Selbstgemachter Tzatziki zum Verlieben

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Mache seit Jahren regelmäßig Tzatziki. Minimalistisch aber dennoch - oder vielleicht deshalb - super lecker.

Joghurt: entweder griechischen/türkischen Joghurt, der aber etwas teuer kommt.

Ich kaufe immer den guten Billig-Joghurt (für eine Familienportion, 1 Palette).

Über eine Schüssel gebe ich ein Sieb, in das ich ein sauberes Geschirrtuch/Serviette lege. Da hinein entleere ich die Joghurts und lasse sie mehrere Stunden oder über Nacht abtropfen.

Am nächsten Tag habe ich schönen festen Joghurt.

2 Gurken schälen, mit einem Teelöffel entkernen und grob in eine Schüssel raspeln.
Gut salzen.
Nach einer Weile, die Gurkenraspel mehrmals fest auspressen. Das Gurkenwasser schwämmt das meiste Salz wieder aus.

Je nach Geschmack mehr oder weniger Knoblauchzehen in kleinste Würfel schneiden und mit etwas Salz auf einem Holzbrettchen mit dem Blatt eines Küchenmessers zu Mus reiben.

Knoblauch, Gurkenraspel und ca. 2 EL gutes Olivenöl in den festen Joghurt rühren und etwas ziehen lassen.

Mit Petersilie garnieren.

Dies ergibt ein wunderbar cremiges Tzatziki, das man durchaus auch allein mit etwas Weißbrot oder ein paar Kartoffeln essen kann. (Ich reiche immer ein separates Schälchen voll geschnittener Petersilie dazu. Die Petersilie ist dann immer frisch und wirkt dem Knoblauchgeruch entgegen.)

NB: Die Version mit Quark habe ich auch probiert, ist nicht schlecht, etwas rasser und ähnelt mehr unserem Kräuterquark. Geschmacklich kommt es aber an die reine-Joghurt-Version nicht heran. Auch habe ich bislang noch keinen Griechen kennengelernt, der in sein Tzatziki Quark verarbeitet hätte.

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5 Kommentare


#1 erfahrene Oma
20.5.09, 19:32
Ich mache seit Jahren Tzatsiki selber. Aber das Rezept hier ähnelt nicht mal ansatzweise einem orginal griechischen Tzatsiki.
Nicht unbedingt die Zutaten, sondern die Machart ist das Geheimnis des Tzatsikis.
Kein Grieche wird die Gurken salzen und dann auspressen oder gar den Knoblauch zu Mus reiben.
#2 Helena
27.5.09, 13:46
...hallo "erfahrene Oma", genau m eine meinung... den Grieche will ich sehen der seine Gurken salzt und dann auspresst...:-) und dann seinen Knoplach so dermaßen mißhandelt.....

Lieben Gruß Helena
#3
5.6.10, 16:45
Die Gurke grob raspeln?
Die Gurke in einem Sieb fein Raspeln, und austropfen lassen.
Kannst auch ruhig mal das Sieb durchschütteln.

Dann die Joghurt, Quarkcreme herstellen, abschmecken. Ganz zum Schluss die FEIN-geraspelte Gurke einrühren.

Nichts ist schlimmer als Gurkenstücke und Knoblauchwürfel im Tzatziki.
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#4
5.6.10, 17:37
Ich finde die Machart gut. Ich salze zwar meine Gurkenraspel nicht, lasse sie aber immer gut abtropfen und drücke sie noch etwas aus.
Die Gurke mag ich auch lieber grober als ganz so fein. Den Knoblauch musen finde ich gut, nicht jeder beißt gerne auf Knoblauchstücke, hat aber den Geschmack gerne.

Alles in allem finde ich es ein gelungenes Rezept. Ich gebe immer noch etwas Creme fraiche dazu, ich mag das Zaziki gerne etwas fester. Außerdem noch schwarzen Pfeffer - ein jeder so wie er mag. Guter Tipp Singani
1
#5
17.8.10, 12:36
Ich hab das Rezept gestern ausprobiert-super!
Das Salzen der Gurkenraspel ist wichtig, wenn man NICHT den hochprozentigen, grch. oder türk. Joghurt nimmt. Die Gurke verliert nämlich durch das Salzen Wasser und macht den 3,5 % Joghurt nicht so dünn.
Bei den hochprozentigen Joghurts kann man sich das Salzen der Gurke sparen.
Frischer Dill gehört aber m.M. unbedingt dazu!
Lg, Fleur

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