schmeckt euch.

Für 10 fettreiche russische Eier:

Zutaten

  • 5 hartgekochte und ausgekühlte Eier
  • 3 TL Senf
  • 1 EL Butter
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Eier abschälen und halbieren, danach das Eigelb herausdrücken oder löffeln und dieses zusammen mit der Butter, den Senf und den Gewürzen verrühren (mir hilft dabei am besten eine Gabel).
  2. Die Masse in eine Spritztülle füllen und die halben Eier damit füllen.

Für 10 fettarme russische Eier:

Zutaten

  • 5 hartgekochte und abgekühlte Eier
  • 1 EL Frischkäse (fettarmer)
  • 3 TL Senf
  • Pfeffer, Salz

Zubereitung

  1. Das Eigelb wird wieder mit den übrigen Zutaten verrührt und in die Eierhälften gespritzt.
  2. Dazu schmeckt Lachs und ein klein bisschen Meeretich.
  3. Dies ist das Grundrezept für russische Eier und kann beliebig verändert werden.

Meiner family schmeckt es so aber immer am besten, denn wir mögen den Senfgeschmack.

Die Eier lassen sich gut vorbereiten und schmecken am Tag danach auch noch sehr gut, eine Kühlung vorrausgestellt!

 Für Neulinge in solchen Angelegenheiten: Die Eier sollten senkrecht aufgeschnitten werden, also an der längeren Seite, damit sie gerade liegenbleiben.

Erweiterungen

Je ein TL Thunfisch, Lachs, Kapern, Petersilie und Mett- oder Streichwurst.

Ich hoffe euch schmeckt mein Tipp und wünsche euch gutes Gelingen!

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22 Kommentare


4
#1
22.2.14, 07:30
Das klingt wirklich lecker! Ich habe die Eier bisher immer mit Mayonnaise statt Butter oder Frischkäse gemacht. Ist auch lecker, aber auf jeden Fall eine fettreiche Variante.
3
#2
22.2.14, 07:42
Ich kenne diese "Gefüllten Eier" genauso wie Skudder, aber auf deine Art werde ich sie mal ausprobieren, besonders mit Thunfisch wird das bestimmt ein Geschmackserlebnis... es kitzelt schon am Gaumen ;)
7
#3 Dora
22.2.14, 10:28
Ich kenne diese Eier auch unter dem Begriff "gefüllte Eier".
Die sind bei einer Festlichkeit immer sofort weggeputzt :-)
Lange nicht mehr gemacht.
Deshalb Danke für die Erinnerung, und es muss ja nicht nur bei einer Festlichkeit sein :-)
4
#4
22.2.14, 11:09
Das ist so schön Retro... ich schmeck es auch schon fast!

Ich will schon lange wieder Freunde einladen, und bei "Generation 70er" ist mir gerade ein Retro-Buffet eingefallen, etwas modernisiert.

Käsespießchen vielleicht auch mit Ziegenkäse und Dattelstückchen zwischen Gouda und Trauben? Mettigel halb "deutsch", halb Rinderhack mit Oliven, Sardellen und Paprikastückchen, also mediterran? Frikadellchen halb klassisch, andere Hälfte vegetarisch mit Hirse und indisch gewürzt... gefüllte Eier eben fettreich klassisch, oder fettarm mit Mager-Frischkäse und Kräutern oder Tunfisch.

Fänd ich eine Super-Kombi zwischen Retro und Aktuell, ich werde gleich Rezepte (und Datteln;)) zusammentragen.

Danke für die Anregung! 5 Punkte!!!
9
#5 onkelwilli
22.2.14, 11:56
Als Angehöriger der "Generation Käseigel" finde auch ich die Variante mit Majonäse besser. Erinnert mich an Familien-Fernsehabende mit Frankenfeld oder Kulenkampff, mit garnierter Schnittchenplatte. Wir Jungen nannten die Russischen Eier auch schon mal "Sowjet-Klöten", was unsere Mutter zu einem eher süßsauren Lächeln nötigte.
2
#6
22.2.14, 16:50
Ich kannte bisher nur die fettarme Zubereitung und mit Kaviar obendrauf. Für die Varianten bin ich sehr dankbar! :o))
1
#7
22.2.14, 20:51
Kathi, allein für den Tip mit der Mett- oder Leberwurst könnte ich dir hundert Sternchen geben, wenn es denn möglich wäre
#8
22.2.14, 21:47
mmm, lecker, ich kenn sie auch als gegüllte Eier.
Wir haben immer noch dünne Schinkenstreifen mit vermengt.
Daumen hoch und danke für die Erinnerung.
#9
23.2.14, 08:37
Der Klassiker für Feste und Feten.
Ich nehme aber nie Butter dazu, lieber ein wenig fettreduzierte Salatcreme.
An Gewürzen Salz, Pfeffer und Muskat oder mal mit Kräutern. Dann nehme ich etwas Salz, Petersilie oder Giersch.
Auch die feurige Variante mit Salz und Chili hat ihre Fans gefunden.
#10
23.2.14, 10:10
Kathi 199: Was Du mit dem Frischkäse eingespart hast gegenüber der Butter kommt mit dem Lachs wieder dazu.
Fazit: Beide Varianten gleich mager bzw. fett.
Mir schmeckt die fette Variante besser.
1
#11 Beth
23.2.14, 10:24
Kenne ich auch als "gefüllte Eier". Hat mich auf die Idee gebracht, sie mal wieder zu machen. Danke.
2
#12
23.2.14, 10:32
Es mag ja sein, dass ich mich irre, aber als russische Eier hatte ich in Erinnerung: Als Grundlage Kartoffelsalat, darauf ein Bett aus Fleischsalat und darauf die Eierhälften, mit Garnierung aus Lachsstreifen und Gürkchen.

