Seelachs in Kapern-Senf-Soße

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Und hier isser mal wieder, der unnachahmliche, einzigartige, unübertreffliche Raaabe.

Ja, inspiriert von einer meiner Lieblingssendungen samstags im Fernsehen, hab ich Steffen Sonnenwald beim Köcheln zugeguckt. Und der kanns - schließlich ist er der Begründer der "Jungen Wilden". Abba dem seine Sterne brauch ich nicht - nur eure - falls ihr die für mein Rezept übrich habt. Aber nun genug der Schwärmerei, ran an die Pötte. Schwer isses nich.

Also, erst mal die Grundlage schaffen für ne weiße Soße. Erstmal wird ne Zwiebel geschält und ganz fein gehackt. Könnt ihr doch, oder? Die kleinen Zwiebelwürfelchen kommen dann in bissi zerlassene Butter oder Margarine. Im Pott natürlich, nich im Kühlschrank. Also, Zwiebelchen anschwitzen, nicht braun braten. Dann Mehl drüber. So ein, zwei Esslöffelchen. Auch bissi anschwitzen.

Und nu Brühe drüber. Nein, nicht der klassische Brühwürfel, der aus Glutamat besteht. Ne sebst gemachte Fisch- oder Gemüsebrühe. Tiefgefroren. Das geht ganz einfach, aber das iss heute nich das Rezept.

Also weiter - paar Würfel konzentrierte Brühe dran, noch Wasser dazu. Aufkochen. Und dann solls ja ne Senf-Kapernsoße werden. Ne Gute. Nich 08/15, sondern Charakter haben. Also würzen. Je nach Menge der Soße 2 oder 3 Teelöffelchen Dijon-Senf dran. Keine Angst, das übersteigt keinesfalls das Haushaltsbudget. Und dann Kapern. N halbes Gläschen, je nach Geschmack. Im Verbund mit Senf schmecken die sauren Popel nämlich richtig gut. Fehlt noch was. Ich hab ein halbes Teelöffelchen grünen Pfeffer dazugetan. Aber dann isses immer noch keine richtig gute Soße. Da muss noch was ganz Etnscheidendes dran: Halber Becher süße Sahne. Und zum Abschmecken n Troppen Zitronensaft. Na, schmeckts rund? Nee? Dann iss vielleicht von dem Einen bissi zu wenich. ABSCHMECKEN heißt unsere Devise. So, jetzt iss gut, oder? Also, jetzt gehts weiter. Man lässt das Ganze leise köcheln. Damit sich die Aromen verbinden können. Iss nu mal so.

Inzwischen kann man ja die Beilagen machen. Steffen Sonnenwald hat dazu gebratene Zucchinischeiben serviert. Kann man machen, muss man aber net. Ich steh net so auf Trockengurken. Also bleib ich klassisch. Ne gute Annabelle, in bissi Butter geschwenkt und mit gehackter Petersilie gemacht. Annabelle? Watt iss datt? Na, ne Kartoffelsorte. Und zwar eine, die genauso gut wie die Linda iss. Festkochend, geschmackvoll. So muss ne Kartoffel sein.

Fehlt da noch was? Vielleicht n Salat. Da passt nahezu jeder Salat dazu.

Wetten, das schmeckt?

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