Schnelle Aprikosen-Mandel-Pralinen

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Ein gutes Anfänger-Rezept für alle, die schon einmal Pralinen selbst machen und/oder selbst gemachte Pralinen verschenken wollten, sich das aber immer schrecklich kompliziert vorgestellt haben und deshalb davor zurückgeschreckt sind.

Man gibt 200 g getrocknete Aprikosen und 3 EL Apfelsaft (oder Pfirsich- oder Mango-Nektar) oder Aprikosengeist in ein Rührgefäß und püriert dieses. Dann 50 g geriebene Mandeln unterkneten, fühlt sich die Masse noch sehr klebrig an, ruhig auch ein bisschen mehr.

Ich selbst gebe manchmal noch ein bisschen extra Honig dazu, weil ich finde, dass manche getrockneten Aprikosen deutlich weniger süß sind als andere. Also lieber einmal vom "Teig" naschen und abschmecken.

Nun aus der Masse kleine Kugeln formen und auf einem Küchenbrett o.ä. bereitstellen. Wer will kann die Kugeln noch in geriebener Mandel wälzen, ist aber kein Muss.

Nun Kuvertüre (je nach Geschmack weiße, Vollmilch- oder Zartbitter-) in einem hohen, nicht zu breiten Gefäß im Wasserbad oder der Mikrowelle schmelzen.

Je eine Kugel mit einem Zahnstocher (oder wer hat mit einer Rouladennadel) aufspießen, einmal vollständig in die Kuvertüre tauchen, kurz abtropfen lassen (dabei ein bisschen drehen) und dann auf dem Brettchen abstellen. Sollte das kleine Loch, dass durch den Zahnstocher entstanden ist, nicht von alleine mit der Kuvertüre volllaufen, nimmt man mit einem zweiten Zahnstocher einen Tropfen Kuvertüre auf und bedeckt damit das Loch.

Wer das ganze mit Streuseln o.ä. dekorieren will, sollte diese nun sofort aufstreuen, denn die Kuvertüre wird schnell fest. Nun mit den restlichen Kugeln in gleicher Weise wiederholen.

Wenn die Kuvertüre zu dickflüssig wird, wieder kurz im Wasserbad erhitzen.

Da es vorkommen kann, dass die Pralinen regelrecht am Untergrund festkleben, sollte man eine vollkommen gerade Oberfläche statt eines Tellers (der ja oft gewölbte Ränder hat) nehmen. Dann kann man die Pralinen nämlich mit einem scharfen Küchenmesser mit dünner Klinge ganz einfach vom Untergrund "abschneiden" ohne sie zu beschädigen.

Die Pralinen halten sich im Kühlschrank ca. eine Woche.

Ein leckeres und hübsches Präsent - egal ob für eure Lieben oder euch selbst. Viel Spaß beim Zubereiten (und vielleicht verschenken).

Noch ein Tipp: Das Ganze geht natürlich auch mit vielen anderen Trockenfrüchten, z.B. Trockenpflaumen, getrockneten Birnen, getrockneten Pfirsichen, getrockneter Mango und, und, und. Nur bei Apfelringen bin ich nicht sicher, ob es richtig funktionieren würde.

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6 Kommentare


#1
26.5.11, 15:03
Mhm das hört sich lecker an und ich mach so gern Pralinen selbst - Danke für den Tipp!
#2
26.5.11, 20:03
diese "Pralinen" kenne ich aus der Weihnachtsbäckerei ... dabei schmecken die doch gerade im Sommer ... die Herstellung ist aber - wie beschrieben - eine Riesensauerei, ideal für Kinder (grins)
#3
27.5.11, 12:14
Das klingt aber lecker!
#4
27.5.11, 12:41
Das klingt fruchtig und lecker!
Ich mach immer zu Weihnachten Pralinen. Zum Trocknen lege ich die in Kuvertüre getauchten Konfektstückchen entweder auf ein extra angeschafftes sehr enges Gitter oder auf ein Blech, das ich mit Backpapier ausgelegt habe. Da lassen die sich gut ablösen.
#5
28.5.11, 00:35
@Mrs Bean: Danke für den Tipp mit dem Backpapier, das werde ich beim nächsten Mal ausprobieren.
#6
11.1.12, 10:01
Lecker! Auch mit etwas "Geist" im Teig, der ja gut zu variieren ist. Und wenn man die Unterlage einölt, kleben die Pralinen nicht fest.

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