Die verarbeiteten Eidotter waren als Partyeier bei mir gedanklich gespeichert.
#13 onkelwilli
23.2.14, 12:48
@blumenmai: "gegüllte" Eier - netter Tippfehler, hihi.

@Talkrab: Du irrst, ist aber nicht schlimm. Es ist wie mit vielen Rezepten: Es gibt eine Urfassung und viele Varianten. Deine garnierte Kartoffel-/Fleischsalat-Schüssel würde ich allerdings nicht zu den Varianten zählen. Das "Original-Rezept", soweit es das überhaupt gibt, kann man leicht ergoogeln.

Ich persönlich mache keine "Russian Eggs" mehr, ich begnüge mich mit Eierhälften mit "Klacks", z.B. (Deutschem) Kaviar oder Seelachsschnitzeln. Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.
#14
23.2.14, 12:49
Hatte ich auch schon vergessen, wird bald mal wieder gemacht!

Aber ein bisschen Grünzeug wie fein geschnittener Schnittlauch oder Petersilie muss unbedingt mit rein.
#15
23.2.14, 12:54
@12 So kenne ich es auch. Ursprünglich war auch noch ein kleiner Klecks schwarzer Kaviar darauf. Aber das mochte ich nie, denke nur, dass vielleicht daher auch der Name russische Eier kommt

Dieses hier sind gefüllte Eier, aber die Varianten sind gut und die werde ich sicher mal probieren.
#16 Ming
23.2.14, 15:20
Ich liebe gefüllte Eier ! Ich kenne russische Eier auch als halbe Eier in Gelee auf fleischsalat.
Aber Leute -Kaviar ??? Das gehört meiner Meinung nach zu den Dingen wie Schildkrötensuppe, Gänse Stopfleber,Hummer, auf die man aus Tierschutz gründen verzichten sollte.
Ist aber meine ganz persönliche Meinung, nur zum überdenken :-)
#17
23.2.14, 15:21
Danke , diese Eier stehen in vielen Varianten auf jeder meiner Festtafeln.

Russisch werden sie aber erst wenn Kaviar, Lachs und saure Gurken dazu verwendet werden! Sonst nichts! (Nun ja, Schnittlauch lassen sie auch noch grade so durchgehen)

Und keine Angst, Eier sind nicht so schlecht wie ihr Ruf!
1
#18
23.2.14, 19:16
@Ming: doch doch - so kenne ich es auch, allerdings muß man dazu sagen, dass die Lachsstreifen Lachsersatz waren, d. h. eingefärbter Kabeljau, und er Kaviar war deutscher Kaviar, aber das sind so die Erinnerungen von früher, die sich dabei verbinden.
1
#19
23.2.14, 23:07
Liebe Kathi,
die Idee mit dem Frischkäse ist ideal - werde ich bei der nächsten Häppchenplatte probieren! Dann kann man auch ohne Gewissensbisse mit (leider fettem) Lachs garnieren. Danke!
Viele Grüsse aus der Eifel!
textschmiede
#20 wermaus
24.2.14, 09:14
Beinahe wäre ich an dem Rezept vorbeigegangen - habe furchtbare russische Eier früher bei meiner Tante essen müssen, mit viel Majo und die haben mir stundenlang wie Steine im Magen gelegen. Aber die Frischkäse-Variante gefällt mir gut, damit könnte ich mich anfreunden!
#21
25.2.14, 15:28
@Ming:

Ich kenne die "russischen Eier" auch nur mit Mayo und Gewürzen verrührtem Eigelb das hinterher in die Eihälften gespritzt wird und anschließend mir Lachs, Kaviar (auch wenn es deutscher war), Gürkchen... ausgarniert und auf einer Platte angerichtet wird. In der Mitte landete dann immer noch ein kleiner Käseigel oder meist noch etwas angemachtes Tatar.
So kenne ich diese Variation aber ich muss auch vehement dazu sagen: "Ich mag es nicht!!!"
Wer es mag, bitte, ich verurteile niemanden aber bei mir sind es schon die harten Eier die ich nicht mag :-).

LG
2
#22
5.3.14, 00:27
@susant: Genau so kenne ich Russische Eier auch. In den sechzigern das absolute Partyessen dazu noch den Käseigel und kalte Ente.

LG

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