Tipps für gelungenen Kuchen

Hier habe ich für Küchennovizen ein paar Basisinfos, die man wissen muss. Wer schon zwanzig Jahre backt, wird die Schultern zucken. Aber so glasklar ist die Backkunst nicht!

Jetzt vor Weihnachten sind die Zeitschriften voll mit Backrezepten. Die Bilder sehen so verlockend aus und die Rezepte lesen sich oft verführerisch einfach, dass man Lust hat, sofort loszubacken.

Hier habe ich für Küchennovizen ein paar Basisinfos, die man wissen muss. Wer schon zwanzig Jahre backt, wird die Schultern zucken. Aber so glasklar ist die Backkunst nicht!

Tipps

  1. Der muss die richtige Temperatur haben, wenn der rohe Kuchen hineingeschoben wird. Also nicht erst den Kuchen zusammenrühren und dann erst die Backröhre vorheizen. Niemals einen Kuchen in den kalten Herd stellen!
  2. Die Butter für den Kuchen sollte erst fluffig und cremig geschlagen werden, bevor andere Zutaten hinzukommen. Sonst wird die Konsistenz nicht mehr so schaumig wie gewünscht.
  3. Stück für Stück sollten Eier untergerührt werden, der Zucker löffelweise. Immer erst einarbeiten, bis das eine Ei nicht mehr zu sehen ist bzw. der Zucker nicht mehr knirscht, dann erst das nächste Ei und der nächste Zuckerlöffel.
  4. Mehl sollte in den Teig gesiebt werden, das hilft, den Teig locker zu halten. Irgendwo habe ich gelesen, dass in schlechten Zeiten so die Garantie gegeben war, dass kein Mehlwurm den Kuchen bereicherte.
  5. Wenn Trockenfrüchte zugefügt werden, dann sollten sie, falls sie in Rum eingelegt waren, z.B. Rosinen, kurz in Mehl oder gemahlenen Mandeln gewälzt werden, damit sie nicht mehr so nass sind. Sonst wird der Kuchen leicht klitschig.
  6. Der Kuchen ist gar und durchgebacken wenn er hellbraun ist, aufgegangen ist und sich fest anfühlt, wenn man auf die Mitte klopft. Außerdem hilft bei der Garprobe ein Zahnstocher, der, wenn eingepikst und rausgezogen ganz sauber bleibt. Hängen Krumen daran, braucht der Kuchen noch 10 Minuten Backzeit.
  7. Falls die Oberfläche dann zu sehr bräunt, kann man sie während der Extra-Backzeit mit einem Stück Alufolie abdecken.
  8. Backpapier ist eine wunderbare Erfindung. Wenn die Kuchenform damit ausgelegt wird, bleibt nichts kleben. Es gibt nicht nur Rechtecke, bei manchem Supermarkt gibt es Zuschnitte für runde Backformen.
  9. Falls man aber mal gar kein Papier hat, bleibt die Methode unserer Großmütter: Die Form kräftig ausbuttern und mit Kuchen- oder Semmelbröseln bestreuen. Das klappt auch!

Und nun viel Spaß in der Backstube!

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